Rheinmetall Aktie prallt an 190,00 EUR Marke ab. Erstmal Konsoldierung trotz Panzerdeal mit Slowakei? Trotz 1,2 Mrd für Kapazitätsausbau?

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Rheinmetall Aktie steht vor der Ernte.
Rheinmetall Aktie weit entfernt von den vor kurzem noch gesehenen Rekordhochs bei 227,50 EUR, aber seit dem „Defense-Aktien-Hype“  wird die Aktie anders bewertet. Kursrückgänge, „normale Konsolidierung“  war „moderat“. Und von einem neuen Kurssockel bei 150,00 ging es zuletzt wieder kräfitg hoch?

Woran lag’s? Zuerst einmal bestätigte die Rheinmetall AG (ISIN: DE0007030009) durch die letzte Woche vorgelegten Quartalszahlen die eigenen Prognoseerwartungen:. Profitables Umsatzwachstum, gerade im Bereich „Weapon and Amunition“ , der dann für den nächsten Kurssprung verantwortlich war.  Rheinmetall kaufte sich „knappe Produktions- Kapazität. für das Segment Weapon and amunition“ wurde man  in Spanien fündig. Füreinen Unternehmenswert von 1,2 Mrd EUR kaufte man sämtliche Anteile an der Expal Systems S.A., ein Munitionshersteller mit erwarteten Jahresumsatz für 2022/23 von rund 400 Mio EUR. Die Gesamtkapazität des Unternehmens beläuft sich auf einen möglichen Jahresumsatz von 700 bis 800 Mio EUR – ungenutzte Kapazität, die die volle Auftragspipeline Rheinmetalls nutzen können wird.

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Synergien, neue Kernmärkte, Sortimentserweiterung – für Rheinmetall unwiderstehlich.

Auch wenn natürlich der Preis für einige Finanzjournalisten als zu hoch erscheint – 400 Mio Umsatz für 1,2 Mrd EUR. Sind aber wohl die Preise, die in der „neuen Welt der Defense-Produzenten“ möglich sind. Wie könnte mna sich sonst die neuen Kurslevel der deutschen börsennotierten Defnese-Aktien Rheinmetall und Hensoldt erklären? Kräftig aufgehellte Perspektiven, sich füllende Auftragsbücher und höhere Verteidigungsausgaben der staaten auf wohl viele Jahre erhöhen nun mal den Wert der Marktteilnehmer. HIER EINZELHEITEN ZU DEM 1,2 Mrd EUR Zukauf in Spanien.

Heute sprang die Aktie vom Vortagsschluss bei 182,89 EUR auf 189,55 EUR. Grund? Millionen-Auftrag aus der Slowakei. – Kurshoch hielt aber nicht, soviel vorab…

Rheinmetall liefert im Zuge des von der deutschen Bundesregierung beauftragten Ringtauschs Kampfpanzer an die Slowakische Republik. Insgesamt liefert man an die slowakischen Streitkräfte 15 Kampfpanzer Leopard 2 A4. Ebenso umfasst der Auftrag ein Munitionspaket sowie integrierte Ausbildungs- und Logistikleistungen. Das erste Fahrzeug soll im Dezember 2022 ausgeliefert werden, die Auslieferung soll bis Ende 2023 abgeschlossen sein.

In enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Bundesministerium der Verteidigung und den slowakischen Behörden und Streitkräften hat Rheinmetall innerhalb kurzer Zeit die notwendigen Verträge verhandelt. Sie wurden am 15. November 2022 in Brüssel von Martin Sklenár, Defence Policy Director des slowakischen Verteidigungsministeriums, Admiral Carsten Stawitzki, Abteilungsleiter Ausrüstung im Bundesministerium der Verteidigung, sowie Dr. Björn Bernhard, CEO Rheinmetall Business Unit Tactical Vehicles und Eduardo Veen Martinez, Executive Vice President Rheinmetall Business Unit Tactical Vehicles, unterschrieben.

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Auch Signal für die zukünftigen Beschaffungsentscheidungen?

Die Arbeiten an den Fahrzeugen wurden bereits begonnen. Bei den zur Verfügung gestellten Fahrzeugen handelt es sich um überholte Leopard 2 A4 aus ehemaligen Beständen verschiedener Nutzerstaaten, welche sich im Eigentum der Rheinmetall AG befinden. Was bedeutet: Lukratives Geschäft für die Düsseldorfer. Und die Munitionspakete werden wohl auch nicht die letzten gewesen sein. Dazu kommt durch den Ersatz ehemals sowjetischer Panzer durch Rheinmetall’s Leo-II-Panzer die potentiell zukünftige Erweiterung des „Fuhrparks“ fast einer Vorentscheidung für die Rheinmetall Produkte gleich.

Rheinmetall im Q3 – stark.  Basis für eine starke Rheinmetall Aktie?

Leicht durch Automotive gebremst, aber „im Plan“ mit steigenden Auftragsvolumina in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres. Neben dem erstarkten Defensearm ist man bei Automotive mit E-Mobility-Lösungen und dem früh gewählten Schwerpunkt Wasserstoff für die Zukunft gerüstet. Und das sah Morgen auch JP Morgan so, deren Analyst David Perry nach den Zahlen sein OVERWEIGHT mit Kursziel 240,00 EUR bestätigte. Eventuelle Kursschwächen sollten zu einem Einstieg genutzt werden. Und jetzt zu den Zahlen, die seine Erwartungen getroffen haben:

Der Konzernumsatz stieg in den ersten drei Quartalen 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 249 Mio EUR oder 6,5% auf 4.089 Mio EUR (Vorjahr: 3.841 Mio). Und das operative Ergebnis konnte mithalten . Trotz allgemein gestiegener Kosten stieg es um 9% auf 323 Mio EUR Diese Verbesserung stützt sich auf das Umsatzwachstum in der margenstarken Division Weapon and Ammunition sowie die Margenverbesserung in der Division Vehicle Systems. Zusätzlich wirkte sich das strikte Kostenmanagement positiv aus. Das Ergebnis im Bereich der sonstigen Gesellschaften war durch die Kosten der IT-Transformation belastet. Die operative Ergebnismarge stieg auf 7,9% (Vorjahr: 7,7%).

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EPS aus fortgeführten Aktivitäten verringerte sich in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2022 aufgrund von Sondereffekten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 4,16 EUR auf 3,93 EUR -bereinigt um diese Sondereffekte ergab sich zum 30. September 2022 ein Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten von 4,26 EUR (Vorjahr: 4,00 EUR).

Zufriedener Vorstand Defense plus E-Mobility/Wasserstoff bei den Automotives bringen Zukunft an den Rhein

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG, zur Unternehmensentwicklung: „Auch nach neun Monaten liegen wir weiter auf Kurs zur Realisierung unserer Jahresprognosen. Wir zeigen in allen unseren Divisionen Wachstum und steigern im Gesamtkonzern die Profitabilität. Das operative Ergebnis erreicht nach drei Quartalen einen neuen Rekordwert.

Und wir erwarten auch in diesem Jahr wieder ein besonders starkes Schlussquartal – vor allem im militärischen Geschäft. Dort profitieren wir jetzt und in den kommenden Monaten von den umfangreichen Auftragsvergaben aus den gestiegenen Verteidigungsbudgets. Mit unseren zivilen Produkten verbuchen wir in wachsendem Umfang Aufträge mit Komponenten und Systemen zur Elektrifizierung des Antriebs. Das zeigt, wir sind auf einem guten Weg, die Transformation der Industrie hin zur kompletten E-Mobilität zu bewältigen.“

Und die aktuell bestätigte Prognose mit einem organisches Umsatzwachstum von rund 15% und einer Verbesserung des operativen Ergebnisses und einer operativen Ergebnisrendite von über 11%, zeigt wie stark das Q4 werden soll/muss, um den Optimismus des CEO zu bestätigen
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Segmentberichte – Einzelheiten. Vehicle Systems leidet unter gesunkenem Auftragseingang und trübt so das eiegntlich dynamische Auftragsaufkommen

Vehicle Systems: Operative Marge weiter verbessert: Der Umsatz in der Division Vehicle Systems lag in den ersten drei Quartalen 2022 mit 1.320 Mio EUR um 16 Mio EUR oder 1,2% über dem Vorjahreswert. Und das operative Ergebnis verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2022 von 104 Mio EUR auf 120 Mio EUR. Die operative Marge übertraf mit 9,1% den Vorjahreswert von 8,0%. Aber der Auftragseingang ist gegenüber dem Vorjahreswert um 1.614 Mio EUR auf 842 Mio EUR gesunken. Der Vorjahreswert lag vor allem aufgrund von großen Einzelaufträgen (Challenger 2 für Großbritannien, Puma-Modernisierung und Pionierpanzer für die Bundeswehr) auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau.

Entgegen der ursprünglichen Erwartungen konnten wesentliche Aufträge insbesondere aus Deutschland noch nicht im dritten Quartal 2022 gebucht werden. Der Auftragsbestand lag mit rund 10,0 MrdEUR zum 30. September 2022 mit 486 MioEUR oder 4,6% unter dem Vorjahreswert.

Weapon and Ammunition: Neuer Rekordwert beim Auftragseingang

Die Division Weapon and Ammunition erzielte in den ersten drei Quartalen 2022 einen Umsatz von 849 Mio EUR und lag damit um 149 Mio EUR oder 21,4% über dem Vorjahreswert. Und das operative Ergebnis verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2022 um 47,7% auf 107 Mio EUR. Diese positive Entwicklung ist auf den Umsatzanstieg, einen profitablen Produktmix und auf ein höheres Beteiligungsergebnis zurückzuführen. Die operative Marge konnte von 10,4% auf 12,6% deutlich gesteigert werden.

Der hohe Umsatzanstieg resultierte im Wesentlichen aus Munitions- und Treibladungslieferungen an internationale Kunden. Der Auftragseingang stieg in den ersten drei Quartalen 2022 auf einen Rekordwert von 2.002 Mio EUR (Vorjahr: 752 Mio EUR). Hierzu trugen insbesondere ein Munitionsauftrag aus Ungarn sowie eine Beauftragung für Treibladungen aus den Niederlanden bei. Der Auftragsbestand erhöhte sich zum 30. September 2022 um
1,3 MrdEUR oder 47,2% auf 4,0 MrdEUR (Vorjahr: 2,7 MrdEUR).

Electronic Solutions: Auftragsbestand steigt auf 2,7 MrdEUR

Die Division Electronic Solutions steigerte den Umsatz in den ersten drei Quartalen 2022 um 84 Mio EUR auf 642 Mio EUR (Vorjahr: 558 Mio); dies entspricht einem Zuwachs von 15,1%. In diesem Segment ist das operative Ergebnis „nur“ um 2 Mio EUR auf 50 Mio EUR (Vorjahr: 48 Mio) gestiegen. Die operative Marge verringerte sich auf 7,7% (Vorjahr: 8,6%), was im Wesentlichen auf die Übernahme der Aktivitäten des Drohnenherstellers EMT und der daraus entstandenen Anlaufverluste zurückzuführen ist.

Der Auftragseingang erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 150 MioEUR oder 21,6% auf 845 Mio EUR. Wesentliche Auftragseingänge bezogen sich in den ersten neun Monaten 2022 auf Gefechtshelme für die Bundeswehr und eine Vielzahl kleinerer Projekte. Der Auftragsbestand lag am 30. September 2022 bei 2,7 MrdEUR und damit um 9,1% über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 2,4 MrdEUR).

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Sensors and Actuators: Booked Business um rund 40% erhöht

Der Umsatz der Division Sensors and Actuators stieg in den ersten drei Quartalen 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 38 Mio EUR oder 3,8% auf
1.045 Mio EUR. Das Umsatzwachstum resultierte im Wesentlichen aus Wechselkurseffekten und gestiegenen Abrufen in Europa sowie Asien. Und das operative Ergebnis ging in den ersten drei Quartalen 2022 um 8 Mio EUR auf 66 Mio EUR (Vorjahr: 74 Mio EUR) zurück. Der Rückgang ist insbesondere auf erhöhte Rohstoffpreise zurückzuführen, die erst zeitversetzt an die Kunden weitergegeben werden können. Die operative Marge sank auf 6,3% (Vorjahr: 7,4%).

Das Booked Business hat sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 um 40,7% auf ein Volumen von 2.083 MioEUR erhöht (Vorjahr: 1.480 MioEUR). Dazu hat insbesondere ein Großauftrag für Elektrifizierungskomponenten in Höhe von 255 MioEUR im dritten Quartal 2022 beigetragen.

Materials and Trade: Deutliches Umsatzwachstum

Die Division Materials and Trade steigerte den Umsatz in den ersten drei Quartalen 2022 auf 562 Mio EUR und übertraf damit den Vorjahreswert um 77 Mio EUR oder 15,8%. Der Umsatzanstieg ist insbesondere auf ein starkes Wachstum im Bereich der Aftermarket-Aktivitäten zurückzuführen. Bei Materials and Trade stieg das operative Ergebnis in den ersten drei Quartalen 2022 um 7 Mio EUR oder 18,9% auf 45 Mio EUR. Die operative Marge erhöhte sich auf 8,1% (Vorjahr: 7,9%). Dabei haben sich die gestiegenen Umsatzerlöse sowie die Verbesserung des At-Equity-Ergebnisses von dem chinesischen Joint-Venture positiv ausgewirkt.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 wurde ein Booked Business von 584 MioEUR erreicht. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,4% (Vorjahr: 515 Mio EUR).

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Ausblick für Rheinmetall Aktie scheint „voller Geigen“

Und bis diese neuen Defense-Aufträge sich materialisieren, sammeln die beiden Konzerne „die Ernte“ von Ausschreibungen ein, die bereits vor dem Krieg Russlands in der Ukraine betrieben wurden. Einzig bei Munitionsaufträgen scheint bereits im Q2 eine kräftige Belebung stattgefunden zu haben. Der Technologiekonzern Rheinmetall (ISIN: DE0007030009) kann „liefern“ und rechnet sich durchaus Chancen aus, die sowieso schon gut gefüllten Auftragsbücher der Defensesparte weiter zu füllen. Sowohl im Rahmen des 100 Mrd EUR Sondervermögens der Bundesregierung, als auch aus den auf 2 % des BIP erhöhten jährlichen Verteidigungsbudgets diverser Nato-/EU-Staaten. Bereits in 2021 gelang es dem Defense/Automotive (ca. 2/1)-Konzern ein sehr gesundes Ergebnis zu erzielen mit den Highlights 2021: Umsatz plus 4,7% auf 5,658 Mrd EUR – op. EBIT plus 33% auf 594 Mio EUR – Marge auf 10,5 % (Vorjahr: 8,3 %).

Derzeit überwiegen Defense-News aus Aufträgen im Rahmen des Ringtauschs und Munitionsaufträge zur Unterstützung der Ukraine

Und mit einem Höchstwert beim Auftragsbestand von 24,5 Mrd EUR ging es in 2022. Bis zum 30.06.2022 konnte dieser – und hier sind noch wenige Ukraine-Zusatzumsätze enthalten – gegenüber dem Stand des ersten halbjahres 2021 kräftig erhöht werden: Vehicle Systems (Automotive) hatte einen um rund 2% verringerten den Auftragsbestand von 10,31 Mrd EUR, „Weapon and Amunition“ 3,879  Mrd EUR (knapp 50% Plus gegenüber Vorjahr).“Electronic Solutions“ lagen bei 2,723 Mrd EUR (plus gut 10%) und „Sensors and Actuators“ erhöhte das sog. Booked Business auf 1,431 Mrd EUR (plus über 50% gegenüber H1/21). Bei „Materials and Trades“ erhöhte sich das Booked Business auf 0,4 Mrd EUR, gut 20% Plus gegenüber Halbjahr 2021.

Prognose wurde am 27.07.2022 wegen Automotive zumindest bei der hohen Umsatzerwartung reduziert. Gewinne sprudeln weiter.

Oder wie es offiziell hiess: „Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Risiken hinsichtlich der Entwicklung der globalen Automobilproduktion aktualisiert Rheinmetall seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2022. Das Unternehmen geht nunmehr davon aus, dass der organische Umsatzanstieg im laufenden Geschäftsjahr mit rund 15% am unteren Ende der bisherigen Prognosespanne, die ein organisches Wachstum zwischen 15% und 20% vorgesehen hat, liegen wird.

Die bisherige Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2022 wird bestätigt: Rheinmetall rechnet für 2022 mit einer Verbesserung des operativen Ergebnisses und einer operativen Ergebnisrendite von über 11%.(Ad-hoc, 27.07.2022, Rheinmetall)

Immer noch klar besser, als ohne Sonderprogramm und erhöhte Verteidigungsbudgets

Zwar bremst die Entwicklung des Automotive-Segments die Umsatzsprünge im Defense-Bereich offensichtlich „etwas“ aus – aber immerhin werden insgesamt noch Umsatzanstiege von 15% erwartet. Besser als das, was man „vor der Ukraine“ im Geschäftsbericht 2021 angegeben hatte mit einer Wachstumserwartung von 8% bis 10% für 2022.

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RWE? Orstedt? Nordex? Gastbeitrag: „Die Nordsee wird zu einem gigantischen Kraftwerk. Wer profitiert?“
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Und immer noch im Rahmen dessen, was man päter – nach demAngriff Russlands auf die Ukraine – optimistischer mit einer erwarteten Umsatzsteigerung von 15% bis 20% zusammenfasste. In dieser mittlerweile relativierten Wachstumsprognose seien die sich konkretisierenden Pläne der Bundesregierung „aus den vergangenen Tagen hinsichtlich möglicher Beschaffungen aus dem Verteidigungshaushalt für 2022 sowie aus dem zu schaffenden Sondervermögen Bundeswehr nach aktuellen Erkenntnissen berücksichtigt“. Und die „höhere operative Marge“ soll immer noch zu einer Verbesserung des operativen Ergebnisses führen.

Die Zeit der Euphorie scheint bei der Rheinmetall Aktie erstmal vorbei zu sein. Aber dennoch ist der Düsseldorfer Konzern durch die Entwicklungen der letzten Monate wesentlich gestärkt . Und kann auf viele Jahre mit sicheren, steigenden Umsätzen im hochmargigen Defense-Segment rechnen. Dazu die „gesellschaftliche Aufwertung“ der Defense-Branche im Rahmen der Taxonomie-Diskussion, die ohne „Ukraine“ schlecht für die Branche hätte ausgehen können. Macht die Rheinmetall Aktie weiterhin für Vermögensverwalter und Fondsgesellschaften investierbar. Und beachtenswert auch die zahlreichen Automotive-Aufträge aus dem erklärten Zukunftsfeldern „Wasserstoff“-Brennstoffzellen und E-Mobility. Hier scheinen die Rheinmetall Aktie  einiges vorzuweisen zu haben. Mittelfristig durchaus mit Perspektive. Und der heute gemeldete Zukauf scheint eine perfekte Ergänzung zum wachsenden Segment Weapons and amunition.
Rheinmetall Aktie charttechnisch stark

Rheinmetall Hensoldt Chartbild.
Chart: Rheinmetall Aktie | Powered by GOYAX.de

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