DEAG – grosse Pläne, bereits jetzt sehr starkes erstes Quartal 2023 erkennbar. Clever, wen das Delisting nicht verschreckte.

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Die DEAG Deutsche Entertainment Aktiengesellschaft (ISIN: DE000A0Z23G6) hat die Börse verlassen.so der Wille des Vorstands und einer Aktionärsgruppe, die gepoolt 47 % der Aktien hielt. Das damit verbundende Übernahmeangebot traf wohl auf  – wie sich jetzt zeigt – zu Recht wenig Resonanz. Glück für die „Kleinen“,

Pech für die Grossaktionäre – Apeiron, bekannt durch Engagements bei Northern Data, NAGA-Group u.a., und Galaxy Group Investments. Denn die coronabedingt schlechten Unternehmenszahlen sollten genutzt werden für eine „günstige Gelegenheit“. Der damalige ermittelte Übernahmekurs von 3,09 EUR je Aktie liegt auf jeden Fall deutlichst unter dem aktuellen Kurs von 5,40 EUR, wie er aktuell in Hamburg gehandelt wird. Wieder auf einem Kursniveau „wie kurz vor dem Corona-Schock“.

In der Zeit des wiederaufkommenden Geschäfts „mehr vom Kuchen“ abbekommen zu wollen, insbesondere wenn die Blockchainbeteiligungen, auch aufgrund wiederholter Bilanzkorrekturen, „nicht so toll performen“. ist ein legitimer Wunsch. Aber wie gesagt, selbts trotz Delisting bleibt eine Aktie trotzdem immer noch handelbar.

DEAG läuft wieder – Lohn für die Standhaften

Für das erste Halbjahr 2022 konnte die DEAG über eine sehr starke operative Entwicklung berichten. Die Umsätze stiegen im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorkrisenjahres 2019 um 109 % von 63,9 Mio EUR auf 133,4 Mio EUR. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, EBITDA, erhöhte sich von 3,1 Mio EUR auf 10,1 Mio EUR(+226 %) und übertraf damit die Planungen. Für das Gesamtjahr 2022 erwartet die DEAG einen Anstieg der Umsätze auf über 300 Mio EUR und ein weiter verbessertes EBITDA. Weitere Beteiligungen und Übernahmen befinden sich im fortgeschrittenen Stadium.

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Anlässlich der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen meinte Prof. Peter L.H. Schwenkow, CEO der DEAG: „Live is back! Wir sind mit unserer operativen Entwicklung im ersten Halbjahr sehr zufrieden. Unsere Teams haben Großartiges geleistet und trotz Materialknappheit und Fachkräftemangel in sämtlichen Märkten alle geplanten Veranstaltungen durchgeführt. Unser Dank gilt auch den unzähligen Fans und Gästen unserer Veranstaltungen.

Nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie sind die Menschen heiß auf Konzerte und gute Unterhaltung. Besucher haben teilweise bis zu drei Jahre Eintrittskarten behalten, um beim Restart der Veranstaltungsbranche dabei sein zu können. Mit großer Freude und Begeisterung haben wir das angekündigte Event-Feuerwerk gezündet und werden Besucher auch in den kommenden Monaten mit hochkarätigen Veranstaltungen begeistern. Wir haben alleine zwischen Juni und August 2022 über 3 Mio. Tickets verkauft und erwarten eines der stärksten dritten Quartale unserer Unternehmensgeschichte. Gerade im derzeitigen Umfeld wollen wir mehr denn je das „Kleine Glück“ zu den Menschen bringen. Und das werden wir in den kommenden Monaten viele Tausend Mal tun.“

„Während“ der Lockdownphasen und Veranstaltungsflaute stärkte die DEAG sich durch günstige Übernahmen

Genau wie CTS Eevntim, die eine der DEAG vergleichbare Tal und nun wieder Bergfahrt coronabedingt hinlegte, konnte die DEAG die schwachen Monate/Jahre für passende Zukäufe nutzen: Zum Anstieg der Finanzkennzahlen sollen zudem die in den vergangenen Jahren im Rahmen der Akquisitions- und Integrationsstrategie der DEAG übernommenen Unternehmen, darunter Fane Productions, Gigantic.com und C² CONCERTS, sowie Nachholeffekte in der Live-Entertainment-Branche nach Abklingen der COVID-19-Pandemie beigetragen haben.

Im ersten Halbjahr 2022 habe die DEAG erfolgreich eine Vielzahl an Konzerten und Events durchgeführt. Darunter Konzerte mit Ed Sheeran in Großbritannien sowie Auftritte von KISS und Zucchero in Deutschland. In der Schweiz fanden unter anderem Konzerte mit Die Ärzte, Die Toten Hosen und Iron Maiden statt. Große Erfolge seien im Bereich „Spoken Word“ das internationale Literaturfestival „lit.COLOGNE“ und Deutschlands größtes Philosophie-Festival „phil.cologne“.

Die erfolgreiche operative Entwicklung des ersten Halbjahres habe sich auch im weiteren Jahresverlauf fortgesetzt. So verzeichnete die DEAG beispielsweise einen starken Festival-Sommer mit den ausverkauften Open Airs „Nature One“, „Belladrum“ und „Sion sous les étoiles“. Auf Hochtouren sollen derweil die Vorbereitungen für das Erfolgsformat „Christmas Garden“ laufen. In der anstehenden Saison 2022/2023 werde die Zahl der Standorte erneut ausgebaut. Hinzu kommen unter anderem Christmas-Garden-Standorte in den zwei neuen Ländermärkten Italien und Polen.

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Ihren internationalen Expansionskurs habe die DEAG 2022 strategiegemäß weiter fortgesetzt. Unter anderem sei das Electronic-Music-Festival „Airbeat One“ übernommen worden. „Airbeat One“ sei mit rund 60.000 Besuchern das größte Elektro-Festival in Norddeutschland und eines der größten in Deutschland. Mit dieser Übernahme stärke die DEAG das Geschäftsfeld Rock/Pop und baue ihre Geschäftsaktivitäten im Bereich Open-Air-Events signifikant weiter aus.

Synergieeffekte erwartet die DEAG durch die Übernahme im Live-Entertainment- und im Ticketing-Geschäft, insbesondere für die DEAG-Konzerngesellschaft I-Motion, die Veranstalterin des Electronic-Music-Festivals „Nature One“. Die DEAG plant auch in Zukunft eine aktive Rolle bei der Konsolidierung der Live-Entertainment-Branche zu spielen und ihr Wachstum durch M&A voranzutreiben. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf ergänzenden Ticketing-Akquisitionen. Mit möglichen Übernahmetargets befindet sich die DEAG derzeit in konkreten Gesprächen.

Die DEAG hat eine robuste Finanzausstattung von über 100 Mio EUR. Das Eigenkapital beläuft sich auf rund 30 Mio EUR. Vor diesem Hintergrund und auf Basis des starken ersten Halbjahrs erwartet die DEAG aus heutiger Sicht einen Anstieg ihrer Umsätze auf über 300 Mio EUR im Gesamtjahr 2022 bei einem weiter verbesserten EBITDA. Das erste Quartal 2023 ist bereits von einer hohen Visibilität gekennzeichnet und wird sehr stark. Die DEAG blickt zuversichtlich auf das Geschäftsjahr 2022 und ist auch für ihre Entwicklung über 2022 hinaus optimistisch.

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Delisting kostet Fungibilität, ist aber nicht das Ende aller Dinge

Jedenfalls heisst ein Delisting nicht, das die Aktionäre aussteigen müssen. Jedoch ist die Handelbarkeit der Anteile nach einem Delisting stark eingeschränkt. Im Freiverkehr der Hamburger Börse werden weiter Kurse gestellt werden. Dazu kommen noch außerbörsliche Handelsplätze wie beispielsweise Valora Effekten. Jedenfalls Minderheitsaktionärs-freundlich war die Aktion nicht.

AUCH WENN BEI EINGEN CHARTANBIETERN DIE BÖRSE HAMBURG KEINE BERÜCKSICHTIGUNG FINDET – DEAG AKTIE IST UND BLEIBT DORT HANDELBAR – KEIN GRUND AUSZUSTEIGEN WEGEN FEHLENDER HANDELBARKEIT – VIELLEICHT KOMMT DIE ZEIT EINES FAIREN ÜBERNAHMEANGEBOTS ODER VIELELICHT JEHRT MAN IRGENDWANN WIEDER AN DIE BÖRSE ZURÜCK…..

 

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