FRIEDRICH VORWERK Aktie Gewinner der Energiewende. Neben LNG-Terminals anschliessen gibt’s jetzt Amprion Auftrag für Erdkabeltrasse

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Friedrich Vorwerk Aktie wurde im März 2021 zu 45,00 EUR „an die Börse gebracht“. Die MBB SE (ISIN. DE000A0ETBQ4), ein mittelständisches Familienunternehmen, hatte entschieden: Wer im Wasserstoffbereich zukünftig eine Rolle spielen will, der muss investieren und sich positionieren.

folglich hatte man ein 45% Aktienpaket der Friedrich Vorwerk Group SE (ISIN DE000A255F11) „an den Markt gebracht“ und dazu flossen über „neue Aktien“ rund 90 Mio EUR dem Unternehmen selber zu. Auch wenn die Kursentwicklung der Friedrich Vorwerk AG bisher eher enttäuschend verlief, so kann man zumindest „was das Operative“ betrifft, mit der aktuellen Entwicklung – wieder – zufrieden sein. Nachdem es im Sommer  gelungen war, für die kurzfristig zu realisierenden Anschlussleitungen der mobilen LNG-Terminals Wilhelmshaven und dann noch Brunsbüttel Aufträge ins Orderbuch der Friedrich Vorwerk zu buchen, kommt heute ein Auftrag aus „einer anderen Ecke“ hinzu;

Friedrich Vorwerk Aktie im Blick: Tochter bekommt voraussichtlich 30% vom auf 850 bis zu 1,1 Mrd EUR veranschlagten Auftragsvolumen

Friedrich Vorwerks Tochterunternehmen Bohlen & Doyen scheint gesetzt bei der „Gleichstromverbindung A-Nord“. Mit einem Vertrag zur integrierten Projektabwicklung (IPA) zwischen Übertragungsnetzbetreiber Amprion, Bohlen & Doyen und sieben weiteren Partnerunternehmen beginnt für A-Nord die zweite und nunmehr exklusive Projektphase, deren Abschluss im ersten Halbjahr 2023 erwartet wird.

Jetzt geht es erstmal um Timing, Preise, Vorgaben

In der zweiten Projektphase sollen das Referenz-Bausoll sowie die damit verbundenen Referenzkosten ermittelt werden. Im Falle einer erfolgreichen Einigung sowie einer anschließenden Beauftragung der nächsten Projektphase durch Amprion wird das Gesamtauftragsvolumen für die beteiligten Parteien voraussichtlich im Bereich von 850 bis 1.100 Mio EUR liegen, an dem Bohlen & Doyen einen Anteil von mindestens 30 % hätte. Neben den Tiefbauarbeiten inklusive der Errichtung der für die Erdkabel benötigten Schutzrohranlagen entlang des insgesamt 300 km langen Trassenverlaufs beinhaltet der Projektumfang zudem die parallele Errichtung der Offshore-Netzanbindungssysteme BorWin4 und DolWin 4 über eine Strecke von etwa 100 km.

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Wichtiger Buastein der Energiewende – Friedrich Vorwerk Aktie massgeblich beteiligt

Die vom Übertragungsnetzbetreiber Amprion geplante Gleichstromverbindung A-Nord gilt als eine der Hauptschlagadern der Energiewende in Deutschland. Durch die Erdkabelleitung soll der künftig stark wachsende Windstrom aus der Nordsee zu den großen Verbraucherzentren in Nordrhein-Westfalen transportiert werden. Und dieser Transport wird dringend benötigt, da vor dem Hintergrund der stärkeren Elektrifizierung im deutschen Energiemarkt bis 2045 mit einer Verdopplung des Stromverbrauchs gerechnet wird.

Der aktuelle Netzentwicklungsplan 2035 (2021) sieht daher im Planungszeitraum ein Investitionsvolumen von bis zu 79 Mrd EUR vor, von denen ein großer Teil für die Erweiterung der Nord-Süd-Übertragungskapazität durch neue erdverlegte Hochspannungsleitungen vorgesehen sind. Aufgrund ihres breiten Leistungs- und Technologieportfolios sowie jahrzehntelanger Erfahrung im Landkabelbau erwartet FRIEDRICH VORWERK eine künftig stark wachsende Nachfrage in diesem Bereich.

79 Mrd Investitionsvolumen für Stromtrassen – und Friedrich Vorwerk will einen Teil des Kuchens – Voraussetzungen stimmen

Um die Wachstumschancen im Zuge der Energiewende auszuschöpfen, plant FRIEDRICH VORWERK, seine Kapazitäten in den nächsten Jahren deutlich auszubauen. Und das gilt auch für den Wasserstoffmarkt, der einen zunehmenden Trend hin zu hochkomplexen industriellen Lösungen für die Produktion, den Transport sowie die Speicherung von Wasserstoff, erlebt. Aus diesem Grund plant FRIEDRICH VORWERK den Bau eines Forschungs- und Entwicklungslabors für Wasserstofftechnologien. Außerdem sieht das Unternehmen großes Potenzial in einer weiteren internationalen Expansion und plant, seine signifikanten Investitionen in die Digitalisierung und Automatisierung fortzusetzen.

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FRIEDRICH VORWERK ist

… ein führender Anbieter von Lösungen im Bereich der Energieinfrastruktur für Gas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen. Mit fast 60 Jahren Erfahrung im Bereich komplexer Energieinfrastruktur, decken die rund 1.633 Mitarbeiter des Unternehmens ein breites Spektrum an systemkritischen Leistungen für die Energiewende ab. Der Umsatz von FRIEDRICH VORWERK ging im Jahr 2021 auf 279 Mio EUR zurück.

Und man schaut auf ein „gutes 2022“ – Prognose vor den beiden Aufträgen aus Wilhelmshaven und Brunsbüttel: Vor dem Hintergrund der sehr guten Auftragslage erwartet das Management für das Geschäftsjahr 2022 weiterhin einen Gesamtumsatz von über 320 Mio. € bei einer bereinigten EB ITMarge von 15 %.„. Und  an 12. August war es dann soweit – im Rahmen der Halbjahreszahlen wurde die Profitabilitätsprognose erhöht. Wohl nicht wie erwartet.

Aufgrund starker, insbesondere im zweiten Quartal, Belastungen durch die gestiegenen Material-, Energie- und Personalkosten der Marge, wird man etwas vorsichtiger. Da nicht auszuschließen sei, dass sich die genannten Einflussfaktoren teilweise auch auf das zweite Halbjahr auswirken, rechnet das Management für das Geschäftsjahr 2022 weiterhin mit einem Umsatz von über 320 Mio EUR, erweiterte jedoch die Spanne der prognostizierten bereinigten EBIT-Marge auf 13-15 %, gegenüber der vorherigen Erwartung von 15 %.

Und nach zwei Aufträgen „ausser der Reihe“ kann Friedrich Vorwerk auf ein prall gefülltes Auftragsbuch zum 30.06.2022 verweisen – auch wenn die beiden LNG-Aufträge nicht zu einer Erhöhung der Umsatzprognose für 2022 geführt haben, sollten sie dennoch in 2022 udn dann wohl noch mehr in 2023 positive Auswirkungen auf die Bilanz haben.
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Magforce AG am Ende. Zumindest für die Aktionäre sollte im Rahmen des heute eröffneten Insolvenzverfahrens nichts zu erwarten sein.

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Friedrich Vorwerk Aktie ohne Ergebis-Schub: Im ersten Halbjahr Auftragseingang plus 142 % bei einem Umsatz von 143 Mio EUR mit einer bereinigten EBIT-Marge von 10 %

Die Friedrich Vorwerk Group SE (ISIN DE000A255F11), erzielte in den ersten sechs Monaten 2022 einen Rekordauftragseingang von 252,0 Mio EUR, was einem Anstieg von 142,1 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 7,6 % auf 142,8 Mio EUR. Die bereinigte EBIT-Marge lag mit 10,2 % unter Vorjahr, was neben der anhaltenden Integration der zum Vorjahresende erworbenen Puhlmann-Gruppe insbesondere auf Anlaufkosten bei neu gestarteten Großaufträgen sowie auf die gestiegenen Kosten für Material und Personal zurückzuführen sei.

Auftragsbestand zum 30. Juni 2022 auf Höchststand: 422 Mio EUR

Wesentlicher Treiber des deutlich gestiegenen Auftragseingangs war neben dem Fernwärmegroßprojekt in Hamburg der strategische Auftrag für die Kabellegung und –logistik der Stromautobahn Suedlink. Darüber hinaus wird FRIEDRICH VORWERK maßgeblich den Ausbau der LNG-Infrastruktur mitgestalten, um die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Pipelinegas zu reduzieren. Mit den beiden Anschlussleitungen für die neuen LNG-Terminals in Wilhelmshaven und Brunsbüttel hat FRIEDRICH VORWERK bereits zwei Großaufträge gewonnen, welche schon in diesem Jahr Umsatzbeiträge liefern werden.

Gewinn hakt – noch?

Das bereinigte EBIT lag mit 14,6 Mio EUR deutlich unterhalb des Vorjahreswertes von 21,3 Mio EUR, was einem Rückgang der EBIT-Marge im ersten Halbjahr auf 10,2 % entspricht. Neben Anlaufkosten von zum Jahresbeginn neu gestarteten Großprojekten sowie aus der anhaltenden Integration der Puhlmann-Gruppe werden gestiegene Kosten insbesondere im Q2 genannt.

Friedrich Vorwerk Aktie sollte auf dem derzeit sehr niedrigen Kursniveau mit dem Zukunftsthema Wasserstoff, den bestimmt hochprofitablen LNG-Aufträgen und den noch zu erwatenden Aufträgen zum Ausbau der Stromtrassen durchaus einges an Potential bieten – insbesondere da man – anders als die meissten Wasserstoffwerte – bereits jetzt profitabel arbeitet. Und wenn dann noch die Aufträge mehr werden sollten…

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MBB, den Namen kennt man doch?

1995 gründeten Gert-Maria Freimuth und Dr. Christof Nesemeier in Berlin die Nesemeier & Freimuth GmbH. Die Idee hierzu wurde bereits 1986 während ihres Studiums in Münster geboren. 1997 übernahmen beide mit ihrer Gesellschaft die MBB Gelma Industrieelektronik GmbH – eine frühere Tochter des Konzerns Messerschmitt-Bölkow-Blohm – von der Daimler-Benz Aerospace AG. Fortan führte man das Kürzel MBB im Unternehmensnamen. 2006 folgte der Börsengang und im Jahr 2008 der Wechsel in den Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.

Seit ihrer Gründung wächst die MBB kräftig bei Umsatz und Gewinn, seit Börsengang im Jahr 2006 um 20 % pro Jahr, sodass man nach 37 Mio EUR Umsatz im Jahr 2005 im Jahr 2021 ein Umsatz von über 680 Mio EUR erzielte. Organisch und durch Kauf von Unternehmen plant man auch zukünftig „außerordentlich zu wachsen“.


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