H2-Update – Indien setzt Standard für „green hydrogen“ fest. Aufträge winken nur bei lokaler Wertschöpfung. News bei Nikola, Tesla, ITM Power, 2G Energy und SFC Energy..

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H2-Update News bei Plug Power, Ballard Power, ITM Power, Everfuel und Nel.

Nikola, ITM Power, 2G Energy und SFC Energy – News von den Wasserstoff-Aktien diese Woche. Dazu diese Woche ein Blick auf die aktuellen Entwicklungen in Indien – Standard für grünen Wasserstoff definiert, ehrgeizige Exportpläne für Wasserstoff. Dazu eine strikte Made in India Politik.Vorne dabei sein. Und so wird „grüner Wasserstoff“ als Konkurrent für die klassischen Energieträger mit immer weiteren Schritten zu einer marktwirtschaftlichen Alternative:. Zuletzt in Deutschland   Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie mit 10 GW Elektrolyseur-Kapazität allein in Detuschland ab 2030 als Zielvorgabe – Verdopplung. Und dann die Einigung der Bundesregierung mit der EU für die Leitplanken des Aufbaus von Gaskraftwerken H2-ready bzw, direkt auf Wasserstoffbasis. Längst gibt es einen Wettkampf der grossen Wirtschaftsblöcke um den „Ersten der Wasserstoffindustrie“ – es ging um China. Dann um Grossbritannien, dass erste Förderbescheide für 250 MW zuteilte. Und jetzt Indien:

Maximal 2 KG CO2 je KG Wasserstoff = grüner Wasserstoff, …

… so sieht es Indien. Der Subkontinent ist eienr der ersten wichtigen Player, der eine klare Definition für grünen Wasserstoff definiert, und somit für die Industrie klare Vorgaben liefert. Auch wenn bei Reuters noch vor einigen Monaten eher auf eine Grenze von 1 KG CO2 spekuliert wurde, kam die indische Regierung, die aktuell auch den – rotierenden – Vorsitz der G20 innehat, nun zu einer „verdoppelten“ Grenzziehung.

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Obwohl erste grossindustrielle Produktion grünen Wasserstoffs in Indien erst ab 2026 erwartet wird, verhandelte Indien bereits bilaterale Abkommen mit der EU, Japan und anderen Nationen über den Export von Wasserstoff. Und dazu lieferte das “ Ministry of New and Renewable Energy“ jetzt die Vorgaben zur definition grünen Wasserstoffs. „With this notification, India becomes one of the first few countries in the world to announce a definition of Green Hydrogen,“ heisst es in der Presse-Erklärung des Ministeriums, die detailiert die Emissionsgrenzen definiert.

Indien – globaler Wasserstoffhub?

So lauten zumindest die ehrgeizigen Ziele der indischen Regierung. Bis 2030 will man einen jährlichen Output von 5 Mio Tonnen Wasserstoff erreichen – womit 50 Mio Tonnen CO2 einegspart würden. Und die indische Zahlungsbilanz soll so um 12 Mrd. USD Kosten für Erdölimporte geschont werden. Dazu kommt eine klare Made in India Politik – wer in Indien Wertschöpfung schafft, wird bei staatlichen Aufträgen und Fördermassnahmen berücksichtigt werden – was zuletzt SFC Energy bei der Eröffnung des indischen Brennstoffzellenwerks Ende Juli als Grund für die Standortentscheidung nannte.

Wasserstoff steht am Anfang…

… und jetzt zu den Einzelwerten eines Sektors, der laut Goldman Sachs bis 2050 einen Wert von 10 Billionen USD erreichen soll. Seit dem letzten H2-Update ist einiges passiert: Nikola kämpft gegen schlechte Newslage – Kapitalerhöhung angekündigt, Brain Drain fortgesetzt und unbestimmte Kosten des Tre BEV Rückrufs. Dazu setzt Tesla Masstäbe für Eelktro-LKW – und bedroht so nicht nur etablierte Anbieter, wie Daimler Trucks, sondern auch Newcomer, wie Nikola. Und ITM  Power setzt auf eine neue Produktkategorie – um auch die wirklich grosse Aufträge zu kriegen. Auch der KWK-Spezialist 2G Energy setzt auf Wasserstoff – aus einer Position der Stärke heraus. Dazu zeigt sich SFC Energy mit starken Hlabjahreszahlen als einer der wenigen Brennstoffzellenhersteller, wenn nicht der einzige, der Gewinne erzielt, diese steigert und dazu seinen Umsatz hochschiessen lässt. Und was sagt der Platow Brief zu SFC Energy? Interessant.

Nikola, Tesla, ITM Power, 2G Energy und SFC Energy – Dreifach News. Und Kursverfall.

Anfang letzter Woche im Blick: Nikola hat turbulente Zeiten hinter sich. Und seit man die Europa-Pläne aufgegeben hat, ist NIKOLA klar fokussiert auf Nordamerika. Als man neben den Quartalsergebnissen – durchwachsen – überraschend nach 8 Monaten Kärrnerarbeit den Rücktritt des CEO Martin Lohscheller verarbeiten musste, ging die Aktie erstmal auf Talfahrt und verliess die Kursregionen über 3,00 USD wieder. Einzig positiv konnte seinerzeit vermerkt werden, dass das genehmigte Kapital Nikola’s durch eine Änderung im Gesellschaftsrechts in Delaware nach Monaten des Zitterns endlich durchgewunken werden konnte.  Und letzte Woche startete die Aktie dann eine leichte Gegenbewegung, die am Freitag bei einem Schlusskurs von 1,94 USD endete. Denn heute sieht es wieder tiefrot aus. Warum?

Nikola Kursverfall hat eigentlich drei Gründe –  einen überall kolportierten, der eigentlich keinen überrascht. Einen,der für Zusatzkosten steht. Und einen,der möglicherweise unterschätzt wird.

Sowieso ist die Stimmung seit dem Verkaufsstopp der elektrischen Tre (Tre BEV) aufgrund eines Batteriebrandes, der einen Rückruf der ausgelieferten Elektro-LKW erforderlich machte und Änderungen im Batteriepack erfordert. Eigentlich nicht so tragisch, da sowieso seit Anfang August die gesamte Produktion in Coolidge auf Tre FCEV umgestellt worden ist, um die über 200 bestellten Brennstoffzellen-LKW auszuliefern und für weitere Nachfrage gerüstet zu sein. Die für nächstes Jahr geplante Parallelproduktion von Elektro- und Wasserstoff-LKW sollte von den jetzt erforderlichen Massnahmen bei den Batteriepacks kaum betroffen sein.

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Aber: Nikola fürchtet hohe Kosten durch den Rückruf der 209 BEV Tre und „there can be no assurance as to when we will be able to resume production of our BEV trucks.“ Und zu den Kosten heisst es: „face significant expenses as a result of a recent issue with a single component in the battery packs of its Class 8 Tre battery-electric vehicles, which prompted a voluntary recall of 209 trucks earlier this month.“ Weitreichender:

Brain Drain – nach Lohscheller, dem ehemaligen Opelaner, geht jetzt auch Carey Mendes, President Energy – ohne grosse Erklärungen.

In den SEC-Filings vom 17.08.2023 – FORM 8-K – wird der Kapitalmarkt in knappen Worten darüber informiert, dass „On August 17, 2023, Carey Mendes, President, Energy, of Nikola Corporation (the “Company”) informed the Company that he is resigning from his position to pursue other opportunities. The Company is grateful for Mr. Mendes’ service and contributions to the Company.“

Und der Mann, der Nikola 41,9 Mio USD Zuschüsse sicherte, geht – Folgen schwer absehbar.

Am 17. August 2023 teilte Carey Mendes, President der Energy-Sparte, mit, dass er von seiner Position zurücktritt und das Unternehmen verlassen werde. Und dabei bleibt der Grund für die überraschende Personalie ungeklärt, es hieß lediglich, dass Mendes „andere Möglichkeiten wahrnehmen“ wolle. Mendes war zuvor fast 13 Jahre lang bei BP beschäftigt und konnte zuletzt die insgesamt 41,9 Mio USD Zuschüsse in Kalifornien für den Ausbau des H2-Tankstellennetzes sichern. Kompetenz und Branchenerfahrung, die fehlen werden – for sure. HIER MEHR ZUM BRAIN DRAIN – MEHR ZUR KAPITLAERHÖHUNG DURCH WANDELANLEIHEN – HIER MEHR ZUR AKTIE.

Ärgerliche Probleme im Umfeld des Rückrufs und Verkaufsstopps für die auf eine positive Grundstimmung angewiesene Nikola, um frisches Geld für ihr Überleben zu erhalten. Auch der Brain Drain könnte bedenklich stimmen. ABER: Auf Dauer zählt es, die Ziele für 2023 zu schaffen, ein eventueller Short Squeeze kann nur temporär Aktienkurse beeinflussen, wenn auch extrem. Gleiches gilt für diese Batterieprobleme. Am Ende zählt nur eines: Gelingt es, die Auslieferungszahlen zu schaffen? Insbesondere die geplanten FCEV-Zahlen, die erst im Q4/23 starten sollen? Kann man den Kapitalmarkt davon überzeugen, dass man – irgendwann – profitabel werden kann? Man wird sehen…

Chart: Nikola Aktie | Powered by GOYAX.de

Nikola, Tesla, ITM Power, 2G Energy und SFC Energy – Tesla Semitruck kommt in Fahrt. Bedrohung für Daimler Truck, Traton und Konsorten. Und auch für Nikola? Für die BEV oder auch für die FCEV?

Diese Woche ging es weiter runter mit Nikola’s Aktie – Minus 30% auf 1,22 USD zum Donnerstagsschluss. Woran lag’s? Hohe Kosten des Tre BEV Rückrufs, überraschendes Ausscheiden des „President Energy“, der zuletzt noch über 40 Mio USD Zuschüsse gesichert hatte und Ausgabe von Wandelanleihen im Volumen von bis zu 325 Mio USD – war diese Woche erstmal zu verdauen. Und dann eine Meldung, die noch schwerwiegendere Folgen für die Perspektiven Nikola’s haben könnte, als das zuletzt „aufgelaufene“. Während Nikola derzeit einen Auslieferstopp für seine Elektro-LKW und eine umfangreiche Rückholaktion aller 209 bisher ausgelieferten Tre BEV verkraften muss, läuft es bei anderen „wie am Schnürchen“:

Tesla vor Gross-Serienproduktion des Semi Truck in 2024, erste Praxis-Ergebnisse beeindrucken. Sollte Daimler Truck schlaflose Nächte verursachen, aber auch Nikola?

Eigentlich ist der Tesla Semitruck ein alter Hut, ein erstes Modell wurde bereits im Herbst 2017 präsentiert. Und aus den 50.000 geplanten Trucks in 2023, die in Texas produziert werden sollten, ist auch noch nichts geworden. Aber Tesla wäre nicht Tesla, wenn man dem Disruptor der Automobilbranche nicht auch die Eroberung des unter den alten Dinosauriern, wie beispielsweise Daimler Truck, Traton, Iveco oder Hyundai, aufgeteilten LKW-Marktes zutrauen würde. Und technisch sollten sich die „alten“ und auch neuen Wettbewerber, wie Nikola, die durch die selbst favorisierte „Nische“ Wasserstoff-LKW möglicherweise erstmal weniger betroffen sein sollten, warn anziehen.

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INTERVIEW. Manz CFO M. Hochleitner im Interview. Dazu klare Worte zur Aktie.  Erfolgen. Und Misserfolgen. „Wir überzeugen nicht über den Preis…
Pepsi als Pilotkunde testet seit Dezember 2022 und scheint mehr als zufrieden. Anheuser-Busch, UPS und Walmart scharren schon mit den Füssen auch „ihre“ Semitrucks zu erhalten – 2023 starten nennenswerte Auslieferungen.

Laut Tesla Homepage kommt der Semitruck mit beeindruckenden Leistungsmerkmalen – und toppt den Wettbewerb. Auch bei den Kosten für den Praxiseinsatz? Zuerst die Leistungsdaten:  Model S Plaid schafft mit rund 735 kW / 1020 PS und mit drei Elektromotoren die Beschleunigung von 0 auf Tempo 100 in kaum mehr als 20 Sekunden, verbraucht nach dem US-amerikanischen Zyklus 125 Kilowatt pro 100 Kilometer und soll mit einer Akkuladung je nach Batteriepaket 480 bis 800 Kilometer schaffen. Das Akkupaket der Zugmaschine soll dabei in weniger als 20 Minuten wieder auf 70 Prozent seiner Leistungsfähigkeit erstarken – an speziellen Hochleistungs-Ladestationen. HIER MEHR ZU DEN E-LKW IN EUROPA VON VOLVO DAIMLER TRUCK UA – UND WARUM TESLA EINE BEDROHUNG SIT FÜR DIE ETABLIERTEN – UND WARUM AUCH NIKOLA BETROFFEN IST – HIER:

Nikola, Tesla, ITM Power, 2G Energy und SFC Energy – 20 MW Modul, wie thyssenKrupp, – für die wirklcih Grossen interessant werden!

Schaut man sich den Kurs der ITM Power (ISIN: GB00B0130H42) -Aktie an, sieht man in den letzten Monaten – mit verschiedenen Zwischenhochs – einen Kampf um die 1,00 GBP-Marke. Heute geht es mal wieder „runter“ – im deutschen Handel unverändert bei 1,06 EUR (LSE: 0,9208 GBP, Plus 2,08%). Und was macht die Nachrichtenlage? Letzte Woche verkündete man den Ausstieg aus einem Tankstellen-Joint Venture, was 28 Mio GBP für das Kerngeschäft freisetzen wird, und ging eine Kooperation mit FRIEM zur Optimierung der PEM-Elektrolyseur-Technologie ein. Davor hatte man für die Weiterentwicklung und optimale Anpassung der PEM-Membrane an die ITM Elektrolyseure eine Kooperation mit W. L. Gore & Associates geschlossen.

Und ITM Power setzt jetzt auf die kurz vor den Fördergeldbewilligungen stehenden Grossprojekte. Nach dem 200 MW Linde/RWE Auftrag und dem durch Vorabbestellungen von kritischen Elementen relativ wahrscheinlichen 100 MW-Auftrag von einem ungenannten deutschen Kunden, richtet man nun den Blick auf noch grössere Ziele.

thyssenKrupp nucera bietet seit längerem ausschliesslich kombinierbare 20 MW-Module für Elektrolyseur-Grossprojekte an und jetzt auch ITM Power.

Cutting-edge 20MW module for large-scale projects– so der aktuelle Produktlaunch. Neben dem „Trident“, einem Modell auf KW-Niveau, dem „Neptune“, ein modulares System mit 2 MW Leistung, was in dem 200 MW und wohl auch 100 MW-Auftrag zum Einsatz kommen wird, gibt es nun ein 20 MW Modul mit dem Produktnamen „Poseidon“. Offensichtlich folgt man hiermit den Erfordernissen des Marktes, den Forderungen der potentiellen Auftraggeber der Projekte im mittleren dreistelligen MW bis zu mehr als einem GW-Bereich.

REPowerEU – Elektrolyseurkapazität allein für Deutschland im H2-Plan der BuRe von 10 GW bis 2030, Grossbritannien bis 2030 5 GW Elektrolyseurkapazität, Niederlande…

Und um hier bei den grossen Porjekten mitsprechen zu können, wird ITM Power aktiv: „Our core electrolysis process module is engineered to incorporate real-world lessons learned from commercial projects. POSEIDON is a modular building block enabling scale up with optimised footprint. Suitable for both indoor and outdoor installation, it consists of skid-mounted units which can be pre-fabricated and pre-tested. This leads to reduced deployment times and low project costs.“ Billiger, schneller einsatzbereit, serienreife, skalierungsfähig – so soll „Poseidon“ sein.

Über thyssenKrupp nucera anlässlich des Börsengangs: „Derzeit verfügt thyssenKrupp über eine Produktionskapazität für alkalische Elektrolyserue, die als 20 MW-Module ausgeliefert werden, von mehr als 1 GW jährlich. Und es ist geplant diese kurzfristig auf 5 GW auszubauen. Hierbei greift thyssenKrupp auch auf Auftragsfertiger zurück und nutzt so die zusätzlichen Möglichkeiten eines kurzfristigen Kapazitätsausbaus.“ (nwm, „thyssenKrupp nucera Aktie mit Traumstart„, 8.07.2023)

Noch-Pennystock ITM Power nach schmerzaften Einschnitten und bitteren Wahrheiten – auf dem Weg zu einem realisitschen Neuanfang?

Aktuell handelt die Aktie mit 90,00 GBPence (12:57 Uhr),zwar höher als zu den vor kurzem noch gesehenem Jahres-Tiefststand von  65,70 GBPence, auf dem Weg zur „magischen 1 GBP-Grenze“. Aber gut 7% niedriger als Gestern.. Immer noch Pennystock, aber wer weiss was passiert, wenn die pendente 100 MW-Order bestätigt werden sollte. Die hochgesteckten Erwartungen und Hoffnungen, die vor einem Jahr noch die Firmenkommunikation und Ausgabepolitik geprägt hatten, gehören klar der Vergangenheit an. Und das neue Management versuchte gegenzusteuern: Fuhr ein striktes Sparprogramm, beendete teure „Ausflüge“, so wie am Montag die „Tankstellenidee“, strich den geplanten Neubau einer Gigafactory auf der grünen Wiese, fokussierte sich auf das Stammwerk und beschloss nach Fortschritten der neuen strategischen Ausrichtung dessen Erweiterung um rund 50% Produktions- und Nutzfläche. HIER WO ITM POWER STEHT – WAS MÖGLCIH IST – HIER.

Linde, Überwinden der technischen Probleme, Kostenreduktion, Fokussierung auf Core-Produkte,Fortschritte bei den technischen Problemen und jetzt eine Expansion mit Augenmass – könnte vielleicht doch noch was aus ITM Power werden. Sollte es gelingen, in den anstehenden Vergaberunden für die „grösseren Elektrolyseur-Aufträge“ zu punkten, dann wäre trotz extremer Anlaufprobleme noch etwas möglich. Hierbei ist die Partnerschaft mit Linde bestimmt das schwerste Pfund – und der Linde-Hintergrund des neuen CEO schadet hierbei bestimmt nicht…
Aber ITM Power ist derzeit „ganz unten“. Und in der schnelllebigen Wasserstoffwelt kann man sich nicht mehr viele Fehler leisten. Also eine – hochriskante Wette auf eine bodenständigere Strategie. Denn der neue CEO – mit Linde Stallgeruch -verzichtete auf einige jetzt grössenwahnsinnig erscheinende Ideen der vergangenen Jahre. Dazu die Kooperationen mit Gore und FRIEM. Weiteren 28 Mio GBP für das Kerngeschäft. Jetzt ein konkurrenzfähiges Angebot für Grossprojekte. Und wenn jetzt noch das dritte 100 MW-Elektrolyseur-„Paket“ verkauft werden könnte…

Nel RWE Plug Power Bloom Energy

Chart ITM Power Aktie | Powered by GOYAX.de

Nikola, Tesla, ITM Power, 2G Energy und SFC Energy – BHKW mit Wasserstoff. Die Zukunft für den KWK-Profi.

2G Energy AG (ISIN: DE000A0HL8N9), einer der international führenden Hersteller von gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungs-(KWK)-Anlagen, setzt neben Wasserstofflösungen, wo man zuletzt schöne Auftragseingänge aus Japan verzeichnen konnte, auch auf Entwicklung von Grosswärmepumpen – Gesetzgebung schaffe hier zukünftig Nachfrage. Während die generelle Linie der Decarbonisierungspolitik 2G Energy entgegenkommt, so bremste im letzten Quartal der politische Hickhack um das Gebäudeenergiegesetz die Unternehmensentwicklung. Denn bei Unsicherheit bleiben die Aufträge erstmal auf dem Schreibtisch – bestellt wird, wenn die Bedingungen klar sind.

Diese Unsicherheit in Deutschland und entsprechende Zurückhaltung bei Aufträgen ist der einzige Wermutstropfen, wenn man sich die aktuellen Umsatzzahlen für das erste Halbjahr ansieht:

Überwindung der Lieferengpässe lässt Produktion uns Auslieferungen anspringen – Umsatz der 2G Energy plus 19%, Neuanlagen-Umsätze plus 27%,…

… was die zukünftigen Serviceumsätze weiter steigern wird. Während der Gesamtumsatz um 19% auf 135 Mio EUR anstieg, konnte der Umsatz im Neuanlagengeschäft sogar um rund 27% auf 58,7 Mio EUR gesteigert werden. Logischerweise „hinterherhinkend“, wohl besser sprintend, der um 13% angestiegene Umsatz im Servicegeschäft – 76,8 Mio EUR.

Corestate Aktie wieder im Rennen – Anleihegläubiger verzichten und bekommen dafür gut 80% des gesamten Aktienkapitals. Chance für alle.
INTERVIEW. Manz CFO M. Hochleitner im Interview. Dazu klare Worte zur Aktie.  Erfolgen. Und Misserfolgen. „Wir überzeugen nicht über den Preis…

Im abgelaufenen Halbjahr konnte 2G Energy offensichtlich die Lieferengpässe nachhaltig überwinden. Die spürbar entspanntere Materialversorgung, zusammen mit dem seit Jahren verfolgten Lead-to-Lean-Projekt zur Implementierung industrieller Prozesse, habe erneut eine substanzielle Steigerung des Fabrikoutputs, der nach vorläufigen Zahlen wohl um 20% zulegte, ermöglicht. „Unsere Beschaffungs- und Produktionsorganisation hat wiederholt ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt“, so CEO Christian Grotholt. „Zusammen mit dem nach wie vor sehr hohen Auftragsbestand bieten die Halbjahresumsätze beste Voraussetzungen, unser ambitioniertes Wachstumsziel für 2023 zu erreichen.“

Dazu sieht sich 2G Energy als First Mover im Bereich wasserstoffbetriebener BHKW – Zukunftsmusik, die schon begonnen hat?

In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte 2G seine weltweite Technologieführerschaft bei stationären Wasserstoffmotoren ausbauen. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr sechs Aufträge zur Lieferung von reinen Wasserstoff-BHKW akquiriert, die ganz überwiegend im Ausland ans Netz gehen werden.

„Zwar melden Wettbewerber nun vereinzelt ebenfalls, dass ihre BHKW mit reinem Wasserstoff betrieben werden könnten“, so CTO Frank Grewe, „aber nach unserer Beobachtung handelt es sich bei diesen Maschinen um Prototypen oder allenfalls um Nullserienmaschinen. Umso mehr freut es uns, dass wir nun zunehmend Aufträge gewinnen, bei denen unsere H2-BHKW vollständig kommerziell genutzt werden, unsere Kunden also klare Renditeerwartungen mit unseren H2-BHKW anstreben.“   HIER MEHR ZU -ZUKUNFT: Bundesregierung verdoppelte mal eben die für 2030 geplante Elektrolyseurkapazität in Deutschland – Feststimmung bei 2G Energy wegen der Auswirkungen auf KWK-Nachfrage.

Und trotz gesunkener Auftragseingänge im letzten Quartal – bestätigt durch die starke Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr – bestätigt der Vorstand explizit die zuletzt kommunizierten Umsatzziele für 2023 (310 bis 350 Mio EUR) . Dazu Wasserstoff-Aufträge, Energieeffizienz, dezentrale Lösungen, Digitalisierung der Prozesse, Pufferfunktion bei natürlicherweise schwankender „Produktion“ von Solar- und Windstrom – eine Gemengelage, die die 2G Energy zu einer interessanten Aktie macht. Und die aktualisierte Wasserstoffstrategie der Bundesregierung sollte „je näher es an 2030“ kommt, für weitere, zusätzliche Nachfrageimpulse sorgen. Eine Nachhaltigkeitsaktie. Mit Wachstumsperspektiven. Wenn es so läuft, wie es sich das Management vorstellt…


Chart: 2G Energy AG | Powered by GOYAX.de

Nikola, Tesla, ITM Power, 2G Energy und SFC Energy – Starke Bilanzen und Hoffen auf mehr. Dazu ein Gastkommentar vom Platow Brief zu den Zahlen.

SFC Energy AG (ISIN: DE0007568578) hat ehrgeizige Umsatzsteigerungen vor Augen und rechnet sich grosse Chancen aus, im wachsenden Markt für Brennstoffzellen-Lösungen eine wichtige Rolle zu spielen. Indien soll dabei wichtig werden – neben den USA einer der erklärten Zukunftsmärkte für SFC Energy. Und anders als Wasserstoff-Pureplayer wie Plug Power, ITM Power oder Nel kann man das ohne die „üblichen steigenden Verluste“. In München konnte man Kapazitätsausbau, Zukunftsinvestitionen „durchziehen“ und gleichzeitig bereits in 2022 schwarze Zahlen schreiben. Mit sehr guten Q1-Zahlen und einer Vereinbarung mit Johnson Matthey wird man zukünftig die Wertschöpfungsanteile der SFC Energy am „Gesamtprodukt“ Brennstoffzelle erhöhen. Und zur Bestätigung konnte der Deutsche Brennstoffzellenhersteller mit den Zahlen zum Q2 punkten.

Zahlen der SFC Energy übertreffen für das erste Halbjahr die bereits optimistischen Erwartungen der Analysten.

Es hat bei der SFC Energy einen guten Grund, das sie gerade mit über 5% im Plus steht und gut für die Aktie, dass man heute nicht „Sell on good News“ auf die Fahnen geschrieben hat. Wie gut sind denn die Zahlen? Die Analysten von ABN AMRO ODDO BHF erwarteten einen Halbjahresumsatz von 54,5 Mio EUR, geleifert hat die SFC Energy 57,1 Mio EUR. Was für einen Zuwachs von rund 50% gegenüber den Vorjahreszahlen steht. Und beim EBITDA – „bereinigt“ – steigerte man sich um 135% auf 7,3 Mio EUR. Hier hatten die Analysten 6,4 Mio EUR erwartet. Dazu kommt ein Auftragsbestand, der für die nächsten Monate eine Fortsetzung der Wachstumsphase sichern sollte: Auftragsbestand steigt zum 30.06.2023 auf 85,7 Mio EUR (31.12.2022: 74,1 Mio EUR). Auch wenn gegenüber dem Vorjahr bei den Auftragseingängen eine gewisse Zurückhaltung gegenüber dem Vorjahreszeitraum festgestellt werden musste.

EBIT steigt, EPS steigt – und die Prognose „am oberen Ende“ konkretisiert – SFC Energy hat nicht enttäuscht.

Das um Sondereffekte bereinigte EBIT stieg ebenfalls signifikant auf 4,36 Mio EUR (H1/2022: 0,71 Mio). Daraus resultiert eine deutlich gestiegene bereinigte EBIT-Marge von 7,6 % (H1/2022: 1,9 %). Das Konzernperiodenergebnis erhöhte sich im ersten Halbjahr aufgrund der guten operativen Leistung und geringeren Belastungen durch Sondereffekte auf 3,33 Mio EUR (H1/2022: 0,37 Mio). Das Ergebnis je Aktie gemäß IFRS unverwässert und verwässert verbesserte sich im Berichtszeitraum auf 0,19 EUR (H1/2022: 0,03 EUR).

Prognose – konkretisiert.

Auf Basis des erfolgreichen Geschäftsverlaufs im ersten Halbjahr sowie der anhaltend guten Auftragslage sowie besseren Verfügbarkeit von Vorleistungsgütern erwarte der Vorstand auch im zweiten Halbjahr eine positive Geschäftsentwicklung. Aufgrund der sehr positiven Umsatzentwicklung beider Segmente im ersten Halbjahr 2023, das von einer weiterhin hohen Nachfragedynamik geprägt worden sei, konkretisiere der Vorstand die Prognose für das Umsatzwachstum 2023 im Vergleich zum Vorjahr und gehe nun davon aus, dass der „Konzernumsatz 2023 voraussichtlich zwischen EUR 107 Mio. und EUR 111 Mio. und damit in der oberen Hälfte der Bandbreite der bisherigen Prognose (EUR 103 Mio. bis EUR 111 Mio.) liegen wird“.

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home24 Aktie passte für XXXL Lutz zu gut. Mittlerweile oberhalb der 95%-Squeeze-Out-Schwelle. 7,50 EUR Delsitingangebot zugreifen oder?
INTERVIEW. Manz CFO M. Hochleitner im Interview. Dazu klare Worte zur Aktie.  Erfolgen. Und Misserfolgen. „Wir überzeugen nicht über den Preis…

Beim bereinigten EBITDA und beim bereinigten EBIT konkretisiere der Vorstand ebenfalls die Bandbreite auf die obere Hälfte der bisherigen Prognose und erwarte nunmehr „EUR 10,5 Mio. bis EUR 14,1 Mio. (bisherige Prognose: EUR 8,9 Mio. bis EUR 14,1 Mio.) bzw. EUR 5,0 Mio. bis EUR 8,6 Mio. (bisherige Prognose: EUR 3,4 Mio. bis EUR 8,6 Mio.). HIER DER RECHENSCHAFTSBERICHT DES CEO PODESER – HIER MEHR ZUR ZUKUNFT DES WASSERSTOFFPLAYERS – HIER.

Und aktuell bezieht der Platow Brief zu den Zahlen der SFC Energy Position – „nur“ ein Abwarten, nicht mehr…

SFC Energy Aktie – ABWARTEN. Auch wenn sich der Platow Brief von den Rekordzahlen und der nachhaltigen Gewinnentwicklung beeindruckt zeigt, zu mehr kann man sich nicht durchringen.  Die Experten bemängeln die ihnen zu hohe Verschuldung.  Die Aktie der SFC Energy (ISIN:DE0007568578) im Platow Brief genauer betrachtet:

„SFC Energy – Erste Meilensteine

Mit Rekordzahlen überraschte SFC Energy am Dienstag (22.8.) seine Investoren.

Im 1. Hj. gelang es dem Hersteller für Direktmethanol- und Wasserstoff-Brennstoffzellen, alle relevanten Kennziffern signifikant hochzuschrauben. So stieg der Umsatz um 49,5% auf 57 Mio. Euro, das ber. EBITDA um 135% auf 7,3 Mio. Euro und das Nettoergebnis – nach einem zarten Gewinn im Vj. von 369 000 Euro – um 800% auf 3,3 Mio. Euro. Mit dem deutlichen Schritt über die Gewinnschwelle, den wir noch vor einem Jahr zur Halbjahresbilanz forderten (vgl. PB v. 13.7.22), als auch der Rückkehr auf den Wachstumspfad seit dem Q3/2021 (abgesehen vom Q4/2022) gelangen den Brunnthalern erste wichtige Meilensteine.“ UND HIER WAS DER PLATOW BRIEF BEMÄNGELT UND WARUM ES ZU EINEM ABWARTEN KOMMT.

FAZIT: Dass man neben den USA – wohl mit ihrem Inflation Reduction Act einer der attraktivsten Standorte – auch auf Indien setzt, könnte sich mehr als auszahlen. Während Ballard Power sich auf den chinesischen Markt konzentriert und es mit seinen chinesischen Kooperationspartnern und Aktionären in Indien eher schwerer haben sollte. Und Plug Power durch seine enge Kooperation mit der südkoreanischen SK Group, die seit Jahren grosser Aktionär der Amerikaner ist, zuerst einmal auf die koreanische Halbinsel konzentriert ist, scheint man mit der Produktion in Indien den anderen Brennstotffzellen-Grössen einen Schritt voraus. Gute Basis neben den bereits erhaltenen Militäraufträgen über rund 33 Mio EUR weitere staatliche Kunden zu gewinnen:
Beispielsweise die Indische Bahn – allein ein Riesenmarkt oder die grossangelegte Infrastrukturprojekte „Smart Cities“oder die Grenzüberwachungsbehörde. Mit der lokalen Produktion hat man die perfekte Ausgangsbasis am vielversprechenden indischen Markt, der fast noch mehr als die USA auf lokale Produktion/Wertschöpfungsanteile setzt, zu profitieren. Die über 50% Wachstumsrate in 2022 scheint sich ja nahtlos in 2023 fortzusetzen, wie die Halbjahreszahlen eindrucksvoll belegen.

SFC Energy Aktie: Die SFC Energy AG ist ein führender Anbieter von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen für stationäre und mobile Hybrid-Stromversorgungslösungen.
SFC Energy Aktie im Chart. Powered by GOYAX.de.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Corestate Aktie – gerettet. Um welchen Preis für die Aktionäre? Steinhoff und Leoni Aktionäre wären glücklich.
Plug Power Aktie. Georgia überzeugte. Erster Schritt zu Profitabilität. Wenn DoE die Milliarde „locker macht“…

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