Encavis – BayWa plus Nordex. Passt. Wind im Norden.

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Encavis BayWa ABO Wind PNE - Zinsopfer?

Encavis zeigt, wie man mit „Wind“ und noch mehr“Sonne“ Geld verdienen kann. Wobei zuletzt „Windenergieaktien“ oder „Erneuerbare Energien – Aktien“ an der Börse nicht mehr unbedingt die Highflyer sind, um es freundlich zu formulieren. Hier macht eine Encavis keine Ausnahme. Vielmehr sieht der Chart der Encavis Aktie „grauselig“ aus – von gut 22,00 EUR (Hoch: 22,79 EUR) ist die Aktie ohne grosse Ggeenbewegungen beinahe kontinuierlich im Wert gefallen. Aktiell handelt sie bei einem Kursniveau „um die 13,00 EUR. Wenigstens etwas gelöst vom 52-Wochen-Tief am 7. September gesehen bei 12,91 EUR, – 13,45 EUR zum XETRA-Schluss Gestern. Eine richtige Erholung oder Trendwende steht aus. Encavis sei einfach zu teuer im Vergleich zu den Wettbewerbern, Encavis werde durch die steigenden Zinsen gebremst – so hört man über den grössten börsennotierten Bestnadshalter am deutschen Aktienmarkt. Dass die Grösse der Encavis diese für internationale Fonds erst investierbar oder interessant macht, wir ddabei vergessen.

Mutares hat grosse Pläne bis 2025. Mit dem Zukauf Nummer 7 in 2023 mit 400 Mio EUR Umsatz kommt man den Zielen einen grossen Schritt näher.
Wolftank-Adisa setzt neben dem Stammgeschäft auf Wasserstoff. Mobile H2-Tankstellen über Kooperationspartner in USA, Plug Power in dem Segment „sold out“.

Heute meldet Encavis einen weiteren Bestandszukauf – bei BayWa. Windpark im Norden – inclusive Analgen von Nordex. Mit 20 Jahre Wartungsvertrag.

Und der Zukauf ist sehr berechenbar – so wie es finanzierende Bnaken immer noch lieben: 20 Jahre EEG-Vergütung als Mindesteinnahme garantiert, dazu 20 Jahre Wartungsvertrag. Und alles was nach den 20 Jahren und der bis dahin erfolgten vollständigen Abschreibung des Windparks in den Büchern der Encavis „kommt“ ist Sahne für die Ertragsrechnung. Zusatzbonbon.

Kontron steht für wachstumsstarkes, margenträchtiges IoT Geschäft. Und hier will man neue Schwerpunkte setzen – auch durch Zukäufe. Pareto findet’s gut.
H2-Update – Schweizer Stromwirtschaft: „Ab 2040 kann H2 für die Schweiz eine tragende Rolle in der Energieversorgung spielen“. Weekly News bei Nikola, Bloom Energy, ITM Power, Linde, RWE, SFC Energy, Ballard Power.

Konkret: Encavis erwirbt 17-MW-Windpark in Sommerland (Schleswig-Holstein) von BayWa r.e . Die Inbetriebnahme erfolgt in den nächsten Wochen, der wirtschaftliche Übergang an Encavis ist für den 1. Januar 2024 vereinbart. Der Windpark soll jährlich durchschnittlich rund 53 Gigawattstunden (GWh) Strom generieren und wird für Encavis ab dem kommenden Jahr umsatz- und ertragswirksam.„Dieser Windpark steigert unsere Gesamterzeugungskapazität aus Windenergie in Deutschland auf 257 Megawatt“, begrüßt Mario Schirru, CIO/COO der Encavis AG, die Akquisition im norddeutschen Sommerland. Er ergänzt: „Der Eigenbestand unseres deutschen Portfolios an Wind- und Solarparks erhöht sich auf 665 MW – damit bauen wir Deutschland als unseren größten Markt weiter aus.“

Das Projekt erhält eine 20-jährige EEG-Vergütung und einen 20-jährigen Servicevertrag mit Nordex. Die drei Windenergieanlagen von Nordex, mit einer Nabenhöhe von rund 125 Metern, stellen jeweils eine Erzeugungskapazität von 5,7 Megawatt je Turbine zur Verfügung. Und Marie-Luise Pörtner, Geschäftsführerin der BayWa r.e. Wind GmbH, ergänzt: „Wir freuen uns sehr, die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Encavis fortzusetzen. Nachdem wir vor zwei Jahren die Projektrechte erworben haben, konnten wir den Windpark in Sommerland erfolgreich fertigstellen. Ein weiterer wichtiger Schritt, um die Energiewende in Deutschland voranzubringen.“  

Wie geht es weiter bei Encavis?

Man hat ehrgeizige Ausbaupläne, bis Ende 2027 sollen rund 5,8 Gigawatt (GW) – mehr als das 2,5-fache der heutigen Erzeugungskapazität – ans Netz angeschlossenen sein. Darüber hinaus sollen dann 2,2 GW in der Errichtung sein. Auch der von vielen Anlegern als „Ordre de mufti“ aufgefasste Dividendenverzicht hat im nachhinein „nur“ den Kursverfall kurzfristig verstärkt, aber letztendlich kaum den aktuellen Tiefststand begründet. Also was macht Encavis falsch?

Allgemeines Marktumfeld hilft bestimmt nicht – Zinsangst trifft fremdkapitalgehebelte Player besonders. Dazu Kostensteigerungen, die zuletzt ein Abschreibungsbeben in Dänemark verursachten.

Und die überraschenden Abschreiber bei Ørsted haben seit letzter Woche Unruhewellen durch die Branche gejagt. Die vor einem Monat noch hochoptimistischen Skandinavier bringen nun auf einmal Lieferprobleme, Kostensteigerungen und stockende Gespräche mit US-Behörden ins Spiel. Bestätigt vielleicht den Ansatz von PNE ihr US-Projektgeschäft zu verkaufen und sollte aber die Pläne von Encavis wenig beeinflussen.

Vielleicht liegt es an der Branche? Sinkende Strompreise in 2023, meteorologische Phase schlechter als 2022, steigende Gestehungskosten für EE-Anlagen, steigende Zinsen – keine gute Presse für Bestandshalter im Bereich Erneuerbare Energien. Was haben denn die anderen Bestandshalteraktien gemacht? 7C Solarparken AG (ISIN: DE000A11QW68) und Clearvise AG (ISIN: DE000A1EWXA4) mussten auch Kursverluste verzeichnen, jedoch etwas moderater als Encavis.

„So war das nicht!“ Gemeinsamer Vertreter RA Meyer zu Schwabedissen widerspricht SdK. ERWE aus anderer Warte. Dazu Eyemaxx -Entwicklungen.
Teamviewer Aktien – Platow Brief sieht klaren KAUF. ManU-Sponsoring Ablaufdatum mache das Unternehmen danach deutlich profitabler.

Kurstief der Encavis Aktie irgendwann erreicht ? Zahlen des Q2 entsprachen den Erwartungen.

Wie man bei den kräftig gestiegenen Zinsen das Wachstumstempo aufrechterhalten kann, ist eine Frage, die den Kursen der Bestandshalter nicht gut tut. Und da hilft es auch nichts, wenn der Vorstand der Encavis betont, dass mein kein Zinsrisiko habe, da Finanzierungen zu festen Zinsen für Laufzeiten von 13 Jahren je EE-Anlage abgeschlossen würden. Wichtiger zu wissen wäre es, wie man beim Ausbau mit dem erhöhten Zinsniveau umgeht. So wie es Zinssätze von vielleicht 1% bis 2% oder teilweise weniger ermöglichten, erneuerbare Energien Anlagen aufgrund ihres Risikoprofils mit bis zu 90 % Finanzierungsanteil beinahe „kostenlos“ zu errichten, so stehen jetzt bei einem EZB-Zinssatz von 4,25% ganz andere Finanzierungskosten und auch Kapitalerfordernisse im Raum.

„So war das nicht!“ Gemeinsamer Vertreter RA Meyer zu Schwabedissen widerspricht SdK. ERWE aus anderer Warte. Dazu Eyemaxx -Entwicklungen.
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Dazu kommt noch die Kostenexplosion bei den Dienstleistern – so wie beispielsweise Nordex Anfang des Jahres den durchschnittlichen Verkaufspreis in Euro je Megawatt Leistung (ASP) auf 0,90 Mio EUR/MW erhöhen konnte – deutlich über den 0,78 Mio EUR/MW im Q1/2022. Aber im ersten Halbjahr half der Bestandsausbau und die Konsolidierung der Stern Energy die negative Strom-Preis Entwicklung und meteorologische Einflüsse bei Encavis zu kompensieren.

Erstes Halbjahr im Rahmen.

Das Produktionsvolumen übertraf nach sechs Monaten, trotz des meteorologisch schwächeren ersten Halbjahres 2023, das des vergleichbaren Vorjahreszeitraums (1.696 Gigawattstunden) mit rund 1.734 GWh im ersten Halbjahr 2023. Und sinkende Strompreise hatten nur auf einen geringen Teil der Produktionsmenge Einfluss, da ein Grossteil der Produktion langfristig zu festen Preisen „verkauft“ ist. Mit Umsatzerlösen auf Vorjahresniveau in Höhe von 226,3 Mio EUR (Vorjahr: 226,4 Mio) konnte ein um rund 11 % geringeres operatives EBITDA in Höhe von 151,6 Mio EUR (Vorjahr: 170,6 Mio) erzielt werden – Marge der Stern Energy als Dienstleister ist deutlich geringer als bei reiner Stromproduktion.

Stabile Erträge – aber immer noch sportliche Bewertung der Encavis.

Erneut hat unser Geschäftsmodell seine Widerstandsfähigkeit auch in diesen turbulenten und schwer planbaren Zeiten bewiesen. Stabile Umsätze und ebenso stabile Ergebnisse je Aktie verdanken wir unserem konsequenten Wachstumspfad, ohne dabei den Fokus auf zukünftige Renditen zu verlieren. Trotz ungünstigerer Wetterbedingungen, leicht gesunkener Strompreise und weiterhin existierender Umsatzabschöpfungen schauen wir auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2023“, kommentiert Dr. Christoph Husmann, Sprecher des Vorstands und CFO der Encavis AG, das erste Halbjahr 2023.

„Angesichts der zahlreich im Markt verfügbaren Wind- und Solarparkprojekte sowie der weiterhin gut gefüllten Projektpipeline unserer Strategischen Entwicklungspartner, schauen wir voller Zuversicht auf die kommenden Jahre des ansteigenden Wachstums“, ergänzt Mario Schirru, CIO und COO der Encavis AG.

Zukunft ist unstrittig – passt der Preis der Encavis Aktie dazu?

EU-Milliarden-EUR-Förderprogramme zur Decarbonisierung, erhöhter Elektrizitätsbedarf aus erneuerbaren Quellen für die immer grössere Marktanteile gewinnende E-Mobilität und der gewaltige Ausbau der „green hydrogen“-Erzeugung durch Elektrolyse – in Europa und „fürEuropa“, wie im REPowerEU-Programm definiert. Die Zukunft, die Nachfrage und dazu der politische Rückenwind, der sich bereits in steigenden Genehmigungszahlen in Deutschland widerspiegelt, sollte doch eigentlich die Bestandshalter- und Projektierer-Aktien beflügeln. Wären da nicht die wesentlich teurere Refinanzierung der Wachstumspläne.

Prognose steht – Encavis steht vor einem „normalen“ Jahr. Reicht für Kurssteigerungen?

Der Vorstand geht weiterhin für das Geschäftsjahr 2023 von einer leicht rückläufigen Entwicklung der Umsatzerlöse auf etwas mehr als 460 Mio EUR aus, das sind 440 Mio EUR nach Abzug der Strompreisbremsen (2022: 487,3 Mio EUR respektive 462,5 Mio EUR nach Abzug der Strompreisbremsen). Das operative EBITDA wird voraussichtlich mehr als 310 Mio EUR betragen (2022: 350,0 Mio). Der Konzern rechnet mit einem operativen EBIT von mehr als 185 Mio EUR (2022:  198,3 Mio). Und das operative Ergebnis je Aktie soll mehr als 0,60 EURbetragen und damit den Vorjahreswert leicht übertreffen (2022: 0,60 EUR). Insgesamt sieht sich der Konzern damit weiterhin „voll“ auf seinem eingeschlagenen Wachstumspfad.

SCOPE Rating mit „BBB-“ hilft. Langfristige Finanzierungen sollen Änderungsrisiken minimieren.

Die Liquiditätsquoten der Encavis dürften laut SCOPE in absehbarer Zeit komfortabel bei über 110 % liegen, unterstützt durch ein großes uneingeschränktes Liquiditätspolster in Höhe von 408 Mio EUR Ende März 2023 und zugesagten langfristigen Kreditlinien in Höhe von 146 Mio EUR. SCOPE gehe davon aus, dass Tilgungsdarlehen auf Projektebene (120 Mio. -130 Mio EUR jährlich) durch den operativen Cashflow der Projektgesellschaften ausreichend gedeckt werden könnten.

Mutares Aktie wird von M.M. Warburg auf die Conviction List für September gesetzt. Eine „money making idea“? Und die Gründe dafür liefern die Analysten.
INTERVIEW.  MetalCorp, PREOS, ERWE, Euroboden, Steinhoff, Wirecard, Eyemaxx und andere. Darüber spricht der SdK Vorsitzende D. Bauer –  aktuelle Problemfälle. UND DAZU „So war das nicht!“ Gemeinsamer Vertreter RA Meyer zu Schwabedissen widerspricht SdK. ERWE aus anderer Warte. Dazu Eyemaxx -Entwicklungen.
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Ehrgeizige 8 GW Kapazität will Encavis bis 2027 erreichen.Und das Wachstum der vergangenen Jahre soll deutlich beschleunigt werden. Mit rund 5,8 Gigawatt (GW) sollen bis Ende 2027 mehr als das 2,5-fache der heutigen Erzeugungskapazität ans Netz angeschlossenen sein. Darüber hinaus sollen dann 2,2 GW in der Errichtung sein. Und die Mittel gegen Zinserhöhungen? Eigenkapitalanteile Dritter aktivieren. Langfristig finanzieren. Und Ausschüttungen begrenzen, resp. stoppen. ANTWORT des Kapitalmarktes – skeptisch. Aktie handelt wieder an den TIEFS. Und die Quartalszahlen waren erwartungsgemäss – mehr konnte und sollte man aber von einem Bestandshalter auch nicht erwarten. Und Sprünge in der Entwicklung passen nicht zum langfristigen Ansatz – das muss Anlegern klar sein.
Vielleicht ala Kostolany? Kaufen und in 5 Jahren wieder anssehen? Denn die Strategie passt zum langfristig angestrebten Bestandsaufbau. Ob Encvais oder ein anderer Bestandshalter? Ansichtssache…
CHART. Encavis.
Chart - Windenergie Aktien Encavis PNE Energiekontor Nordex ABO Wind oder Clearvise
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Aurubis liess sich 185 Mio EUR stehlen. Folgen der Unprofessionalität werden genutzt Prognose über Schaden hinaus zu reduzieren..
Nordex Group – Marktführerposition gestärkt.

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