HomeToGo fühlt sich stark. Aktienrückkauf überrascht.

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HomeToGo SE: HomeToGo beginnt 2023 mit einem Rekordauftragsbestand der Buchungserlöse und ist sehr zuversichtlich, in 2023 den bereinigten EBITDA Break-even zu erreichen
HomeToGo bestätigte mit den Q2-Ergebnissen, die hohen Erwartungen, die man durch die Prognose 2023 geweckt hatte. Folgerichtig wurden bei Vorlage der Zahlen nochmals die 2023er Zielsetzungen bestätigt. Und trotzdem ist die aktuelle Meldung des „Marktplatzes für Ferienunterkünfte“ überraschend.Man könnte auch sagen für das Entwicklungsstadium des Unternehmens ungewöhnlich früh. Nichtsdestotrotz kann man der Argumentation des Managements etwas abgewinnen. Worum geht’s?

Aktienrückkaufprogramm über 10 Mio EUR mit anfänglicher 3,16 EUR Preisobergrenze je HomeToGo Aktie.

Und begründet wird dieses Programm mit „überschiessender Liquidität“, positiver Geschäftsentwicklung, die in 2023 den Break-even auf bereinigter(!) EBITDA-Basis als realistisch einstufen lässt. Dazu kommt unausgesprochen eine klare Unzufriedenheit mit dem aktuellen Aktienkurs, der wohl nach Ansicht des Managements nicht den fairen Wert des Unternehmens widerspiegele. Oder in den Worten des CEO.

Dr. Patrick Andrae, Mitgründer & CEO von HomeToGo: „HomeToGo befindet sich im Jahr 2023 an einem Wendepunkt, nachdem wir zum ersten Mal in einem zweiten Quartal die Gewinnschwelle beim bereinigten EBITDA erreicht haben. Wir sind zuversichtlich, den Break-Even beim bereinigten EBITDA auch für das Gesamtjahr zu erreichen. Um unseren erfolgreichen Wachstumspfad für die Zukunft des Unternehmens fortzusetzen, werden wir weiterhin den Großteil unserer finanziellen Mittel strategisch in organische und anorganische Wachstumsfelder investieren. Neben dem Erreichen einer nachhaltig positiven Profitabilität verfügen wir nach wie vor über eine beträchtliche Cash-Position in unserer Bilanz, die wir im Interesse unserer Aktionäre bestmöglich einsetzen wollen. In diesem Zusammenhang werden wir einen Teil unserer überschüssigen Barmittel investieren und die Gelegenheit des aktuellen Kursniveaus nutzen, um unser Aktienrückkaufprogramm zu starten.“

Wie sieht’s denn aus bei HomeToGo?

Angesichts einer deutlich verbesserten Profitabilität und einer Bruttoliquidität von 145 Mio EUR/Nettoliquidität von 139 Mio EUR zum 30.06.2023 kann man entspannt auf den Break-Even beim bereinigten EBITDA als Mittelwert der Prognose hinarbeiten. So erzielte HomeToGo erstmals in einem zweiten Quartal ein positives bereinigtes EBITDA in Höhe von 1,4 Mio EUR (ggü. -6,4 Mio EUR in Q2/22). Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich wesentlich um +20%-Pkt. ggü. dem Vorjahreszeitraum und lag am Ende des zweiten Quartals bei 3,3%. Darüber hinaus verzeichnete HomeToGo zum Ende von Q2/23 einen Auftragsbestand an Buchungserlösen von 67,4 Mio EUR (14% ggü. dem Vorjahreszeitraum) und erreichte damit einen neuen Rekordwert für das zweite Quartal.

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Die Entwicklung von HomeToGo wurde zudem von einem soliden Geschäft in Nordamerika vorangetrieben, welches in Q2/23 die IFRS-Umsatzerlöse substantiell um 65% ggü. dem Vorjahreszeitraum steigern konnte. Infolgedessen erreichten die konsolidierten IFRS-Umsatz- und Buchungserlöse von HomeToGo mit 42,8 Mio EUR (14% ggü. dem Vorjahreszeitraum, was mehr als dem 2,5-fachen des Niveaus vor der Corona-Pandemie entspricht) bzw. 50,2 Mio EUR (8% ggü. dem Vorjahreszeitraum) neue Q2-Rekordhöchstwerte.

Ein Aktienrückkaufprogramm, wenn noch kein Breakeven erreicht ist, macht nur dann Sinn, wenn man mehr „Cash“ hält, als man für die operative Fortentwicklung benötigt. Davon scheint beim Management offensichtlich überzeugt. Und eine Nettoliquidität von 139 Mio EUR angesichts der Bilanzrelationen scheint wirklich üppig. Schön, das man jetzt nicht irgendwelche Experimente startet. Sndern dem „Eigentümer“, sprich Aktionär, etwas von seinem Vertrauensvorschuss „zurückgibt“. Also: Positives Signal für den Kapitalmarkt, definitv.


Chart: HomeToGo SE | Powered by GOYAX.de

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