H2REIHE-KW 5-Update | H2-News diese Woche von Linde, SFC, Ballard Power u.a.- einige Überraschungen inclusive

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Wasserstoff, Klimaerwärmung, Decarbonisierung der Mobilität – alles Themen, die aktuell sind und auch in den nächsten Jahren aktuell bleiben werden. Zumindest wenn wissenschaftliche Erkenntnisse ernst genommen werden – wie jetzt auch wieder bei der amerikanischen Regierung.

Und was heisst das für den Wasserstoffsektor? Wahrscheinlich werden die USA versuchen durch eine Wasserstoffinitiative verlorenes Terrain wieder aufzuholen. Und um die Biden Administration „in die richtige Richtung“ zu lenken, haben sich 11 Unternehmen in den USA zusammengeschlossen zur „Hydrogen Forward“-Initiative. Mitglieder sind u.a. Air Liquide SA  (ISIN: FR0000120073) , Bloom Energy Corp (ISIN: US093712107), Hyundai und Linde plc.- starke Player, die aktiv zur Entwicklung des erwarteten H2-Programms der US-Administration beitragen wollen.

Der Wettbewerb der einzelnen Staaten oder Wirtschfatsräume, um den grössten Anteil am „Wasserstoffkuchen“ ist bereits im vollen Gange und wird sich wahrscheinlich noch beschleunigen, Multimilliardeninitiativen von Grossbritannen, Südkorea, China, Japan, Deutschland, der EU, Frankreich, den UAE, Saudi Arabien, Chile, Kanada und immer mehr kommen hinzu.

Wer dabei die Nase vorn haben wird? Beinahe täglich werden derzeit neue „größte Wasserstoffprojekte“ angekündigt, geplant oder „auf den Weg gebracht“. Und es sind nicht nur Ankündigungen, es sind auch konkrete Umsetzungen. Und nicht nur von den bekannten Wasserstoff-Unternehmen, wie Ballard oder Plug Power. Nein auch die Grossen registrieren immer mehr, wieviel Potential in diesem neuen Markt steckt: Ob Toyota, VW aktuell über seine Tochter Navistar, Hyundai, Linde, Siemens Gamesa, GM, Air Liquide, ThyssenKrupp,… – eine Legion von Namen und täglich kommen neue hinzu.

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Greifbare Strategieumsetzungen – direkt landesweites H2-Netz in Südlorea

Spannende Entwicklungen, konkrete Fortschritte, konkrete Projekte – und mit realisitschen Chancen auf eine Vervielfachung der Kapazitäten in wenigen Jahren. Und die Kurse der H2-Aktien befinden sich in luftigen Höhen. Ein Konzern, der zwar bereits in 2019 über2 Mrd EUR Umsatz „mit Wasserstoff“ machte, aber doch keiner der gehypten Pureplayer ist, lieferte diese Woche einen der Big Deals: Linde PLC.  (ISIN: IE00BZ12WP82) und das südkoreanische Konglomerat Hyosung wollen in Kooperation ein landesweites H2-Tankstellennetz inclusive der grössten H2-Verflüssigungsanlage Asiens in Südkorea aufbauen. Selbst für den Milliardenkonzern keine Kleinigkeit.

Endlich wieder auch „was Neues“ bei Ballard Power Systems Inc. (ISIN: CA0585861085): Der Seetransport des grünen Wasserstoffs von den zukünftigen „Produktionsländern „wie Chile, Saudi Arabien oder den UAE zu den Verbrauchern soll CO2-neutral werden: Ballard liefert dafür die Brennstoffzellen. Und SFC Energy AG (ISIN: DE0007568578) macht eine Indische Stadt smarter – mit Brennstoffzellen Stromausfääle kompensieren. Und erhielt am Freitag einen Designpreis für ihre „Campingzubehör“-Brennstoffzellenlösung.

Warten auf die Quartalszahlen bei

NEL Asa (ISIN: NO0010081235) um die es seit dem selbstbewusten Auftritt am Capital Markets Day am 21.01.2021 ruhig geworden ist, wird spätestens am 18.02.2021 wieder im Fokus stehen: Dann gibt es die Quartalszahlen.

Und Plug Power Inc. (ISIN: US72919P2020) scheint in einer eigenen Liga zu spielen – sogar US-Bundesstaaten kaufen Aktie, Charttechnik positiv und von 100,00 USD Kursziel wird geredet.

Linde plc. nimmt Südkorea ins Visier

Während Plug Power mit der sK Group eines der anderen grossen Konglomerate Südkoreas für eine umfassende Kooperation gewann, Bloom Energy ebenfalls sehr aktiv in Südkorea ist, kommt jetzt die Linde PLC.  (ISIN: IE00BZ12WP82)ins Spiel. Und auch beim grünen Wasserstoff, der bisher stark unterrepräsentiert im H2-Umsatz  ist, will man Zeichen setzen. Und jetzt setzt man Zeichen. In Südkorea. Mit einem der grössten Industriekonglomerate des Landes gemeinsam: Der Hyosung Corporation.

Linde & Hyosung Corp wollen ein umfangreiches Wasserstofffnetzwerk in Südkorea aufbauen, besitzen und betreiben

Und die Partner werden so einen wichtigen Anteil am erklärten Regierungsziel der Null-Emission in 2050 haben. In Südkorea wird an allen Fronten ein ehrgeiziges Wasserstoffprogramm umgesetzt und staatlich gefördert. Während die SK Group Anfang Januar hierfür eine 1,5 Mrd USD Beteiligung an Plug Power erwarb und mit den Amerikanern ein Joint Venture in Südkorea startet, arbeiten hier zwei Milliardenkonzerne zusammen und bringen ihre jeweilige Expertise ein.

Linde wird die grösste Flüssig-Wasserstoff Produktion Asiens aufbauen und ein landesweites Tankstellennetz

Mit einer täglichen Kapazität von 30 Tonnen H2 wird man genug Treibstoff für 100.000 Fahrzeuge liefern können und 130.000 Tonnen CO2 jährlich einsparen helfen. Und der Standort in Ulsan soll in seiner ersten Ausbaustufe 2023 in Betrieb gehen – fussend auf Linde’s H2-Verflüssigungstechnologie, die derzeit für 50% der weltweiten H2-Verflüssigung eingesetzt wird. Im Rahmen der Partnerschaft wird Linde den Flüssig-Wasserstoff verkaufen und verteilen über ein landesweites H2-Tankstellennetz, das die Partner gemeinsam aufbauen und betreiben wollen.

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Wasserstoff ist der Antreiber für die Decarbonisierung Südkoreas – und Linde und Hyosung in Position 1

“Hydrogen has emerged as a key enabler of the global energy transition to meet the decarbonization goals set out in the Paris Agreement,” sagt B.S. Sung, President von Linde Korea. “The South Korean government has set ambitious targets for hydrogen-powered fuel cell vehicles and the widespread, reliable availability of liquid hydrogen will be instrumental to achieving these targets. We are excited to partner with Hyosung to develop the hydrogen supply chain in South Korea.”

“Our partnership with Linde is a cornerstone of the development of South Korea’s national hydrogen economy and will advance the entire liquid hydrogen value chain across the country, from production and distribution to sales and services,” sagt Cho Hyun-Joon, Chairman der Hyosung Group. “We look forward to working with Linde to further reinforce and strengthen Hyosung as a leader in the global hydrogen energy transition.”

Beeidruckender Status Quo: Linde ist derzeit Marktführer – weltweit

Kommt zur bisherigen Wasserstoffleistungsbilanz Lindes hinzu: Grösste Produktionskapazität und Verteilsystem für verflüssigten Wasserstoff. Grösste Lagerstätte für Wasserstoff weltweit verbunden mit einem über 1.000 KM langen Pipelinenetz. Über 200 installierte Wasserstofftankstellen. Über 80 Elektrolyseanlagen installiert weltweit. Grösste Elektrolyseanlage für green hydrogen weltweit in Leuna – Baubeginn im Januar diesen Jahres erfolgt.  Und:Snam Kooperation: 42.000 KM Pipeline Netz mit Linde’s H2-Expertise kombiniert. Dazu: Technologieführer (nach eigenen Aussagen) in der Elektrolysetechnik durch das  ITM Joint Venture: ITM Linde Electrolysis GmbH.

Starke Konkurrenz für Nel, Bloom Energy und Plug Power,

die auch mit dem Verkauf von Elektrolyseanlagen auf dem Markt ihren Anteil sichern wollen. Und  hier versuchen müssen mit der Finanzkraft einer Linde mitzuhalten. Linde kann seine Strategien umsetzen, ohne sich Gedanken über die Finanzierung eventueller Anlaufverluste zu machen. Während Plug Power, Nel und die anderen auf einen funktionierenden Kapitalmarkt angewiesen sind, hat Linde das Geld bereits. So aber auch Plug Power, die kürzlich Rekord-Mässige knapp 2,5 Mrd USD “reinholten”.

 Aber für den Vergleich – es ist ein Kampf mit ungleichen Voraussetzungen

Umsatz Ballard Power (106,3 Mio USD) plus Umsatz NEL (rund 63 Mio USD) plus Umsatz Plug Power (230 Mio USD) in 2019 ergibt insgesamt rund 400 Mio USD gegenüber den allein 2 Mrd. Wasserstoffspartenumsatz bei Linde 2019. Zeigt die Möglichkeiten “der Grossen” einen Markt, der immer interessanter  wird “aufzurollen”, auch wenn  die Börsenbewertungen der “kleinen” mittlerweile durchaus “sichtbar” sind mit sehr hohen Umsatzmultiples und Bewertungen im Milliardenbereich.  Aber Expertise ist am Markt käuflich, gerade für die einen Multi wie Linde: ITM Power gehört mittlerweile zu 20 % zu Linde (günstige Einstiegskurse) und betreibt mit Linde ein 50/50 Joint Venture.

„Und angesichts der erwarteten Investitionsvorhaben von mehr als 100 Milliarden Dollar denke ich, dass sich unser Wasserstoffgeschäft in Zukunft vervierfachen könnte“

So sagte CEO Steve Angel bereits am 28.05.2020 in einem Interview mit dem Handelsblatt zu den “Wasserstoffambitionen” des Gasekonzerns. Und wenn man sich die Homepage der Linde anschaut, findet man einige Produkte, die so auch von den “Kleinen” angeboten werden: Komplettanlagen von Wasserstofftankstellen (bereits 70 Installationen weltweit). Wasserstoffdistribution, “klassische” Anlagen zur Wasserstoffgewinnung – derzeit wesentlich “günstiger” und wohl demnächst Elektrolyse anlagen für die nachhaltige Gewinnung von Wasserstoff.

Jedenfalls: “Linde besitzt jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der Wasserstoffanlagen und hat bereits mehr als 200 Anlagen zur Wasserstofferzeugung mit Kapazitäten von 100 bis 100.000 Nm³/h gebaut.”(Linde plc/HP)

Und man hat erkannt: “In der Zukunft einer Wasserstoffgesellschaft hingegen muss der Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden. Die Elektrolyse von Wasser bietet diese Möglichkeit. Bei diesem Verfahren zerfällt Wasser in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff. Der so gewonnene Wasserstoff kann – gasförmig komprimiert oder tiefkalt verflüssigt – gelagert, transportiert und als Treibstoff in Verbrennungsmotoren oder in Brennstoffzellen zur Energiegewinnung eingesetzt werden.” (Linde plc./ HP)

Linde ist derzeit Marktführer – weltweit

Und will diese Rolle durch die Kooperation mit Snam zementieren. Nach eigener Aussage sei Linde derzeit Weltmarktführer bei Produktion, Verarbeitung, Lagerung und Verteilung von Wasserstoff. Und das will man auch im Bereich des grünen Wasserstoffs sein bzw. werden. Dabei sind die Voraussetzungen gut:

Linde habe die grösste Flüssig-Wasserstoff Kapazität und Verteilsystem. Weiterhin betreibe man mit 1.000 KM das grösste reine Wasserstoffverteilnetz und die erste hoch-reine Wasserstoff-Kaverne für seine Kunden. Linde hat bisher nahezu 200 H2-Tankstellen und 80 Elektrolyse “Fabriken” eingerichtet. Bei der Elektrolysetechnik verlässt man sich auf die Expertise der 20%-beteiligung ITM, mit der man ein Gemeinschaftsunternehmen, die ITM Linde Electrolysis GmbH, gerade gestartet hat.

Starke Konkurrenz für Nel, Bloom Energy und Plug Power,

die auch mit dem Verkauf von Elektrolyseanlagen auf dem Markt ihren Anteil sichern wollen. Und  hier versuchen müssen mit der Finanzkraft einer Linde mitzuhalten. Linde kann seine Strategien umsetzen, ohne sich Gedanken über die Finanzierung eventueller Anlaufverluste zu machen. Während Plug Power, Nel und die anderen auf einen funktionierenden Kapitalmarkt angewiesen sind, hat Linde das Geld bereits. So aber auch Plug Power, die kürzlich Rekord-Mässige knapp 2,5 Mrd USD “reinholten”.

 Aber für den Vergleich – es ist ein Kampf mit ungleichen Voraussetzungen

Umsatz Ballard Power (106,3 Mio USD) plus Umsatz NEL (rund 63 Mio USD) plus Umsatz Plug Power (230 Mio USD) in 2019 ergibt insgesamt rund 400 Mio USD gegenüber den allein 2 Mrd. Wasserstoffspartenumsatz bei Linde 2019. Zeigt die Möglichkeiten “der Grossen” einen Markt, der immer interessanter  wird “aufzurollen”, auch wenn  die Börsenbewertungen der “kleinen” mittlerweile durchaus “sichtbar” sind mit sehr hohen Umsatzmultiples und Bewertungen im Milliardenbereich.  Aber Expertise ist am Markt käuflich, gerade für die einen Multi wie Linde: ITM Power gehört mittlerweile zu 20 % zu Linde (günstige Einstiegskurse) und betreibt mit Linde ein 50/50 Joint Venture.

„Und angesichts der erwarteten Investitionsvorhaben von mehr als 100 Milliarden Dollar denke ich, dass sich unser Wasserstoffgeschäft in Zukunft vervierfachen könnte“

So sagte CEO Steve Angel bereits am 28.05.2020 in einem Interview mit dem Handelsblatt zu den “Wasserstoffambitionen” des Gasekonzerns. Und wenn man sich die Homepage der Linde anschaut, findet man einige Produkte, die so auch von den “Kleinen” angeboten werden:

Komplettanlagen von Wasserstofftankstellen (bereits 70 Installationen weltweit). Wasserstoffdistribution, “klassische” Anlagen zur Wasserstoffgewinnung – derzeit wesentlich “günstiger” und wohl demnächst Elektrolyse anlagen für die nachhaltige Gewinnung von Wasserstoff. Jedenfalls: “Linde besitzt jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der Wasserstoffanlagen und hat bereits mehr als 200 Anlagen zur Wasserstofferzeugung mit Kapazitäten von 100 bis 100.000 Nm³/h gebaut.”(Linde plc/HP)

KW-5: Aktien auf Rekordkurs mit News von CureVac, Linde, Evotec, Varta, mic, flatexDEGIRO, publity u.a.

Und man hat erkannt: “In der Zukunft einer Wasserstoffgesellschaft hingegen muss der Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden. Die Elektrolyse von Wasser bietet diese Möglichkeit. Bei diesem Verfahren zerfällt Wasser in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff. Der so gewonnene Wasserstoff kann – gasförmig komprimiert oder tiefkalt verflüssigt – gelagert, transportiert und als Treibstoff in Verbrennungsmotoren oder in Brennstoffzellen zur Energiegewinnung eingesetzt werden.” (Linde plc./ HP)

Die aktuellen Bilanzzahlen waren gut

Im Zusammenhang mit den Ergbenissen für 2020 ging es auch um Wasserstoff.  Zuerst die Zahlen: Umsatz sank leicht um drei Prozent auf 27,2 Milliarden US-Dollar, weil sich Projekte wegen der Corona-Pandemie verzögerten. Trotzdem legte das Betriebsergebnis um zehn Prozent auf 3,3 Milliarden zu, der Gewinn stieg von 2,3 Milliarden auf 2,5 Milliarden Dollar. Linde habe sich damit „außerordentlich gut“ geschlagen, sagte Vorstandschef Steve Angel, der den Konzern in Danbury in den USA leitet. Künftig will der Linde-Chef das Geschäft mit Wasserstoff stark ausbauen.

Linde plc. .-KURS Montag 01.02.2021: XETRA-Eröffnung: 3205,70  EUR / Schluss Freitag 05.02.2021: 212,90 EUR.


Linde plc. |Powered by GOYAX.de

Ballard macht den Seetransport des grünen Wasserstoffs CO2-neutral – Kooperation mit Schiffsentwickler

Ballard PowerSystems Inc. (ISIN: CA0585861085)’s Ambitionen sind gross und man versucht jede Nische im rasant wachsenden Weltmarkt für Brennstoffzellen zu besetzen. Und wichtig ist dabei das Besetzen von zukünftigen Märkten, die noch gar nicht existieren. Spannend in diesem Zusammenhang die Ambitionen Chiles, Saudi Arabiens und der UAE jeweils ein wichtiger Produzent und Exporteur für grünen Wasserstoff zu werden. In diesen Ländern sind die natürlichen Voraussetzungen für nachhaltig durch Sonne und Wind produzierten Wasserstoff perfekt – und der Verbrauch ist in Europa und Asien. Und der Transport dieser riesigen H2-Mengen?

Wie werden die riesigen Mengen grünen Wasserstoffs transportiert werden?

Hier springt Ballard Power ein, die heute eine Kooperation und ein MoU mit Global Energy Ventures.  Diese ASX-notierte Gesellschaft liefert Schiffs-Transportlösungen für Treibstofftransporte von der Förder- oder Produktionsregion zum Verbraucher.

GEV CaptionedGemeinsam will man einen brennstoffzellen-betriebenen Tanker entwickeln für den Transport von grünen Wasserstoff. Für den kleineren Prototypen wäre eine Brennstoffzelle unter 10 MW ausreichend, die späteren – grösseren – Tanker würden eine Leistung von ungefähr 26 MW benötigen, um rund 2.000 Tonnen komprimierten Wasserstoff zu transportieren.

Hierbei wäre der Partner Global Energy Ventures für Entwurf, Bau, Finanzierung und Betrieb des Prototyps verantwortlich. Und Ballard würde ein passendes Brennstoffzellensystem für den H2-Tanker/Transporter fussend auf seiner FCwaveTM Technologie anpassen und bei der Installation auf dem Schiff behilflich sein. Und Treibstoff des Schiffes würde aus dem transportierten H2 entnommen. Es entfallen also “Treibstofftanks” oder zusätzliche Lagerplätze.

H2-Transporte wären so ebenfalls CO2-neutral

Mit der Perspektive zufrieden äussert sich Martin Carolan, Executive Director vonGlobal Energy Ventures: “This MOU is a significant step in our development of the Company’s C-H2 Ship, with hydrogen fuel cells now at the forefront of zero-emission technologies for shipping. We look forward to working with Ballard on the development of the C-H2 Ship’s fuel cell system and power requirements in line with our development program for a compressed shipping solution for hydrogen marine transport at scale.”

Und Rob Campbell, Ballard Chief Commercial Officer ergänzt: “Hydrogen and fuel cell technology provide a compelling path for the decarbonization of the maritime sector, one of the key Medium- and Heavy-Duty Motive applications for which our products offer a particularly strong value proposition. Working with Global Energy Ventures will allow us to advance megawatt-scale hydrogen fuel cell and storage integration on board a large marine vessel. We are looking forward to collaborating with GEV on the visionary C-H2 Ship.”

Und das passt in ein weltweites Konzert der Staaten

Wobei wir heute mit Europa den Anfang machen wollen: 2050 klimaneutral war und bleibt gesetzt für die EU, aber seit Dezember muss es schneller gehen. Statt 40 % will man, und ist nach Pariser Klimaabkommen jetzt auch verpflichtet ,bereits 2030 eine CO2-Reduktion von 55 % zu erreichen. Wie? Durch Wasserstoff.

Bereits verabschiedete Wasserstoffinitiativen innerhalb der EU

In Deutschland hat man ein 9 Mrd EUR Programm verabschiedet und sich eine Elektrolysekapazität von 5 GW als Ziel gesetzt. Und in Frankreich ist man noch ehrgeiziger: 6,5 GW sollen es werden, Budgets von 7,2 Mrd EUR stehen dafür bereit. In Südeuropa steht man nicht nach: Spanien mit 4 GW und 8,9 Mrd EUR und Portugal mit verhältnismässig sehr hohen 2,3 GW und 8 Mrd EUR. Und in Italien plant man ein Programm von 5 GW und 10 Mrd EUR zu verabschieden. wobei der EU Entscheid von Dezember bestimmt das Verfahren beschleunigen wird.

Österreich plant 1,5 GW, zu dem geplanten Budget noch keine klare aussage. Mehr oder weniger eine Black Box sind die avisierten Initiativen von Griechenland, Rumänien, Slowakei und Polen. Jedenfalls wurde bereits kolportiert, das Polen sich die Zustimmung zu den neuen Klimazielen durch erhöhte EU-Gelder für diesen Zweck abringen liess. Also sollte einiges möglich sein. Grossbritannien, Norwegen sind ja bereits gut aufgestellt – erinnert sei nur an den 10 Punkte Plan Boris Johnsons. Jedenfalls ein perfektes Umfeld für “Wasserstoffwerte” auf dem alten Kontinent.

“ambitious framework” – 30 % der Gesamtenergieversorgung soll Wasserstoff liefern. Kanada will mithalten

Nahezu begeistert “applaudierte” Ballard in seiner Presseerklärung der kanadischen Regierung und insbesondere dem Minister für natürliche Ressourcen, dem ehrenwerten Seamus O’Regan, für die Wasserstoffinitiative “Hydrogen Strategy for Canada”.- veröffentlicht im Dezember letzten Jahres.  In der “Strategie” ist die Implementierung einer starken Wasserstoffwirtschaft ein oder sogar der entscheidende Schritt hin zur Klimaneutralität der kanadischen Wirtschaft bis 2050. Auf über 140 Seiten gibt es viel Perspektive und konkrete Ankündigungen, die sich gerade für Ballard Power sehr schnell in bare Münze umsetzen werden. HIER DIE KOMPLETTE VERÖFFENTLICHUNG.

Und Exportweltmeister für grünen Wasserstoff wollen direkt mehrere Staaten werden

Alles auch direkt potenzielle Kunden des heute von Ballard gemeldeten Projekts des CO2-neutralen Wasserstofftransports per Tanker. Angefangen bei den Vereinigten Arabischen Emiraten, die hierfür die Expertise von Siemens Energy nutzen wollen, über Saudi Arabien, die eine ganze Nachhaltigkeits-Stadt in die Wüste setzen wollen und bereits blue Wasserstoff nach Japan verschiffen, bis zu Chile. Und Chile arbeitet hierbei u.a. auch mit Siemens Energy zusammen.

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Chile plant bis 2025 rund 5 GW H2 Elektrolysekapazität aufzubauen und bis 2030 rund 25 GW. In Verbindung mit den perfekten Windverhältnissen erwartet man in 2030 grünen Wasserstoff zu weltmarktfähigen Preisen von weniger als 1,50 USD je KG herstellen zu können. Wenn das möglich wäre, dann wäre es der Durchbruch für grünen Wasserstoff. Und massenhaft Aufträge für Siemens Gamesa für die Windenergie in Chile und möglicherweise für Siemens Energy für die Elektrolyse-Anlagen. Und Chile wäre ein Saudi Arabien des neuen H2-Zeitalters, als einer der grossen Wasserstoffexporteure der Welt. DER EHRGEIZIGE PLAN CHILES FÜR EINE H2-WIRTSCHAFT IM WORTLAUT.

Dazu die potenziellen Abnehmer des grünen Wasserstoffs wie Südkorea – aktuell mit einer weitreichenden Linde Initiative für ein landesweites H2-Tankstellennetz inclusive H2-Produktionsanlage-  China, Japan – alle mit ebenfalls ehrgeizigen Wasserstoffprogrammen.

BALLARD POWER CORP.-KURS Montag  01.02.2021: NASDAQ Eröffnun 35,34 USD / Schluss Freitag 05.02.2021: 38,68 USD.
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SFC liefert die „Notstromversorgung“ für Smart City Lösung in Indien

Während die Börsen wie im Rausch Wasserstoffwerte in schwindelerregende Höhen treiben, meldet sich ein eher ruhiger Vertreter der Branche zu Wort. Die seit vielen Jahren mit mehr als 45.000 verkauften Brennstoffzellen durchaus ernstzunehmende  SFC Energy AG (ISIN: DE0007568578) berichtet – erst diese Woche – über einen Auftrag aus Indien, der bereits in 2020 erfolgswirksam verbucht worden ist:
Das Smart-City-Projekt in der nordostindischen Bundeshauptstadt Itanagar hat SFC in Zusammenarbeit mit ihrem indischen Partner, der FC TecNrgy Pvt Ltd., die als Systemintegrator für das Projekt fungiert, erfolgreich abgeschlossen. Hierfür lieferte SFC Energy 30 EFOY Pro 2400 Brennstoffzellen aus. Smart City, Smart Traffic Lösungen, wie zuletzt in Japan gemeldet, scheinen “die Nische” zu sein, in der SFC noch kräftiges Wachstum in Zukunft zu erwarten hat. Offensichtlich sind die Brennstoffzellen der Bayern hierfür die passende Lösung.
Riesenpotential

Die Digitalisierung bietet für Städte zahlreiche Chancen, um beispielsweise den Verkehr intelligenter zu leiten, Beleuchtung effizienter einzusetzen oder Umweltbedingungen zu überwachen. Wir wollen die Möglichkeiten des digitalen Transformationsprozesses im Rahmen von Smart-City-Anwendungen nutzbar machen. Dauerhafte und vor allem umweltfreundliche Energie ist dabei der Ausgangspunkt für eine vernetzte Stadt. Hier setzen wir mit unserer kraftvollen und umweltfreundlichen Brennstoffzellen-Technologie an und gewährleisten eine effiziente und zuverlässige Stromversorgung”, sagt Dr. Peter Podesser, CEO der SFC Energy AG.

Nur bedingt “grüne” Lösungen in Indien – Methanol dient als Energiequelle

Pilotprojekt auf dem Subkontinent, das noch einiges an Geschäft nach sich ziehen könnte:  In zahlreichen indischen Metropolen kommt es zu gelegentlichen Stromausfällen. Bleibt der Strom für zwei oder mehr Stunden aus, arbeiten wichtige Anwendungen wie Umweltsensoren, Überwachungssysteme oder drahtlose Router nicht mehr und müssen im Anschluss mühevoll wieder in Betrieb genommen werden.

Und die EFOY Pro 2400 Brennstoffzelle fungiert in diesen essenziellen Smart-City-Anwendungen mit ihrer Ausgangsleistung von 110 Watt (W) als kraftvolles, zuverlässiges und vor allem umweltfreundliches Notstromaggregat, das mit einem kompakten 50 Ah-Batteriepack verbunden ist. Kommt es zu einem Stromausfall, ist sie in der Lage, Ausfallzeiten von bis zu 100 Stunden mit lediglich zehn Liter Methanol dauerhaft zu überbrücken. Somit sorgt die umweltfreundliche Brennstoffzellen-Technologie von SFC Energy für Versorgungssicherheit und schont die angeschlossenen Systeme an den neuralgischen Punkten einer Stadt, da diese weniger häufig unkontrolliert heruntergefahren werden. Wo es sich anbietet, kann die EFOY Pro 2400 Brennstoffzelle auch mit einem Solarpanel hybridisiert werden und so ihre volle Flexibilität entfalten.

Am Freitag erhielt SFC Eenrgy

den bedeutenden European Innovation Award 2021 des DoldeMedien Verlags. Stellvertretend für Europas führende Caravaning-Fachredaktionen kürt der Verlag Hersteller der Segmente Reisemobil, Caravans, Vans, Fahrzeug- und Campingzubehör in insgesamt 16 Kategorien. Das renommierte Siegel zeichnet jährlich innovative Produkte, Lösungen und Services mit herausragendem Mehrwert für ihre AnwenderInnen aus.

SFC Energy erhielt den European Innovation Award 2021 für die EFOY Hybrid Power in der Kategorie Fahrzeugzubehör. Hierbei handelt es sich um das Service-Paket, bestehend aus EFOY Brennstoffzelle und EFOY Lithium Batterie. Die speziell füreinander konzipierte Lösung hat SFC Energy im September 2020 auf dem Caravan Salon in Düsseldorf vorgestellt.

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home24 Tochter Mobly steigt am ersten Handelstag um über 25 % – guter Start

„Die Wurzeln von SFC Energy liegen im Reisemobil- und Caravaning-Bereich. Daher freuen wir uns sehr über den Gewinn des European Innovation Awards. Er zeichnet eine großartige Entwicklungsleistung des gesamten SFC-Teams und unser hohes Leistungsversprechen an die Camping-Community aus. Zudem motiviert uns die Auszeichnung, weiterhin nachhaltige und innovative Lösungen für sanften Tourismus nah an den AnwenderInnen voranzutreiben“, sagte anlässlich der Preisverleihung Dr. Peter Podesser, CEO der SFC Energy AG.

SFC Energy AG-KURS Montag 01.02.2021: XETRA Eröffnung: 20,80 EUR / Schluss Freitag 29.01.2021: 24,50 EUR. Beeindruckender Kurs der Aktie – man könnte fast nervös werden über die Kursentwicklung der letzten Wochen. Die Luft wird dünner. Wasserstoff ist Schmierstoff für die Kurse vieler Aktien – auch für SFC, die nachholte, was Plug Power vormachte. Aber ist SFC wirklich ein so heisser Wert? Für einige Anleger  – möglicherweise auch mangels Deutscher Alternativen im Wasserstoffsektor – auf jeden Fall.

Chart: SFC Energy AG | Powered by GOYAX.de

Gemischtes: Nel wird spätestens am 18.02. wieder spannend, Bloom+Air Liquide+Linde u.a. starten US-Initiative, Plug Power ungebremst Richtugn 100,00 USD,…

Nel Asa-KURS Montag 01.02.2021: Frankfurt Eröffnung: 2,97 EUR / Schluss Freitag 05.02.2021: 3,16 EUR. Selbst die klaren Aussagen zum Status Quo und den Perspektiven bis 2025 konnten dem Aktienkurs „nur“ wieder auf das Niveau vor dem Capital Markets Day heben. Und so scheint der Markt derzeit Nel gegenüber zwar wohlwollend, aber eher abwartend. Plug Powers Vorgaben sind einfach zu beeindruckend und viel weitreichender als das, was bisher von Nel kam. 

Vielleicht werden wir von den Norwegern im Vorfeld der Quartalszahlen mit neuen Umsätzen oder Aufträgen überrascht. Oder möglciherweise mit einer Prognoseanhebung, wie bei Plug Power. Hohe Erwartungen, die bei Enttäuschung auch auf dme hohen Kursniveau schnell zu kräftigen Rückschlägen führen könnten. Und Enttäuschung könnt ein der derzeitigen Stimmungslage schon eine Prognoseerreichung „in de rMitte der Erwartungen“ sein. Oder nicht. Die Märkt esind und bleiben unberechenbar.


NEL Asa | Powered by GOYAX.de

Bloom Energy Corp. -KURS Montag 01.02.2021: NYSE Eröffnung: 35,75 USD / Schluss Freitag 05.02.2021: 42,36 USD. Als Mitglied der neuen US-Initiative bringt man sich wieder in den Fokus – der Aktienkurs dankt es. Rekordstände in Hoffnung auf die weitere Entwicklung insbesondere im Heimatmarkt USA. “We must embrace hydrogen if we are to meet our ambitious decarbonisation goals,” sagte KR Sridhar, Gründer, Chairman, und CEO von Bloom Energy zu der neuen H2-Initiative..

Und Bloom Eenrgy Corp (ISIN:US0937121079) profitierte natürlich auch von der Entwicklung der Plug Power Aktie – insbesondere da Bloom Energy selber im September 2020 noch eine umfangreiche Kooperation  mit einem Mizglied der SK Group verkünden konnte. Und im November gewannen Bloom Energy und SK Engineering and Construction im Rahmen einer Ausschreibung über die Lieferung von “solid-oxide”- Brennstoffzellen, die zu 100% mit Wasserstoff betrieben werden, und Elektrolyseanlagen  einen Auftrag in Südkorea.

Offensichtlich wird die Plug Power Kooperation mit der SK Group als nicht konkurrierend zu diesen Initiativen gesehen. Und eher das Potential des südkoreanischen Marktes für beide amerikanischen Unternehmen als hoch eingeschätzt. Am 11.02.2021 wird Bloom Quartalsergebnisse liefern – bis dahin sollte „was kommen“, um die Kursentwicklung auch operativ zumindest abzustützen. Auch hier gilt: Schwindelerregende Kursentwicklung ohne erkennbare Nachrichten nur aufgrund „Branchenbonus“ wird irgendwann sehr anfällig für Rückschläge.

Bloom Energy Corp. | Powered by GOYAX.de

Air Liquide SA-KURS Montag 01.02.2021: XETRA Eröffnung: 136,55 EUR / Schluss Freitag 05.02.2021: 136,50 EUR. Air Liquide strebt eine 50% Quote für grünen Wasserstoff bereits in naher Zukunft an.Und engagiert sich jetzt auch in der H2-Industrieinitiative in den USA. Passend kommentiert Michael Graff, Chairman und CEO American Air Liquide Holdings, Inc. und Executive Vice-President der Air Liquide Group: „With the world changing at a rapid pace, we need smart climate solutions to tackle our generation’s greatest challenges,” und weiter “Air Liquide and our Hydrogen Forward partners believe hydrogen, and its various applications, is one of the solutions we need to power a sustainable future that benefits our global society.”

Die Air Liquide SA  (ISIN: FR0000120073) macht bereits Milliardenumsätze mit Wasserstoff und will hier noch viel stärker werden – Wasserstoff/Brennstoffzellen/Elektrolyse sind keine Nischenthemen mehr, sondern sind bei den Großen angekommen: Auf der Nachfrageseite beispielsweise bei Amazon, Microsoft, Wal Mart und vielen anderen, die auf Wasserstoff als ein Mittel zur Erreichung der eigenen CO2-Ziele setzen, und auf der Angebotsseite versuchen die großen klassischen Gasekonzerne – neben den großen Ölfirmen wie BP – ihren Anteil am „Kuchen“ zu sichern. Linde, bereits mit 2 Mrd. Umsatz im Wasserstoffsektor stark, will diesen in Zukunft nach den Worten des CEO  S. Angel vervierfachen, und Air Liquide will dem ewigen Konkurrenten nicht nachstehen.

Im Betrieb die 90. Wasserstofftankstelle Deutschlands – OMV plus Air Liquide sind die Partner

Die Zahl der H2-Tankstellen in Deutschland ist auf 90 gestiegen. Laut der Brancheninitiative „H2-Mobility“ wurde in Irschenberg (BY) vom Mineralölunternehmen OMV und der Air Liquide  eine weitere Station  in Betrieb genommen. Schwerpunkt des Tankstellennetzes für Wasserstoff sind die Regionen Rhein/Ruhr und Rhein/Main, die Städte Hamburg, Berlin, München, Nürnberg, Stuttgart sowie Verbindungsrouten, teilte „H2-Mobility“ mit. Der Ausbau hinkt aktuell etwas den eigenen Zielen hinterher. Bereits im Frühjahr 2020 sollte die 100. Wasserstoffstation in Betrieb sein.


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PLUG POWER INC-KURS Montag 01.02.2021: NASDAQ Eröffnung: 64,43 USD / Schluss Freitag 05.02.2021: 65,77 USD.  Während sich der Aktienkurs auf hohem Niveau eingerichtet zu haben scheint, stimmt die Nachrichtenlage rund um die Aktie, Und der möglicherweise von einigen herbeigesehnte oder erwartete Ausverkauf wurde wieder einmal im Keim erstickt. Einfach zuviele Anleger am Markt, die Kursrückschläge für Zukäufe nutzen wollen. Wie lange noch fragt man sich.

Stützend wirkte bestimmt eine wirtschaftlich unbedeutende Nachricht: Laut Bloomberg am 03. Februar soll der Treasury von North Carolina im letzten Quartal des Jahres 2020 insgesamt 51.020 Plug-Power-Aktien aufgekauft haben: Wenn sogar Bundesstaaten die Aktie für investierbar halten mit Steuergeldern, dann …

KW-5: Aktien auf Rekordkurs mit News von CureVac, Linde, Evotec, Varta, mic, flatexDEGIRO, publity u.a.

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Gleichzeitig reden Charttechniker vom Ausbruch aus einer Konsolidierungsformation letzten Mittwoch und einem neuen Kurs-zwischenziel von 75,49 USD – dem alten Hoch aus Januar 2021. Zumindest Donnerstag und freitag erwies sich diese Erwartung als etwas voreilig. Aber auch CMC-Markets sieht in der Charttechnik nach der Januar Konsolidierung durchaus Potential, natürlich mit Risiken. Auszug:

…Nun kann man den Spieß sogar umdrehen und ein prozyklisches 123-Trendfortsetzungsmuster in der Plug Power Aktie über 68,44 USD sehen. Dieses kann sich bei Kursen über 68,44 USD nach oben auffächern. Eine volle Auffächerung wäre zwischen 115,52 und 133,01 USD erreicht, gesetzt den Fall, dass die Auffächerungen davor (75,30 + 79,55 + 86,42 + 97,53 USD) überwunden werden können. Derzeit hadern die Marktteilnehmer noch damit, dieses Impulsmuster mit einem Tagesschlusskurs über 68,44 USD zu aktivieren. Das Chartbild würde sich eintrüben mit einem Schlusskurs unter 57,32 USD. Eine Korrektur in der Aktie könnte die Folge eines solchen Trendbruchs sein.“ (CMC-Markets, Jochen Stanzel Chief Market Analyst, „Plug Power Aktie bald über 100 Dollar?“)


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Everfuel A/S-KURS Montag 01.02.2021: Stuttgart Eröffnung: 12,20 EUR / Schluss Freitag 05.02.2021: 12,70  EUR. Seitwärtsbewegung. News waren diesmal Fehlanzeige. Jetzt sollte man erstmal Abwarten, wie sich die weiteren Expansionsbemühungen des Unternehmens darstellen werden

 

NIKOLA-KURS Montag 01.02.2021: NASDAQ Eröffnung: 24,02 USD / Schluss Freitag 05.02.2021: 23,65  USD. Seitwärtsbewegung seit dem NIKOLA noch vor 14 Tagen über 30,00 USD handelte. Dann  ging GM mit Navistar fremd. Träume zerplatzten, Hoffnungen auf eine Versöhnung mit GM auch. Und seit rund 10 Tagen fehlen neue Impulse. Gut für Investierte ist, das das Niveau von 23-24 USd zu halten scheint.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Siemens Energy .-KURS Montag 01.02.2021: XETRA-Eröffnung: 31,20  EUR / Schluss Freitag 05.02.2021: 30,97 EUR. Eher in dne schlagzeilen wegen Personalabbaus in Deutschland un dweltweit, Zukunftsthemen diese Woche Fehlanzeige. Es bleibt dabei: Das Geschäft mit Wasserstoff soll ausgebaut werden. „Wasserstoff kann für Siemens Energy ein Milliardengeschäft werden“, erklärte der CEO Bruch Ende 2020 in einem Gespräch mit dem Handelsblatt.

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ElringKlinger AG (ISIN: DE0007856023) KURS Montag 01.02.2021: XETRA Eröffnung: 15,78 EUR / Schluss Freitag 05.02.2021: 16,10 EUR.
Jedenfalls blickte vor drei Wochen der Platow Brief eher abwartend auf die Aktie – zuviel Wasserstoff derzeit im Kurs enthalten

DER GASTBEITRAG NOCHMALS: Bei Elringklinger ging in den vergangenen Jahren viel schief. Dazu trug die Krise der Automobilindustrie erheblich bei. Denn die Dettinger sind mit Komponenten für Verbrennungsmotoren ein klassischer Zulieferer dieser Branche und litten unter der Nachfrageschwäche des Sektors.

Hinzu kamen kuriose Situationen, die in direktem Zusammenhang mit den internationalen Handelsstreitigkeiten stehen: So musste der Konzern in Nordamerika zeitweise sogar teure Sonderschichten fahren, da spezielle Teile nicht pünktlich in den dortigen Werken ankamen.

Zukunftsthema „Wasserstoff als Brennstoff“

Seit Ende September ging es bei der Aktie (15,64 Euro; DE0007856023) aber steil nach oben – von Kursen um 6,00 Euro bis auf ein Zwischenhoch bei 17,46 Euro. Grund dafür war die Wasserstoff-Fantasie. Elringklinger gelang es in den vergangenen Monaten, gleich drei wichtige Kooperationen einzugehen. Partner sind der paneuropäische Flugzeugbauer Airbus, der Fahrzeughersteller VDL Bus & Coach aus den Niederlanden und der Autozulieferer Plastic Omnium aus dem französischen Levallois-Perret bei Paris. In allen drei Fällen geht es um Zukunftsprojekte rund um das Zukunftsthema „Wasserstoff als Brennstoff“, das ein wichtiger Baustein für die zukünftige Energiegewinnung ist und an der Börse gleich bei mehreren Aktien für kräftige Höhenflüge sorgte.

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Klare Erholung in Q3

Operativ ist der Konzern aber keinesfalls über den Berg. So steht nach neun Monaten ein Umsatzrückgang von 21,2% auf 1,03 Mrd. Euro in den Büchern. Beim EBIT kam es zu einem Einbruch auf nur noch 2,5 Mio. (Vj.: 36,9 Mio.) Euro. Immerhin war aber das Q3 mit 18,9 Mio. Euro wieder klar positiv, nach einem herben Q2-Verlust von 32,4 Mio. Euro. Vorstandschef Stefan Wolf erkannte daher zwar eine klare Erholung im Q3, blickte aber eher vorsichtig in die Zukunft. So blieb er einen Ausblick auf das Gj. schuldig, da die Auswirkungen der zweiten Pandemie-Welle nicht kalkulierbar seien.

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Trotzdem gab es im Unternehmen kurz vor dem Weihnachtsfest Grund zur Freude: Die Aktie kehrte im Zuge der erhöhten Marktkapitalisierung wieder in den SDAX zurück, aus dem sie 2018 herausgeflogen war. Allerdings kam zuletzt die Aufwärtsbewegung des Titels ins Stocken. Die laufende Corona-Welle, ein hohes und zudem unsicheres 2021er-KGV von 36 und die Tatsache, dass eine Dividende für 2020 sehr unwahrscheinlich ist, sorgten für Gewinnmitnahmen. Auch der steile Aufwärtstrend brach inzwischen, weshalb zunächst eine Fortsetzung der Kurskonsolidierung wahrscheinlich ist.

UND GEFALLEN IHNEN DIE KLAREN AUSSAGEN UNSERES GASTBEITRAGES AUS DEM PLATOW BRIEF? Wir werden Ihnen in den nächsten Wochen jeweils eine Leseprobe aus der aktuellen Ausgabe präsentieren und wenn es ihnen gefällt:

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Disclaimer:

Die Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen weder eine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Dieser Bericht ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Für Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen sowie für Vermögensschäden wird keine Haftung übernommen.


Chart: ElringKlinger AG | Powered by GOYAX.de
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