MDAX | Siemens Energy und Air Liquide greifen an: Elektrolyse im industriellen Masstab – Europäische Grossprojekte gemeinsam

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Siemens Energy AG (ISIN: DE000ENER6Y0) sieht laut seinem CEO Potential für zukünftige Milliardenumsätze mit Wasserstoff. Und gemeinsam mit einem anderen wichtigen Player im Wasserstoffbusiness, der Air Liquide SA  (ISIN: FR0000120073),

nutzt man die Chancen des europäischen Green Deal, die EU-Wasserstoffstrategie, sowie die nationalen Wasserstoffstrategien Frankreichs und Deutschlands   für etwas Grosses. Denn nur mit grossindustriellen Anwendungen wird es wahrscheinlich gelingen Wasserstoff zu „marktfähigen, konkurrenzfähigen Preisen“ in grossen Volumina zu produzieren. Und die Ziele sind klar: Nel sprach von einem erreichbaren Preis von unter 1,50 USD je Kilo H2 bis 2025 auf seinem Capital Markets Day, Plug Power zumindest von 2,00 USD.

Noch hilft die kräftige Förderung und ist notwendig für die grossen H2-Projekte,

wenn die heute gemeldete Kooperation – bisher erst in Form eines MoU – greift, sollte Wasserstoff zu Preisen angeboten werden können, die im Vergleich zu Diesel zumindest ein ähnliches Niveau erreichen sollten.

Air Liquide und Siemens Energy wollen mit Grossprojekten Skalenvorteile nutzen und werden dabei wahrscheinlich sehr geschickt auch die jeweiligen Fördermöglichkeiten optimal kombinieren und nutzen. Und hierbei kommen die Expertisen zweier bereits mit diversen Elektrolyse-Projekten befassten Konzerne zusammen.

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PEM Elektrolyseure gemeinsam weiterentwickeln, Serienfertigung von Elektrolyseuren und Grossanlagen für H2-Produktion „aus dem Boden stampfen“

Hierzu haben beide die Kapazitäten, das Geld, die Erfahrung und die Technologie. Und so will man die Kompetenzen auf dem Gebiet der PEM (Proton Exchange Membran) Elektrolyse-Technologie bündeln. Und sich auf folgende Schlüsselbereiche konzentrieren:

  1. Zum einen sollen große Wasserstoff-Projekte im industriellen Maßstab in Zusammenarbeit mit Kunden entwickelt werden. Air Liquide und Siemens Eenrgy wollen bereits Kooperationsmöglichkeiten für groß angelegte nachhaltige Wasserstoffprojekte sowohl in Frankreich und Deutschland als auch in anderen europäischen Ländern identifiziert haben. Eines dieser Projekte ist das „H2V-Projekt“ von Air Liquide in der französischen Normandie. Mit einer Leistung von 200 MW ist dieses Vorhaben eines der ehrgeizigsten europäischen Projekte zur Wasserstoffproduktion aus Erneuerbaren Energien.
  2. Außerdem wollen die beiden Unternehmen den Grundstein für eine Serienfertigung von Elektrolyseuren in Europa legen, mit einem Schwerpunkt auf Deutschland und Frankreich. Hierbei versucht man wohl zu Nel aufzuschliessen, die bereits die Serienfertigungsstrassen für Elektrolyseure in Heroya geplant haben und derzeit aufbauen.
  3. Ein weiterer Fokus liegt auf F&E-Aktivitäten zur gemeinsamen Entwicklung der nächsten Generation von Elektrolyseuren.
Und ein zufriedener Christian Bruch, CEO der Siemens Energy AG,

erklärte: „Für den Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft müssen die Rahmenbedingungen auf dem Energiemarkt noch verändert werden. Durch Partnerschaften und Kooperationen werden wir diesen Markt jedoch gestalten können. Wir freuen uns darauf, zusammen mit Air Liquide innovative Lösungen zu realisieren. Gemeinsam werden wir die Herausforderungen meistern, die vor uns liegen, um die Technologie zu industrialisieren und nachhaltig erzeugten Wasserstoff zu einer Erfolgsgeschichte zu entwickeln.“

Mit eienm ebensolchen Enthusiasmus Benoît Potier, CEO von Air Liquide: „Wasserstoff ist ein Schlüssel für die Energiewende. Vor dem Hintergrund einer beispiellosen Dynamik der Wasserstoff-Technologien und -Märkte in Europa ist es jetzt die Zeit, den Ausbau voranzutreiben, insbesondere in Frankreich und Deutschland. Die Partnerschaft zwischen Air Liquide und Siemens Energy ebnet den Weg für die Schaffung eines führenden europäischen Ökosystems, das in der Lage ist, dekarbonisierten Wasserstoff zu wettbewerbsfähigen Preisen zu liefern und die Entstehung einer kohlenstoffarmen Gesellschaft zu fördern. Wir freuen uns auf diese deutsch-französische Zusammenarbeit.“

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Passend dazu beeilt sich die Politik die Kooperation zu fördern – Arbeitsplätze winken
Wasserstoff soll und wird nach dem Willen der Politik eine wichtige Rolle spielen, um die EU-Ziele zur Verringerung der CO2– und Treibhausgas-Emissionen zu erreichen. Im Rahmen ihrer Kooperation wollen sich Siemens Energy und Air Liquide gemeinsam um die Förderung von Großprojekten im Rahmen des Green Deals der EU und des IPCEI-Programms für Wasserstoff bewerben, das von der französischen und der deutschen Regierung finanziert wird. IPCEI (Important Project of Common European Interest) unterstützt wichtige Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse. Die IPCEI-Finanzierung ist erforderlich, um die Aktivitäten schnell zu starten und den anspruchsvollen Zeitplan einzuhalten, der vorgegeben ist durch den
Scalability Still A
„Mit dieser Kooperation werden Siemens Energy und Air Liquide ihre Kernkompetenzen stärken, um den Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft in Europa zu ermöglichen und zusammen mit anderen Partnern ein europäisches Ökosystem für Elektrolyse und Wasserstofftechnologie zu initiieren.“

So lautet der Anspruch. Und die Politik will helfen. Und so sagt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Wasserstoff ist ein Schlüsselelement für das Gelingen der Energiewende in Deutschland und entscheidend für die europäischen und globalen Anstrengungen zur Bekämpfung des Klimawandels. Deutschland setzt sich stark für den Markthochlauf von Wasserstofftechnologien ein und arbeitet mit Nachdruck an europäischen IPCEI- Wasserstoff-Projekten. Vor diesem Hintergrund begrüße ich es sehr, dass Siemens Energy und Air Liquide ihre Kräfte in diesem Bereich bündeln, und ich freue mich darauf, dass bald starke deutsch-französische Wasserstoffprojekte ans Netz gehen werden.“

Dazu ergänzt Bruno Le Maire, französischer Minister für Wirtschaft und Finanzen „Jetzt ist die Zeit, massiv zu investieren, um neue Wertschöpfungsketten und neue Technologien zu entwickeln. Jetzt ist es an der Zeit, zu handeln. Mit dem Programm „France Relance“ werden bis 2030 sieben Milliarden Euro in Wasserstoff investiert, um unsere Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen und zu dekarbonisieren. Das ehrgeizige Projekt von Air Liquide und Siemens Energy ist nur der Anfang einer industriellen Zusammenarbeit, die sich über eine deutsch-französische Allianz hinaus entwickeln muss. Der Aufschwung muss vor allem ein europäischer Aufschwung sein. Ich begrüße auch die Mobilisierung von Air Liquide im Rahmen des französischen Wasserstoffplans, insbesondere durch die Teilnahme und das Engagement des Unternehmens im Nationalen Wasserstoffrat.“
Hört sich nach Milliardenumsätzen an,

was die beiden Konzerne da anstreben. Um es in Erinnerung zu rufen: Derzeit streiten sich Projekte mit einer Elektrolyseleistung von 20 bis 30 MW um die Krone des weltweit grössten Elelktrolysestandortes. Allein das Normandie-Projekt spricht von 200 MW – und soll eines von mehreren sein. Dazu die „Serienfertigung“ von Elektrolyseuren – hier wird man einen explosionsartig wachsenden Markt bedienen.

Aber das Angebot und die Ausbaugeschwindigkeit der Hersteller steigt auch exponentiell

Erinnert an Nel’s Produktionsanlage in Heroya, die über 2 GW Elektrolyseanlagen jährlich produzieren soll: „Und die geplanten “mehr als 2 GW” jährliche Produktionskapazität für Elektrolyseanlagen brächten einen riesigen Umsatzzuwachs. Selbst wenn die heutigen Preise für Elektrolyse-Anlagen mit beispielsweise zuletzt gut 13 Mio EUR für eine 20 MW Elektrolyseanlage in Spanien stark fallen sollten, wären das immer noch Umsätze von mehreren hundert Mio EUR allein für Elektrolyseanlagen.“ (vollständiger Artikel hier)

Und Plug Powers Gigafactory in Rochester – ebenfalls im Bau: Ein wichtiger Schritt zur Umstellung auf industrielle Fertigung von Elektrolyseanlagen und Brennstoffzellenkomponenten(vollständiger Artikel hier). Oder die Investitionspläne Linde’s, Bloom Energies um nur einige zu nennen. Das Rennen ist eröffnet – und wer sich am Ende durchsetzen wird, ist offen. Zu Beginn wird die Nachfrage höher als das Angebot sein, aber der Kapazitätsausbau wird irgendwann die Nachfrage so stark erhöhen, dass auch wieder Anbeiter die segel strecken müssen.

Die Allianz Siemens Energy und Air Liquide sollte hierbei gute Karten haben: Aufgrund ihrer Vernetzung, Technologie, finanziellen Mitteln und politischen Verankerung. Und das Siemens Gamesa Projekt der seimens Energy könnte potentiell eine grosse Nachfrage nach Eelktrolyseuren aus dem „Hause Air Liquide/Siemens Energy“ liefern. Notwendige Grundnachfrage für eine Serienfertigung im eigenen Einflussbereich, das können nicht alle Produzenten für sich reklamieren. Und könnt eden entscheidenden Vorteil bringen im Wettbewerb.

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Nachrichtenlage enthält derzeit verdammt viel Positives und Zukunft

Zu dem Mitte Januar vorgestellten  Gemeinschafts-Projekt mit der mehrheitlich gehaltenen Tochter Siemens Gamesa Renewable Energy SA (ISIN: ES0143416115) für die Produktion günstigen grünen H2’s und dem in Kooperation mit Porsche betriebenen H2-Produktionsanlagen in Chile kam letztens eine Kooperation in den Vereinigten Arabischen Emiraten hinzu.

Der Staatsfonds von Abu Dhabi will bei der Nachhaltigkeit mithalten – auch gegenüber den „Brüdern“ in Riad

Medienwirksam wurden zwei Memorandums of Understanding (MoU) mit der Mubadala Investment Company (Staatsfonds Abu Dhabi), sowie mit Masdar(„Nachhaltigkeitsarm“  des Staatsfonds) und anderen Partnern unterzeichnet, um gemeinsam den „Ausbau des grünen Wasserstoffsektors und die Produktion von synthetischen Kraftstoffen in den VAE zu fördern.“

Mubadala engagiert sich stark für die Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft in den VAE, und wir freuen uns, unsere Beziehung zu Siemens Energy in diesem wichtigen, aufstrebenden Energiesektor auszubauen“, sagte Musabbeh Al Kaabi, Chief Executive Officer für Investitionen in den VAE bei der Mubadala Investment Company. „Durch diese strategische Partnerschaft erwarten wir, dass wir die starken Grundlagen von Abu Dhabi für die Produktion und den Verkauf von grünem Wasserstoff nutzen können, einen starken Business Case nachweisen und Investitionen für die Entwicklung neuer Anlagen anziehen können und Abu Dhabi als zuverlässigen Lieferanten von grünem Wasserstoff für aufstrebende globale Märkte etablieren können.“

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Abu Dhabi will nach dem Öl „grünen Wasserstoff“ exportieren!

und Siemens Enrgy soll dabei helfen.Grosse Pläne. Abe rdie Voraussetzungen durch die beinahe ununterbrochen nutzbare Energiequelle „Sonne“ in dem Wüstenstaat, könnte es sich hier um mehr, als nur „große Worte“ handeln. Und die derzeit sprudelnden Einnahmen aus der Erdölförderung sind endlich. Das erkannt zu haben zeichnet das Emirat Abu Dhabi aus. Noch ist genug Geld vorhanden neue Wege einzuschlagen. Und dabei braucht man die Technologie von Siemens Energy. Möglicherweise wird es auch zukünftig zu eienr Kapitalbeteiligung des Staatsfonds kommen. Zur Absicherung der Zusammenarbeit in der Vergangenheit häufiger gesehen.

Egal ob beteiligt oder nicht – es geht los mit einer Demonstrationsanlage in Masdar City
Gemeinsam mit Masdar, einem der weltweit führenden Unternehmen für erneuerbare Energien, gab Siemens Energy bekannt, dass es mit Etihad Airways, der Deutschen Lufthansa, der Marubeni Corporation und der Khalifa University an einem ehrgeizigen Projekt arbeitet, das den Weg für die Entwicklung einer grünen Wasserstoffwirtschaft in den VAE ebnen wird.
Die Organisationen unterzeichneten eine Absichtserklärung mit dem Ziel, eine durch Photovoltaik (PV) betriebene Elektrolyseur-Anlage in Masdar-City zu errichten, um die modernste Technologie zur Herstellung von grünem Wasserstoff zu demonstrieren und nachhaltige Anwendungsfälle für eKraftstoffe zu präsentieren.
Unter dem Namen Masdar-City  entsteht seit Jahren eine Modellstadt für Nachhaltigkeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in der auch die Internationale Organisation für erneuerbare Energien angesiedelt ist, Die erste Phase des Demonstrationsprogramms wird sich auf die Produktion von grünem Wasserstoff für PKWs und Busse im Gebiet von Masdar City konzentrieren. Und dazu kommt eine Syntheseanlage:
Airbus arbeitet bereits an Brennstoffzellen-Flugzeugen
und unterzeichnete dafür bereits vor Monaten eine Forschungsvereinbarung mit der ElringKlinger AG. Und bis dahin soll in Masdar eine Kerosin-Syntheseanlage gebaut werden, um den Großteil des grünen Wasserstoffs in nachhaltigen Flugzeugtreibstoff umzuwandeln. In der zweiten Phase des Programms wird die Produktion von dekarbonisierten Kraftstoffen für den maritimen Sektor erforscht. Durch das Programm können die beteiligten Organisationen dazu beitragen, den Kohlenstoff-Fußabdruck der Vereinigten Arabischen Emirate deutlich zu reduzieren, eine inländische Nachfrage nach nachhaltigen Kraftstoffen zu schaffen und eine lokale Know-how- und Industrie-Basis für deren Produktion aufzubauen.
„Grüner Wasserstoff hat das Potenzial, der grundlegende Treibstoff für eine künftige saubere Wirtschaft zu werden, und wird ein entscheidender Faktor für Dekarbonisierungsstrategien sein, wenn wir die Klimaziele erreichen und eine nachhaltigere Zukunft für alle schaffen wollen“, sagte Mohamed Jameel Al Ramahi, Chief Executive Officer von Masdar.Masdar erforscht die Wasserstoffproduktion und -erzeugung seit mehr als einem Jahrzehnt – heute glauben wir, dass die Zeit reif ist, um die Investitionen in diese Technologie zu beschleunigen.“
Auch Deutsche Wasserstoffinitiative mischt mit
Und so fügt Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hinzu: „Ich freue mich, Zeuge dieser Kooperationsvereinbarungen zu sein, die die strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und den VAE im Bereich Wasserstoff unterstreichen. Sie bietet ein großes Potenzial für die Dekarbonisierung und wirtschaftliche Zusammenarbeit unserer Länder und Unternehmen. Die neuen Vereinbarungen sind nicht nur wegweisend mit Blick auf Ziele im Rahmen unserer Wasserstoffstrategie, sie unterstreichen auch den Wert der deutsch-emiratischen Energiepartnerschaft, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie begleitet. Bereits seit 2016 werden im Wege des bilateralen Austauschs nachhaltige, effiziente und erneuerbare Energietechnologien und -dienstleistungen aktiv gefördert.“
Nicht nur mit Windturbinen, sondern auch mit Photovoltaik – Siemens Energy an allen Fronten
„Diese bedeutenden Vereinbarungen unterstreichen, wie wichtig die Zusammenarbeit mit einer starken und breit gefächerten Gruppe von Partnern über alle Industriesektoren hinweg ist, um das Potenzial von grünem Wasserstoff bei der Dekarbonisierung voranzutreiben und zu realisieren“, sagte Armin Schnettler, Executive Vice President New Energy Business bei Siemens Energy.Die zukunftsgerichtete Haltung der Vereinigten Arabischen Emirate bietet eine starke Grundlage für eine erfolgreiche grüne Wasserstoffwirtschaft und ist die Basis für ein neues Ökosystem.“
„Diese Vereinbarungen unterstreichen die Wichtigkeit von starken Partnerschaften sowie der Entschlossenheit von Regierungen, in innovative Technologien zu investieren, um nachhaltiges Wachstum und die Dekarbonisierung voranzutreiben“, sagte Dietmar Siersdorfer, Managing Director Siemens Energy Middle East. „Wir sind stolz darauf, dass Siemens Energy als Partner der Wahl anerkannt wird, da wir in diesem Bereich Pionierarbeit geleistet haben, indem wir mit Hilfe der PEM-Elektrolyse (Proton Exchange Membrane) grünen Wasserstoff aus erneuerbarer Energie erzeugen. Wir freuen uns darauf, die vielen Anwendungen von grünem Wasserstoff in der gesamten Wertschöpfungskette zu entwickeln und zu nutzen.“
UND Davor: Für 120 Mio EUR soll in eine Offshore-Windenergianlage ein  Elektrolyseur integriert werden – Auftragsvolumen für die neue Air Liquide-Kooperation

Spannend: Offshore soll je nach Windausbeute ohne notwendige Leitungen für gewonnenen Strom ans Festland günstiger, grüner Wasserstoff gewonnen werden. Und der soll dann die Mobilität decarbonisieren und die CO2-intensiven Industrien, wie die Stahlherstellung. Wichtig ist dabei das die Siemens Energy die Expertise in der Elektrolyse einbringt und Siemens Gamesa seine Expertise im Windturbinenbau. So etwas nennt man Synergien heben!

Bestätigt die Aussagen des Managements. dass Siemens Gamesa langfristig zu Siemens Energy gehören soll

Und dazu noch Förderung im Rahmen der deutschen Wassersrtoffinitiative: Um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, werden weltweit große Mengen grünen Wasserstoffs benötigt. Die Windenergie wird einen großen Teil der dafür benötigten Energie liefern. Vor diesem Hintergrund arbeiten beide Unternehmen mit ihren Entwicklungen an einer Lösung, die einen Elektrolyseur vollständig in eine Offshore-Windturbine integriert, um dort direkt grünen Wasserstoff zu erzeugen.

Netzunabhängigkeit macht Offshoreparks auch weit weg von Küsten auf einmal attraktiv!

Dieser innovative Ansatz ermöglicht einen netzunabhängigen Betrieb und verringert die Herstellungskosten für Wasserstoff. Gleichzeitig lassen sich mehr und bessere Windstandorte für die Wasserstoffproduktion nutzen. Über einen Zeitraum von fünf Jahren plant Siemens Gamesa 80 Millionen Euro, Siemens Energy 40 Millionen Euro in die Entwicklungen zu investieren. Es ist vorgesehen, bis 2025/2026 eine Offshore-Demonstrationsanlage zu errichten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat heute angekündigt, dass die Entwicklung im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Wasserstoff-Republik Deutschland“ umgesetzt werden kann.

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Management fasst es zusammen
Wir kombinieren mehr als 30 Jahre Erfahrung und die Führungsrolle in der Offshore-Windindustrie, von Siemens Gamesa mit der Expertise von Siemens Energy bei Elektrolyseuren. Gemeinsam bringen wir brillante Köpfe und Spitzentechnologien zusammen, um die Klimakrise zu adressieren. Unsere Windturbinen spielen eine große Rolle bei der Dekarbonisierung des globalen Energiesystems. Die direkte Umwandlung von Windenergie in Wasserstoff ermöglicht uns dies auch für Industrien tun zu können, die sich nur schwer dekarbonisieren lassen. Ich bin stolz, dass unsere Mitarbeiter Teil der Gestaltung einer grüneren Zukunft sind“, sagte Andreas Nauen, CEO von Siemens Gamesa.
Und  Christian Bruch, CEO von Siemens Energy, erklärte: „Gemeinsam mit Siemens Gamesa sind wir in einer einzigartigen Position, um diese bahnbrechende Lösung in Angriff zu nehmen. Wir sind das Unternehmen, das seine hochflexible Elektrolyseur-Technologie nutzen kann, um die Zukunft der nachhaltigen Offshore-Energieerzeugung zu gestalten und neu zu definieren. Mit diesen Entwicklungen erschließen wir Regionen mit reichlich Offshore-Windenergie für die Wasserstoffwirtschaft. Dies ist ein Paradebeispiel dafür, wie wir Windenergie speichern und transportieren können, um so den CO2-Fußabdruck der Wirtschaft zu reduzieren.“
Schematische Darstellung der Offshore Elektrolyse
Konkrete technische Umsetzung
Und Siemens Gamesa wird die die leistungsstärkste Offshore-Turbine der Welt, die SG14-222 DD, so anpassen, dass ein Elektrolysesystem nahtlos in den Betrieb der Turbine integriert werden kann. Wobei das umfassende Wissen und die jahrzehntelange Erfahrung von Siemens Gamesa mit Offshore-Windkraftanlagen es ermöglichen soll, elektrische Verluste auf ein Minimum zu reduzieren. Wobei der modulare  Ansatz einen zuverlässigen und effizienten Betriebsaufbau für eine skalierbare Offshore-Wind-zu-Wasserstoff-Lösung. gewährleisten soll. Und Siemens Energy beabsichtigt dafür eine neue Elektrolyse-Plattform entwickeln. Diese wird nicht nur den Anforderungen der rauen maritimen Offshore-Umgebung gerecht werden und perfekt mit der Windturbine synchronisiert sein, sondern gleichzeitig auch einen neuen Wettbewerbs-Benchmark für grünen Wasserstoff setzen.
Und die am Ende vollständig integrierte Offshore-Wind-Wasserstoff-Lösung soll grünen Wasserstoff mit Hilfe eines Elektrolyseur-Arrays produzieren, das sich am Fuß des Turms der Offshore-Windturbine befindet. Die Entwicklung dient als Test für eine kosteneffiziente Wasserstoffproduktion im industriellen Maßstab. Sie wird die Machbarkeit einer zuverlässigen, effektiven Einbindung von Windturbinen in Systeme zur Erzeugung grünen Wasserstoffs belegen.

Und beim Wasserstoff gibt es ja auch noch einige andere Projekte

„Wasserstoff kann für Siemens Energy ein Milliardengeschäft werden“, sagte Vorstandschef Christian Bruch dem „Handelsblatt“ Anfang des Jahres. Der Fokus auf Wasserstoff macht für einen Konzern, der bisher viel Geld mit Turbinen für fossile Kraftwerke machen konnte, durchaus Sinn. CO2 Schleudern sind weder zeitgemäss noch zukünftig wirtschaftlich zu  betreiben – staatliche Abgaben machen CO“ zu teuer.

Passend in diesen Kontext die Meldung im letzten Jahr  über eine Pilotanlage zur Produktion grünen Wasserstoffs in Chile. Wo mit Windenergie im Elektrolyseverfahren Wasserstoff gewonnen werden soll. Partner und Abnehmer des Wasserstoffs wird Porsche sein. Und einen Förderscheck von 8,23 Mio EUR übergab der Bundeswirtschaftsminister Altmeier in diesem Zusammenhang an den CEO von Siemens Energy. Ein Anfang einer großen Zukunft, Wenn man sich allein das H2-Programm der Chilenischen Regierung anschaut, schlummert hier ein Riesengeschäft für den neuen MDAX Wert.

Chile plant bis 2025 rund 5 GW H2 Elektrolysekapazität aufzubauen und bis 2030 rund 25 GW. In Verbindung mit den perfekten Windverhältnissen erwartet man in 2030 grünen Wasserstoff zu weltmarktfähigen Preisen von weniger als 1,50 USd je KG herstellen zu können. Wenn das möglich wäre, dann wäre es der Druchbruch für grünen Wasserstoff. Und massenhaft Aufträge für Siemens Gamesa für die Windenergie in Chile und möglicherweise für Siemens Energy für die Elektrolyse-Anlagen.

Und auch bei Air Liquide geht man Richtugn H2

Air Liquide strebt bei seinen Milliardenumsätzen mit Wasserstoff eine 50% Quote für grünen Wasserstoff bereits in naher Zukunft an. Und engagiert sich aktuell auch in der H2-Industrieinitiative in den USA. Passend kommentierte am Wochenende Michael Graff, Chairman und CEO American Air Liquide Holdings, Inc. und Executive Vice-President der Air Liquide Group: “With the world changing at a rapid pace, we need smart climate solutions to tackle our generation’s greatest challenges,” und weiter “Air Liquide and our Hydrogen Forward partners believe hydrogen, and its various applications, is one of the solutions we need to power a sustainable future that benefits our global society.”

Die Air Liquide SA  (ISIN: FR0000120073) macht bereits Milliardenumsätze mit Wasserstoff und will hier noch viel stärker werden – Wasserstoff/Brennstoffzellen/Elektrolyse sind keine Nischenthemen mehr, sondern sind bei den Großen angekommen: Auf der Nachfrageseite beispielsweise bei Amazon, Microsoft, Wal Mart und vielen anderen, die auf Wasserstoff als ein Mittel zur Erreichung der eigenen CO2-Ziele setzen, und auf der Angebotsseite versuchen die großen klassischen Gasekonzerne – neben den großen Ölfirmen wie BP – ihren Anteil am “Kuchen” zu sichern. Linde, bereits mit 2 Mrd. Umsatz im Wasserstoffsektor stark, will diesen in Zukunft nach den Worten des CEO  S. Angel vervierfachen, und Air Liquide will dem ewigen Konkurrenten nicht nachstehen.

Siemens Energy SE handelt derzeit (08.02.2021/ 11:56 Uhr) im Frankfurter Handel leicht im Plus bei 31,72 EUR

Siemens Energy SE | Powered by GOYAX.de
Air Liquide SA handelt derzeit (08.02.2021/ 11:56 Uhr) im Frankfurter Handel leicht im Plus bei 136,70 EUR

Air Liquide SA | Powered by GOYAX.de
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