flatexDEGIRO Smartbroker Aktie – „gemischte Nachrichten“ bei deutschen Neobrokern laut Platow Brief.

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flatexDEGIRO Smartbroker Aktie - gemischte Nachrichtenlage

flatecDEGIRO Smartbroker Aktie – beide Neobroker sind mit sinkender Tradingaktivität ihrer Kunden konfrontiert. Aber bei einem kommen noch andere Probleme hinzu. Grund für den Platow Brief sich Gedanken zu machen. Und bei Platow kommt man zu einer sehr differenzierten Einschätzung: Während man bei flatexDEGIRO lieber „die Finger von lassen“ soll, will man die Smartbroker Aktie beobachten. Aktuell gibt es zum „Smartbroker“ auch ein INTERVIEW mit dem Hauptaktionär und CEO André Kolbinger im nwm. Aber zuerst die Meinung des Platow Briefs:

Neobroker backen kleinere Brötchen

Bei zwei deutschen Neobrokern gab es gerade gemischte Nachrichten. Während Flatexdegiro von einem herben Mängelbericht der Bafin durchgeschüttelt wurde, verkündete Smartbroker zwar stolz eine Partnerschaft mit Baader Bank für die Depotführung und Handelsabwicklung bei der eigenen App. Doch die Berliner vergeben damit die Chance, stärker an den Einnahmen entlang der Wertschöpfungskette zu partizipieren. Hinzu kommt: Wie die Unternehmenslenker PLATOW gegenüber einräumten, ist die Handelslust der Deutschen im Q4 hinter den optimistischen Hoffnungen zurückgeblieben. Für Flatexdegiro (6,50 Euro; DE000FTG1111) ging es seit Wochenbeginn um 36% bergab, bei Smartbroker (8,19 Euro; DE000A2GS609) fällt das Minus mit 5% moderater aus.

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Die Kritik der Bafin an Flatexdegiro lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Von „Mängeln in einigen Geschäftspraktiken“ und zu ergreifenden Maßnahmen, „um eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation sicherzustellen“, ist die Rede. Die Bank muss zudem mit 50 Mio. Euro an zusätzlichem Kapital ausgestattet werden und verzichtet daher auf eine zuvor angekündigte Ausschüttung bzw. angedeutete Aktienrückkaufprogramme. Der zum Co-CEO beförderte frühere CFO Muhamad Chahrour versuchte im Call, dem Ganzen eine positive Lesart zu verleihen: „Mit unserem starken Wachstum sind die operativen Risiken gewachsen“ und dafür habe man von der Bafin jetzt „willkommene“ Hinweise bekommen, die die Hessen bis Ende 2023 umsetzen wollen. Die Kritik daran, dass er nicht früher den Kapitalmarkt informiert habe, ließ Chahrour mit dem Hinweis abperlen, man habe dem Markt „erst das komplette Bild liefern wollen.“ Kann man so machen, erhöht aber sicherlich nicht das Vertrauen der Anleger.

Wesentlich positiver kommt die Nachricht von Smartbroker daher.

Der im August an die Spitze zurückgekehrte CEO André Kolbinger (vgl. PB v. 29.8.) ergreift die notwendigen Maßnahmen, um die Probleme bei der Einführung der eigenen App anzugehen. Künftig soll die Baader Bank das Depot und Verrechnungskonto führen. „Wir haben einen Partner für den Maschinenraum gefunden, der über Jahre hinweg bewiesen hat, dass er diese Aufgaben zuverlässig erfüllen kann“, so Kolbinger im PLATOW-Interview. Damit können sich die Berliner zwar stärker auf das Onboarding der Kunden konzentrieren, müssen aber die vom Kunden zu zahlende Transaktionsgebühr teilen. „Wir haben gut verhandelt“, erklärt Kolbinger dazu auf Nachfrage lediglich.

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Während Flatexdegiro also die Wertschöpfungskette voll im eigenen Haus hat, sich jetzt aber mit erheblichen regulatorischen Anforderungen auseinandersetzen muss, wird Smartbroker beweisen müssen, dass sich das eigene Ökosystem aus Finanzportalen, Aktien-, ETF- und Fondsangeboten auf Basis bezahlter Handelsströme („Payment for Orderflow“) im scharfen Wettbewerb durchsetzen kann. Beiden gemeinsam ist: Die Handelslust der Deutschen enttäuschte im Q4 trotz erholter Märkte. Flatexdegiro brachte das eine erneute Senkung der Jahresprognose für Umsatz und EBITDA. Kolbinger sprach von „zurückhaltend agierenden Kunden“ und räumte im Gespräch ein, dass die starken Jahre 2020 und 2021 „eine extrem positive Konstellation“ waren.

Meiden Sie Flatexdegiro. Smartbroker Holding bleibt auf der Beobachtungsliste.
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Zum Gastbeitrag: Die Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen weder eine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Dieser Bericht ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Für Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen sowie für Vermögensschäden wird keine Haftung übernommen.
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