H2-Update-KW17: Nel Plug Power Everfuel SFC Energy Bloom Energy Ballard Power ThyssenKrupp – Geht voran!

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Nel SFC Energy Plug Power Everfuel Bloom Energy - Wasserstoff kommt.

Nel Plug Power SFC Energy Everfuel Bloom Energy Ballard Power ThyssenKrupp – Wasserstoff, aktuell auch unter „Friedensenergien“ gefasst, trifft gerade auf einen gesellschaftlichen Konsens, wie noch nie zuvor. Und seit 3 bis 5 Jahre früher die Kostenparität von grünem mit grauen Wasserstoff erreicht werden konnte,

entfällt eigentlich eines der Hauptargumente gegen den Ersatz von „grauem“ durch „grünen“ Wasserstoff. Also müssten jetzt eigentlich, so sollte man meinen die Grossaufträge für Elektrolyseure nur so sprudeln. Bisher bleibt es an dieser front jedoch ruhig. Nachvollziehbar im gewissen Sinne bei grossangelgetn Elektrolyseuranlagen sind zwischen Ausschreibung und Definition des Lieferumfangs und letztendlich der Auftragserteilung umfangreiche, zeitaufwendige Arbeiten zu erledigen, aber dennoch: Die Zeit drängt für die Autraggeber. Wer weiss wie schnell andere die derzeit aufgestockten fördertöpfe für sich sichern können – Wettrennnen um die Töpfe sollte auch dei Vergabe von Aufträgen beschleunigen.Aber auch wenn diese Art von aufträgen – noch – fehlt, es bewegte sich einges in der „Wasserstofffamilie“. Spannung auf allen Kontinenten.

Seit dem letzten Update in der KW16, in dem die erreichte Kostenparität grauen mit grünem Wasserstoffs im Mittelpunkt stand,  hat sich wieder einiges an neuen Chancen und Möglichkeiten eröffnet. Wobei einge schneller als andere „vorrücken“:

Nel Plug Power Everfuel SFC Energy Bloom Energy Ballard Power ThyssenKrupp – Die Norweger wollen „an den grossen Kuchen“ – China mit vereinten Kräften und davor gab’s noch zwei weitere Aufräge. Ziel bleibt 10 GW Produktionskapazität in 2025 – grosse Zahl!

Letzte Woche gab es wieder eine Initiative und Kooperationsvereinbarung mit grossen Perspektiven, aber mit – noch keiner – Umsatzwirkung. Trotzdem wichtig, denn ur mit starken Partnern werden die Norweger eine Chance bei den wirklcih grossen Projekten haben, eine Chance habne wahrgenommen un dernstgenommen zu werdenZumindest ab Freitag auch formal rund ist . Und dazu fehlen der Nel Aktie nach Meinung vieler Akteure Meldungen über Aufträge. Natürlich am Liebsten für „grössere Elektrolyseure“ aus dem Pool der 22 GW potentieller Aufträge. Den Gefallen haben die Norweger letzte Woche den Anlegern nicht getan, aber trotzdem gab‘ s Aufträge. Und dann noch die bereits jetzt erreichte Kostenparität von grünem und grauem Wasserstoff, scheint doch eigentlich fast Alles da zu sein, was „zum Glück noch fehlte“.  Auf jeden Fall erteilte ein „Europäischer Kunde“ zwei weitere  Aufträge für Nel Tankstellenanlagen – mit einem Auftragvolumen von über 3 Mio EUR.

AKTUELLES EXCLUSIVINTERVIEW – AUS GEGEBENEM ANLASS. Adler Group Aktie und Anleihen werden durch die „Vorgänge“ in immer neue Kurstiefs gejagt. Fachanwalt ordnet ein, nennt Lösungen und Chancen.

KW17: Wochenrückblick. Gerade nochmal den Bogen gekriegt. Nel. Verbio. Adler. Plug Power. Steinhoff. Encavis. MGI. Hapag. Und einige weitere im Fokus.
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Everfuel Aktie Rückenwind. Zweiter Wasserstoffhub nimmt Gestalt an – in Norwegen mit starken Partnern und Abnehmern.
Encavis: Auch wenn Samstag gemeldet, es fällt auf: Weitere Verkäufe desselben Insiders. Wie viele kommen noch? Warum?

“We are very pleased to receive these orders from the client for the H2Station systems. The H2Station is our state-of-the-art generation which is developed for fast refueling of heavy-duty vehicles, such as buses and trucks. We are grateful for the trust the company has shown us and the fact that we continue to support making hydrogen available as part of the electrification of the transport sector“, erläutert Christian Vinther, Regional Sales Manager von Nel Hydrogen Fueling.

Am 28.04.2022 bläst man offiziell zum Halali auf den chinesischen Markt.

Zumindest auch formal seit Freitag „rund“ ist der Ansatz Nel’s gemeinsam mit namhaften norwegischen Unternehmen am chinesischen Markt aufzutreten und so das Manko des eigentlcih „zu kleinen Players“ für wirkliche Grossprojekte abzulegen. Das Netzwerk ist formal unter dem Namen Nordic Industry Center tätig und verfolgt den Ansatz, eine Arena für den Wissensaustausch, die Projektentwicklung und die Beschleunigung norwegischer Unternehmen zu schaffen, die an chinesischen Megaprojekten teilnehmen und ihr Geschäft in China ausbauen möchten.

Megaprojekte – darum geht es Nel!

Das Nordic Industry Center wurde von der BI Norwegian Business School und Kongsberg Innovation initiiert und befindet sich an der Tsinghua University in Peking, Chinas führender Universität. Nel schloss im Dezember letzten Jahres einen Kooperationsvertrag mit dem Nordic Industry Center, der am Donnerstag dieser Woche bei der ersten Sitzung des Beirats, die aufgrund von Corona-Beschränkungen bisher verschoben wurde, offiziell unterzeichnet wurde. Auch das Düngemittelunternehmen Yara hat die Vereinbarung auf dem gestrigen Treffen unterzeichnet, und andere große norwegische Industrieunternehmen sind dabei, sich ebenfalls dem Netzwerk anzuschließen. Die Confederation of Norwegian Enterprise (NHO), die Global Green Hydrogen Organization und die Gemeinde Oslo haben sich ebenfalls der Partnerschaft angeschlossen.

„Der Wasserstoffmarkt entwickelt sich extrem schnell und die geografische Reichweite wird immer größer. In einigen Jahren werden wir wahrscheinlich sehen, dass einige der größten Wasserstoffprojekte in Asien, Lateinamerika, Australien und im Nahen Osten angesiedelt sind. Ein Partner im Nordic Industry Center zu sein, kann für uns wertvoll sein, wenn wir uns diesen wichtigen Märkten nähern“, sagte Jon André Løkke.

Ziel 10 GW Produktionskapazität weltweit bis 2025 bleiben Nel’s Ziel!

Letzte Woche hatte Nel offiziell seine neue und vollautomatische Elektrolyseanlage in Herøya in Norwegen eröffnet. Derzeit hat die Fabrik eine Produktionskapazität von 500 MW, aber die Kapazität soll bei entsprechender Auftragslage auf 2 GW erhöht werden. „Der nächste Schritt für uns wird die Industrialisierung unserer PEM-Technologieplattform auf ähnliche Weise sein, wie wir es mit unserer alkalischen Technologie in Herøya getan haben, und wir haben in den USA ein Standortauswahlverfahren sowohl für unsere alkalische als auch für unsere PEM-Technologie eingeleitet“, sagte Løkke anlässlich der Nordic Industry Center Zeremonie..

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Nel bezeichnte sich selbst als den weltweit größten Hersteller von Elektrolyseuren mit mehr als 3.500 Einheiten, die seit 1927 in mehr als 80 Länder geliefert worden sind. Und verfolgt das grosse Ziel, bis 2025 eine Produktionskapazität von 10 GW in Europa, Asien und den USA zu erreichen. Mit der Einschränkung: Falls der Markt dies erfordert. Und er es von Nel erfordert, möchten wir ergänzen!

Grossaufträge wären immer noch für Nel Asa die Bestätigung, dass die Norweger viel mehr als nur ein Hoffnungsträger sind, sondern Gestalter in der Wasserstoffzukunft. Auf jeden Fall ist das Thema Wasserstoff wieder aktuell. Durch den Krieg in der Ukraine aktueller denn je.
Nel Siemens Energy Plug Power - Chartbild Nel.
Chart: NEL Asa | Powered by GOYAX.de

Nel Plug Power Everfuel SFC Energy Bloom Energy Ballard Power ThyssenKrupp – Ungarnauftrag plus Kooperation für US-Infrastruktur. Erfolgreich, unprätentiös.

Plug Power Aktie nicht zu bremsen beim Weg an die Spitze der „Wasserstoffwerte“? Letzte Woche sicherte sich Plug Power Inc. (ISIN: US72919P2020) direkt zwei wichtige Mosaiksteine auf dem Weg zur angestrebten Marktstellung im Wasserstoffmarkt. Die  ungarischee MOL Group erteilte Plug Power einen 10 MW Elektrolyseur-Auftrag. Die ungarische MOL Group, ein internationales, integriertes Öl-, Gas- und Petrochemieunternehmen, sicherte sich die Zusammenarbeit mit Plug Power Inc., um eine von – nach eigenen Aussagen – “Europas größten Produktionsanlagen für grünen Wasserstoff” in der Donau-Raffinerie von MOL in Százhalombatta, Ungarn zu bauen. Grüner Wasserstoff soll den CO2-Fußabdruck des Betriebs der Donauraffinerie verringern und langfristig eine emissionsfreie Mobilität ermöglichen.

Unter Verwendung einer 10-Megawatt (MW)-Elektrolyseeinheit von Plug Power soll die 22-Millionen-Euro-Anlage von MOL in der Lage sein, jährlich etwa 1.600 Tonnen sauberen, CO2-neutralen, grünen Wasserstoff zu produzieren und bis zu 25.000 Tonnen Kohlendioxid durch Verdrängung eines einegsetzten  erdgasbasierten Produktionsprozess. Da dieser Prozess ein Sechstel der Kohlendioxidemissionen der MOL-Gruppe ausmacht, unterstützt diese Investition die CO2-Neutralitätsziele von MOL und wird zur Energieunabhängigkeit der Region beitragen. HIER WEITERE EINZELHEITEN ZUM UNGARN-AUFTRAG

Plug Power erfolgreich bei Suche nach Partnern für US-Infrastruktur. Startschuss mit erster gemeinsamen H2-Produktion in Louisiana mit 15 Tonnen H2 täglich konkretisiert

Plug Power und die Olin Corporation (NYSE: OLN), ein führender vertikal integrierter Hersteller und Vermarkter von Chloralkali, gaben Freitag die Unterzeichnung einers MOU zur Gründung eines Joint Ventures zur Herstellung und Vermarktung von grünem Wasserstoff, um die steigende Nachfrage „verursacht“ durch den Einsatz von Brennstoffzellen zu befriedigen.

Es geht um das amerikanische H2-Produktionsnetzwerk, an dem Plug Power schon länger arbeitet

Das Joint Venture soll für eine schnelle Markteinführung von grünem Wasserstoff in ganz Nordamerika sorgen. Angestrebt ist eine breitangelegte Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen. Die erste Produktionsanlage in St. Gabriel, Louisiana soll 15 Tonnen grünen Wasserstoff pro Tag (tpd) produzieren. Diese Partnerschaft bringt Olin, Nordamerikas größten Hersteller von elektrolytischem Wasserstoff, mit Plug Power zusammen, das ein durchgängiges globales grünes Wasserstoff-Ökosystem aufbaut.

Klare Aufgabenteilung – Plug übernimmt die Verteilung

Im Rahmen des Joint Ventures wird Plug Power den Wasserstoff vermarkten und logistische Unterstützung für die Lieferung leisten, während Olin für eine zuverlässige Wasserstoffproduktion und operative Unterstützung sorgen wird. „Olins 130-jährige Geschichte der Herstellung von Wasserstoff als Teil unseres Chloralkali-Produktionsprozesses in Kombination mit der Führungsrolle von Plug Power in der grünen Wasserstoffwirtschaft schafft eine starke Partnerschaft, um die wachsende Nachfrage nach grünem Wasserstoff zu bedienen“, bemerkte Scott Sutton, Vorsitzender, Präsident und CEO von Olin. KOMMENTAR VON ANDY MARSH UND EINORDNUNG DERKOOPERATION IN PLUGS GESAMTKONZEPT – HIER.

Für 2021 erreichte man einen Umsatz von rund 502 Mio USD (erwartet 497 Mio USD) und für das Q4 rund 162 Mio USD. Positiv: Über 20 % der Umsätze des Quartals kamen von neuen Geschäftsaktivitäten, darunter Verkäufe von Elektrolyseuren in Höhe von über 10 Mio USD. Aufträge für das neue Geschäftsfeld Elektrolyseure zur Auslieferung in 2022 belaufen sich auf 155 MW, dazu ein 250 MW Auftrag von Fortescue zur späteren Auslieferung respektive noch nicht vertraglich fixiert. Für 2022 ist ein Umsatz von 900 bis 925 Mio USD geplant – ein Zuwachs von 80% gegenüber 2021. Und so bestätigt man auch die Ziele für 2025: 3 Mrd USD Umsatz mit einer operativen Marge von 17 %.
SPANNENDE FRAGE. INWIEWEIT KANN PLUG POWER KURZFRISTIG DURCH DAS REPOWEREU PROGRAMM sein Expansionstempo weiter beschleunigen? Die bisher „auf die Strasse gebrachten Joint Ventures“ mit Renault. Der südkoreanischen SK Group. Und der australischen  Fortescue. Dazu der spanischen Acciona. Alle scheinen im Zeitplan und stützen so die Prognosen für 3 Mrd USD Umsatzziel in 2025. Wenn durch das REPowerEU Programm jetzt ein weiterer greifbarer Umsatzbringer – wie eine europäische Gigafactory für Elektrolyseure – hinzukäme.  Wären die Prognosen dann …
Plug Power Aktie Chartbild.
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Nel Plug Power Everfuel SFC Energy Bloom Energy Ballard Power ThyssenKrupp – Norwegischer Wasserstoffhub mit starken Partnern – könnte was Grösseres werden!

Everfuel A.S.(ISIN: DK0061414711)  Aktie wurde als Wasserstoff-Zukunfts-Wert zuerst gehypt, dann nach einer gewissen Ernüchterung hat man eine solide Kursbasis gefunden. Auf der kann das Management mit „Abliefern“ und konsequenter Strategieumsetzung aufbauen. Kursentwicklung bestätigt das.Wichtig für den zweitgrössten Aktionär Nel Asa (15,85 %) in doppelter  Hinsicht. Einmal als Aktionär der Everfuel A.S.(ISIN: DK0061414711)  natürlich und andererseits als bisheriger „Haus- und Hoflieferant“ für Tankstellentechnologie und Elektrolyseure. Everfuel und Greenstat wollen in einem Joint Venture einen Wasserstoff-Hub in Kristiansand, Norwegen, errichten:

Everfuel gibt Gas 51/49 Joint Venture mit Ehrgeiz kommt in die heisse Phase

Nach der im Juli 2021 geschlossenen Kooperationsvereinbarung gaben Greenstat und Everfuel nun bekannt, dass sie aktiv die Errichtung eines Wasserstoff-Hubs in Kristiansand, Norwegen, anstreben. In einer Zusammenarbeit zwischen den beiden Parteien und den Industrieunternehmen Elkem und Glencore Nikkelverk werden sie auf eine Wasserstoffproduktionsanlage in Kristiansand hinarbeiten, die von einem Distributionszentrum begleitet wird, das auf das schnell wachsende Schifffahrtssegment sowie Abnahmemöglichkeiten von Partnern in der Region abzielt – es geht um das Bauwesen, Lkw-Mobilität und grüne Energielieferungen an Industriekunden. STARKE PARTNER UND KUNDEN SIND IM BOOT GLENCORE – HIER SPANNENDE STORY MIT PERSPEKTIVEN AUCH FÜR NEL ELKETROLYSEURE WERDEN GEBRAUCHT

Chartbild Everfuel Aktie.
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Nel Plug Power Everfuel SFC Energy Bloom Energy Ballard Power ThyssenKrupp – „Elektrisierende

SFC Energy Aktie als Wasserstoffwert – darauf laufen die meisten der zuletzt gemeldeten Kooperationen und Aufträge hinaus. Neben der Pilotanlage aus der Wolftank Adisa – SFC Energy AG (ISIN: DE0007568578) Kooperation für die italienische Telekom, und der vorletzten Woche gemeldeten indischen Produktionsanlage für Brennstoffzellen, um von den umfangreichen staatlichen Förderprogrammen zu porfitieren, fällt SFC Energy diese Woche auch Berenberg auf:

Berenberg Analyst sieht „elektrisiernede Aussichten“ für SFC Energy

Bei einer Ersteinstufung der SFC Energy Aktie sah man ein beträchtliches Aufwärtspotential für die Aktie mit einem Kursziel von 37,00 EUR gab es ein klares BUY. Bei berenberg wird SFC als der grösste und profitabelste Brennstoffzellenhersteller der Welt eingestuft – wobei Grösse hier wohl eher auf die stückzahl bezogen ist und nicht auf die KW-Leistung vermuten wir. Wachstumschancen auch durch die zahlreichen Kooperationen wird gesehen, dazu wird ein Einstieg in den attraktiven uS-Markt erwartet, möglicherwiese anorganisch.

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Encavis: Auch wenn Samstag gemeldet, es fällt auf: Weitere Verkäufe desselben Insiders. Wie viele kommen noch? Warum?
Verbio Aktie nach „Augsburger Allgemeine“ Interview der Umweltministerin eingebrochen. Hat sich eigentlich jemand mal die potentiellen Auswirkungen für Verbio überhaupt angeschaut? Und wenig später DIE ERWIDERUNG VERBIO’s zum Interview der Ministerin.
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SFC Energy Aktie: Die SFC Energy AG ist ein führender Anbieter von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen für stationäre und mobile Hybrid-Stromversorgungslösungen.
Chart: SFC Energy AG | Powered by GOYAX.de

Nel Everfuel Siemens Energy Plug Power Bloom Energy Ballard Power ThyssenKrupp – Bloom macht nicht dasselbe wie Plug Power – manche sehen Bloom technologisch auf dem besseren Weg.

Bloom Energy stellt grundsätzlich eine andere Art H2-Brennstoffzellen als Plug Power her: Bloom stellt eine sogenannte Festoxid-Brennstoffzelle her., während Plug auf eine sogenannte Protonenaustauschmembran-Brennstoffzelle setzt. Wissenschaftler reden davon, dass die Festoxid weitaus effizienter sein soll. Es laufe  mit höheren temperaturen, sei aber dabei viel effizienter. So haben sich Blooms Bruttomargen analog zu den sinkenden Kosten positiv entwickelt. Allein von 2015 bis 2020 sanken die Kosten um beeindrucknede 65 %. Natürlich erzielt auch Plug laufend Effizienzverbesserungen und derzeit ist Bloom’s Schwerpunkt eher die stationäre Brennstoffzelle und Plug eher auf Fahrzeuglösungen konzentriert. Dafür hat Bloom einge hoffnungsvolle Test- bzw. Pilotprojekte beispielsweise im Bereich Schifffahrt. Gerade führen einge Analysten in Amerika eher Bloom Eenrgy als Plug Power als potentiell besseren Player im Wasserstoffsektor ein. Aber jeder weiss, dass Analysten nicht immer…

Milliardenumsatz in 2022 – noch mit sinkenden Verlusten, aber vollen Kassen. Ab 2023…

Mit einem Jahresumsatz von 972 Mio USD (plus 22% gegenüber Vorjahr), einem Auftragsbestand, der annähernd eine Jahresproduktion ausmacht, 615 Mio USD in der Kriegskasse, um noch anfallende Verluste (2021: Verlust 164 Mio USD !) aufzufangen, sieht man sich gerüstet für 2022. In 2022 sollen erstmals die Hochtemperatur elektrolyseure kommerziell ausgeliefert udn verkauft werden. Die Prognsoe für 2ß22 sieht folgnedermassen aus: Umsatzziel zwischen 1,1 und 1,15 Mrd USD, Bruttomarge 24%, „Non GAAP“-operative Marge Minus 1 %, wobei hier keine „Aktienoptionsprogramme berücksichtigt sind.Inclusive Aktienprogrammen bewegte man sich in 2021 bei Minus 10 %.

Bloom Energy Corp. | Powered by GOYAX.de

Nel Everfuel Siemens Energy Plug Power Bloom Energy Ballard Power ThyssenKrupp – Zahlen Q1/ 2022 stehen an – am 09.05.2022 stellt man sich den Anlegern

Ballard PowerSystems Inc. (ISIN: CA0585861085) steht nach eigenem Bekunden vor dem Durchbruch. In vielen Pilotprojekten, Leuchtturmprojekten oder Praxistests sind Brennstoffzellen der Kanadier im Einsatz, liefern offensichtlich zufriedenstellende Ergebnisse und so sollte nach den Testbetrieben der grossindustrielle Einsatz möglich werden.  Aber diese Worte kennt man seit langer Zeit von den Kanadiern. Und jetzt wird man am 09.05.2022 um 11:00 Uhr ET sich den Fragen der Analysten und Presse stellen zu den zuvor veröffentlichten Quartalsergebnissen und dem Ausblick auf zukünftige Zielvorgaben und Ziele.

KW17: Wochenrückblick. Gerade nochmal den Bogen gekriegt. Nel. Verbio. Adler. Plug Power. Steinhoff. Encavis. MGI. Hapag und einige weitere im Fokus.
Adler Group vor neuen Turbulenzen am Montag. Freitag nach Börsenschluss musste man Versagungsvermerk KPMG’s für die 2021er Bilanzen melden

Adler Group vor weiteren Turbulenzen am Montag. Verwaltungsrat tritt teilweise zurück, Bilanzen zeigen Consus Desaster mit 1 Mrd. Verlust.

Analystenschätzungen

Durchschnittlich wird ein Verlust im Q1 von -0,133 CAD je Aktie erwartet – 14 Analysten gaben dazu eine Schätzung ab. Wäre annähernd eine Verdopplung zum Q1/2021 als man einen Verlust von  -0,074 CAD je Aktie berichtete. Weiterhin wird  durchschnittlich – ein Umsatzplus von 45,34 % auf 31,5 Mio CAD gegenüber den 21,7 Mio CAD im Q1/21 erwartet – hierzu äusserten sich 18 Analysten.

Wahrscheinlich haben selbst die Leute um CEO Randy MacEwen keine festen zeitlichen Vorstellungen von dem Zeitpunkt „wann der Knoten platzen soll“. Noch glauben viele Anleger an die Visionen Ballard Powers. Aber irgendwann muss zumindest der Weg klar werden. Muss zumindest ein „Datum“ genannt werden, ab dem grössere Aufträge die Orderbücher füllen werden. Hin zur Grossserienfertigung, die die Kanadier selber – nach eigener Aussage – noch nicht können.
Aber nun zu den bisher vorliegenden Zahlen für 2021 – Ballard Power investiert kräftig und sieht sich auf dem richtigen Weg

In 2021 erreichte man einen Umsatz von 104,5 Mio USD. Nur minimal mehr als in 2020 – erwartet waren eigentlich eher 120 Mio USD. Noch „düsterer“ sah es beim Verlust aus: 114,4 Mio USD – rund 131 %  höher aus als in 2020. Auch hier hatte der Markt etwas „weniger erwartet“. Natürlich hat Ballard auch Fortschritte zu melden: Das Weichai Joint Venture mit Ballard Power (51:49) erzielte Fortschritte und erwies sich als wichtiger Kunde für Technikelemente der Kanadier. Neue Beteiligungen sollen das Angebotspaket und die Dienstleistung des Brennstoffzellen-Herstellers für mittlere und grosse Fahrzeuge abrunden.

KW17: Wochenrückblick. Gerade nochmal den Bogen gekriegt. Nel. Verbio. Adler. Plug Power. Steinhoff. Encavis. MGI. Hapag und einige weitere im Fokus.
Prognose 2022, wahrscheinlich am 09.05.2022 aktualisiert…

Ballard geht von Aufwendungen in Höhe von 140 bis 160 USD aus. Und hiervon sollen operative Aufwendungen ein Niveau von 140 bis 160 Mio USD erreichen. In 2021 lag man noch bei 102.1 Mio USD. Basis der Schätzungen ist das Orderbuch in Höhe von aktuell 67.3 Mio USD für die nächsten 12 Monate, das auf dem Gesamt-Orderstand von 93.1 Mio USD zum 31.12.2022 fusst. Gut. Soweit. Und natürlich soll in 2022 verstärkt in Test- und Produktionseinrichtungen investiert werden.

Analysten erwarten derzeit für 2022 eine Verlust je Aktie von -0,598 CAD (Vorjahr -0,498 CAD). Beim Umsatz werden durchshcnittlich 150,9 Millionen CAD, erwartet (Vorjahr: 133,5 Millionen CAD ).Eine spannende Investmentstory, wobei zumindest vom Auftreten/der Transparenz und von der Konkretisierung der Erwartungen Nel SFC Energy Plug Power Everfuel oder Bloom Energy berechenbarer erscheinen.
Nel, Plug Power, Ballard Power oder SFC Energy - Chartbild Ballard Power.
Ballard Power Systems Inc. | Powered by GOYAX.de

Nel Everfuel Siemens Energy Plug Power Bloom Energy Ballard Power ThyssenKrupp – DE 10 2019 219 027.8, so lautet die Nummer der Patentanmeldung, die nucera technologischen und Kostenvorsprung vor dem Wettbewerb bringen und sichern soll

Thyssenkrupp AG (ISIN: DE0007500001) Aktie, Wasserstoff, Saudi Arabien. Drei Stichworte, die für einen der grössten Elektrolyseaufträge stehen, der bis heute vergeben worden ist.  Bereits im April startete Peter Terium, der ehemalige RWE CEO, als „Head of Energy and Water“ der im Nordwesten Saudi Arabiens gelegenen „Zukunftsregion“ Neom die Baumassnahmen für das H2-Projekt. Eher als erwartet beginnen so die Bauarbeiten für das 5 Mrd USD-Projekt, um Saudi Arabien unabhängiger von den fossilen Exporten zu machen. Und dann letzte Woche ein Auftrag vom selben Partner Air Products in den USA – diese und alle anderen Aufträge sollen nur der Anfang sein, denn thyssenKrupp nucera sieht sich technologisch seinen wettbewerbern gegenüber im vorsprung. der grund ist unter der Nummer DE 10 2019 219 027.8 als Voranmeldung beim Patentamt angemeldet. Dabei geht es um:

Für den globalen Erfolg der Elektrolyse muss sie kostengünstig, ressourcenschonend und auf industriellem Maßstab umsetzbar sein. Die zero-gap Elektrozelle

Und genau hier setzt die Innovation von thyssenkrupp nucera an. „Die zur Erzeugung von grünem Wasserstoff benötigten Elektrolysezellen bestehen aus zwei Halbzellen, die jeweils eine Elektrode enthalten und durch eine Membran voneinander getrennt sind“, erklärtDr. Katarzyna Niedziela, IP Coordinator bei thyssenkrupp nucera. „Um einen besonders hohen Wirkungsgrad zu erzielen, muss der Abstand zwischen der Elektrode und der Membran so gering wie möglich sein.“ Die sogenannte zero-gap Elektrozelle ist hierfür das vorteilhafteste Design, da die Elektroden unmittelbar an der Membran anliegen.

Damit der Strom unter den chemischen Bedingungen des Elektrolyseprozesses problemlos von der Elektrode zur Gehäuserückwand abgeführt werden kann, ist ein Element aktuell essenziell: Nickel. „Hierzu wird konventionell ein elastisches Element aus Nickel zwischen Elektrode und Gehäuserückwand eingespannt, das die erforderliche Flächenpressung der Elektrode an die Membran sicherstellt“, so Niedziela. Nickel ist jedoch keine ideale Lösung, denn die Gewinnung des Rohstoffes hat hohe Umweltschäden und Materialkosten zur Folge. Doch thyssenkrupp nucera hat hierfür eine Lösung:

Die Wasserelektrolyseanlagen von thyssenkrupp nucera

Seit 2019 ist die Innovation mit dem Namen „Leitfähige Abstandsgewebe als Elektrodenträger“ von thyssenkrupp nucera unter dem Aktenzeichen DE 10 2019 219 027.8 als Patentanmeldung beim Deutschen Patent- und Markenamt anhängig und wird auch als internationale Patentanmeldung weiterverfolgt. Die Patentanmeldung reduziert den Nickeleinsatz in der Zelle und zugleich auch ihren Montageaufwand. „Anstelle eines vollständig aus Nickel bestehenden elastischen Elements wird in unseren Anlagen ein Abstandsgewebe aus einem Kunststoff-Filamentgarn in der Zelle eingesetzt, welches den erforderlichen Anpressdruck der Elektrode an die Membran erzeugt. Die erforderliche elektrische Leitfähigkeit wird dabei durch eine metallische Beschichtung des Filamentgarns oder durch eingewebte Metalldrähte erreicht.“, erklärt die Expertin.

Verbio Aktie nach „Augsburger Allgemeine“ Interview der Umweltministerin eingebrochen. Hat sich eigentlich jemand mal die potentiellen Auswirkungen für Verbio überhaupt angeschaut? Und wenig später DIE ERWIDERUNG VERBIO’s zum Interview der Ministerin.
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Das Abstandsgewebe als elastisches Element erfüllt so die zwei essenziellen Funktionen: Elastizität und elektrischen Kontakt.Eine kleine Veränderung mit großer Wirkung: Denn die Lösung von thyssenkrupp nucera reduziert nicht nur den Einsatz von Nickel und macht die Anlage an sich umweltfreundlicher, die Innovation macht auch die Produktion der Elektrolysezelle einfacher. Das Element muss nicht mehr eingeschweißt, sondern einfach eingelegt werden.

Bereits auf dem Stahlgelände in Duisburg im Einsatz

„So wird durch unser patentiertes Verfahren und den Einsatz des Kunststoff-Filamentgarns die Produktion und Wartung der Elektrolyseanlagen günstiger, da die hohen Kosten für Nickel entfallen“, erklärt Dr. Katarzyna Niedziela. Ein enormer Preisvorteil, welcher die Elektrolyseanlage und somit die Produktion von grünem Wasserstoff nicht nur ressourcenfreundlich, sondern auch massentauglich macht. Eine wichtige Grundvoraussetzung, um grünen Wasserstoff auch auf industriellem Maßstab einzusetzen und viele Industrien – von der Stahlproduktion bis hin zur Mobilitätsbranche – umweltfreundlicher zu machen.

Zur Einschätzung der ThyssenKrupp Beteiligung ein von uns vor einiger Zeit angestellter Vergleich, mit noch vielen Unsicherheiten, Unbekannten: VERGLEICH VON NEL UND NUCERA – Wasserstoffwerte im Vergleich.
ThyssenKrupp Aktie Chartbild. - Nel SFC Energy Plug Power Everfuel Bloom Energy im Spiegel
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