Grammer Aktie – operativ vor einem schwierigen Jahr. Umsatz top, aber die Kostensituation…

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Grammer Aktie

Grammer Aktie sieht im 12-Monatschart depressiv stimmend aus. Klarer Abwärtstrend, Kurs mehr als halbiert. Ein Automotive mit Kostenproblemen – die Grammer AG (ISIN: DE0005895403) liegt im ersten Halbjahr „deutlich unter Vorjahresniveau“ beim Ergebnis. Noch bestätigt man zumindest noch die Prognose. Mutig.

Für 2022 geht man also immer noch von einem „Umsatz von rund 2,0 Mrd EUR, operatives EBIT zwischen 35 Mio EUR und 40 Mio EUR“ aus. Bisher erreicht wurde im Q1 immerhin noch ein Umsatz von 515,0 Mio EUR (Q1 2021: 503,7 Mio), was einer Erhöhung von 2,2 % im Vergleich zum Vorjahreswert entspricht. Und bei einem EBIT von Minus 1,2 Mio EUR (Q1 2021: 22,6 Mio) erreichte die Lenkungsgrösse „operatives EBIT“ nur noch Minus 2,5 Mio EUR (Q1 2021: 21,0 Mio), was einer operativen EBIT-Rendite von -0,5 % (Q1 2021: 4,2 %) entsprach.

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Und dazu nun die vorläufigen Feststellungen zum Q2 – düster für die Grammer Aktie

Nach dem leidlichen Q1 sieht es nun im Q2 schlechter aus:  Die Grammer AG erwartet auf Basis der vorläufigen Zahlen im zweiten Quartal 2022 weiterhin eine deutlich unter dem Vorjahresniveau liegende Ergebnisentwicklung. Demnach liegen das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) (Q2 2021: 5,2 Mio EUR) und das operative EBIT (Q2 2021: 11,4 Mio EUR) voraussichtlich innerhalb einer Spanne von -10 Mio EUR bis -15 Mio EUR. Der vorläufige Konzernumsatz im laufenden Quartal bewegt sich mit etwa 505 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahresniveau (Q2 2021: 468,8 Mio. EUR) und damit weitgehend im Plan.

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Hauptursachen für den Ergebnisrückgang seien stark gestiegene Material-, Logistik- und Energiekosten, zwischenzeitliche und neue Corona-Lockdowns in China sowie anhaltende Engpässe in den Beschaffungsmärkten. Dennoch – wie gesagt – hält der Vorstand trotz des schwächer als erwarteten ersten Halbjahres aktuell weiter an der im Geschäftsbericht veröffentlichten Gesamtjahresprognose fest. Allerdings könnten sich die Risiken aus dem Krieg in der Ukraine, den stark gestiegenen Energie- und Materialpreisen sowie aus möglichen weiteren Corona-Lockdowns in China – aber auch in anderen Ländern – für den Umsatz und das Ergebnis der Grammer Gruppe verstärken und die Prognose negativ beeinflussen. Des Weiteren hänge die Gesamtjahresprognose maßgeblich davon ab, in welchem Umfang Grammer eine Weitergabe der inflationsbedingten erheblichen Kostensteigerungen mit seinen Kunden vereinbaren kann.

Und nochmals zur Erinnerung – die Prognose für 2022 von einem Umsatz von rund 2,0 Mrd.EUR und einem operativen EBIT zwischen 35 Mio EUR und 40 Mio EUR. Bisher kumuliert erreicht man „gut eine Milliarde Umsatz, was passen würde. Beim operativen EBIT liegt man zwischen Minus 12,5 und 17,5 Mio EUR. Spannende Frage ist, ob es Grammer wirklich gelingen wird, die Kostensteigerungen im notwendigen Umfang zur „EBIT-Erreichung“ an die Kunden weiterzugeben.

Dazu wenigstens ein Lichtblick für die Grammer Aktie- Liquidität gesichert, dafür keine Dividende bis 2025

Vor dem Hintergrund des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds teilt die Grammer AG heute mit, die im August 2020 abgeschlossene Tranche C des Konsortialkreditvertrags über 235 Mio. EUR vorzeitig bis zum 10. Februar 2025 verlängert zu haben. Neben den Kernbanken von GRAMMER sei an dieser Tranche ebenfalls die KfW Bankengruppe als direkter Kreditgeber beteiligt. Folglich werde die bereits bestehende Dividendenaussetzung, die Teil der Programmbedingungen der KfW ist, ebenfalls bis zum 10. Februar 2025 fortgesetzt. Bei der derzeitigen EBIT-Situation wohl eh kein Thema. Schon eher, wenn die Prognose 2022 doch noch eingehalten werden sollte. Aber das sind „ungelegte Eier“…

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