H2-Update | NIKOLA Aktie verdoppelt seit Tief. P. Koziner macht Foffnung auf mehr „acceleration of what you saw the last months“

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Seit dem Hindenburgreport und dem nachfolgenden Rücktritt des charismatischen Trevor Milton ist  NIKOLA Corp. (ISIN: US6541101050) in der Vergangenheit eher durch Auftragsstornos und gescheiterte Kooperationen aufgefallen.

Und die Leidenszeit der Aktionäre scheint sich dem Ende zuzuneigen. Der Aktienkurs der NIKOLA Corp. erholte sich in den letzten Wochen vom Tief bei 9,37 USD (am 21.04.) kräftig auf zwischenzeitlich auf im Hoch am 08.06. von 19,13 USD. Beeindruckende Ralley – auch wenn gestern die Aktie nach dem Höhenflug konsolidierte und bei 17,51 USD schloss – gesund, überfällig.
Heute macht Pablo Koziner, President Energy and Commercial bei Nikola Hoffnung auf eine Fortsetzung der guten Nachrichten – beschleunigt!

In den  offiziellen Twitter-Account der NIKOLA Corp. findet sich ein Video des NIKOLA-Direktors, der genau das ausdrückt: Nikola is working with a vision and a sense of urgency as we build on the recent announcements that exemplify the coming together of an entire industry. Watch how:“  LINK ZUM VIDEO.

Er kündigt eine Beschleunigung der Nachrichten der letzten Wochen an: Weiterer Ausbau der H2-Wasserstoffinfrastruktur, weitere Vertriebs- und Servicepartner und Vorbereitung der H2-Produktion durch Stromlieferverträge – hier lehnt sich Koziner weit vor. Und baut gleichzeitig eine Erwartungshaltung auf, die er wohl nur mit der Gewissheit der „Lieferbarkeit“ wecken wird. Gerade die verfehlte Ankündigungspolitik eines Trevor Milton sollte hier eine Lehre sein, nur noch sichere oder relativ sicher absehbare Fortschritte anzukündigen.

Spannung und mögliche Kursimpulse für die Aktie zu erwarten in den nächsten Wochen!

Wichtig für den Markterfolg der von NIKOLA favorisierten Brennstoffzellen-Trucks ist die Preisentwicklung des Treibstoffs „Wasserstoff“. Und hier gab es in den letzten Tagen im Rahmen der ENERGY EARTH SHOT -Initiative der amerikanischen Energieministerin einen kräftigen Schub, der jetzt mit Leben gefüllt werden sollte, Zur Erinnerung: Es geht darum in einer Dekade ein Kilogramm Wasserstoff zu einem Preis von einem USD herzustellen.

Damit wären die Brennstoffzellen-LKW von NIKOLA wettbewerbsfähiger, als viele derzeit in einem solchen Zeitraum für möglich halten. Bisher wurde bereits ein Preis von 2,00 USD je KG H2 als Gamechanger betrachtet. Wie müssen die Champagnerkorken bei NIKOLA, Ballard, Bloom, Plug und anderen geknallt haben, als die Ministerin von 1,00 USD in einer Dekade sprach!

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Bisher sprach man von 2,00 USD/KG

Ein weithin bekannter, kritischer Meilenstein für die Wettbewerbsfähigkeit der Wasserstoffkosten in Höhe von 2 USD/KG (was bereits ein ca. 50 % Rückgang gegenüber den aktuellen Marktpreisen wäre) stellt den Wendepunkt für eine nachhaltige Wasserstoffproduktionsindustrie dar. Damit dies Wirklichkeit werden kann, müssen zwei Ziele erreicht werden: Erstens müssen die Preise für Solar- und Windenergie auf 20 USD/MWh gesenkt werden, und zweitens sollten die Investitionen in Elektrolyseure um 30-50% sinken, wenn Anlagen im industriellen Maßstab gebaut werden. Eine höhere Wirksamkeit beim ersteren Ziel wird später dazu führen, dass letzteres leichter erreicht wird. Und diese Zielvorgaben sollten durch die US-Regierungsinitiative beschleunigt erreicht werden! Denn nun wäre die 2,00 USD Grenze nur ein Zwischenschritt.

NIKOLA braucht aber auch Fortschritte – denn bei der derzeitigen Burn-Rate braucht man den Kapitalmarkt!

Die mittel- bis langfristigen Liquidität von NIKOLA ist nicht durch die derzeitigen Liquiditätsreserven gedeckt. Obwohl die liquiden Mittel Ende 2020 über 840 Mio USD betrugen, wird man spätestens in 2022 wohl neue Liquidität benötigen – durch Kapitalerhöhungen oder Anleihen oder möglicherweise Regierungszuschüsse im Rahmen der „ENERGY EARTHSHOT“-Initiative. Also braucht NIKOLA einen „zufriedenen Kapitalmarkt“. Und der ist bei Erfüllung der Pläne/Prognosen zufrieden.

Seit dem Quartalsbericht gibt es feste und transparente Zeitpläne und Checklisten

„During the first quarter Nikola continued to deliver on our previously communicated milestones and execute on our business plan,” leitete Mark Russell, Nikola’s Chief Executive Officer den Quartalsbericht ein. “We have had continued success in commissioning and validating the Nikola Tre BEVs, and are nearing completion of both our Ulm, Germany and Coolidge, Arizona manufacturing facilities.”  Und danach arbeitete NIKOILA schritt für schritt die offenen Fragen ab – ohne Glamour und getöse , wie unter Trevor Milton. Und das scheint bei den Aktionären und dem Kapitalmarkt angekommen zu sein.

Fortschritte beim Testen der ersten ausgelieferten  Nikola Tre BEVs (E-Modell aus Ulm, von Iveco produziert)

Tests, Modifikationen und Verbesserungen beim Tre BEV wurden fortgeführt. Wie nicht anders zu erwarten traten im aktuellen Entwicklungszyklus  bei einigen Komponenten Verzögerungen auf, deren Auswirkung auf den Zeitplan minimiert wurde. In enger Abstimmung zwischen Zulieferern und NIKOLA. Im Q1 wurde die erste Serie von 5 Tre BEV in den USA diversen Tests unterzogen.

Bis zum 10.05.2021 rechnet NIKOLA mit der Fertigstellung der nächsten Serie von diesmal 9 Tre BEV in Ulm bei der gemeinsamen Produktionsstätte mit IVECO. Derzeit (07.05.) seien 8 Tre BEV der Serie fertig, drei bereits in Arizona. Und bis Ende Mai sollen dann alle 9 in Arizona für Testzwecke sein. Hierzu gibt es bisher kein konkrete Bestätigung – ausser über Testfahrten und erfolgreich laufende Erprobungen der Tre’s wird nicht konkret die Zehl der eingestezten Fahrzeuge genannt.

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Fortschritte bei der Produktionsstätte im Ulmer IVECO-Werk

Alle baulichen Veränderungen wurden Stand Freitag im Ulmer Produktionsstandort abgeschlossen. Das „Fliessband“ – das „automatic guided vehicle (AGV)“- System soll in den nächsten Wochen fertig werden. Und Ende des Monats sollen die 14 Arbeitsstationen fertiggestellt sein – Start der Serienproduktion, zuerst im Test-Modus soll immer noch der Juni 2021 sein. Am 25.05.2021 nochmals von NIKOLA bestätigt: Meanwhile, in Ulm, Germany, building modifications to the Nikola/IVECO industrial complex are nearly complete and on schedule for trial production of the Nikola Tre BEVs in June 2021

Fortschritte in Nikola’s Coolidge, Arizona, Fertigungsstätte

Im ersten Quartal 2021 erzielte NIKOLA weitere Frotschritte bei den Baumassnahmen – Fundament, Wände und Dach sind fertiggestellt. Während die Installationsmassnahmen kurz vor der Fertigstellung sind, wird bereits mit dem Einbau der Produktionsmaschinen begonnen. Versuchsweise sollen die ersten Fahrzeuge im Juli zusammengebaut werden – während sich die Bauphase 1 sich dem Abschluss nähert, inclusive Versorgungseinheiten und Asphaltierungsmassnahmen.

Nikola’s Techniker arbeiten in Ulm an der Fertigstellung der Serie 2 der Tre BEV’s mit und an den ersten Tre FCEV’s, sodass sie die nötigen Kenntnisse erwerben im Juli in Arizona, Coolidge, die ersten Tre’s zu montieren.

 

In 2021 zu erreichende Milestones sind laut Management – Stand 07.05.2021:

  • Start der Serienproduktion in der Testphase im Juni 2021 in  IVECO’s Werk in Ulm.
  • Start der ersten Montagen der Tre’s im neugebauten NIKOLA-Werk in Coolidge, Arizona im Juli 2021.
  • Baubeginn der ersten gewerblichen Wasserstofftankstelle
  • Benennung weiterer Partner zum Aufbau der H2-Infrastruktur in den USA und möglicherweise auch in Europa.
  • Benennen weiterer Flottenbetreiber, die Tre’s einsetzen wollen – analog zu Total Transport.
  • Auslieferung der ersten Tre BEV an Kunden im Q4/2021

Chart: NIKOLA Corp. | Powered by GOYAX.de
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