Deutsche Beteiligungs AG – alles eingepreist an der Börse? „Weniger erratisch werden…“ CEO Tom Alzin auf der Herbstkonferenz.

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Herbstkonferenz, Frankfurt, 4.09.2023, CEO Tom Alzin, Deutsche Beteiligungs AG

Deutsche Beteiligungs AG fiel zuletzt durch einige attraktive Exits auf und konnte mit einem Aktienkurs von 31,75 EUR (Freitagsschluss, XETRA) nahe den Jahreshöchstständen durchaus den Anlegern Freude machen. Mit Kursen rund 15% unter dem Nettovermögenswert ist –

berücksichtigt man die üblichen Abschläge – das meiste gegessen für die Anleger? Oder könnte es weiter vorangehen. Auf der heute begonnenen Herbstkonferenz des Equity Forums in Frankfurt versuchte der CEO der Gesellschaft, Tom Alzin, Begeisterung für die Deutsche Beteiligungs AG (ISIN: DE000A1TNUT7) zu wecken.Unter dem Motto „Weniger erratisch werden…“ will er die Deutsche Beteiligungs AG auf einen neuen Level heben: Nicht mehr durchschnittlich 9% NAV-Steigerung, wie in den zehn Jahren bis 2021/22, sondern durchschnittlich 14-18% sollen es werden.

Und dann nicht nur eine Dividende zahlen, sondern auch an Aktienrückkäufe denken!

So sah es der CEO. Vielleicht eine Dividende auf gleichbleibend hohem Niveau plus eventuelle Aktienrückkäufe, um die Performance für die Aktionäre zu steigern. Wäre zumindest zukünftig möglicherweise sein Vorschlag an den Aufsichtsrat. Mal schauen. In einer Zeit, die er als beste für Investitionen in den letzten zehn Jahren sieht, setzt er auf Wachstum. Und mit 20% NAV-Plus in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022/23 ist „seine“ DBAG auf gutem Weg. Denn laut Alzin „Geld zählt wieder was!“ am Aarkt. Dass war in den letzten Jahren nicht immer so. Aber der Rückzug der amerikanischen und britischen Investoren vom Deutschen Private Equity Markt gibt DBAG Chancen.

Nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2021/22 läuft es jetzt wie geschmiert bei der Deutschen Beteiligungs AG.

Während das Geschäftsjahr 2021/2022 von roten Zahlen geprägt war, sieht es nach den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres 2022/23 wesentlich besser aus. Bevor es um die Präsentation des CEO’s geht zur Erinnerung nochmals die Zahlen: Der Nettovermögenswert der Private-Equity-Investments belief sich zum 30.06.2023 auf 677,8 Mio EUR beziehungsweise rund 36,00 EUR je Aktie; unter Berücksichtigung der im März 2023 ausgeschütteten Dividende (0,80 EUR) entspricht dies einem Zuwachs dieser Kennziffer um 20 % über die vergangenen neun Monate. Die Steigerung des Nettovermögenswerts sei auf die Wertbeiträge erfolgreicher Veräußerungen, die überwiegend gute Entwicklung der Portfoliounternehmen und eine positive Kapitalmarktentwicklung zurückzuführen.

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Im Segment Fondsberatung wurde seit Beginn des Geschäftsjahres mit 11,3  Mio EUR das EBT um rund 20% gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Und lukrative Verkäufe, gut laufende Geschäfte drehten das EBT des  Segments Private-Equity-Investments  von Minus 87,9 Mio eUR im Vorjahr auf 103,9 Mio EUR in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres, das am 30.09.2023 endet. Insgesamt schließt die Deutsche Beteiligungs AG die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2022/2023 mit einem Konzernergebnis in Höhe von 114,3 Mio EUR (Vorjahreszeitraum: Minus 78,3 Mio EUR) ab. Die DBAG konkretisierte zuletzt am 17. Juli 2023 ihre Prognose und erwartet nun für den Nettovermögenswert und für das Konzernergebnis die obere Hälfte der bisherigen Prognosebandbreiten (jeweils für das Geschäftsjahr 2022/2023: Konzernergebnis: 85 bis 115 Mio EUR; Nettovermögenswert: 610 bis 715 Mio EUR).

Liegt eine Prognoseerhöhung in der Luft? 114,3 Mio EUR Konzernergebnis bis zum 30.06.2023 – und Prognose steht bei 115 Mio EUR obere Bandbreite nach 12 Monaten zum 30.09.2023?

Nach bisher fünf Veräusserungen und vier neuen Beteiligungen und einigen Add-ons in diesem Geschäftsjahr liegen die Erwartungen hoch. Und die Aussagen des CEO der Deutschen Beteiligungs AG, Tom Alzin, auf der Herbstkonferenz in Frankfurt bestätigen diese Erwartungen. Frischer Wind eines „Hausgewächses“ in der seit 2007 nicht mehr Deutsche Bank Beteiligung. Und die Banken sind laut CEO der DBAG bei den Finanzierungen von Private Equity Übernahmen mehr oder weniger aussen vor – Debt-Fonds machen das Geschäft mit mittlerweile 9-10% Finanzierungsätzen.

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So lassen sich die Aussagen auf der Herbstkonferenz zusammenfassen. Und das DBAG-Modell neben den Private Equity Investments aus eigenen Mitteln auch durch das Management von PE-Fonds namhafte Erträge zu erzielen scheint aktuell sehr gut zu funktionieren. Auf der einen Seite relativ berechenbare, langfristig angelegte Managementerlöse und auf der anderen Seite Exits mit hohen Beteiligungsgewinnen – wie bereits fünfmal dieses Jahr realisiert.

Deutsche Beteiligungs AG auf Kurs die NEU-Steigerungen – im Durchschnitt – auf ein neues Level zu heben. Dazu möglicherweise durch Aktienrückkäufe den Discount zwischen NAV und Börsenkurse mal für die Aktionäre nutzend. Interessant – und das in einer Zeit, die für Investments gerade ein sehr gutes Umfeld biete.

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