Scale | Vectron: Kämpft um Ziele – 2020 im Rahmen der Prognose. Je eher der Lockdown endet, desto eher …

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nebenwerte news nebenwerte magazin08.02.2021 – Die Vectron Systems AG (ISIN: DE000A0KEXC7), ein führender Anbieter intelligenter, digitalisierter Kassensysteme bestehend aus Hardware, Software und Cloud-Services, mit Schwerpunkt in den Branchen Gastronomie und Bäckerei, musste wegen seiner besonders Corona-betroffenen Kunden aus Gastronomie und Backwaren von seinen hochfliegenden Plänen aufgrund der EINMALIGEN CHANCEN aus der VERPFLICHTUNG zur Einführung manipulationssicherer Kassensysteme zurücktreten. KLAR: Berechenbarkeit der verpflichtend bleibenden Einführung der neuen Kassensysteme spätestens in 2021 wird die Kassen klingeln lassen.

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28,9 Mio Jahresumsatz lassen ahnen, WAS OHNE CORONA MÖGLICH WÄRE UND WIRD?

Gegenüber dem Geschäftsjahr 2019 entspricht dies trotz der Corona-Pandemie einer Steigerung von 11 Prozent. Mit einem Umsatz von rund EUR 7,8 Mio (Q4 2019 rund EUR 7,7 Mio.) verlief das vierte Quartal, trotz erheblicher Einschränkungen durch den zweiten Lockdown, aus Sicht des Unternehmens sehr zufriedenstellend. Somit landete Vectron im Gesamtjahr immerhin noch innerhalb der eigenen Umsatzprognose (EUR 25,0 Mio. bis EUR 29,0 Mio.) – die natürlich Corona-beeinflusst war. Ursprüglich wollte man – noch ohne klare Ahnung, wie extrem Corona die Zielbranchen Vectron’s treffen würde – im laufenden Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von mindestens EUR 50 Mio. bei einer EBIT-Marge im niedrigen zweistelligen Prozentbereich zu erwirtschaften“

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Noch ist Lockdown – noch läuft es halt so…

Aktuell wird das operative Geschäft von Vectron immer noch durch den anhaltenden Lockdown behindert, da die meisten Betriebe in der Zielbranche Gastronomie geschlossen sind. Trotz dieser widrigen Umstände ist Vectron relativ gut in das neue Jahr 2021 gestartet. Mit einem Umsatz von rund EUR 2,4 Mio. konnte die Gesellschaft den Januar-Umsatz 2020 nach vorläufigen Berechnungen sogar leicht übertreffen (Jan. 2020 rund EUR 2,3 Mio.).

Und allen Beteiligten ist klar: Der weitere Verlauf des Geschäftsjahres 2021 hängt vor allem von der zeitlichen Länge des Lockdowns ab. Dabei geht das Management davon aus, dass es mit dem Ende des Lockdowns zu einer starken Nachfrage nach Kassensystemen kommen wird, da die Mehrheit der Betriebe die gesetzlich vorgeschriebene technische Sicherheitseinrichtung (TSE) noch nicht einsetzt und somit dringend handeln muss.

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Auch das wichtigwe Österreich Geschäft leidet natürlich unter dem Lockdown

Im Ausland baut sich auf jeden Fall ein hoher Nachholbedarf auf – insbesondere im bekanntermassen starken Österreich-Geschäft: Bereits nach dem Q3 teilte Vectron mit, dass die Auslandsmärkte wegen der Auswirkungen der Corona-Maßnahmen deutlich im Minus lägen.

Somit bleibt das Management auch für die Zukunft sehr optimistisch. Es zeichnet sich ab, dass die Sonderkonjunktur bedingt durch die gesetzlichen Vorgaben erfahrungsgemäss über den gesetzlichen Stichtag (31.03.2021) hinaus andauern wird und bis in das Jahr 2022 anhalten dürfte. Der Vorstand hält deshalb auch an der im August abgegebenen Mittelfrist-Prognose fest.

VORHER WAR VECTRON auf einer jahrelangen Durststrecke als Marktführer in einem stagnierenden Markt mit schwachen Erträgen und kaum steigenden Umsätzen. JETZT WILL UND KÖNNTE VECTRON sich umwandeln in einen Anbieter eines Dienstleistungspakets in einem wesentlich grösseren Markt mit hohen Wachstumsraten – weiterhin als potentieller Marktführer – mit wiederkehrenden, insgesamt wesentlich höheren Erträgen je Kunden, als ein Verkäufer mit einmaliger Einnahme eines Verkaufspreises für ein reines Kassensystem.

Im August ging man von einer Normalisierung aus – zweite Welle schien weit weg

So sah man am 12.08.2020 ein stabiles Wiederhochfahren der Betriebe in der Vectron-Zielgruppe. Weiterhin gab und gibt es ja immer noch verbindliche Einführungstermine für die Manipulationssicherung. Die Bundesländer haben dazu unterschiedliche Übergangszeiten definiert, spätestens zum 01.04.2021 werden die gesetzlichen Regelungen überall angewendet. Dies entspricht einer Verlängerung von nur 6 Monaten gegenüber der bisherigen Frist.

Auf dieser Basis hatte die Gesellschaft eine überarbeitete Mittefristplanung erstellt, in der die Auswirkungen der Corona-Pandemie berücksichtigt wurden. Nach der neuen Planung geht das Management wohl immer noch für das Geschäftsjahr 2020 von einem Umsatz in einem Bereich zwischen EUR 25 bis EUR 29 Mio. aus. Daraus ergäbe sich ein EBITDA im Bereich zwischen EUR -2,0 Mio. bis EUR 0,25  Mio. Aufgrund der grossen Unsicherheit, wie in den kommenden Monaten mit der Pandemie weiter verfahren wird, sah sich das Management gezwungen mit einer solch grossen Bandbreite zu planen. Und die aktuelle Situation bestätigt diesen Ansatz.

2021 werden wohl – glaubt man Altmeier – bis Ende März die Gastronomie Betriebe geschlossen bleiben…

Im Geschäftsjahr 2021 wird die gesetzliche Regelung zur Einführung manipulationssicherer Kassen nun überall in Kraft treten. Dies sollte zu einem erheblichen Nachfrageschub führen. Daher plante die Gesellschaft zuletzt für das kommende Geschäftsjahr 2021 mit einem Umsatz von rund EUR 50 Mio. bei einer EBITDA-Marge von ca. 20 Prozent – das war aber VOR dem zweiten Lockdown. Jetzt heisst es etwas vorsichtiger: „Der weitere Verlauf des Geschäftsjahres 2021 hängt vor allem von der zeitlichen Länge des Lockdowns ab. Das Management geht davon aus, dass es mit dem Ende des Lockdowns zu einer starken Nachfrage nach Kassensystemen kommen wird, da die Mehrheit der Betriebe die gesetzlich vorgeschriebene technische Sicherheitseinrichtung (TSE) noch nicht einsetzt und somit dringend handeln muss. „

Die Geschäftsjahresplanung 2022 steht weiterhin im Zeichen der gesetzlichen Umstellung, weist aber einen deutlich steigenden Einfluss der digitalen Geschäftsmodelle aus. Der Umsatz soll 2022 im Bereich von rund EUR 65 Mio. bei einer EBITDA-Marge von ca. 25 Prozent liegen. WIE GESAGT EINE ANDERE, ERTRAGSSTARKE UND WACHSENDE VECTRON.

Aktuell (08.02.2021/ 08:01 Uhr) notieren die Aktien der Vectron Systems AG im Frankfurter-Handel mit einem Plus von +0,40 EUR (+4,24 %) bei 9,83 EUR.

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