m:access | Wolftank-Adisa: Grosses Potential durch Kuwait Petroleum – mehr als 3.000 Q8 Tankstellen europaweit.

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Die Wolftank-Adisa AG (ISIN:AT0000A25NJ6) Aktie ist ein typischer Microcap: Wenig liquider Handel, bereits kleinere Stückzahlen führen zu Kursausschlägen. Aber sollten die ambitionierten Pläne – insbesondere im Bereich Wasserstoff und Flussiggas – umgesetzt werden können, einen zweiten Blick wert.

Wobei die eingeschränkten finanziellen Mittel und die derzeitigen Verluste stellen ein hohes Risikopotential dar. Hohe Chancen mit unübersehbar sehr hohen Risiken: Woltank-Adisa ist in den drei Geschäftsfeldern Umweltsanierung, Doppelwandsanierung von Lagertanks und im Bau/Projektion von Tankanlagen tätig. So befindet sich das Unternehmen definitiv im Bereich der Wiederherstellung natürlicher Verhältnisse, Verhinderung von Umweltschäden – halt Nachhaltigkeit.Oder wie es derzeit heisst ESG-Wert.

Der Alterungsprozess von Tankanlagen, noch beschleunigt durch die neuen Biokraftstoffe und die Schwefelfreiheit von Dieselkraftstoffen, ist ein riesiger Markt und die Marketshare von Wolftank ist noch minimal, aber die Wachstumspläne – weltweit – kommend von einer starken Basis in Mitteleuropa sind vorhanden und in diesem fragmentierten Markt hat Wolftank Adisa einige USP’s die einen wachsenden Marktanteil versprechen: Man saniert nicht nur, sondern produziert auch die benötigten Harze, man denkt hierbei auch über Zukäufe von weiteren Unternehmen in der vertikalen Wertschöpfungskette nach – sofern günstig und passend.

Heute ein MoU mit der Perspektive eines Joint Ventures mit dem Eigentümer der europaweit mehr als 3.000 Q8 Tankstellen

Kuwait Petroleum Italia, die aus Italien das Europageschäft mit mehr als 3.000 Tankstellen unter der Marke „Q8“ leitet, plant, im Bereich der erneuerbaren Energieträger wie Flüssiggas (LNG) und Wasserstoff – jeweils vor allem für Nutzfahrzeuge und Schiffe – zu investieren. Im Rahmen eines MoU wollen nun die italienische Tochtergesellschaft der Wolftank-Adisa, die Wolftank DGM S.r.l., und Kuwait Petroleum Italia zum Abschluss spezifischer Projektverträge für den Bau von LNG und Wasserstoffbetankungsanlagen zu kommen. Dazu wollen die beiden Unternehmensgruppen die Möglichkeit prüfen, ein gemeinsames  Tochterunternehmen im Sinne eines Joint-Ventures zu nutzen.

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Die Finanzierungskraft der Wolftank-Adisa ist aber endlich

Wolftank Gruppe beabsichtigt als ersten Schritt die Möglichkeiten zur anteiligen Finanzierung dieses Joint-Ventures evaluieren. „Ich freue mich über diese potentielle Kooperation mit Kuwait Petroleum, die einen Schritt in eine grünere Zukunft bedeutet. Wir sind davon überzeugt, dass Wasserstoff und Methan aus
regenerativer Quelle als klimaneutrale Energieträger eine immer wichtigere Rolle spielen werden. Unsere Gruppe hat langjähriges Know-how in diesem Bereich in ganz Europa und weltweit aufgebaut und kann aktiv dabei unterstützen, die europäische Tankstellen-Infrastruktur in Richtung nachhaltiger Betankung auszubauen“, sagt Peter Werth, CEO der Wolftank Gruppe.

Es wird konkret um eine Wasserstoffinfrastruktur gehen: Von der „H2-Tankstelle“ oder Zapfsäuleneinheit an ausgewählten Q8-Standorten über H2-Infrastruktur zur Belieferung von See- und Luftfahrt – in den Bereichen ist die KPI mit fossilen Treibstoffen bereits seit langem tätig. Könnte ein sehr, sehr grosser Sprung für den kleinen österreichischen Konzern sein.

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Und mit der Kooperation mit Snam hat der Konzern mit seiner „jungen“ im Tochtergesellschaft noch ein weiteres Feuer im Eisen:

Wolftank Hydrogen GmbH, 100%ige Tochter der Wolftank-Adisa Holding

 Ende Februar hat man einen Green Bond (Volumen: 2,0 Mio. Euro; Kupon: 4,5% p.a.; Fälligkeit: 28.02.2025) zur Finanzierung der Entwicklung mobiler Wasserstofftankanlagen erfolgreich emittiert. Und jetzt arbeitet Snam mit Wolftank-Adisa zusammen. Dieselbe Snam, die gemeinsam mit Linde ihr 42.000 KM Pipeline-Netz für Wasserstoff verwendbar machen will.

Und in die Snam Strategie scheint auch der österreichische Dienstleister zu passen:Snam4Mobility, ein Unternehmen der Snam-Gruppe das im Bereich der nachhaltigen Mobilität tätig ist, und die Wasserstofftochter der österreichischen Wolftank- Adisa-Gruppe haben eine Zusammenarbeit begonnen die darauf abzielt, die Wasserstoffmobilität durch den Bau von Tankstellen für Pkw, Busse und Lkw zu fördern.

Brennerautobahn soll Wasserstoffversorung bieten – Schritt 1

Nach der Unterzeichnung einer Absichtserklärung evaluieren die beiden Unternehmen Infrastrukturinitiativen, um den Einsatz von Wasserstoff im Transportsektor in Italien zu ermöglichen. Die erste Initiative ist eine gemeinsame Interessenbekundung als Antwort auf die Anfrage des Instituts für technologische Innovationen (IIT) in Bozen für den Bau neuer Tankstellen entlang der Brennerautobahn (A22). Derzeit gibt es in Italien nur eine öffentliche Tankstelle für Wasserstofffahrzeuge in Bozen, die 2012 gebaut wurde.

Snam wird das im Wasserstoffsektor erworbene Know-how, auch durch die eigene Geschäftseinheit, für die Entwicklung von nachhaltigen Mobilitätsprojekten nutzen können. Der strategische Plan des Unternehmens sieht den Bau einer nachhaltigen Infrastruktur zur Betankung von FCEV bis 2024 vor.

Wolftank -Adisa sieht Zukunft im Wasserstoff

erwartet ein starkes Wachstum des Marktes für Wasserstofftankstellen in Europa und weltweit, da mehrere außereuropäische Länder und Staaten wie Japan, China und Kalifornien planen, bis 2030 jeweils eine Million Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge (FCEV) auf die Straße zu bringen, mit dem damit verbundenen Bedarf an Produktions- und Logistikinfrastruktur. Schlüsselkompetenzen werden die Lagerung und das Management von Prozesssoftware für Verdichtung, Temperaturregelung und Zapfsäulen sein. Beide Kooperationspartner wollen eine  Ausweitung der Zusammenarbeit auf die benachbarten Märkte Deutschland, Österreich und die Schweiz diskutieren.

Das Corona Jahr war ein kräftiger Rücksetzer

für den Konzern, aber 2021 plant man wieder Vor-Corona Niveau erreichen zu können, um dann möglicherweise in den „alten“ Wachstumspfad einzuschwenken. So lesen sich auch die Umsatzzahlen der letzten Jahre: In 2019 erreichte Wolftank rund 51,8 Mio EUR Umsatz (PLUS 16 % zum Vorjahr ) erreichen konnte – zu 75% in der EU und 20% in Asien (hauptsächlich in China) mit hohen Wachstumsraten. Und man war auf Expansion eingestellt: Mit einer brasilianischen Tochter startete man 2019 inclusive erstem Auftrag – hier sollte natürlich noch viel mehr kommen. Man sieht sich einem Milliardenmarkt gegenüber, hat Wachstumschancen und Nachhaltigkeit ist wichtiges Element der Firmenphilosophie – Spannend. Wachstumsstark. Nischenplayer.

Dann in 2020 kräftiger Corona Rückschlag – Umsatz Minus 33,4 % auf 34 Mio EUR  zurückgefallen

Aber nach den ersten sechs Monaten sieht es in 2021 schon wieder nach einer gewissen – wenn auch verlangsamten – Erholung aus: Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von EUR 12,8 Mio. um +58% auf EUR 20,3 Mio. gesteigert werden. Damit liegt die Erholung des Geschäfts in Richtung des Vor-Pandemie-Niveaus gut im Trend, trotz des fast vollständigen Ausbleibens der sehr margenstarken Umsätze in China, welche mit dem ersten Lock-Down in 2020 um 98% zurückgegangen waren. Aufgrund der immer noch aufrechten, strikten Reisebeschränkungen konnten auf Jahresbasis Umsätze von rund EUR 16 Mio. im Vergleich zu 2019 nicht kompensiert werden („Force-Majeur“). Derzeit geht die Gesellschaft davon aus, dass diese Reisebeschränkungen nach China vermutlich noch bis Q2/2022 anhalten werden.

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Im italienischen Markt belasteten die weiterhin bestehenden covidbedingten Einschränkungen und Kündigungsverbote das operative Geschäft und eine immer noch schleppende Erteilung von Baugenehmigungen sorgt für verzögerte Abarbeitung der gut gefüllten Auftragsbücher. Hinzu kommt aktuell noch ein negativer Margen-Effekt aus Preissteigerungen innerhalb der Lieferkette. Zusammenfassend führte dies zu einem leicht negativen EBITDA im ersten Halbjahr 2021 von EUR -0,2 Mio. und entsprechend zu einem negativen EBIT von EUR -1,6 Mio.

 


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