SFC Energy weiter auf Rekordkurs? Indiz: Folgeauftrag aus Polen.

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SFC Energy, Test-Fuchs und Auto AG Group entwickeln emissionsfreien mobilen Wasserstoff-Generator H2Genset

SFC Energy AG (ISIN: DE0007568578) hat ehrgeizige Umsatzsteigerungen vor Augen und rechnet sich grosse Chancen aus, im wachsenden Markt für Brennstoffzellen-Lösungen eine wichtige Rolle zu spielen. Indien soll dabei wichtig werden – neben den USA einer der erklärten Zukunftsmärkte für SFC Energy. Und anders als Wasserstoff-Pureplayer wie Plug Power, ITM Power oder Nel kann man das ohne die „üblichen steigenden Verluste“. In München konnte man Kapazitätsausbau, Zukunftsinvestitionen „durchziehen“ und gleichzeitig bereits in 2022 schwarze Zahlen schreiben. Mit sehr guten Q1-Zahlen und einer Vereinbarung mit Johnson Matthey will man zukünftig die Wertschöpfungsanteile der SFC Energy am „Gesamtprodukt“ Brennstoffzelle erhöhen. Und zur Bestätigung konnte der Deutsche Brennstoffzellenhersteller auch mit den Zahlen zum Q2 punkten. Aber bevor es nochmals um die Zahlen zum 30.06. geht, die Meldung von heute, die die Richtung für die nächsten Monate vorgeben könnte:

SFC Energy 2 Mio EUR-Folgeauftrag für Brennstoffzellen von Linc Polska. Nicht die Höhe, aber die steigende Frequenz der „kleineren Aufträge“ gefällt.

Die Münchener haben einen weiteren Folgeauftrag von Linc Polska erhalten. Das in Poznan ansässige Sicherheitsunternehmen ist einer der größten Anbieter von ziviler Überwachungstechnik in Polen und wird Brennstoffzellen der Serie EFOY Pro 2800 beziehen. Der Auftrag mit einem Gesamtauftragswert von rund 2 Mio EUR ist im Geschäftsjahr 2023 vollständig umsatz- und ergebniswirksam.

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Dies ist im laufenden Jahr bereits die zweite große Order von Linc Polska, die seit 2021 Kunde von SFC Energy ist. Anlass für die Folgebestellung ist die hohe Nachfrage nach der Integration einer unabhängigen Stromquelle in die Sicherheitsprodukte des polnischen Unternehmens. Und die EFOY Brennstoffzellen gewährleisten die autarke Stromversorgung der zivilen Überwachungstechnik von Linc Polska. Dazu verbrauchen EFOY Brennstoffzellen im Vergleich zu Diesel-Generatoren signifikant weniger Betriebsstoff, arbeiten geräuschärmer und emittieren keine schädlichen Abgase wie Stickoxide (NOx), Kohlenmonoxid (CO) und auch keinen Feinstaub.

Zufriedenes Management.

Dr. Peter Podesser, CEO von SFC Energy: „Wir freuen uns sehr über den erneuten Auftrag unseres polnischen Partners. Die hohe Nachfrage der Kunden zeigt sowohl die technische Zuverlässigkeit unserer Lösung als auch den Bedarf für eine autarke, umweltfreundliche Ernergieversorgung von Sicherheitstechnik. Gemeinsam mit Linc Polska setzen wir uns für eine klimaneutrale Energieversorgung ein und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der globalen Wirtschaft sowie zum Klimaschutz.“

Harald Dingemans, CEO von Linc Polska Sp. z o.o.: „Die Nachfrage nach unserer Sicherheitstechnik steigt weiter. Ein wichtiges Auswahlkriterium unserer Kunden ist die hohe Einsatzbereitschaft der mobilen CCTV-Trailer, Wärmebildkameras und Radargeräte. Grundlage dafür ist eine gesicherte Energieversorgung, die wir durch Brennstoffzellen von SFC Energy erzielen. Zugleich steht diese Lösung für Nachhaltigkeit und höchste Einsatzbereitschaft bei gleichzeitiger Mobilität.“

Zahlen der SFC Energy übertrafen für das erste Halbjahr die bereits optimistischen Erwartungen der Analysten.

Wie gut waren denn die Zahlen? Die Analysten von ABN AMRO ODDO BHF erwarteten einen Halbjahresumsatz von 54,5 Mio EUR, geliefert hatte die SFC Energy 57,1 Mio EUR. Was für einen Zuwachs von rund 50% gegenüber den Vorjahreszahlen steht. Und beim EBITDA – „bereinigt“ – steigerte man sich um 135% auf 7,3 Mio EUR. Hier hatten die Analysten 6,4 Mio EUR erwartet. Dazu kommt ein Auftragsbestand, der für die nächsten Monate eine Fortsetzung der Wachstumsphase sichern sollte: Auftragsbestand steigt zum 30.06.2023 auf 85,7 Mio EUR (31.12.2022: 74,1 Mio EUR). Auch wenn gegenüber dem Vorjahr bei den Auftragseingängen eine gewisse Zurückhaltung gegenüber dem Vorjahreszeitraum festgestellt werden musste.

EBIT steigt, EPS steigt – und die Prognose „am oberen Ende“ konkretisiert – SFC Energy hat nicht enttäuscht.

Das um Sondereffekte bereinigte EBIT stieg ebenfalls signifikant auf 4,36 Mio EUR (H1/2022: 0,71 Mio). Daraus resultiert eine deutlich gestiegene bereinigte EBIT-Marge von 7,6 % (H1/2022: 1,9 %). Das Konzernperiodenergebnis erhöhte sich im ersten Halbjahr aufgrund der guten operativen Leistung und geringeren Belastungen durch Sondereffekte auf 3,33 Mio EUR (H1/2022: 0,37 Mio). Das Ergebnis je Aktie gemäß IFRS unverwässert und verwässert verbesserte sich im Berichtszeitraum auf 0,19 EUR (H1/2022: 0,03 EUR).

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Prognose – konkretisiert.

Auf Basis des erfolgreichen Geschäftsverlaufs im ersten Halbjahr sowie der anhaltend guten Auftragslage sowie besseren Verfügbarkeit von Vorleistungsgütern erwarte der Vorstand auch im zweiten Halbjahr eine positive Geschäftsentwicklung. Aufgrund der sehr positiven Umsatzentwicklung beider Segmente im ersten Halbjahr 2023, das von einer weiterhin hohen Nachfragedynamik geprägt worden sei, konkretisiere der Vorstand die Prognose für das Umsatzwachstum 2023 im Vergleich zum Vorjahr und gehe nun davon aus, dass der „Konzernumsatz 2023 voraussichtlich zwischen EUR 107 Mio. und EUR 111 Mio. und damit in der oberen Hälfte der Bandbreite der bisherigen Prognose (EUR 103 Mio. bis EUR 111 Mio.) liegen wird“.

Beim bereinigten EBITDA und beim bereinigten EBIT konkretisiere der Vorstand ebenfalls die Bandbreite auf die obere Hälfte der bisherigen Prognose und erwarte nunmehr „EUR 10,5 Mio. bis EUR 14,1 Mio. (bisherige Prognose: EUR 8,9 Mio. bis EUR 14,1 Mio.) bzw. EUR 5,0 Mio. bis EUR 8,6 Mio. (bisherige Prognose: EUR 3,4 Mio. bis EUR 8,6 Mio.).

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FAZIT: Dass man neben den USA – wohl mit ihrem Inflation Reduction Act einer der attraktivsten Standorte – auch auf Indien setzt, könnte sich mehr als auszahlen. Während Ballard Power sich auf den chinesischen Markt konzentriert und es mit seinen chinesischen Kooperationspartnern und Aktionären in Indien eher schwerer haben sollte. Und Plug Power durch seine enge Kooperation mit der südkoreanischen SK Group, die seit Jahren grosser Aktionär der Amerikaner ist, zuerst einmal auf die koreanische Halbinsel konzentriert ist, scheint man mit der Produktion in Indien den anderen Brennstoffzellen-Grössen einen Schritt voraus. Gute Basis neben den bereits erhaltenen Militäraufträgen über rund 33 Mio EUR weitere staatliche Kunden zu gewinnen:
Beispielsweise die Indische Bahn – allein ein Riesenmarkt oder die grossangelegten Infrastrukturprojekte „Smart Cities“oder die Grenzüberwachungsbehörde. Mit der lokalen Produktion hat man die perfekte Ausgangsbasis am vielversprechenden indischen Markt, der fast noch mehr als die USA auf lokale Produktion/Wertschöpfungsanteile setzt, zu profitieren. Die über 50% Wachstumsrate in 2022 scheint sich ja nahtlos in 2023 fortzusetzen, wie die Halbjahreszahlen eindrucksvoll belegen. Und der heutige Folgeauftrag bietet eine Abrundung des Gesamteindrucks.

SFC Energy Aktie: Die SFC Energy AG ist ein führender Anbieter von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen für stationäre und mobile Hybrid-Stromversorgungslösungen.
SFC Energy Aktie im Chart. Powered by GOYAX.de.

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