ABO Wind – kombiniert Windenergie mit Wasserstoffproduktion. Pilotprojekt mit Chancen auf viel mehr.

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ABO Wind und wasserstoff

ABO Wind – eine Gesellschaft, die für die Energiewende steht. Ein Nachhaltigkeitswert, dessen Bewertungen bereits ein Stück Zukunft enthält. Und so ist es für die weitere Kursentwicklung wichtig, dass die Wachstumsstory „lebendig bleibt“. Dazu gibt es aktuell Futter:ABO Wind ist dabei,

wenn es geht die Schwankungen der Stromproduktion bei Wind- oder Solarenergie ein Stück zu glätten. Wie das gehen soll? Überschüssiger Strom, der jetzt durch „vom Netz nehmen“ von Windenergieanlagen bei hohem Windstrommengen gar nicht entsteht – oder zu negativen Preisen ins Ausland exportiert werden muss, soll „am Ort“ für Wasserstoffproduktion genutzt werden. Mit Elektrolyseuren wird so aus nicht speicherbarer Elektrizität Wasserstoff, der bei Bedarf – sprich hohen Strompreisen – wieder in Elektrizität „verwandelt werden kann“. Mit Wasser, Sauerstoff und Abwärme als einzigem Abfallprodukt. Auch für andere Thema, wie in:Siemens Energy – das wär’s. 100% Wasserstoff-Turbinen im Test. Beibehaltung der bestehenden Infrastruktur – grösstenteils – wäre Gamechanger.nachzulesen. Und was man aus den anderen Abfallprodukten machen kann, zeigte vor kurzem Everfuel mit einem Vertragsabschluss über den Verkauf von Sauerstoff, der bei der Elektrolyse anfällt.

Und was macht ABO Wind jetzt?

Erstmals verknüpft ABO Wind einen Windpark mit der Produktion und Nutzung von grünem Wasserstoff: Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr fördert das Projekt Hünfeld-Michelsrombach im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit rund12 Mio EUR.

„Wir befassen uns seit rund zehn Jahren intensiv mit dem Thema Wasserstoff und freuen uns, jetzt erstmals ein Projekt umzusetzen“, sagt ABO Wind-Vorstand Dr. Jochen Ahn. Im Gewerbepark Hessisches Kegelspiel in Hünfeld (Ortsteil Michelsrombach) plant ABO Wind die Errichtung und den Betrieb einer Windenergieanlage sowie eines Elektrolyseurs mit Wasserstofftankstelle für LKW und Busse. Der Genehmigungsantrag für die Windenergieanlage mit einer installierten Leistung von 4,8 Megawatt ist bereits eingereicht. Der Elektrolyseur wird zunächst auf 5 Megawatt Leistung ausgelegt. Nach fünf Jahren ist eine Erweiterung auf 7,5 Megawatt geplant, um die voraussichtlich ansteigende Nachfrage nach Wasserstoff zu bedienen.

Hier keine Umwandlung in Strom, sondern als nachhaltiger Treibstoff „im Einsatz“.

Der grüne Wasserstoff soll mittels Wasser-Elektrolyse im Gewerbepark erzeugt und vorwiegend in der ebenfalls zu errichtenden, öffentlichen Wasserstoff-Tankstelle an LKW abgegeben werden. Auch eine spätere Nutzung für PKW wäre möglich. Vor Ort kann man an der Tankstelle rund 50 LKW täglich betanken. Die Anlage ist so konzipiert, dass ein Teil des Wasserstoffs über mobile Speicher – so genannte Trailer – auch zu entfernt gelegenen Abnehmern mittels LKW transportiert werden kann. So wird das Projekt nicht nur zur Verkehrswende beitragen, sondern bietet auch industriellen und gewerblichen Abnehmern die Möglichkeit, ihre Prozesse sukzessive klimafreundlich zu gestalten.

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„Das Innovative an dem Projekt ist die direkte Verbindungsleitung zwischen der Windenergieanlage und dem Elektrolyseur. Sie ermöglicht es, die Wasserstoffproduktion nach dem Windangebot auszurichten.“, sagt Dr. Jochen Ahn. Derartige Speicher sind ein wesentlicher Baustein für ein zukunftsfähiges Energiesystem. Weht kein Wind, so kann der Elektrolyseur Strom aus dem Netz beziehen. Ersten Berechnungen zufolge vermeidet das Projekt jährlich den Ausstoß von 115.000 Tonnen Kohlendioxid sowie zusätzlich von Stickoxiden. Dieser Effekt soll noch gesteigert werden: In der Nachbarschaft der Tankstelle befindet sich eine Wäscherei, die ihren Gasverbrauch durch die Nutzung der Abwärme des Elektrolyseurs senken könnte. Zudem kann der anfallende Sauerstoff aus der Elektrolyse ideal zum Bleichen und Desinfizieren genutzt werden.

Eingebette in „was grösseres“ – moderne Mobilität

Das Wasserstoffprojekt ist aus dem 2019 auf den Weg gebrachten HyExpert-Projekt „HyWheels“ hervorgegangen, das Osthessen zum Vorreiter für eine kohlenstoffneutrale Logistik-Wirtschaft machen soll. Anfang 2023 wurde im Rahmen des H2-Clusters ein weiteres Projekt gestartet: die HyWheels-Hessenflotte. Ziel ist es, eine der größten Flotten an Brennstoffzellenfahrzeugen aufzubauen. Diese soll als eine Art Reallabor in Deutschland Pilotfunktion übernehmen, Daten der H2-LKW-Nutzung und insbesondere der H2- Komponenten aufzeichnen, Tankstellen vernetzen und ein Servicekonzept verwirklichen.

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ABO Wind – eine spannende Investmentstory – sowieso

Vor einiger Zeit konnten wir einen Blick „von Innen“ auf die ABO Wind AG (ISIN: DE0005760029) bieten: EXCLUSIVINTERVIEW mit dem Mitglied der Geschäftsführung der ABO Wind AG (ISIN: DE0005760029), Herrn Alexander Koffka. Und Anfang Dezember bestätigte der Projektierer den optimistischen Blick auf die Windenergiebranche durch eine Prognoseerhöhung.

Nicht nur 20 GW Projekte im Bereich Solar- und Windenergie – zusätzlich 15 GW mit“Wasserstoffproduktion“-verbundene beim Unternehmen aus Wiesbaden – MEHR DAZU IN UNSEREM BEITRAG VOM 26.08.2022 – Perspektiven vorhanden. Und auch die aktuelle Diskussion um die „Zufallsgewinnbesteuerung“ hat offensichtlich auf die Nachfrage nach Erneuerbare-Energien-Projekte keinen wesentlichen oder nachhaltigen Einfluss. Dafür sind die anspruchsvollen CO2-Pläne von EU und deren einzelnen Mitgliedsstaaten zu sehr auf einen zügigen Ausbau der „Erneuerbaren“ angewiesen. Und die Wasserstoffproduktion macht es „noch runder.

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