Nel thyssenKrupp RWE SFC Energy Ballard Power NIKOLA Enapter Wolftank-Adisa Plug Power – Wasserstoffs weiter unter Druck. H2-Update. Hoffnungsschimmer Aufträge? Verträge? Analysten?

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Nel ThyssenKrupp nucera EWE SFC Energy Ballard Power Plug Power - Wasserstoff kommt

Nel thyssenKrupp RWE SFC Energy Ballard Power NIKOLA Enapter Wofltank-Adisa Plug Power – Wasserstoff kommt. So könnte man meinen, wenn man die politische Grosswetterlage betrachtet. So positonieren sich Banken und internationale Organisationen und beziffern potentielle Entwicklungen des H2-Sektors.

„Wasserstoffaktien könnten zu den explosivsten Investitionen des Jahres 2023 gehören“ – so kann man im Netz lesen. Gut, das sagte man über Wasserstoffaktien schon öfters. Und sehr oft wurden die hohen Erwartungen dann enttäuscht. warum sollte es 2023 anders werden? RePowerEU, Inflation Reduction Act,…

In letzter Zeit sah es auf den ersten Blick relativ „langweilig“ aus bei den Wasserstoffwerten, zumindest was das Operative anging. Analystenkommentare, grosse Projekte, wie RWE’s Kooperation in Namibia oder Rotterdams Wasserstoffhub gingen „die ersten Schritte“ . Dazu der NASA-Auftrag für Air Products, der thyssenKrupp erfreuen sollte, die Investitionspläne von Airproducts, ebenfalls für nucera spannend, die martimen Aufträge für Ballard Power und neue Zahlen von Enapter. Daneben SFC Energy…

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Alles möglich – Bewegung beinahe täglich…

Oder erweist sich wieder einmal  Wasserstoff, wie einige meinen, als grosse Vision ohne wirtschaftliche Durchsetzungskraft? Unstrittig sind die bereits jetzt Milliardensummen, die in den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft weltweit investiert werden. Also für technologisch „fitte“ Wasserstoffunternehmen die richtige Zeit sich als grossindustriellen Anbieter zu präsentieren und in Stellung zu bringen. Hier gab es in dieser Woche einiges zu berichten.

thyssenKrupp RWE SFC Energy Nel Ballard Power NIKOLA Enapter Wolftank-Adisa Plug Power – Airporducts hat grosse Aufträge zu vergeben. Letzter schubser für das IPO?

ThyssenKrupp – Wasserstofftochternucera  soll weltweit führend Grossprojekte für alkaliche Elektrolyse und Chlor-Alkali Elektrolyse verwirklichen. Und so den „alten Traditionskonzern“ in neue Zeiten führen. Derzeit ist die Bewertung der ThyssenKrupp AG (ISIN: DE0007500001) für die meisten Akteure enttäuschend. Trotz eines gut behaupteten Geschäftsjahres 2021/2022 mit kräftigen Umsatz- und Gewinnsteigerungen wird ThyssenKrupp als zyklischer Stahlkonzern bewertet, der vor schwierigeren Jahren steht, mit fallender Stahlnachfrage und -preisen.

Aber allein die Elektrolyseur-Tochter thyssenkrupp nucera könnte bei einem – bisher verschobenen – Börsengang einiges an bisher nicht oder nur unzureichend bewerteten Assets des Ruhrkonzerns offenlegen. Und hifreich für einen Börsengnag wäre natürlich nach dem „gigantischen NEOM-Auftrag“ ein weiterer wirklich grosser Auftrag. Da könnte die seit 2019 als „strategischer Partner für industrielle Elektrolyseanlagen“ mit nucera vertraglich gebundende Airproducts „etwas liefern.

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Airproducts ist nicht nur im saudischen NEOM-Projekt involviert, sondern plant weitere Grossprojekte – eines in Texas mit 4 Mrd USD Investitionsvolumen. Eigentlich müsste thyssenKrupp dabei…

… als Lieferant für die Elektrolyseure mehr als gute Chancen haben. Airproducts Inc. (ISIN: US0091581068), die sich vor kurzem den prestigeträchtigen NASA-Auftrag zur Belieferung mit flüssigem Wasserstoff sichern konnte („to supply up to 7.5 million pounds of liquid hydrogen to support operations at the agency’s Kennedy Space Center in Florida and the nearby Cape Canaveral Space Force Station.“ – zu 75 Mio USD, maximale Dauer bis 11/25) setzt gemeinsam mit AES Corp. (ISIN: US00130H1059) auf grünen Wassserstoff in grossem Masstab: HIER GEHT ES UM Rund 4 Mrd USD für Bau, den Besitz und den Betrieb einer Produktionsanlage für grünen Wasserstoff in Wilbarger County, Texas

Auf dem aktuellen Kursniveau könnte man durchaus Chancen sehen. ThyssenKrupp nucera ist nur ein Teil, wenn auch ein spannender Teil, eines Konzerns in Transformations-Modus. Grüner Stahl, starke Marinesparte mit Aufträgen für viele Jahre in den Büchern und weitere Umbaumassnahmen – plus Phantasie aus einem potentiellen nucera IPO, das „den Wert2 dieser 66%-Beteiligung sichtbar machen könnte. Zumindest einen zweiten Blick wert. Und das ohne Abgabedruck eines aussteigewilligen Grossaktionärs – Cevian ist weg. Und damit auch die Angst vor grösseren Paketverkäufen…

Chart: ThyssenKrupp AG | Powered by GOYAX.de

thyssenKrupp RWE SFC Energy Nel Ballard Power NIKOLA Enapter Wolftank-Adisa Plug Power: Setzt auf grünen Wasserstoff aus Namibia – so wird RWE zum Wasserstoffwert.

RWE Aktie als Wasserstoffwert? Sollten alle Milliardenprojekte so umgesetzt werden, wie es aussieht, durchaus. RWE macht Ernst: Und die Afrikareise des Wirtschaftsministers Habeck wurde vom Energiekonzern genutzt,

 im von der Wirtschaftszeitung Capital als „Wasserstoffwunderland“ bezeichneten Namibia eine Kooperation auf den Weg zu bringen, die die einen Grossteil  der volumenmässig möglichen Wasserstoffimporte RWE’s über den geplanten Wasserstoffhafen Brunsbüttel abdecken könnte. Nächster Schritt zum Wasserstoffwert. Dafür hat sich vor kurzem die RWE AG (ISIN: DE0007037129) mit der Hyphen Hydrogen Energy im ersten Schritt auf eine Absichtserklärung geeinigt, wonach RWE ab 2027 jährlich bis zu 300.000 Tonnen grünes Ammoniak* aus Namibia beziehen könnte.
Grossprojekt in Namibia könnte RWE weiter zum Wasserstoffwert machen

Hyphen wurde von der namibischen Regierung zum bevorzugten Bieter für die Entwicklung des ersten grünen Wasserstoffprojekts in Namibia ernannt. Bis 2027 soll das Projekt jährlich 1 Million Tonnen grünes Ammoniak für den Export produzieren. Ammoniak ist ein Wasserstoffderivat, das sich besonders gut für den Transport per Schiff eignet. Das deutsche Erneuerbare Energien-Unternehmen ENERTRAG, die bisher rund 700 Winenergieanlagen mit insgesamt 1,45 GW Leistung errichtet hat udn auch eienr der Vorreiter für Wasserstoffprojekte ist (beispielsweise Hybridkraftwerk Prenzlau,2011) , ist einer der Gesellschafter des Hyphen-Konsortiums. HIER MEHR ZU DEN 300.000 Tonnen Wasserstoff aus Namibia – und was sonst noch im Wasserstoff läuft bei RWE – HIER.

Fazit: Die RWE AG will „an erster Front“ die Entwicklung zur Wasserstoffwirtschaft begleiten – natürlich solange „geförderte Startinvestitionen“ und „passende Rahmenbedingungen“ vorliegen. RWE AG – Wasserstoffwert? Ja, wenn die geplanten oder gestarteten Projekte im angekündigten Umfang umgesetzt werden sollten…
RWE Aktie | Powered by GOYAX.de

thyssenKrupp RWE SFC Energy Nel Ballard Power NIKOLA Enapter Wolftank-Adisa Plug Power: Neben Wasserstoff noch mehr zu bieten…

SFC Energy Aktie als Wasserstoffwert oder Nachhaltigkeitswert an der Börse gehandelt. Nach einer im schwierigen Umfeld platzierten Kapitalerhöhung sind die Kassen gefüllt, um die nötigen Wachstumsinvestitionen zu stemmen. Ein entstehender Riesenmarkt lockt und SFC Energy will ein grösseres Stück vom Kuchen.Nach überzeugenden Quartalszahlen – Umsatzplus 37%, schwarze Zahlen – und dem grössten Brennstoffzellenauftrag der Firmengeschichte – 15 Mio USD – hören die guten Nachrichten nicht auf. Heute meldet man aus München einen Auftrag über 5,3 Mio EUR – Erstauftrag. Diesmal geht es um „Power-Supply-Systeme für die Halbleiterferindustrie. HIER -Europäischer Hightech-Komponentenhersteller mit Erstserienauftrag fürSFC Energy – HIER WAS SFC NEBEN WASSERSTOFF NOCH KANN – gehört irgendwie zum Thema „Erneuerbare“ dazu.

SFC Energy Aktie: Die SFC Energy AG ist ein führender Anbieter von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen für stationäre und mobile Hybrid-Stromversorgungslösungen.

SFC Energy Aktie | Powered by GOYAX.de

thyssenKrupp RWE SFC Energy Nel Ballard Power NIKOLA Enapter Wolftank-Adisa Plug Power: Operativ nichts Neues – kurstechnisch hält man sich ganz gut im Vergleich…

Nel  – Wasserstoffaktie, die nicht nur beim Börsenwert zu den Grossen zählen will, sondern auch im grossindustriellen Masstab Elektrolyseure weltweit produzieren, verkaufen und installieren will. Diese Woche an der Börse nennenswerte Kursverlsute von rund 8,44%. auf 1,41 EUR,seit den Tiefs unter 1,00 EUR am 12. Oktober aber immer noch weit vorne. Und im Vergleich zu den anderen populären Wasserstoffwerten wie Plug Power oder ITM Power relativ sogar sehr gut gehalten.

Ehrgeizige Umsatzziele für die nächsten Jahren, Faktor 5, 10 oder noch höher – zuerst verlacht, mittlerweile durchaus als einer der möglichen Wasserstoff-Big-Plyer „in der Verlosung“. Jahrelang predigte der engagierte CEO Jon Andre Løkke von der zukünftigen Grösse Nel’s. U/nd der neue CEO, der für Skalierung, Grossauftragsfähigkeit, automatisierte Serienfertigung die nötige Erfahrung haben soll, Håkon Volldal, kann abliefern. Natürlich sind die Vorarbeiten für die zwei Grossaufträge, die in seine Amtszeit fallen, unter Lokke’s Ägide geleistet worden. Und auch der 12 Mio EUR Auftrag zuletzt wird wohl schon in der Angebotsphase gewesen sein – nichtsdestotrotz Volldal beginnt zu liefern, so wie es immer versprochen worden ist.

Wegweisende Kooperation Nel’s mit GM soll Serienfertigung in USA zum Erfolg machen -USA als wichtigster Markt gesetzt. Eine Meldung, die Ambitionen und Ernsthaftigkeit der Wachstumspläne der Norweger verdeutlicht. Und das haben seitdem wohl auch einige andere Akteure erkannt und daruas ihre Schlüsse gezogen:

Shortpositonen auf Nel wurden in der letzten Woche gegenüber letzter Woche wieder höher – Schwäche ausgemacht? Konsequenz aus aktueller Nachrichtenlage? Neueinschätzung von Nel’s Marktchancen?

Während vor einer Woche noch ein Minus bei den Shortpositonen auf 4,81% „geschafft“ wurde, liegt man jetzt wieder bei den 5,7%, die man vor 14 Tagen schon gesehen hatte und zwar mit exakt den gleichen Positionsgrössen. Hin und Her bei den Shorts – wohl noch unentschieden, wie es weitergehen soll…

Aktuell – Stand 9.12.2022  sieht es folgendermassen aus:

Positionsgrösse
Wert in NOK
G/V Freitag
Kurs der ersten ShortpositonGesamtveränderung der Position in NOK
Arrowstreet Capital, Limited Partnership
0.79 %185.49 M+6.24 M14.31 NOK-6.80 M
Ennismore Fund Mangement Limited
0.57 %132.84 M+4.47 M15.62 NOK6.84 M
Helikon Investments Limited
2.22 %517.79 M+17.42 M12.72 NOK-74.39 M
Marshall Wace Llp
0.69 %162.02 M+5.45 M14.08 NOK-8.45 M
Odey Asset Management Llp
0.54 %126.62 M+4.26 M12.05 NOK-23.90 M
Qube Research & Technologies Ltd
0.89 %207.82 M+6.99 M– M
Summe5.70 %1,332.58 M+44.83 M -106.71 M

Quelle: Norwegische Finanzaufsicht – www. Finanstilsynet.no

Insgesamt „liegt man hinter“ bei Nel. nicht dramatisch, aber natürlich werden Shortpositonen laufend von Risikomanagement, Compliance und Management beobachtet und auf ihre Perspektive geprüft. HIER MEHR ZUR DAYS-TO-COVER-RATIO, GREEN AMMONIAK STUDIE UND ÜBERLEGUNGEN ZU DEN CHANCEN EINES SHORTSQUEEZE.

Nel Everfuel Bloom Energy Siemens Energy Air Liquide thyssenKrupp nucera RWE - Chartbild Nel.
Chart: NEL Asa | Powered by GOYAX.de

thyssenKrupp RWE SFC Energy Nel Ballard Power NIKOLA Enapter Wolftank-Adisa Plug Power: Nach den Bussen macht man sich nun an die Eroberung des maritimen Transports.

Ballard Power setzt auf Mobilitätslösungen mittles Wasserstoff. Während man bei den „Bussen“ weltweit seine Position als Marktführer auch bei vervielfachter Nachfrage „auf Sicht“ zu festigen versucht, ist der Einsatz von Brennstoffzellen in der Schiffafhrt noch in einem „frühen Stadium“. Der Kurs der Balalrd Power Aktie bewegt sich aktuell wieder bedrohlich nahe an den Jahrestiefstkursen. Und schaut man sich die anderen „Amerikaner“ an, wie Plug Power, Bloom Energy oder NIKOLA ist es derzeit nicht die Zeit für Wasserstoffaktien.Neben der unstrittig exorbitant und auf Jahre wachsenden Nachfrage nach Wasserstofflösungen, scheint die Frage, ob die seit „immer“ Verluste produzierenden H2-Pureplayer bei steigenden Umsätzen profitabel werden können. Manche sehen gerade jetzt selektiv günstige Einstiege, andere sehen Wasserstoff als alle paar Jahre wiederkehrendes Modethema ohne nachhaltigen Erfolg.

Bei BallardPower geht es jetzt verstärkt um maritime Einsätze ihrer Brennstoffzellen

Denn neben den Bussen ist Ballard Power auch in diesem segment vorne dabei und versucht durch Leuchtturmprojekte – wie die erste wasserstoffbetriebene Fähre der Welt – seine Zeichen zu setzen. Begehrt ist der Brennstoffzellen-Markt für die Seefahrt allemal – eigentlich alle Brennstoffzellenhersteller betonen die Bedeutung dieses zukünftigen Einsatzfeldes für ihr Produkt. Und nach der MF Hydra, die als weltweit erstes Fährschiff Brennstoffzellen im norwegischen Linienverkehr einsetzt und so den „Proof of concept“für Ballard Brennstoffzellen  liefern soll, kann Ballard diese Woche einen weiteren Auftrag aus für den Transport auf See gewinnen. Ein Auftrag mit Perspektive, erteilt von Amogy Inc., die namhaften Investoren (u.a. Amazon’s Climate Pledge Fund, AP Ventures, SK, Saudi Aramcoand DCVC.) finanziert wird. Der Kampf um zukünftige Marktanteile ist voll entbrannt – und Ballard Power scheint gute Karten in diesem Spiel zu haben.

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Strom aus Ammoniak – durch Ballard Power’s Brennstoffzellen erzeugt – für maritime Anwendungen. Erstmal 3 – und dann 7 und danach….

Amogy Inc., spezialisiert auf energiedichte Ammoniak-Antriebslösungen, erwirbt in einem ersten Schritt – zur Auslieferung in 2023 – drei Brennstoffzellen-„Motoren“ von Ballard Power Systems. Derbestellte  FCwaveTM-Motor von Ballard ist ein skalierbares Brennstoffzellensystem, das für den Betrieb in Meeresumgebungen zertifiziert ist. Die proprietäre Ammoniak-to-Power-Plattform von Amogy basiert auf einer Ammoniak-Cracking-Technologie, die die Gewinnung von Wasserstoff an Bord für Kraftstoff in einem Wasserstoffmotor ermöglicht. Die Plattform von Amogy wurde in mehreren industriellen Anwendungen bereits erfolgreich demonstriert. Das Amogy-Team skaliert derzeit die Technologie für den Einsatz in Seeschiffen, mit Plänen für einen Tankkahn- und Schlepperbetrieb. HIER EINZELHEITEN ZU DIESEM AUFTRAG  – HIER.

Nel, Plug Power, Ballard Power oder SFC Energy - Chartbild Ballard Power.
Ballard Power Systems Inc. | Powered by GOYAX.de

thyssenKrupp RWE SFC Energy Nel Ballard Power NIKOLA Enapter Wolftank-Adisa Plug Power: Schafft Runde eins im Wettrennen um Subventionen – geht um 1,3 Bürgschaft für Wasserstoffhub

NIKOLA Aktie scheint mittlerweile im dauerhaften Abwärtstrend verfangen – bei 2,32 USD Kursniveau am Freitag bringt man nur noch knapp 1,1 Mrd USD „auf die Waagschale“. Dabei kann man durchaus bei NIKOLA auf einige positive Entwicklungen verweisen. Erfolgreiche Messeauftritte, Fortschritte bei den Elektro- und

Brennsotffzellen- Tre’s, die das Teststadium hinter sich gelassen haben. Und bei der derzeitigen Bewertung könnte NIKOLA mittelfristig interessant werden, sofern man den eingeschlagenen Kurs fortsetzt. Auf dem Weg zu einer Wasserstoffinfrastruktur, die für das Konzept „Transportkapazität als Service“ erforderlich sein wird, kann die Gesellschaft diese Woche eine weitere wichtige Hürde nehmen. Nachdem sich NIKOLA bereits Januar 2021 beim Energieversorger ACC für die Region Arizona „überschüssigen Strom“ für den Einsatz in Elektrolyseuren gesichert hatte, kommt man in der Region weiter mit der geplanten Wasserstoffversorgung:

Kreditantrag für Phoenix Hydrogen Hub nimmt erste Hürde im Energieministerium – NIKOLA’s wichtiger Baustein für sein Wasserstoffnetz

NIKOLA konnte am Anfang Dezember melden, dass das Department of Energy Loan Program Office (LPO) seinen Kreditantrag für das Projekt Phoenix Hydrogen Hub LLC in Teil II seines Antragsverfahrens aufgenommen hat. Der Projektdarlehensantrag wurde am 26. Mai 2022 eingereicht und hat nun die Überprüfung von Teil I durchlaufen. HIER EINZELHEITEN ZU DEM PROJEKT – HIER

KEIN ÜBERFLIEGER MEHR. DAZU MITTLERWEILE ZWAR FÜR EIN NICHT MEHR GANZ UMSATZLOSES UNTERNEHMEN HOCH BEWERTET – ABER MIT BISHER ERBRACHTEN INVESTITIONEN, DIE DIE AKTUELLE KAPITALISIERUNG ÜBERSTEIGEN. OB SICH DAS AUSZAHLEN WIRD ZEIGT SICH IN DEN NÄCHSTEN EIN ZWEI JAHREN: ABER EINE ZUKUNFTSBRANCHE UND CHANCEN…
Ob das für signifikante Kursteigerungen reicht? Sei dahingestellt.

Chart: NIKOLA Corp. | Powered by GOYAX.de

thyssenKrupp RWE SFC Energy Nel Ballard Power NIKOLA Enapter Wolftank-Adisa Plug Power: Sand im Getriebe – Prognsoe für 2023 passt zu Entwicklung in 2022…

Enapter Aktie ist eine Wette darauf, dass die Technologie der AEM-Stacks günstigen Wasserstoff erzeugen kann und der Swing von manueller Fertigung in Pisa auf die Massenfertigung in Saerbeck „klappt“. Auf dem Weg dahin hakt es bei derEnapter AG (ISIN:DE000A255G02) – Prognose für 2023 wird vorichtiger. Im Mai diesen Jahres auf der German spring Conference hörte es sich alles noch viel besser an.  Der CFO Gerrit Kaufhold brachte die Zuhörer „auf Stand“. Stand Mai/2022 zusammengefasst: Derzeit laufe Vieles nach Plan. Baufortschritte in Saerbeck visualisiert und die Timeline wurde bestätigt. So rechne man weiterhin bei Enapter damit im Q2 2023 mit der Massenfertigung starten zu können – mit einem Zielausstoss von 10.000 Elektrolyseuren im ersten Schritt. Ausbaubar auf 1 GW bei entsprechender Nachfrage. Und auch bei den geplanten Umsätzen legte sich der CFO seinerzeit fest:

Die Umsatzentwicklung von 2,1 Mio EUR in 2020 über 8,4 Mio EUR in 2021 (Steigern der Pisa-Kapazitäten) auf geplante 44,7 Mio EUR in 2022 mit einem Anlaufen der Massenfertigung in Saerbeck im Q2/23 sollte sich nach Planungen danach weiter beschleunigen. Über 122 Mio EUR (2023), 210 Mio EUR in 2024 bis 417,8 Mio EUR in 2025 – und im fortschreitenden Produktionsvolumen strebte man eine EBITDA-Marge von gut über 10% an.

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Aber es kam anders. Enapter musste bereits im Juli für 2022 zurückrudern – kräftig…

Vom Timing her bestimmt nicht optimal knapp eine Woche nach der erfolgreichen Kapitalerhöhung, die am 11.07.,abgeschlossen werden konnte, verschob man den Produktionsbeginn des AEM-Elektrolyseur 4.0. Zulieferteile schienen nicht in entsprechender Qualität und ausreichender Menge vorzuliegen. Sollte sich das ganze Problem – wie von Enapter kommuniziert – bis Ende August abschliessend lösen lassen, wäre es „nur eine ärgerliche Verzögerung“ ohne mittel- oder langfristige Auswirkungen auf die Unternehmenspläne. Mit dem am 22.09.2022 gemeldeten Produktionsbeginn des AEM-Elektrolyseur’s 4.0 konnte Enapter seine Ankündigung einigermassen einhalten.

Aber die „neuen“  Zahlen für 2022 waren ein kräftiger Rückschritt: Statt einer Steigerung der Umsätze auf 44,7 Mio EUR erwartete man nun „nur noch“ eine Verdoppelung der Umsatzerlöse auf rund 15,6 Mio EUR (2021: 8,4 Mio). Mit entsprechenden Auswirkungen auf EBITDA und EBIT, deren Erwartungen nun bei rund -10,5 Mio EUR (Vorjahr: -7,6 Mio) bzw. -12,5 Mio EUR (Vorjahr: -8,6 Mio) lagen.

Jetzt liegt die Prognose für 2023 vor – Enapter geht wohl eher vom Beginn der Massenfertigung in Saerbeck erst in 2024 aus – nicht mehr Q2/23.

Wenig überraschend haben die Rückschläge in 2022 auch Auswirkungen auf die 2023er Erwartungen. Dazu kommt wohl nun doch eine gewisse verzögerung beim Baufortschritt in Saerbeck: Aufgrund der gemeldeten Zahlen scheint die Massenfertigung in Saerbeck erst in 2024 wirklcih anzulaufen. Und so erwartet Enapter für 2023 einen Umsatz in Höhe von 30 Mio EUR und damit im Vergleich zum aktuellen Jahrimmerhin eine Verdoppelung – wenn auch weit entfernt von dem, was man noch im Mai erwartete. Das EBITDA wird auf EUR -8,5 Mio. prognostiziert.

Vor dem Hintergrund der aktuellen volatilen Marktentwicklungen, beispielsweise auf der Beschaffungs-/Kostenseite, habe der Vorstand Einsparmaßnahmen beschlossen, um diese finanziellen Ziele zu erreichen. Der Produktionsstart im Enapter Campus in Saerbeck werde unverändert für das kommende Jahr 2023 angestrebt und soll zunächst für den Hochlauf des stark nachgefragten Produkts der Megwattklasse, dem AEM-Multicore, eingerichtet. Umsätze aus der neuen Produktion am Standort Saerbeck werden laut Enapter jedoch erst in 2024 erwartet! HIER NOCHMAL WAS ZUM ELEKTROLYSEUR-ANSATZ ENAPTERS-HIER

Chart: Enapter AG | Powered by GOYAX.de

thyssenKrupp RWE SFC Energy Nel Ballard Power NIKOLA Enapter Wolftank-Adisa Plug Power: Braucht Geld für die erwartete hohe Nachfrage…

Die Wolftank-Adisa AG (ISIN:AT0000A25NJ6) Aktie ist ein typischer Microcap: Wenig liquider Handel, bereits kleinere Stückzahlen führen zu Kursausschlägen. Aber sollten die ambitionierten Pläne – insbesondere im Bereich Wasserstoff und Flussiggas – umgesetzt werden können, durchaus einen zweiten Blick wert. Jedoch kosten Wachstumschancen erstmal Geld – und so plant die Gesellschaft ihr Kapital um rund 10% zu erhöhen. Zu einem Bezugspreis von 14,01 EUR je Aktie sollen die Anteile unter Ausschluss des Bezugsrechts bei „qualifizierten und langfristig orientierten institutionellen und/oder großen nicht institutionellen Investoren platziert werden.“ Dieser gewichtete Druchschnittskurs der letzten 60 Tage liegt signifikant über dem aktuellen Börsenkurs von 13,00 EUR.

MorphoSys konzentriert sich auf die Wirkstoffe für die bis 2025 Zulassungen möglich scheinen. Dazu gab es Samstag positive Zwischenergebnisse
va-Q-tec Aktie sollte am Montag kräftig höher im XETRA-Handel eröffnen. Für je Aktie 26,00 EUR will Private Equity Firma EQT übernehmen.
flatexDEGIRO Aktie steht diese Woche für „tiefer geht immer“ seit BAFin-Anordnungen und Prognoserücksetzer. Insiderkäufe,Jeffries helfen nicht
Smartbroker – Quo vadis? EXCLUSIVINTERVIEW mit Andre Kolbinger. Denn es soll der „attraktivste Broker Deutschlands“werden. Wie? Lesen.

Sollte es der Gesellschaft gelingen zu diesen Konditionen die Kapitalerhöhung zu platzieren, wäre das durchaus als Vertraunsbeweis zu sehen. Die aktuellen Börsen-Kurse – nahe dem Jahrestiefstständen von 12,80 EUR – scheinen von einem gewissen Misstrauen gegenüber den Wachstumsaussichten des Unternehmens geprägt zu sein. Wolftank-Adisa musste während der Corona-Lock-Downs insbesondere Rückschläge im China Geschäft hinnehmen und setzt jetzt verstärkt auf Wasserstoff-Tankstellen u.ä.

Als Begründung für den Kapitalbedarf nennt Wolftank-Adisa eine derzeit „erhöhte Anzahl an Anfragen im Bereich Betankungsanlagen für erneuerbare Energien und Umweltsanierung der bestehenden europäischen Betankungsinfrastruktur“ und die Besetzung des Marktes soll „durch strategische Partnerschaften bzw. Beteiligungen unterstützt werden“. Zuletzt überraschte Wolftank mit einer Kooperation mit SFC Energy und auch die Kooperation mit Kuwait Petroleum Italia, die aus Italien das Europageschäft mit mehr als 3.000 Tankstellen unter der Marke „Q8“ leitet, sollte Früchte tragen können.


Chart: Wolftank-Adisa AG |Powered by GOYAX.de

thyssenKrupp RWE SFC Energy Nel Ballard Power NIKOLA Enapter Wolftank-Adisa Plug Power: Äusserst schwache Kursentwicklung – trotz grosser Chancen, aber fehlt wohl der Glaube an Profitabilität bei steigenden Umsätzen…

Muslim Farooque fasst es in seinem Artikel „3 Hydrogen Stocks to Buy Before the Market Starts to Soar in 2023“ treffend zusammen. Was? Warum Plug Power für ihn zu einer DER drei Wasserstoff-Aktien gehört, die nach seiner Meinung in 2023 Top-Performance liefern könnten. Denn Plug Power sei derzeit einer der Marktführer mit nachgewiesener Performance in verschiedenen Einsatzgebieten und Branchen.

Vielleicht etwas euphorisch, aber dennoch nachvollziehbar heisst es: „Given Plug Power’s incredible track record of growing its top-line via making large investments in its future, the firm is well-positioned to capitalize on the growing demand for hydrogen fuel cells. As the world increasingly turns to hydrogen as a clean energy source, Plug Power can play a major role in the transition.

Aber die Kursentwicklugn bei Plug Power macht keinen Spass – derzeit.

In dieser Woche mit Minus 14,93% einer der grössten Verlierer bei den H2-Pureplayern. Und auch auf Monatssicht mit Minus 25,3 % erkennt man die charttechnisch mehr als angeschlagene Situation bei Plug Power – wobei operativ wohl alles seinen Gang geht – die zuletzt gemeldeten Grossaufträge und neugewonnenen Kunden müssten eigentlich für bessere Kurse reichen. Wenn… Und das ist entscheidend: WENN es Plug Power gelingt den nachweis zu erbringen, dass man bei stark steigenden Umsätzen auch in der Lage ist Gewinne zu erzielen. Umsatzerwartungen sind rosig – aber wann erreicht man den Breakeven. Oder besser: Traut der Markt es Plug Power zu….

Highlights der letzten Monate, wie der Liefervertrag über jährlich 10,95 Mio Tonnen Wasserstoff mit Amazon oder die Back-Up Lösungen für Datencenter, wo Plug mit Microsoft eng zusammenarbeitet sind nur weitere Erfolge unter vielen. Wie HYVIA, die in 2030 bereits 100.000 Brennstoffzellen-Transporter auf der Strasse haben soll. Oder die Gigafactory mit 2GW, die in kooperation mit Fortescue in Australien entsteht. Oder die Elektrolyseure, die ein US-weites H2-Produktionsnetzwerk bilden sollen – repsektive werden – Investitionen über einieg hundert Millionen USd sind allein heirfür fest eingeplant, teilweise schon im Bau.

Verstehen wie man bei Plug Power tickt? Vor einiger Zeit war es uns gelungen mit Andy Marsh zu reden – spannned. Aktuell. Immer noch. UND ES GEHT IM INTERVIEW AUCH UM ZUKÜNFTIGE PRODUKTIONSZIELE FÜR GRÜNEN WASSERSTOFF. DAZU AUSWIRKUNGEN DER ERDGASPREIS-STEIGERUNGEN. WEITER MIT  NEUEN PROJEKTEN IN EUROPA. DANN NOCH VISIONEN FÜR PLUG 2025. UND ÜBER ANDY MARSH’S ZEIT BEI PLUG POWER.

DEUTSCHE VERSION DES INTERVIEWS.

ENGLISH VERSION OF THE INTERVIEW.

Plug Power Aktie Chartbild.

Chart: Plug Power Inc. | Powered by GOYAX.de

 

 

 

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