SFC Energy Aktie beschwingt. Münchener zeigen Plug Power, wie man Wasserstoff und Profitabilität verbindet.

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SFC Energy
SFC Energy AG (ISIN: DE0007568578) hat ehrgeizige Umsatzsteigerungen vor Augen und rechnet sich grosse Chancen aus, im wachsenden Markt für Brennstoffzellen-Lösungen eine wichtige Rolle zu spielen. Indien soll dabei wichtig werden – neben den USA einer der erklärten Zukunftsmärkte für SFC Energy. Und anders als Wasserstoff-Pureplayer wie Plug Power, ITM Power oder Nel kann man das ohne die „üblichen steigenden Verluste“. In München konnte man Kapazitätsausbau, Zukunftsinvestitionen „durchziehen“ und gleichzeitig bereits in 2022 schwarze Zahlen schreiben. Mit sehr guten Q1-Zahlen und einer Vereinbarung mit Johnson Matthey wird man zukünftig die Wertschöpfungsanteile der SFC Energy am „Gesamtprodukt“ Brennstoffzelle erhöhen. Und zur Bestätigung konnte der Deutsche Brennstoffzellenhersteller mit den Zahlen zum Q2 punkten.

Zahlen der SFC Energy übertreffen für das erste Halbjahr die bereits optimistischen Erwartungen der Analysten.

Es hat bei der SFC Energy einen guten Grund, das sie gerade mit über 5% im Plus steht und gut für die Aktie, dass man heute nicht „Sell on good News“ auf die Fahnen geschrieben hat. Wie gut sind denn die Zahlen? Die Analysten von ABN AMRO ODDO BHF erwarteten einen Halbjahresumsatz von 54,5 Mio EUR, geleifert hat die SFC Energy 57,1 Mio EUR. Was für einen Zuwachs von rund 50% gegenüber den Vorjahreszahlen steht. Und beim EBITDA – „bereinigt“ – steigerte man sich um 135% auf 7,3 Mio EUR. Hier hatten die Analysten 6,4 Mio EUR erwartet. Dazu kommt ein Auftragsbestand, der für die nächsten Monate eine Fortsetzung der Wachstumsphase sichern sollte: Auftragsbestand steigt zum 30.06.2023 auf 85,7 Mio EUR (31.12.2022: 74,1 Mio EUR). Auch wenn gegenüber dem Vorjahr bei den Auftragseingängen eine gewisse Zurückhaltung gegenüber dem Vorjahreszeitraum festgestellt werden musste.

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EBIT steigt, EPS steigt – und die Prognose „am oberen Ende“ konkretisiert – SFC Energy hat nicht enttäuscht.

Das um Sondereffekte bereinigte EBIT stieg ebenfalls signifikant auf 4,36 Mio EUR (H1/2022: 0,71 Mio). Daraus resultiert eine deutlich gestiegene bereinigte EBIT-Marge von 7,6 % (H1/2022: 1,9 %). Das Konzernperiodenergebnis erhöhte sich im ersten Halbjahr aufgrund der guten operativen Leistung und geringeren Belastungen durch Sondereffekte auf 3,33 Mio EUR (H1/2022: 0,37 Mio). Das Ergebnis je Aktie gemäß IFRS unverwässert und verwässert verbesserte sich im Berichtszeitraum auf 0,19 EUR (H1/2022: 0,03 EUR).

Prognose – konkretisiert.

Auf Basis des erfolgreichen Geschäftsverlaufs im ersten Halbjahr sowie der anhaltend guten Auftragslage sowie besseren Verfügbarkeit von Vorleistungsgütern erwarte der Vorstand auch im zweiten Halbjahr eine positive Geschäftsentwicklung. Aufgrund der sehr positiven Umsatzentwicklung beider Segmente im ersten Halbjahr 2023, das von einer weiterhin hohen Nachfragedynamik geprägt worden sei, konkretisiere der Vorstand die Prognose für das Umsatzwachstum 2023 im Vergleich zum Vorjahr und gehe nun davon aus, dass der „Konzernumsatz 2023 voraussichtlich zwischen EUR 107 Mio. und EUR 111 Mio. und damit in der oberen Hälfte der Bandbreite der bisherigen Prognose (EUR 103 Mio. bis EUR 111 Mio.) liegen wird“.

Beim bereinigten EBITDA und beim bereinigten EBIT konkretisiere der Vorstand ebenfalls die Bandbreite auf die obere Hälfte der bisherigen Prognose und erwarte nunmehr „EUR 10,5 Mio. bis EUR 14,1 Mio. (bisherige Prognose: EUR 8,9 Mio. bis EUR 14,1 Mio.) bzw. EUR 5,0 Mio. bis EUR 8,6 Mio. (bisherige Prognose: EUR 3,4 Mio. bis EUR 8,6 Mio.).

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Und jetzt das Wort dem CEO der SFC Energy.

Dr. Peter Podesser: „Im ersten Halbjahr liegt SFC Energy operativ in allen wesentlichen Finanzkennzahlen über den ursprünglichen Erwartungen. Zudem haben wir strategisch die nächsten Schritte in der regionalen und technologischen Expansion gesetzt. Es ist uns erneut gelungen, ein signifikantes Umsatzwachstum zu erzielen und gleichzeitig unsere Margen deutlich zu steigern.

Hinsichtlich unserer internationalen Wachstumsstrategie haben wir mit der Gründung der Tochtergesellschaften SFC Energy UK Ltd., London (Großbritannien) und der SFC Energy India Pvt. Ltd., Gurgaon (Indien) weitere wichtige Expansionsschritte erfolgreich umgesetzt. Operatives Highlight ist unser neuer Standort in Indien. Im Februar 2023 haben wir, im Rahmen der Gespräche von Bundeskanzler Olaf Scholz und Premierminister Narendra Modi, mit unserem lokalen und langjährigen Partner FC TecNrgy Pvt. Ltd. den Startschuss gegeben für den Aufbau einer neuen Fertigungsstätte für Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen und die weitere Marktentwicklung in Indien. Nach nur rund fünf Monaten konnten wir im Juli in Anwesenheit von Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck die Eröffnung des Standortes feiern.

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Im ersten Halbjahr konnten wir bereits Großaufträge in einem Volumen von über EUR 33 Mio. für Brennstoffzellen zur Energieversorgung in der bevölkerungsreichsten Nation der Welt verbuchen. Mit der Produktion vor Ort erfüllen wir die Voraussetzungen der ‚Make-in-India‘-Rahmenbedingungen und können von den umfangreichen Investitionsprogrammen der indischen Regierung für nachhaltige Energieerzeugung im Rahmen der ‚National Green Hydrogen Mission‘ profitieren.

Auch unser Wachstum in Nordamerika hat sich im Berichtshalbjahr weiter erheblich beschleunigt und die Gründung eines Standortes in den USA steht im zweiten Halbjahr auf der Agenda, um die Präsenz und Kundennähe von SFC Energy auf dem bedeutenden US-Markt weiter auszubauen und zu festigen.

Neben den traditionell guten Marktzugängen direkt oder gemeinsam mit unseren regionalen Partnern trägt die jahrzehntelange Expertise in der Brennstoffzellenentwicklung und -produktion nun Früchte. Der Kapazitätsausbau in Deutschland und Rumänien läuft, mit der Integration der Membranproduktion in Großbritannien und der weiteren Produktentwicklung hin zu höheren Leistungen treffen wir die Erwartungen unserer Kunden und leisten einen konkreten Beitrag zu unserer Vision einer klimaneutralen Gesellschaft.“
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FAZIT: Dass man neben den USA – wohl mit ihrem Inflation Reduction Act einer der attraktivsten Standorte – auch auf Indien setzt, könnte sich mehr als auszahlen. Während Ballard Power sich auf den chinesischen Markt konzentriert und es mit seinen chinesischen Kooperationspartnern und Aktionären in Indien eher schwerer haben sollte. Und Plug Power durch seine enge Kooperation mit der südkoreanischen SK Group, die seit Jahren grosser Aktionär der Amerikaner ist, zuerst einmal auf die koreanische Halbinsel konzentriert ist, scheint man mit der Produktion in Indien den anderen Brennstotffzellen-Grössen einen Schritt voraus. Gute Basis neben den bereits erhaltenen Militäraufträgen über rund 33 Mio EUR weitere staatliche Kunden zu gewinnen:
Beispielsweise die Indische Bahn – allein ein Riesenmarkt oder die grossangelegte Infrastrukturprojekte „Smart Cities“oder die Grenzüberwachungsbehörde. Mit der lokalen Produktion hat man die perfekte Ausgangsbasis am vielversprechenden indischen Markt, der fast noch mehr als die USA auf lokale Produktion/Wertschöpfungsanteile setzt, zu profitieren. Die über 50% Wachstumsrate in 2022 scheint sich ja nahtlos in 2023 fortzusetzen, wie die Halbjahreszahlen eindrucksvoll belegen.

SFC Energy Aktie: Die SFC Energy AG ist ein führender Anbieter von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen für stationäre und mobile Hybrid-Stromversorgungslösungen.
SFC Energy Aktie im Chart. Powered by GOYAX.de.

Aurelius Nikola paragon – Gestern mit News. Aktionäre – einer will neue , der andere will gewinnende und einer will sie einfach loswerden.
Nordex Group – bleibt in der Familie. Bringt 280 MW, immerhin.

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