FRIEDRICH VORWERK Aktie setzt dem Erfolg in Wilhelmshaven einen „drauf“

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Friedrich Vorwerk Aktie wurde im März 2021 zu 45,00 EUR „an die Börse gebracht“. Die MBB SE (ISIN. DE000A0ETBQ4), ein mittelständisches Familienunternehmen, hatte entschieden: Wer im Wasserstoffbereich zukünftig eine Rolle spielen will, der muss investieren und sich positionieren.

folglich hatte man ein 45% Aktienpaket der Friedrich Vorwerk Group SE (ISIN DE000A255F11) „an den Markt gebracht“ und dazu flossen über „neue Aktien“ rund 90 Mio EUR dem Unternehmen selber zu. Auch wenn die Kursentwicklung der Friedrich Vorwerk AG bisher eher enttäuschend verlief, so kann man zumindest „was das Operative“ betrifft, mit der aktuellen Entwicklung – wieder – zufrieden sein.

Friedrich Vorwerk Aktie im schwachen Markt grün – Zweiter Auftrag für LNG-Terminals bestätigt die „Ansage“ Chancen auf weitere Aufträge zu haben

Am 28.06.2022 gab es – wie man seit heute weiss – den ersten Streich:  Auftrag für die Verlegung der Anschlussleitung für das LNGTerminal in Wilhelmshaven gewonnen – Volumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Und heute dann der Auftrag für das zweite von drei geplanten LNG-Terminals in Deutschland: Deismal fürwahr ein Großauftrag im Gesamtvolumen von mehr als 120 Mio EUR – für das LNG-Terminal in Brunsbüttel. Hier wird von einer gleichberechtigten Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus der FRIEDRICH VORWERK Group (Friedrich Vorwerk und Bohlen & Doyen) sowie der österreichischen HABAU Group (PPS Pipeline Systems und HABAU) ein zweiteiliger Auftrag umgesetzt.

Bereits bis zum Jahresende soll am Standort Brunsbüttel das erste schwimmende LNG-Terminal in Betrieb genommen werden. Um eine zügige Einspeisung des importierten Flüssiggases in das Gasnetz zu ermöglichen, soll im Auftrag der Gasunie Deutschland zunächst ein neuer, etwa 3 km langer Leitungsabschnitt (ETL 185) vom Hafengebiet Brunsbüttel zur vorhandenen Gasleitung von SH Netz realisiert werden.

Und ab Anfang 2023 realisiert der Fernleitungsnetzbetreiber eine zusätzliche, etwa 55 km lange Transportleitung (ETL 180) von Brunsbüttel nach Hetlingen, über die perspektivisch dann auch deutlich größere Mengen von regasifiziertem Flüssiggas in das bestehende Erdgasnetz eingespeist werden können. Der erste Teil des Auftrags – 3 KM Anschlussleitung – staretet bereits in der zweiten Jahreshälfte 2022 mit der Realisierung.

FRIEDRICH VORWERK ist

… ein führender Anbieter von Lösungen im Bereich der Energieinfrastruktur für Gas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen. Mit fast 60 Jahren Erfahrung im Bereich komplexer Energieinfrastruktur, decken die rund 1.633 Mitarbeiter des Unternehmens ein breites Spektrum an systemkritischen Leistungen für die Energiewende ab. Der Umsatz von FRIEDRICH VORWERK ging im Jahr 2021 auf 279 Mio EUR zurück.

Und man schaut auf ein „gutes 2022“ – Prognose vor den beiden Aufträgen aus Wilhelmshaven und Brunsbüttel: Vor dem Hintergrund der sehr guten Auftragslage erwartet das Management für das Geschäftsjahr 2022 weiterhin einen Gesamtumsatz von über 320 Mio. € bei einer bereinigten EB ITMarge von 15 %.„.
Und nach zwei Aufträgen „ausser der Reihe“ sollte doch eigentlich die Prognose, zuletzt am 13.05.2022 bestätigt, demnächst „überarbeitet“ werden können? Insbesondere da beide Aufträge bereits – unter extremen Zeitdruck – in 2022 „gestartet werden“ und so zu einem gewissen Teil auch abrechenbar sein sollten. Die aktuelle Notlage sollte der Marge der von Friedrich Vorwerk erstellten Angebote auch nicht geschadet haben.
Im Q1 konnte man den Umsatz steigern – Gewinn  bleib erst mal zurück – Rekordauftragsbestand gibt Sicherheit

Man hat den Umsatz im ersten Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 11 % von 52,5 Mio EUR auf 58,4 Mio EUR erhöhen können. Und der Auftragseingang konnte im ersten Quartal sogar signifikant um 90 % auf 123,5 Mio EUR gesteigert werden. Wesentlicher Treiber des hohen Auftragseingangs im ersten Quartal war das Segment Adjacent Opportunities, in dem unter anderem die umfassenden Turnkey-Kompetenzen der Unternehmensgruppe im Bereich der stark nachgefragten Fernwärmelösungen gebündelt werden. Der Auftragsbestand erreichte zum 31. März 2022 mit 377,9 Mio EUR einen neuen Höchststand in der Unternehmensgeschichte.

Das bereinigte EBIT lag mit 5,4 Mio EUR unterhalb des Vorjahreswertes von 8,5 Mio EUR. Hintergrund der geringeren Profitabilität sei zum einen der gleichzeitige Anlauf mehrerer Großprojekte, der mit signifikanten Anlaufkosten verbunden gewesen sein soll. Zum anderen sollen auch Aufwendungen im Zusammenhang mit der Integration der jüngst akquirierten Gottfried Puhlmann-Gruppe für eine temporäre Beeinträchtigung der Ergebnissituation gesorgt haben. Für den weiteren Jahresverlauf erwarte das Unternehmen eine Rückkehr zur prognostizierten EBIT-Marge von 15 %.

Nel’s „Neuer“ muss liefern. Freitag einen Auftrag mit Leuchtturmcharakter. Am 2.08. ao HV mit Richtungsentscheidung plus Verkaufsempfehlung plus das alte Thema…
Klöckner Aktie aktuell bei einem KGV von 1,16. Im ersten Halbjahr 2022 deutet sich eine weitere Gewinnsteigerung gegenüber Rekordjahr 2021 an.
Konkret

Um die Wachstumschancen im Zuge der Energiewende auszuschöpfen, plant FRIEDRICH VORWERK, seine Kapazitäten in den nächsten Jahren deutlich auszubauen. Der stark wachsende Wasserstoffmarkt erlebt einen zunehmenden Trend hin zu hochkomplexen industriellen Lösungen für die Produktion, den Transport sowie die Speicherung von Wasserstoff. Aus diesem Grund plant FRIEDRICH VORWERK den Bau eines Forschungs- und Entwicklungslabors für Wasserstofftechnologien. Außerdem sieht das Unternehmen großes Potenzial in einer weiteren internationalen Expansion und plant, seine signifikanten Investitionen in die Digitalisierung und Automatisierung fortzusetzen.

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MBB, den Namen kennt man doch?

1995 gründeten Gert-Maria Freimuth und Dr. Christof Nesemeier in Berlin die Nesemeier & Freimuth GmbH. Die Idee hierzu wurde bereits 1986 während ihres Studiums in Münster geboren. 1997 übernahmen beide mit ihrer Gesellschaft die MBB Gelma Industrieelektronik GmbH – eine frühere Tochter des Konzerns Messerschmitt-Bölkow-Blohm – von der Daimler-Benz Aerospace AG. Fortan führte man das Kürzel MBB im Unternehmensnamen. 2006 folgte der Börsengang und im Jahr 2008 der Wechsel in den Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.

Seit ihrer Gründung wächst die MBB kräftig bei Umsatz und Gewinn, seit Börsengang im Jahr 2006 um 20 % pro Jahr, sodass man nach 37 Mio EUR Umsatz im Jahr 2005 im Jahr 2021 ein Umsatz von über 680 Mio EUR erzielte. Organisch und durch Kauf von Unternehmen plant man auch zukünftig „außerordentlich zu wachsen“.


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