H2-Update – Schweizer Stromwirtschaft: „Ab 2040 kann H2 für die Schweiz eine tragende Rolle in der Energieversorgung spielen“. Weekly News bei Nikola, Bloom Energy, ITM Power, Linde, RWE, SFC Energy, Ballard Power.

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H2-Update News bei Plug Power, Ballard Power, ITM Power, Everfuel und Nel.

Nikola, Bloom Energy, ITM Power, Linde, RWE, SFC Energy, Ballard Power – News von den Wasserstoff-Aktien und Konzernen die auf Wasserstoff setzen – diese Woche. Dazu ein Blick auf eine Studie der des Verbandes der Schweizer Stromwirtschaft – ab 2040 könnte Wasserstoff DIE tragende Rolle in der Schweizer Energieversorgung spielen. Vorne dabei sein. Und so wird „grüner Wasserstoff“ als Konkurrent für die klassischen Energieträger mit immer weiteren Schritten zu einer marktwirtschaftlichen Alternative:. Zuletzt in Deutschland –  Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie mit 10 GW Elektrolyseur-Kapazität, dann die Einigung der Bundesregierung mit der EU „Leitplanken des Aufbaus von Gaskraftwerken H2-ready bzw, direkt auf Wasserstoffbasis“. Längst gibt es einen Wettkampf der grossen Wirtschaftsblöcke um den „Ersten der Wasserstoffindustrie“ – es ging um China. Dann um GrossbritannienIndien .- Oman. Und heute geht’s um die Schweiz:

VSG und VSE – Schweizer Gasindustrie und Elektrizitätsunternehmen – Druck auf Bern, um bis 2040 H2 als Hauptenergieträger zu etablieren..

Der Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG) und der Verband der Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) setzen auf Wasserstoff als CO2-neutralen Energieträger – und die Regierung in Bern ist der Wirtschaft zu langsam: Gemeinsma beauftragten die Verbände eine Studie zu den nötigen Rahmenbedingungen für Wasserstoff in der Schweiz. Die Resultate liegen jetzt vor: Es brauche möglichst zeitnah eine strategische Perspektive, politisches Handeln und rechtliche Rahmenbedingungen, wenn man in der Schweiz den Anschluss beim Thema Wasserstoff nicht verpassen wolle.

Wasserstoffstrategie des Bundes ist erst in der zweiten Hälfte 2024 zu erwarten, spezifische H2-Regulierungen existieren bisher kaum.

Die im letzten Dezember publizierte wissenschaftliche Studie «Energiezukunft 2050», die der VSE zusammen mit der Empa realisiert hat, sowie die nun vorgestellte Studie zeigen das Potenzial von Wasserstoff für die Versorgungssicherheit der Schweiz. Dieses sei gross, bestätigt Michael Frank, Direktor VSE: Ab 2040 kann H2 für die Schweiz eine tragende Rolle in der Energieversorgung spielen. Dies, wenn über das europäische H2-Netz günstiger Wasserstoff in die Schweiz importiert werden kann und so einen Versorgungsbeitrag in den Sektoren Industrie, Transport und Wärme und zur Stromerzeugung im Winter leisten kann.“

Was braucht es, damit Wasserstoff in der Schweiz eine Rolle spielen kann?

Daniela Decurtins, Direktorin VSG betont: „Wir müssen in der Schweiz jetzt die Weichen stellen, damit wir die Opportunitäten, die Wasserstoff für die zukünftige Versorgung bringen kann, nicht an uns vorbeiziehen lassen. Es braucht klare politische Signale, die aktuell noch fehlen.“ Deshalb identifiziert die Studie die nötigen regulatorischen und politischen Handlungsfelder, basierend auf möglichen Entwicklungsszenarien für Wasserstoff in der Schweiz. Zeit sei dabei entscheidend, unterstreichen Decurtins und Frank, die Schweiz müsse möglichst rasch Klarheit und geeignete Rahmenbedingungen schaffen, insbesondere auch um den Anschluss an Europa nicht zu verpassen.

Handlungsbedarf besteht gemäss der Studie in drei Dimensionen, die gleichzeitig angegangen werden müssten. Es brauche politisches Handeln und einen rechtlich klar abgesteckten Rahmen. Dabei essenziell: Der Zugang zu europäischen Märkten und Transportinfrastruktur sei die Voraussetzung für eine wirtschaftliche Wasserstoffversorgung, da die Produktion im Inland vergleichsweise teuer sein werde. Um dies zu gewährleisten, brauche es eine enge energiepolitische Kooperation mit Europa und unseren Nachbarländern. Und so scheinen die europäischen Initiativen und Projekte REPowerEU, Fitfor55, Wasserstoffbank usw. durch die Schweizer Intentionen zusätzlichen Schub erhalten. Fragt sich nur, an wen letztendlich die grossen Aufträge gehen werden – für H2-Infrastruktur, Elektrolyseure, H2-Produktion. Neue Märkte entstehen und der Kuchen der zu evrteilen ist, ist gross.

Wasserstoff steht am Anfang…

… und jetzt zu den Einzelwerten eines Sektors, der laut Goldman Sachs bis 2050 einen Wert von 10 Billionen USD erreichen soll. Seit dem letzten H2-Update ist einiges passiert: Nikola mit Kursasuschlägen auf Tagesbasis, die andere Aktien nicht in Jahren haben – wo fährt der Zug hin? Bloom Energy setzt einen Fuss nach Singapur – könnte Basis für viel mehr sein. ITM Power, RWE und Linde können sich über deutsche Genehmigungsbehörden freuen. Basis für weitere Investitionsenscheidungen? Und SFC Energy scheint einiges richtig zu machen: Folgeauftrag der x-te. Dazu scheint Ballard Power langsam den Durchbruch bei den H2-Bussen geschafft zu haben – Rekrodaufträge in serie für Solaris.

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Nikola Bloom Energy ITM Power Linde RWE SFC Energy Ballard Power – Was wollen die Märkte? Den H2-Truckhersteller oder den an Batterieproblemen gescheiterten Traum. Aktie mit Extremausschlägen.

Nikola hat turbulente Zeiten hinter sich. Und die Aktie macht eine Achterbahnfahrt durch, die kaum rational nachvollziehbar ist. Positiv ist: Seit man die Europa-Pläne aufgegeben hat, ist NIKOLA klar fokussiert auf Nordamerika. Und in den USa will man vornhemlich Wasserstoff-LKW verkaufen, die sogenannten TreBEV, E-Trucks mit demnächst eigenen Batteriepacks durch eine Übernahme „Inhouse“ geholt, wurden in kleinerer Stückzahl verkauft und ausgeliefert und plangemäss wurde erstmal die gesamte Produktion auf TreFCEV umgestellt. so sollen ab Juli nur noch LKW mit Brennstoffzellen-Technologie von Bosch montiert werden.“Demnächst“ sollen im gleichen Werk dann parallel batterie- und brennstoffzellenbetriebene Tre produziert werden.

Donnerstag feierte der Markt mit einem Tagesplus von über 30% die Präszisierung des kommerziellen Verkaufs- und Ausleiferungsstarts der H2-Trucks.

Eigentlich nichts neues und eiegntlcih auch wenig überraschend – hat aber die Phantasie,d ie definitv in Nikola steckt nochmals zum Kochne gebracht. An den Tagen zuvor fiel die Aktie unter die „magische“ 1 USD-Marke, was auf Dauer ein Delsitibg von der NASDAQ bedeuten würde. Der grund für diese Kursschwäche war ebenfalls ein eigentlich seit längerem bekanntes Thema: Nach einem Batteriebrand auf dem Firmengelände in einem TreBEV wurden Nachjustierungen bei allen berreits ausgelieferten TreBEV angekündigt.

Weil die E-Fahrzeuge nicht beim Kunden repariert werden können, sondenr wohl zurückgeholt werden müssen schwächelte die Aktie Anfang der Woche.

Natürlich wird es dadurch teurer, ob das als Erklärung für zweistellige Kursverlsute ausreicht? Wer weiss. Vielelicht war die gestrige Erholung teilweise auch der zuvor gesehenen Übertreibung nach unten gefolgt. Bereits die in den Vorwochen gesehenen Verluste von Kursniveaus über 3,00 USD auf noch über 1,00 USD hatten ähnliche Begründungen: Hohe Kosten des Tre BEV Rückrufs, überraschendes Ausscheiden des „President Energy“, der zuletzt noch über 40 Mio USD Zuschüsse gesichert hatte und Ausgabe von Wandelanleihen im Volumen von bis zu 325 Mio USD – musste erstmal verdaut werden. Dazu das überraschende Ausscheiden des CEO Lohscheller, einem alten Opelaner.

Wenigstens für die 1,00 USD-Problematik in Verbindung mit der NASDAQ-Notiz…

…gäbe es ein einfaches Gegenmittel: Reverse Split. würde erstmal nichts an den Beteiligungsverhältnissen ändern, würde auf eine gewisse Frist die Delsitingdiskussion, die jedesmal bei Kurstiefs unter einem USD aufkommt, erledigen. Abe rauf Dauer muss Nikola die Ausliefeurngszahlen des Tre FCEV kontinuierlich steigern. Und aus den über 200 Testbestellungen die wirklich grossen Kundenorders generieren. Grosse Speditionen, die derzeit ein oder zwei Tre FCEV bestellt haben, müssen bereit sein einen Teil oder Grossteil ihrer Flotten auf Nikola’s umzustellen. Also spannende, entscheidende Zeiten vor Nikola. Und das nicht bei den täglich erratisch ausschlagenden Kursen, sondern im Orderbuch.

Fokus liegt bei den Wasserstoff-LKW, sowieso nicht bei den E-Trucks.

Deshalb liegt die Diskussion bei dne BEV’s vielleicht wneiger im Fokus, als der Auslieferungsstart und das intensivierte Verkaufsmarketing für das Wasserstoffmodell. Darin soll die Zukunft – oder eben das Scheitern Nikola’s liegen. Weniger in der Entwikclung des TreBEV. Da gibt es genug andere Wettbewerber, die möglicherweise den Batteriebreich leichter beherrschen können, als die kleine Nikola. Fokussierung auf den US-Markt für wasserstoffbetriebene LKW scheint die einzige Chance Nikola’s zu sein, die eisntmals hochgesteckten Ziele wenigstens im wachsenden Segment des Wasserstoff-Schwertransports zu verwirklichen. HIER MEHR ZUR KONKURRENZ DURCH TESLAS SEMITRUCK – EHER FÜR ANDERE ALS FÜR NIKOLA?

Nachrichtenlage bei Nikola ist derzeit mehr als durchwachsen. Ärgerliche Probleme im Umfeld des Rückrufs und Verkaufsstopps für die auf eine positive Grundstimmung angewiesene Nikola, um frisches Geld für ihr Überleben zu erhalten. Auch der Brain Drain könnte bedenklich stimmen. ABER: Auf Dauer zählt es, die Ziele für 2023 zu schaffen, ein eventueller Short Squeeze kann nur temporär Aktienkurse beeinflussen, wenn auch extrem. Gleiches gilt für diese Batterieprobleme. Am Ende zählt nur eines: Gelingt es, die Auslieferungszahlen zu schaffen? Insbesondere die geplanten FCEV-Zahlen, die erst im Q4/23 starten sollen? Kann man den Kapitalmarkt davon überzeugen, dass man – irgendwann – profitabel werden kann? Man wird sehen…

Nel Plug Power ITM Power Elringklinger PNE - Chartbild Nel.

Chart: Nikola Aktie | Powered by GOYAX.de

Nikola, Bloom Energy, ITM Power, Linde, RWE, SFC Energy, Ballard Power – Singapur „Opening“ bei Rechenzentren geschafft.

 Bloom Energy, der einzige grosse H2-Wert, der bereits Break-Even ist, versucht neben dem starken US-Geschäft weltweit seine Präsenz auszubauen. Nachdem man zuletzt mit ENBW den ersten deutschen Kunden begrüssen konnte und damit eine weitere Lücke im europäischen Markt schliessen konnte, konzentriert man sich parallel auf den asiatischen Markt. Und dort kann man auf die Stärke der SK Group vertrauen, die der grösste Einzelaktionär der Bloom Energy ist. Denn entweder setzt die SK Group auf die Wasserstofflösungen von Bloom oder auf die von seiner anderen Beteiligung, Plug Power, je nach technologischen Anforderungen der Kunden.

SK ecoplant gewinnt Ausschreibung in Singapur – Rechenzentrum mit Bloom Energy Brennstoffzellen ist erste Wahl gewesen.

SK ecoplant, eine 100% Tochter der SK Group, die der grösste Einzelaktionär nicht nur von Plug Power, sondern auch von Bloom Energy ist, hat angekündigt, dass es die Hochtemperaturbrennstoffzellen von Bloom beim Bau eines neuen Rechenzentrums in Singapur für GDS, Chinas größten Rechenzentrumsentwickler, einsetzen wird. Das Singapore Economic Development Board und die Infocomm Media Development Authority wählten GDS als Teil einer Gruppe von vier Rechenzentrumsbetreibern aus, die sich die neue Kapazität von etwa 80 Megawatt (MW) für die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) Singapurs teilen werden.

„Bloom Energy freut sich, ein Partner von SK zu sein und unsere Energieserver für die Stromversorgung eines GDS-Rechenzentrums in Singapur bereitzustellen“, sagt KR Sridhar, Gründer, Board-Vorsitzender und CEO von Bloom Energy. „Die Netzengpässe in Singapur ähneln der mangelnden Stromverfügbarkeit in den meisten Rechenzentren auf der ganzen Welt. Dieser Mangel an Versorgung macht dezentrale Energie, die mit unseren modularen AlwaysOn-Brennstoffzellen schnell bereitgestellt werden kann, zur richtigen Wahl für Rechenzentren. Es ist auch die sauberste derzeit verfügbare Technologie und kann mit Netto-Null-Kraftstoffen wie Wasserstoff betrieben werden, sobald diese verfügbar sind, wodurch das IKT-Segment seine Nachhaltigkeitsziele erreichen kann. Wir freuen uns darauf, unseren Partner SK bei diesem Projekt zu unterstützen.“

Erstes Rechenzentrum Asiens mit Brennstoffzellen – und die von Bloom Eenrgy.

So titelt zumindest technerati: „First-ever’ fuel cell-powered data centre in Southeast Asia to be explored by GDS and SK ecoplant“ Und zusätzlich wird das Projekt das erste überhaupt von Bloom Eenrgy in Singapur sein. Neben dem europäischen Markt hat Bloom Energy auch Asien als hoffnungsvoll erkannt. So nutzen die Amerikaner zwar die Impulse des IRA auf dem Heimatmarkt, lassen aber die anderen Wirtschaftsblöcke mit klaren Wasserstoffstrategien nicht aus dem Blick. In Taiwan hat Bloom Energy kürzlich die erste Phase eines 10-MW-Projekts in Taiwan für Unimicron, einen Hersteller von Chipsubstraten und Leiterplatten, eröffnet. In Zusammenarbeit mit SK ecoplant hat Bloom bereits mehr als 400 MW Brennstoffzellen in deren Heimatmarkt Südkorea installiert. HIER MEHR ZU DEN PLÄNEN VON BLOOM ENERGY – PROGNOSE – ZAHLEN – PERPSEKTIVEN

INTERVIEW.  MetalCorp, PREOS, ERWE, Euroboden, Steinhoff, Wirecard, Eyemaxx. Und andere. Darüber spricht der SdK Vorsitzende D. Bauer –  aktuelle Problemfälle.

 Nel Plug Power Bloom Energy Ballard Power ITM Power Chartvergleich

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Nikola, Bloom Energy, ITM Power, Linde, RWE, SFC Energy, Ballard Power – Deutsche Behörden als Beschleuniger? Auch das gibt es!

RWE Aktie als Wasserstoffwert? Sollten alle Milliardenprojekte so umgesetzt werden, wie es aussieht, durchaus. RWE macht Ernst: Nachdem man bei RWE eine Kooperation für grünen Ammoniak aus Namibia und mit Equinor eine Kooperation im Gigawatt-Bereich für Wasserstoff im Januar „auf den Weg gebracht hatte“, ging es dann weiter mit RWE AG (ISIN: DE0007037129):

Nach dem 200 MW Auftrag für den Wasserstoffhub Lingen an den Linde-Kooperationspartner  ITM Power am 30.01.2023 gab RWE weiter Dampf: Am 15.02. kam der erste Tanker mit LNG aus den UAE in Brunsbüttel an. Hier plant RWE seit Jahren parallel zu den aktuell notwendigen LNG-Kapazitäten in unmittelbarer Nähe den Bau eines Importterminals für grünes Ammoniak, das als verflüssigtes Wasserstoffderivat einen wichtigen Beitrag zur Versorgung Deutschlands mit grünem Wasserstoff leisten soll. Dazu Bau eines 50 MW Elektrolyseurs am Hochrhein und PPA eines 400 MW Offshorewindparks zur Produktion grünen Wasserstoffs– nicht die letzten Wasserstoffschritte von RWE in 2023.

Weiter ging es im Mai…

….i mit der Westfalen Gruppe und RWE: Sie  bauen deutsche H2-Infrastruktur – rund 70 Tankstellen bis 2030. Nummer 1 entsteht in Lingen. Grüner Wasserstoff kommt von RWE. Und im Rahmen der Präsentation der sehr guten vorläufigen Ergebnisse des ersten Halbjahres, die sogar eine Prognoseerhöhung erforderlich machten, äusserte sich Michael Müller, Finanzvorstand RWE AG unmissverständlich: „(…)Wir werden weiter massiv in die Energiewende investieren und wollen gleichzeitig unsere Aktionäre am Erfolg unseres Unternehmens beteiligen. Wir bestätigen unser Dividendenziel von 1,00 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2023.“

Jetzt geben sogar die deutschen Behörden Gas – RWE, Linde, ITM Power bekommen Rückenwind.

Das Wasserstoffprojekt GET H2 Nukleus hat eine wichtige Hürde genommen: Das Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg hat der Betreibergesellschaft „Nukleus Green H2“, einem Tochterunternehmen der RWE, die Errichtung und den Betrieb der ersten beiden 100-Megawatt (MW)-Elektrolyseure auf dem Gelände des RWE Erdgaskraftwerks Emsland in Lingen genehmigt. Die genehmigte 200-MW-Anlage soll jährlich bis zu 35.000 Tonnen grünen Wasserstoff erzeugen.Bemerkenswert: Die Elektrolyse-Anlage in Lingen ist die erste genehmigte Produktionsstätte dieser Größe in Deutschland.

Sieben Monate – neues Deutschlandtempo. Für ITM Power potentieller Umsatzschub? 100 MW Reservierung aus Deutschland steht noch im Raum.

Nachdem die Gewerbeaufsicht Oldenburg die Vollständigkeit der eingereichten 2.250 Seiten umfassenden Antragsunterlage bestätigt hat, stellte sie nun nach „nur“ sieben Monaten die Genehmigungsurkunde aus. Könnte ITM Power für das zukünftige Orderbuch wichitge Impulse geben – und das nicht nur für die ausstehende Umwandlung der Reservierung eines 100 MW-Elektrolyseur-Projekts aus Deutschland in eine verbindliche Bestellung.

Sopna Sury, COO Hydrogen bei der RWE Generation SE: „Die Genehmigung ist das Ergebnis konstruktiver und intensiver Arbeit, nicht zuletzt bei den beteiligten Behörden, die erstmals eine Anlage dieser Größe zu prüfen hatten. Sieben Monate vom vollständigen Antrag bis zur Genehmigung sind ein Referenzwert, der optimistisch stimmt für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland.“ Eine Genehmigung auf Grundlage des Bundes-Immissionsschutzgesetzes ist in Deutschland Voraussetzung für die Umsetzung und den Betrieb von solchen Großanlagen. Alle relevanten Auswirkungen, wie z. B. Emissionen, werden dabei geprüft. Die jetzt vorliegende 78 Seiten umfassende Genehmigung legt detailliert fest, welche technischen, organisatorischen und umweltbezogenen Auflagen bei Bau und Betrieb zu erfüllen sind. HIER EMHR ZU DEN PLÄNEN RWES – ITM POWERS CHANCEN – LINDE DAZWISCHEN

Fazit. Die RWE AG will „an erster Front“ die Entwicklung zur Wasserstoffwirtschaft begleiten. Natürlich so lange „geförderte Startinvestitionen“ und „passende Rahmenbedingungen“ vorliegen. Und wird die RWE Aktie – Wasserstoffwert? Ja, wenn die geplanten oder gestarteten Projekte im angekündigten Umfang umgesetzt werden sollten. Und die Aktie ist aufgrund der „machbaren MarketCap“ für andere Versorger als Übernahmeziel interessant geworden. Gerüchte über Iberdrola, die an RWE interessiert sein sollen, sind noch sehr diffus, zeigen aber die Dynamik in diesem Segment. Alles ist möglich – auch wenn möglicherweise manche Übernahmen politisch nicht gewollt sein sollten…
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Und Linde als „Haus- und Hofpartner“ bei solchen Projekten/Ausbaumassnahmen sollte mit seiner Beteiligung ITM Power ein grosses Stück der erst langsam in Fahrt kommenden Grossaufträge in die Bücher bekommen. ITM Power könnte hierbei verhältnismässig die grössten Unternehmens-Impulse erhalten. Spannende Zeiten.
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Nikola, Bloom Energy, ITM Power, Linde, RWE, SFC Energy, Ballard Power -Wachstumskurs wird fortgesetzt. Indizien? Folgeauftrag.

SFC Energy AG (ISIN: DE0007568578) hat ehrgeizige Umsatzsteigerungen vor Augen und rechnet sich grosse Chancen aus, im wachsenden Markt für Brennstoffzellen-Lösungen eine wichtige Rolle zu spielen. Indien soll dabei wichtig werden – neben den USA einer der erklärten Zukunftsmärkte für SFC Energy. Und anders als Wasserstoff-Pureplayer wie Plug Power, ITM Power oder Nel kann man das ohne die „üblichen steigenden Verluste“. In München konnte man Kapazitätsausbau, Zukunftsinvestitionen „durchziehen“ und gleichzeitig bereits in 2022 schwarze Zahlen schreiben. Mit sehr guten Q1-Zahlen und einer Vereinbarung mit Johnson Matthey will man zukünftig die Wertschöpfungsanteile der SFC Energy am „Gesamtprodukt“ Brennstoffzelle erhöhen. Und zur Bestätigung konnte der Deutsche Brennstoffzellenhersteller auch mit den Zahlen zum Q2 punkten. Aber bevor es nochmals um die Zahlen zum 30.06. geht, die Meldung von heute, die die Richtung für die nächsten Monate vorgeben könnte:

SFC Energy 2 Mio EUR-Folgeauftrag für Brennstoffzellen von Linc Polska. Nicht die Höhe, aber die steigende Frequenz der „kleineren Aufträge“ gefällt.

Die Münchener haben einen weiteren Folgeauftrag von Linc Polska erhalten. Das in Poznan ansässige Sicherheitsunternehmen ist einer der größten Anbieter von ziviler Überwachungstechnik in Polen und wird Brennstoffzellen der Serie EFOY Pro 2800 beziehen. Der Auftrag mit einem Gesamtauftragswert von rund 2 Mio EUR ist im Geschäftsjahr 2023 vollständig umsatz- und ergebniswirksam.

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Dies ist im laufenden Jahr bereits die zweite große Order von Linc Polska, die seit 2021 Kunde von SFC Energy ist. Anlass für die Folgebestellung ist die hohe Nachfrage nach der Integration einer unabhängigen Stromquelle in die Sicherheitsprodukte des polnischen Unternehmens. Und die EFOY Brennstoffzellen gewährleisten die autarke Stromversorgung der zivilen Überwachungstechnik von Linc Polska. MEHR ZUM FOLGEAUFTRAG – SFC HALBJAHRESZAHLEN – PROGNOSE

FAZIT: Dass man neben den USA – wohl mit ihrem Inflation Reduction Act einer der attraktivsten Standorte – auch auf Indien setzt, könnte sich mehr als auszahlen. Während Ballard Power sich auf den chinesischen Markt konzentriert und es mit seinen chinesischen Kooperationspartnern und Aktionären in Indien eher schwerer haben sollte. Und Plug Power durch seine enge Kooperation mit der südkoreanischen SK Group, die seit Jahren grosser Aktionär der Amerikaner ist, zuerst einmal auf die koreanische Halbinsel konzentriert ist, scheint man mit der Produktion in Indien den anderen Brennstoffzellen-Grössen einen Schritt voraus. Gute Basis neben den bereits erhaltenen Militäraufträgen über rund 33 Mio EUR weitere staatliche Kunden zu gewinnen:
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Wochenbericht Aktien KW 37 – Märkte in Partystimmung. News von Mutares. Nagarro. SFC Energ. Nikola. MorphoSy., Linde. RWE, PNE. Clearvise. ITM Power, Teamviewer, HHLA, HomeToGo,…
Teamviewer Aktien – Platow Brief sieht klaren KAUF. ManU-Sponsoring Ablaufdatum mache das Unternehmen danach deutlich profitabler.
Nordex braucht für den Break-Even genau solche Aufträge: Zu aktuellen Konditionen, zeitnahe Auslieferung und langlaufender Wartungsvertrag.
HomeToGo fühlt sich nach dem starken Q2 auf Kurs für den Breakeven auf EBITDA-Ebene. Und gibt Aktionären „überschiessende „Liquidität zurück.
Mutares bestätigt die durch Aufnahme in die Warburg Conviction List geweckten Erwartungen, zumindest operativ: Exit Nr. 6.
MorphoSys fokussiert sich auf drei Zulassungsanträge. So dachte man bisher. Gestern für weiteren Kandidaten Fast Track Status erhalten. Und was das heisst das für die Aktie?
Beispielsweise die Indische Bahn – allein ein Riesenmarkt oder die grossangelegten Infrastrukturprojekte „Smart Cities“oder die Grenzüberwachungsbehörde. Mit der lokalen Produktion hat man die perfekte Ausgangsbasis am vielversprechenden indischen Markt, der fast noch mehr als die USA auf lokale Produktion/Wertschöpfungsanteile setzt, zu profitieren. Die über 50% Wachstumsrate in 2022 scheint sich ja nahtlos in 2023 fortzusetzen, wie die Halbjahreszahlen eindrucksvoll belegen. Und der heutige Folgeauftrag bietet eine Abrundung des Gesamteindrucks.

SFC Energy Aktie: Die SFC Energy AG ist ein führender Anbieter von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen für stationäre und mobile Hybrid-Stromversorgungslösungen.

Chart: SFC Energy Aktie | Powered by GOYAX.de

Nikola, Bloom Energy, ITM Power, Linde, RWE, SFC Energy, Ballard Power – Rekordaufträge in Serie für Solaris. Ist die Ketchuppflasche geplatzt?

Ballard Power Aktie konnte sich die letzten Tage der negativen Grundstimmung für Growth-Werte, insbesondere für Wasserstoffwerte nicht mehr entziehen. Und der aktuelle Kurs von 4,07 USD Tagesplus 1%, knapp über den 3,98 USD Jahrestiefstständen . Eine negative Stimmung, die heute einfach unangemessen ist.  Trotz eines Orderbacklogs, das deutlich über dem Stand vom 31.03.2023 lag, kommt bei an Anlegern kein grosses Vertrauen in die Kanadier auf. Profitabilität bis heute noch nie erreicht und wenn man den meisten Akteuren am Markt Glauben schenken will, dann wird das auch nie der Fall ein. Aber ob dem wirklich so ist, wird sich wohl in den nächsten Jahren erweisen. Aber das gestern ein Rekordauftrag null Kursreaktion auslöste, ja sogar mit leicht roten Vorzeichen am Ende des Tages honoriert wurde, und heute „auch tote Hose“ herrscht, irritiert schon ein wenig.

Auf jeden Fall im Segment „Wasserstoff-Busse“ ist derzeit soviel Bewegung, wie noch nie zuvor.

Gestern gab es eigentlich Grund zur Zufriedenheit bei den Ballard Power Stakeholdern. Und auch unsere einigen vermessen erscheinende Frage „Ballard Power in Champagnerlaune? Solaris verkauft 130 H2-Busse nach Italien. Rekord. Geht noch mehr?“ wird heute klar beantwortet. Ja, es geht noch mehr! Gestern ging um den Rekordauftrag über 130 Wasserstoffbusse von zwei italienischen Städten (Bologna/Ferrara) an Solaris, was für Ballard Power eine zusätzliche von 130 Brennstoffzellen nach Polen bedeutet, und Donnerstag:

90 Wasserstoffbusse mit Ballard Power Brennstoffzellen nach Venedig – plus Option für weitere.

Es sah sowieso in letzter Zeit „richtig gut“ bei den Bussen aus: Der Rahmenvertrag vom Ballard Power’s Kunden Newflyer mit der Regional Transportation Commission Southern Nevada – mit zwei pressewirksamen Auslieferungen bisher, ging an der Aktie vorbei. Und auch dass die Kölner Verkehrsbetriebevor wenigen Tagen  in ihrer dritten Order weitere 18 H2-Busse bei Solaris bestellten, fand nur bedingt Aufmerksamkeit. Und heute mit derzweiten Botschaft aus Italien?Innerhalb von nicht einmal 24 Stunden?

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Friedrich Vorwerk Aktien. Dazu sagt Platow Brief klarer KAUF. Denn Grossauftrag führe zu Befreiungsschlag. Und eröffne für die Aktie weiteres Potential.
Städtische Verkehrsbetrieb Azienda Veneziana della Mobilita der Stadt Venedig wird 90 Wasserstoffbusse kaufen. Und noch mehr…

Das Verkehrsunternehmen Azienda Veneziana della Mobilita hat insgesamt 90 Wasserstoff-Solaris-Busse bestellt, davon 75 in der 12-Meter-Version und 15 Gelenkbusse. Der Vertrag beinhaltet auch eine Option zur Erhöhung der Bestellmenge. Venedig ist Wiederholungstäter. Beriets im Dezember letzten Jahres ebstellte man 4 Solaris FCEV-Busse mit Balalrd Power Technik. Zu einem Gesamtauftragswert von seinerzeit 2,5 Mio EUR. Hochrechnungen auf die heute gemeldeten 90 Busse lassen die Dimensionen ahnen, die mittlerweile beinahe „üblich“ werden.

4 Stück kosteten gut 2,5 Mio EUR – und 90 Stück? Davon sogar 15 Gelenkbusse?

Und die Brennstoffzelle ist das „teuerste“ Einzelaggregat in diesen Bussen. Und so wird man auch in Kanada zufrieden sein: AVM hat gerade 75 Einheiten des 12-Meter-Urbino-Wasserstoffbusses und 15 Urbino-18-Wasserstoff-Gelenkbusse von Solaris bestellt. MEHR ZUM REKRODAUFTRAG – HIER – MEHR ZU DEN HALBJAHRESZAHLEN DER KANADIER – PROGNOSE FÜR 2023

Nel, Plug Power, Ballard Power oder SFC Energy - Chartbild Ballard Power.

Chart: Ballard Power Inc. | Powered by GOYAX.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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