Encavis PNE Energiekontor Nordex ABO Wind oder Clearvise (TEIL 2) – Fraunhofer Zahlen zur Nettostromerzeugung zeigen Photovoltaik und Wind auf Vormarsch. Auf Dauer?

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Encavis PNE Energiekontor Nordex ABO Wind oder Clearvise (TEIL 2) - Fraunhofer Zahlen zur Nettostromerzeugung zeigen Photovoltaik und Wind auf Vormarsch. Auf Dauer?

Encavis PNE Energiekontor Nordex ABO Wind oder Clearvise – Aktien die mit „Wind“ Geld verdienen oder es zumindest versuchen. „Windenergieaktien“ oder „Erneuerbare Energien – Aktien“ mit unterschiedlichen Ansätzen, unterschiedlichen Ertragsprofilen und unterschiedlicher Kursperformance in 2022.

Und wie es 2023 weitergeht, ist natürlich die grosse Frage. Steht die Windenergiebranche vor einer Sonderkonjunktur für mehrere Jahre? EU-Milliarden-EUR-Förderprogramme zur Decarbonisierung, erhöhter Elektrizitätsbedarf aus erneuerbaren Quellen für die imme rgrössere Marktantiele gewinnende E-Mobilität und der gewaltige Ausbau der „green hydrogen“-Erzeugung durch Elektrolyse – in Europa und „fürEuropa“, wie im REPowerEU-Programm definiert.

Wer wird am meissten profitieren? Anlagenbauer, Projektierer oder Betreiber? Encavis PNE Energiekontor Nordex ABO Wind oder Clearvise – einige Vertreter einer Trendbranche. Mit Vesonderheiten. FraunhoferZahlen zeigen das Wachstum und Wachstumspotential.

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat bereits die Jahresauswertung zur Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2022 vorgelegt. Und das Jahr war von extremen Preisen und einem starken Wachstum bei den erneuerbaren Energien geprägt.Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Nettostromerzeugung, d.h. dem Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, lag bei 49,6 Prozent und ihr Anteil an der Last lag bei 50,3 Prozent. Einzig die Photovoltaik erreichte die von der Bundesregierung vorgegebenen Ausbauziele und konnte ihren Beitrag zur Stromerzeugung um 19 Prozent steigern.

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Solar ging 2022 voran – aber lange Genehmigungsverfahren und fehlende Flächenausweisungen als „Wind-Hinderniss“ sind erkannt und werden politisch adressiert

Die deutschen Photovoltaikanlagen erzeugten 2022 etwa 58 TWh, wovon ca. 53 TWh ins öffentliche Netz eingespeist und 5 TWh selbst verbraucht wurden. Der Zubau von EEG-Anlagen mit 6,1 Gigawatt erhöhte die installierte Leistung auf ca. 66 Gigawatt (Stand November). Dies war der höchste Photovoltaik-Zubau seit 2013. Dank des Zubaus und des sonnigen Wetters stieg die Solarstromerzeugung um 19 Prozent gegenüber 2021. Von April bis August und im Oktober war die monatliche Stromerzeugung von Photovoltaik-Anlagen höher als die von Steinkohlekraftwerken und von März bis September höher als die von Gaskraftwerken.

Während es bei Photovoltaik aufwärts ging, war es für Wind onshore 2022 ein durchschnittliches Jahr, Wind offshore war eher unterdurchschnittlich. Wind on- und offshore produzierten zusammen ca. 123 TWh, nach 112 TWh in 2021. Unseren Blick auf die potentiellen Profiteure der Entwicklung bei den „Erneuerbaren“ starteten wir gestern mit den ersten drei unserer Liste – Encvais PNE Energiekontor. Heute geht es weiter mit Nordex ABO Wind Clearvise – Teil2:

Encavis PNE Energiekontor Nordex ABO Wind oder Clearvise: Potentieller Turnaround-Kandidat – mit Aktie im Aufwärtstrend seit den Tiefs bei 6,98 EUR mehr als verdoppelt auf aktuell 14,20 EUR. Und weiter?

Und bei Nordex könnte man sich möglicherweise durch den Nachfrageschub aufgrund der politischen Entwicklungen vom extremen Kostendruck und Wettbewerb zwischen den Herstellern etwas abkoppeln. Seit der Einführung von Auktionssystemen an den meisten Energiemärkten ist die Branche weltweit durch zunehmenden Preis-Wettbewerb geprägt. Die Stromerzeuger mit den niedrigsten Geboten erhalten im Auktionssystem den Zuschlag und geben diesen Kostendruck an die Hersteller von Turbinen weiter. Diese müssen daher ihre Produktionskosten reduzieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Kosten für Energieerzeugung aus Wind sind in den letzten fünf Jahren um rund 50 % gesunken, diese Entwicklung hat sich negativ auf die Profitabilität der Hersteller ausgewirkt.

Nordex Aktie unter Druck – zwischenzeitlich sogar aus dem SDAX geworfen – und wiedergekehrt. Wenigstens gab es zweimal Geld für die Nordex Group (ISIN: DE000A0D6554), 140 Mio EUR vom Hauptaktionär Acciona mit Kapitalerhöhung ohne Bezugsrecht und  212 Mio Kapital-„zufuhr“ im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht.

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Genug Geld um die Durstphase zu überstehen.

Wichtige Zuflüsse um die schwierige Entwicklung der Kostensituation der Komponenten, erhöhten Logistikkosten, Produktionsumstellung, Kosten von Rationalisierunsgmassnahmen und einmaliger Kosten einer Cyberattacke „auszugleichen“. Und das Management scheint weiterhin  mittelfristig vom Erreichen einer EBITDA-Marhe von 8 % überzeugt.Und bei Vorlage der Q3-Zahlen startete die Erholung der Aktie:

Wieso führet eine Ausweitung des Verlustes auf ein negatives Konzernergebnis von 371,6 Mio EUR zum Stichtag 30.09.2022 zu steigenden Kursen?

Etwa eine Festlegung der für 2022 erwarteten EBITDA-Marge „am unteren Ende des am 24. Mai 2022 veröffentlichten Prognosekorridors bei rund minus 4 Prozent erwartet.“? Lag es an „fetten Auftrageingängen? Nein, diese stagnierten eher: „belief sich der Auftragseingang im Segment Projekte (ohne Service) auf solide 4,4 GW (9M/2021: 4,6 GW)“.  Also warum erhöhte der Analyst von Jeffries nach den Q3-Zahlen sein Kursziel für die Nordex-Aktie von 13,00 auf 14,00 EUR?

Zuerst mit den Worten des Analysten, für den die Nordex-Aktie nach der Quartalsmeldung noch mehr ein BUY ist, als zuvor: Q3 habe erste Anzeichen geschäftlicher Verbesserungen verdeutlicht, schrieb Analyst Constantin Hesse in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Es seien aber vor allem die neu gesteckten Erwartungen an eine Margenerholung, die ihn zuversichtlicher mit Blick auf die Aktie stimmten. Auch wenn die Auftragsdynamik in den nächsten zwölf Monaten nicht zunehmen werde, dürften die Kostenstabilisierung, die Verbesserung der Lieferkette und die Preisdisziplin die Margen bis Mitte 2024 auf die von Nordex angestrebte 8-%-EBITDA-Marge bringen.

Jetzt mit den Worten des CEO José Luis Blanco

Der CEO stellte klar: „In einem herausforderndem Marktumfeld gelang es uns bei den neuen Aufträgen höhere Verkaufspreise zu erzielen, die die massiven extern verursachten Kostensteigerungen mittelfristig kompensieren und unsere Profitabilität erhöhen werden. Mit Blick in die Zukunft, haben wir unsere neue N175/6.X-Turbine vorgestellt. Damit ergänzen wir unser Produktangebot um eine hocheffiziente Turbine, um die in den kommenden Jahren erwartete steigende Nachfrage unserer Kunden noch besser bedienen zu können. Wir sind von den weltweit mittelfristig vielversprechenden Aussichten für unsere Industrie weiterhin überzeugt.“

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Und dazu die Zahlen aus der Quartalsmeldung- höhere Preise, immer mehr Serviceerträge

Möglichst viele Aufträge gewinnen, die auch im Falle steigender Rohstoff- und Logistikkosten noch „profitieren“ – dass ist das Mantra. Und da konnte man bei Nordex auf einen „gesunden Auftragseingang“ in den ersten neun Monaten des Jahres blicken, der sich fast auf Vorjahresniveau bewegte. Und was dabei vile wichtiger ist: (…) belief sich der Auftragseingang im Segment Projekte (ohne Service) auf solide 4,4 GW (9M/2021: 4,6 GW); dies entspricht einem Wert von 3,6 Mrd. EUR (9M/2021: 3,2 Mrd. EUR). Dabei erreichte der durchschnittliche Verkaufspreis in Euro je Megawatt Leistung (ASP) mit 0,91 Mio. EUR/MW im dritten Quartal einen Anstieg von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.“

Und dieses durchgesetzten Preissteigerungen werden sich natürlich auf die zukünftige Ertragssituation auswirken. Dazu kommt die kontinuueirlich steigende und immer bedeutender werdende zweite Einnahmequelle des Konzerns – berechenbar, dauerhaft und regelmässig fliessend: Ein Auftragsbestand von „3,1 Mrd EUR (9M/2021: 3,0 Mrd. EUR) auf das Segment Service. Somit ist der Auftragsbestand der Nordex Group weiterhin gut. (…) Im Segment Service belief sich der Umsatz per Ende September auf 398 Mio EUR (9M/2021: 332 Mio EUR).“

Aktienkurs aktuell: 14,20 EUR (17:30 Uhr, XETRA, 10.01.2022)
Markkapitalisierung: 3,01 Mrd EUR
52-Wochen Hoch/Tief:17,48 EUR/ 6,98 EUR
Fazit: Aktuell zeigt die Aktie eine klare Erholungstendenz und nimmt schon mal den erwarteten Break-Even „vorweg“. Politisches Umfeld könnte vielleicht mittelfristig „helfen“, 2022 wird noch rot. Analysten: 5″BUY“ und 5″Hold“. Durchschnittliches Kursziel von 13,59 EUR liegt aktuell unter dem aktuellem Kursniveau. Selbst die in den letzten 12 Monaten gesehenen Hochs kommen näher. Ob sich das fortsetzen wird? Ein Anlagenbauer, der an seiner Profitabilität seit langem arbeitet und erst mittelfristig eine Entspannung sieht, getragen vom REPowerEU-Wind. Und so gilt wohl derzeit an der Börse: Turnaround Stories bieten im Erfolgsfalle grosse Kurschancen.
Nach der gesicherten Liquidität geht es jetzt – wieder – um die Kosten, die Marge! Wie kann man diese Probleme in einer Gemengelage aus Lieferengpässen, explodierenden Rohstoffpreisen und extrem verteuerten Logistikkosten „in den Griff“ bekommen?
CHART – Encavis PNE Energiekontor NordexABO Wind oder Clearvise


Chart: Nordex SE | Powered by GOYAX.de

Encavis PNE Energiekontor Nordex ABO Wind oder Clearvise: Aktie im Höhenflug. Ende nicht in Sicht.

ABO Wind Aktie – eine „Wette“ auf den Erfolg der Energiewende. REPowerEU, Fitfor55 oder andere Initiativen weltweit sollten der Windenergiebranche Rückenwind geben. Auch wenn das – noch? – nicht für die Windenergieanlagenbauer gilt, die mit Margenproblemen zu kämpfen haben, so gilt es um so mehr für Projektentwickler, wie es ABO Wind in Reinkultur ist. Vor einiger Zeit konnten wir einen Blick „von Innen“ auf die ABO Wind AG (ISIN: DE0005760029) bieten: EXCLUSIVINTERVIEW mit dem Mitglied der Geschäftsführung der ABO Wind AG (ISIN: DE0005760029), Herrn Alexander Koffka. Und laufend bestätigt der Projektierer den optimistischen Blick auf die Windenergiebranche – trotz Genehmigungsschneckentempo in Deutschland, trotz bayerischer Verweigerunsghaltung und trotz Übergewinndiskussion. Und ABO wind steht ja nicht nur für Windenergieprojekte, sondenr auch für eine grosse Solarpipeline und viele Wasserstoffprojekte:

Starke Nachfrage am Markt – und hohe Zahlungsbereitschaft lässt die Kassen klingeln bei ABO Wind

In eher nüchternem Tonfall berichtete Anfang Dezember  der Projektentwickler, der sich noch im September trotz Zinswende-Diskussion – rund 70 Mio EUR in Form von Schuldscheindarlehen zum Ausbau des Geschäfts sichern konnte, von einem erwartetem Gewinn nach Steuern in Höhe von annähernd 17 Mio EUR für 2022 auszugehen. Prognostiziert hatte die Gesellschaft bislang, mindestens das Jahresergebnis des Vorjahres (13,8 Mio EUR) zu erreichen. Die Analysten von Metzler und First Berlin hatten in ihren jüngsten Veröffentlichungen das Jahresergebnis 2022 auf 15 beziehungsweise 14,3 Mio EUR geschätzt.

… und 2023 soll einen noch kräftigeren Gewinnanstieg liefern. Über den 20 Mio EUR, die man erst für 2024 erwartet hatte…

Für das Folgejahr erwartet ABO Wind nunmehr eine weitere deutliche Ergebnisverbesserung. Nach aktuellem Stand der Geschäftsplanung soll der Nettogewinn des Konzerns 2023 voraussichtlich zwischen 22 und 26 Mio EUR liegen. Bislang hatte ABO Wind die Erwartung kommuniziert, im Jahr 2024 erstmals die Schwelle von 20  Mio EUR beim Konzernjahresgewinn zu überschreiten. Und wie geht das? Man will die aktuell günstige Stimmung am Markt für erneuerbare Energien nutzen. Alle wollen „dabeisein“, was uns vor kurzem bereits über ein hohes Interesse an dem Aktienpaket Morgan Stanleys an PNE „spekulieren“ lies.

Rheinmetall Aktie mittlerweile wieder gut über 210,00 EUR – könnte weitergehen. Heute dreistelliger Mio EUR Auftrag für Defense Sparte.
Encavis PNE Energiekontor  – Teil1 – Wie wirken die 2022er-Zahlen zu den „Erneuerbaren“ des Fraunhofer Instituts? Teil2 mit Nordex ABO Wind und Clearvise folgt.
Biotest Squeeze Out Kandidat? COVID-Medikament in Phase III, hohe Investitionen zulasten kurzfristiger Gewinne. Hepatitis-Wirkstoff Phase II

Es geht wohl „um etwas grösseres“ in 2023: „Grund für die nunmehr veränderte Erwartung bezüglich 2023 sind sich für das nächste Geschäftsjahr anbahnende Projekteverkäufe von bereits genehmigten Wind- und Solarparks in internationalen Märkten. ABO Wind strebt einzelne Verkäufe wegen des dafür aktuell günstigen Marktumfelds an. Aufgrund einer großen Nachfrage von Investoren nach baureifen Erneuerbare-Energie-Projekten ist das Preisniveau hoch. ABO Wind befindet sich in Gesprächen mit mehreren potentiellen Investoren. Ein erfolgreicher Abschluss der Verkaufsverhandlungen scheint zum gegenwärtigen Zeitpunkt wahrscheinlich. Sollte der Verkauf jedoch nicht zustande kommen, wäre die Ergebnisprognose für 2023 zu reduzieren.

Aktienkurs aktuell. 76,40  EUR (17:30 Uhr, XETRA,10.01.2023)
Markkapitalisierung: 688,97 Mio EUR
52-Wochen Hoch/Tief. 78,20 EUR/ 41,60 EUR
Nicht nur 20 GW Projekte im Bereich Solar- und Windenergie – zusätzlich 15 GW mit“Wasserstoffproduktion“-verbundene beim Unternehmen aus Wiesbaden – MEHR DAZU IN UNSEREM BEITRAG VOM 26.08.2022 – Perspektiven vorhanden. Die anspruchsvollen CO2-Pläne von EU und deren einzelnen Mitgliedsstaaten sind auf einen zügigen Ausbau der „Erneuerbaren“ angewiesen. Und die  letzte Prognsoseerhöhung passt ins Bild.
CHART – Encavis PNE Energiekontor Nordex ABO Wind oder Clearvise

Chart: Abo Wind AG | Powered by GOYAX.de

Encavis PNE Energiekontor Nordex ABO Wind oder Clearvise: Auf dem Weg in ganz neue Dimensionen durch Tion ex. Pacifico Renewables

Clearvise Aktie vor Neubewertung. Clearvise und Tion  – zwei börsennotierte Unternehmen, die – vorerst in Form eines MoU – sich gemeinsam neu sortieren wollen. clearvise würde mit einem Sprung ihr Wind- und Solarportfolio um 55% auf dann 469 MW erhöhen.

Sollte das Ziel clearvise’s von 1GW bis 2025 wohl ohne nachfolgende Kapitalerhöhungen sichern. Und Tion AG ex Pacifico Renewables Yield AG (ISIN: DE000A2YN371) würde zukünftig „nur“ noch Beteiligungen managen und Investitionen über erneuerbare Energien hinaus „in andere skalierbare grüne Technologien zu tätigen„. Und zu den Beteiligungen soll am Ende ein Anteil von 40% an der clearvise AG (ISIN: DE000A1EWXA4) gehören. Neben einem Erwerb von 21, 9% der clearvise Aktien vom Pacifico Ankeraktionär Pelion plant man bei Pacifico durch die Sacheinlage ihrer gesamten europäischen Solar- und Windparks gegen zusätzliche Aktien und Barmittel in die clearvise AG die Beteiligung von Pacifico Renewables an der clearvise AG auf dann 40 % zu erhöhen,

25 Mio EUR Kapitalerhöhung  im Dezember erfolgreich „durchgezogen“. Für…

clearvise beabsichtigt, die Erlöse aus der Bezugsrechtskapitalerhöhung im Rahmen der Wachstumsinitiative clearSCALE2025 für die Finanzierung des weiteren Portfolioausbaus einzusetzen. Ein wesentlicher Teil davon ist die geplante Transaktion des gut 159 MW großen europäischen Wind- und Solarportfolios der Tion Renewables AG (vormals: Pacifico Renewables Yield AG), die den Wachstumskurs der clearvise stark beschleunigen würde. Die Gespräche sollen gute Fortschritte machen.

Mutares Aktie wieder mit steigenden Kursen. Operativ erfolgreicher Start in 2023 hilft. Heute den bereits zweiten Exit in 2023 gemeldet.
SFC Energy im SDAX. Wer hätte das vor einigen Monaten für möglich gehalten? Und zu Jahresanfang ein Folgeauftrag aus Kanda. Läuft.
Nordex SE braucht in Zukunft margenstarke Aufträge, um die Fehler der Vergangenheit verarbeiten und kompensieren zu können – 200 MW mehr. Kanada.
Gleichzeitig plant clearvise,…

…die Emissionserlöse anteilig für die Finanzierung der Solarprojekte Wolfsgarten (~38MW) und Heiligenfelde (~11 MW) zu verwenden. Beide Parks befinden sich derzeit in der finalen Entwicklungsphase. So erwartet clearvise die Genehmigungen für die Solarparks Wolfsgarten und Heiligenfelde im Dezember 2022 bzw. im ersten Quartal 2023. Des Weiteren sind die restlichen 20 % bis 30 % der Erlöse für andere, kleinere Entwicklungsprojekte aus der Pipeline vorgesehen. Sollte die Transaktion mit Tion oder eines oder mehrere der hier genannten Projekte nicht realisiert werden und sollten somit die darauf entfallenden Erlöse nicht benötigt werden, beabsichtigt die Gesellschaft, die Mittel für andere Projekte und allgemeine Unternehmenszwecke zu verwenden.

Manuel Sieth, CFO der clearvise AG, erklärt: „„Wir haben die Bezugsrechtskapitalerhöhung planmäßig abgeschlossen und damit den nächsten Schritt für eine erfolgreiche Umsetzung unserer Wachstumsinitiative clearSCALE 2025 vollzogen. Ein Großteil unserer Aktionäre hat die Möglichkeit rege genutzt, sich unter Ausübung des Bezugsrechts an der Kapitalerhöhung zu beteiligen und damit die clearvise AG auf ihrem weiteren Wachstumspfad zu begleiten. Die erzielten Bruttoemissionserlöse von rund EUR 25 Mio. geben uns zusätzlichen Handlungsspielraum für den geplanten Portfolioausbau im Jahr 2023. So tragen die generierten Erlöse dazu bei, dass wir verschiedene attraktive Projekte weiterverfolgen können. Insgesamt sehen wir uns in einer guten Ausgangsposition, bis 2025 das Portfolio auf 1 GW auszubauen.“

… und am 17.10.2022 gab es wieder einmal eine Prognoseerhöhung

Unter Berücksichtigung der Produktions- und Umsatzzahlen von Januar bis August 2022 wurde die Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr 2022 erneut erhöht. Grundsätzlich basiert clearvise ihre Umsatz- und Ergebnisprognose jeweils nur auf den bis zum jeweils abgelaufenen Monats-Ultimo (d.h. aktuell bis zum 31. August 2022) vereinnahmten Erlösen sowie zukunftsbezogen ausschließlich auf den gesicherten Preisen aus Einspeisetarifen und abgeschlossenen Stromlieferverträgen (sog. Power Purchase Agreements, PPA).

Die Verordnung des Rates der EU über Notfallmaßnahmen als Reaktion auf die hohen Energiepreise, welche am 7. Oktober 2022 veröffentlicht wurde, sieht eine Obergrenze für Markterlöse von 180 EUR pro Megawattstunde vor. Auch wenn die Verordnung noch viel Spielraum in der Umsetzung für die einzelnen Mitgliedsstaaten lässt, erwartet clearvise nach aktuellem Stand aufgrund der konservativen Methodologie bei der Erstellung der Prognose für das Jahr 2022 keine negativen Auswirkungen hierdurch.

Nel RWE Equinor Statkraft Friedrich Vorwerk – Wasserstoffwunder in Norwegen? Top News überschlugen sich bei Habeck Besuch.
Tesla – für den Platow Brief einer der profitabelsten Autohersteller ohne Verbrenner-Altlasten. Noch ist dem Platow Brief die aktie zu teuer. Hinweis: „Weiter beobachten“.
Niiio Finance DEFAMA – Zwei spannende Interviews mit CEO’s, die zugleich Gründer und Hauptaktionäre sind. Macht einen Unterschied.
Und die Gründe die bis zum 30.08.2022 für eine Prognoseerhöhung gut waren, bestehen weiterhin fort – also nach der Prognoseerhöhung ist vor der…

ngesichts der guten meteorologischen Bedingungen in den vergangenen Monaten und angetrieben von deutlich gestiegenen Strompreisen in den Zielmärkten, erwartet clearvise nun für das Geschäftsjahr 2022 einen Konzernumsatz im Korridor von 55 bis 59 Mio EUR an Stelle der im Laufe des Jahres zuletzt erhöhten Prognose im Bereich von 50 bis 54 Mio EUR. Entsprechend hebt clearvise erneut auch ihre Prognose für das bereinigte Konzern-EBITDA für das Jahr 2022 auf 41 bis 45 Mio EUR an. Die bereinigte Konzern-EBITDA-Marge läge mit der erneuten Prognoseerhöhung im Bereich von rund 75% bis 76%. Die Stromproduktion wird unverändert in einer Bandbreite von 480 bis 540 GWh prognostiziert.

Aktienkurs aktuell. 2,32 EUR (17:30 Uhr, XETRA,10.01.2023)
Markkapitalisierung. 174,8 Mio EUR
52-Wochen Hoch/Tief. 1,78 EUR/ 3,05 EUR
Fazit: Aktuell handelt die Aktie weit entfernt vom 52-Wochen Hoch, 2023 sollte clearvise in neue Dimensionen wachsen können, sofern der „deal“ mitTion klappen sollte. Analysten: 1″BUY“ von SMC, ein sehr eingeschränktes Coverage mit entsprechend wenig Aussagkraft. Kursziel ist auf 3,90 EUR festgesetzt.
CHART – Encavis PNE Energiekontor Nordex ABO Wind oder Clearvise
clearvise Pacifico Renewables Yield Chartvergleich
clearvise AG | Powered by GOYAX.de

 

TEIL 1 MIT Encavis PNE Energiekontor HIER!

Am Aktienmarkt kann die gesamte Kette abgebildet werden: Produzent, Entwickler, Bestandshalter – und Energieversorger, die „grün“ werden wollen

Aber es gibt in diesem Thema für jeden Geschmack etwas: Bei einer ABO Wind AG, die sich ausschliesslich auf das Segment der „Dienstleistungen für die Eigentümer eines Windenergieparks befasst: „Standortbegutachtung, Planung, Genehmigung und Finanzierung bis hin zu Errichtung, Netzanschluss, Betriebsführung und Service“.

Oder eher bei den „Zwittern“ einer PNE AG oder Energiekontor AG, die sowohl für andere die Dienstleistungen einer ABO Wind AG erbringen. Und parallel noch einen eigenen Bestand an Windenergie Parks aufbauen, also Eigentümer ausgewählter Projektentwicklungen werden. Oder wie sieht es bei einem „reinen“ Betreiber von Windenergieanlagen – oft in Kombination mit Solaranlagen und Energiespeichern – aus? Der für den eigenen Bestand Parks aufbaut oder von dritten in verschiedenen Entwicklungsstadien erwirbt. Wie beispielsweise eine Encavis AG? Oder Windanlagenbauern wie Nordex oder Siemens Gamesa. Und dann gibt es natürlich noch die „Grossen“- Energieversorger. Eben jene, die sich auf erneuerbare Energien fokussieren und dabei einen Schwerpunkt auf Windenergie legen: Wie eine RWE oder eine Ørsted.

 

 

 

 

 

 

Steinhoff Aktionäre doch noch eine Chance? SdK bietet zumindest „Kräftebündelung“. Besser als nur abnicken. Allemal.
TeamViewer Aktie – starke Zahlen. Wird vielleicht doch noch was.

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