SHOP APOTHEKE ZUR ROSE – EBITDA Breakeven in 2023 erreichbar, laut Zur Rose. Grund für einen Vergleich.

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SHOP APOTHEKE Zur Rose Growth Aktien Out oder Einstiege?

SHOP APOTHEKE Zur Rose Growth Aktien – „out“ oder schon Einstiege? Vergleich der beiden „Online-Apotheken“ nach den Halbjahreszahlen. Beide „in der Pandemie“ gehypt, den Schwerpunktmarkt Deutschland adressierend mit europaweiten Ambitionen. Beide Aktien lange „unter Druck“,

Wobei SHOP APOTHEKE seit den überzeugenden vorläufigen Zahlen für das Q2 die Anleger förmlich in Begeisterung gebracht hat . Aber eine Kursbegeisterung, die sich als Strohfeuer erwies. Und mittlerweile liegt man zwar relativ besser als die Zur Rose Aktie, aber trotzdem auch „weit entfernt“ von dne alten Kursen. Aktuell handeln beide Anbieter weit unter ihren ehemaligen Höchstständen. Und  beide sind Growth-Aktien, die immer noch weit entfernt vom Breakeven schienen, mit dem heutigen Ausrufezeichen von Zur Rose, das man bereits in 2023 den EBITDA (!) Breakeven erreichen will, den bereinigten (!). Aber immerhin, wobei natürlich besonderes Augenmerk auf die Form der Bereinigungen gelegt werden muss. 
Halt Wachstumswerte, wie sie im Buche stehen, anfälllig für steigende Zinsen, die Refinanzierungen verteuern, und anfällig für schwache Börsen, die Kapitalerhöhungen oder Anleihemissionen erschweren oder sogar „nicht mehr attraktiv machen können“. Growth Aktien, zu „teuer“ in Zeiten steigender Zinsen? Gebeutelt durch den Paradigmenwechsel von Growth zu Value-Aktien. wobei die Überbewertung der Growth  gegenüber Value Aktien gerade an den Börsen abgebaut werde – oder bereits ist? Aufgrund der Überschneidungen bei den Geschäftsmodellen bietet sich ein Vergleich an zwischen den beiden E-Commerce-Apotheken an. Und die grosse Frage ist: Sind wieder „interessante“ Bewertungsrelationen“ bei den beiden Aktienwerten erreicht oder….

SHOP APOTHEKE Zur Rose Growth Aktien im Check

Auch wenn die Unternehmen sich selbst als „Europas grösste E-Commerce-Apotheke und eine der führenden Ärztegrossistinnen in der Schweiz“ bzw. als „eine der führenden Online-Apotheken in Europasehen, so ähneln sich die Ansätze, die Ziele und die Themen: Marktplatz, E-Rezept, Digitalisierung.
Aktienkursentwicklung, Bewertung, Kennziffern

SHOP APOTHEKE: Die Aktie handelt aktuell bei 79,42 EUR (18.08.2022, XETRA, 12:34 Uhr). Den 12-Monatshöchstkurs markierte sie bei 165,70 EUR, den Teifstkurs vor kurzem bei 65,28 EUR. Auf 52-Wochensicht liegt ein Kursverlust von 41,34 % vor. Die aktuelle Marktkapitalisierung beträgt 1.450 Mio EUR – bei einem Umsatz von 1.060 Mio EUR in 2021 und einem Verlust von Minus 74,2 Mio EUR, ohne jede Bereinigung.

Zur Rose Group:Die Aktie handelt aktuell bei 59,90 CHF (18.08.2022, SWX, 17:30 Uhr, aktuell ca. Parität des CHF zum EUR). Den 12-Monatshöchstkurs markierte sie bei 431,00 CHF, den Tiefstkurs vor kurzem bei 55,15 CHF. Auf 52-Wochensicht liegt ein Kursverlust von 82,73 % vor. Die aktuelle Marktkapitalisierung beträgt nur noch 677,12 Mio CHF – bei einem Netto-Umsatz von 1.725 Mio CHF in 2021 und einem Verlust von 225.7 Mio CHF., ohne jede Bereinigung.

FAZIT: Die SHOPAPOTHEKE scheint „teurer“ als ihr Schweizer Wettbewerber, wenn man das KUV betrachtet, hierbei sollte aber das „anders gelagerte“ Schweiz Geschäft der Zur Rose geringer gewichtet werden. Auf jeden Fall hat sich die Aktie der SHOP  APOTHEKE relativ besser gehalten zu haben. Relative Stärke als Stichwort. Günstiger nach dem kräftigeren Kurseinbruch definitv die Zur Rose Aktie, auch wenn noch wesentlich höhere Verluste schreibend. Die Ankündigung in 2023 EBITDA Breakeven zu erreichen erscheint dabei im Vergleich zur SHOPAPOTHEKE wenig ambitioniert.
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Status Quo – SHOP APOTHEKE Zur Rose Growth Aktien soft facts
Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenEinheit20212020Veränderung
Seiten Visitsin Mio..280

265

208

244

34 %
8,6 %
Repeat Order Ratein Mio..82

74

82

76


– 3 %
Anzahl aktiver Kunden (zum 31. Dezember2021)in Tsd.7.900

12.400

6.300

10.500

25,4 %

18 %

Mitarbeiter (zum 31. Dezember2021)Anzahl1.800

2.400

 

 

 

 

Fazit: Mehr Kunden, aber geringeres Kundenwachstum, weniger Folgeorders, weniger Visits online – also leichte Vorteile insgesamt wohl für SHOP APOTHEKE. Aber ob das den Bewertungsunterschied rechtfertigt?
Strategie – SHOPPING APOTHEKE Zur Rose Growth Aktien suchen „ihre Nische“

SHOPPING APOTHEKE: Hauptmärkte sind Deutschland. Österreich und Schweiz. Im Aufbau befindlich sind die Märkte in Belgien, Frankreich, Italien und den Niederlanden. Zusätzlich – analog amazon – Marktplatzangebot in Deutschland eingeführt, Österreich folgt aktuell. Zukäufe im Bereich Telemedizin und Digitalisierung. Expansion unterlegt durch modernes Logistikzentrum nähe Venlo. SHOP APOTHEKE tritt europaweit unter demselben Markennamen auf. Starke Umsatzimpulse werden von der Einführung des E-Rezepts erwartet, Testphase in Deutschland läuft „posiitv“. Die Umsatzexplosion lässt aber noch auf sich warten.

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MIT EIGENEN WORTEN: „..SHOP APOTHEKE EUROPE hat die Strategie hin zu Europas führender kundenorientierter E-Pharmacy Plattform im Berichtszeitraum konsequent vorangetrieben. Vergangene Woche hat das Unternehmen seinen eigenen vollständig integrierten Marktplatz für gesundheitsbezogene und apothekennahe Produkte, der bereits im Dezember 2021 in Deutschland gelauncht wurde, nach Österreich expandiert. Im italienischen Mailand wird SHOP APOTHEKE EUROPE ihr lokales Distributionszentrum im Spätsommer vollständig in Betrieb nehmen. Erste Pakete für italienische KundInnen werden bereits in dieser Woche versendet.

Das zentrale Logistikzentrum der nächsten Generation in Sevenum (Niederlande), das im vergangenen Jahr öffnete, arbeitet reibungslos und unterstützt so das angestrebte Wachstum von SHOP APOTHEKE EUROPE in den kommenden Jahren. Darüber hinaus hat das Unternehmen sein Dienstleistungsangebot für seine KundInnen weiter ausgebaut, vor allem in den Bereichen taggleiche Lieferung (SHOP APOTHEKE NOW!) und Sofortlieferung (FIRST A). “ (Unternehmensmeldung, 05.07.2022)

Nel: Wachstumschancen werden von den Norwegern wohl derzeit eher weniger in der Nikola-Kooperation gesehen, folgerichtig Beteiligung verkauft
Nynomic AG im Wachstumsmodus mit Verschnaufpause auf hohem Niveau – Lieferkettenproblematik. Prognose bleibt.
Jetzt liegen die Halbjahreszahlen vor. Wie haben sich Encavis PNE Energiekontor Nordex oder Clearvise geschlagen? Welcher Wert sticht hervor?

Zur Rose: Umsatztechnisch ist man Europas grösste E-Commerce-Apotheke und eine der führenden Ärztegrossistinnen in der Schweiz – der Schweizer Ursprung bringt bereits jetzt kräftige Erträge, verwässert aber den Ansatz. Darüber hinaus betreibt man den in Südeuropa den führenden Marktplatz für apothekenübliche Gesundheits- und Pflegeprodukte. Das Unternehmen ist international mit unterschiedlichen Marken präsent, unter anderem mit Deutschlands bekanntester Apothekenmarke DocMorris. In Heerlen baut man gerade ein hochleistungsfähiges Auslieferungslager auf mit eine rKapazität von 15 Mio Päckchen pro Jahr, mit mindestens 10 Mio EUR Effizienzvorteilen, Fertigstellung Q2 geplant. Genauso wie SHOP APOTHEKE erwartet Zur Rose starke Umsatzimpulse von der Einführung des E-Rezepts, Testphase in Deutschland läuft „posiitv“. Die Umsatzexplosion lässt aber auch bei den Schweizern beim E-Rezept noch auf sich warten.

MIT EIGENEN WORTEN: „Mit ihrem Geschäftsmodell bietet die Zur Rose-Gruppe eine qualitativ hochwertige, sichere und kostengünstige pharmazeutische Versorgung sowie digitale Services im Bereich Marktplatz, Ökosystem, Technologie und Telemedizin. Darüber hinaus treibt Zur Rose die Positionierung als umfassende Gesundheitsdienstleisterin aktiv voran. Im Zentrum steht der Auf- und Ausbau des europäischen Gesundheitsökosystems, auf welchem sich qualifizierte Anbieter mit Produkten, Dienstleistungen und digitalen Lösungen vernetzen. “ (Homepage Zur Rose Gruppe)

FAZIT: Geschmackssache. Beide setzen auf Digitalisierung, Telemedizin, Marktplätze, E-Rezept, verbesserte Logistikabläufe und haben in Deutschland und der Schwiez ihre Hauptmärkte, bei SHOP APOTHEKE kommt hier noch Österreich hinzu.  Letztlich wird die Zukunft  entscheiden, wer die Ziele besser umgesetzt hat. Mehrmarkenstrategie gegen Einmarkenstrategie.

Bilanzen im Vergleich – SHOP APOTHEKE Zur Rose Growth Aktien unter Druck

Die große Frage ist, wann die beiden E-Commerce Anbieter auf dem Weg zu einer umfassenden Angebotspalette im Gesudnheitsbereich den Breakeven erreichen werden . Hier ist zu beachten, das bei der SHOP APOTHEKE im Q2 eine extreme Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse gegenüber Q1 eingetreten ist UND bei Zur Rose NOCH KEINE Q2 Ergebnisse vorleigen – geht klar zu Lasten der Vergleichbarkeit:

UMSATZ/EBITDA – Q1/2021

SHOP APOTHEKE: Der Umsatz im ersten Halbjahr 2022 stieg im Jahresvergleich um 11  % auf 592 Mio EUR und die – aktive – Kundenzahl erhöhte sich auf 8,6 Mio gegenüber dem 31.12.2021 um 700.000. In der ersten Jahreshälfte erzielte man ein EBITDA von Minus 23,1 Mio EUR (H1 2021: Plus 1,6 Mio) und eine EBITDA-Marge von -3,9 %(H1 2021: 0,3 %). Für das fortgeführte Geschäft ergibt sich ein bereinigtes EBITDA von -9 Mio EUR im ersten Halbjahr 2022. Dies entspricht einer Marge von -1,5 % . Im zweiten Quartal 2022 lag die bereinigte EBITDA-Marge für die fortgeführten Aktivitäten bei -1,7 % gegenüber 0,5 % im zweiten Quartal 2021. Und das EBIT  des Konzerns lag im ersten Halbjahr bei  Minus 41 Mio EUR (H1 2021: Minus 10 Mio).

CEO Stefan Feltens kommentierte: „Die erste Jahreshälfte war zweifelsohne geprägt durch ein angespanntes makroökonomisches Umfeld und weltweite Lieferkettenengpässe. SHOP APOTHEKE EUROPE ist diesen Herausforderungen erfolgreich begegnet und hat die Bestellungen der KundInnen wie gewohnt effizient erfüllt. Wir haben unsere Lieferzeiten verkürzt, das Angebot weiter ausgebaut und so zweistellige Umsatzzuwächse erzielt. Unsere Fulfillment-Kapazitäten wachsen stetig, nicht zuletzt durch das kürzlich neu eröffnete Distributionszentrum in Mailand. Dank unseres bewährten Geschäftsmodells sowie unserer stabilen Finanzierungsstruktur sind wir in der Lage dem gegenwärtigen makroökonomischen Druck gut Stand zu halten und werden von der bevorstehenden Einführung des elektronischen Rezeptes in Deutschland profitieren.”

Nel: Wachstumschancen werden von den Norwegern wohl derzeit eher weniger in der Nikola-Kooperation gesehen, folgerichtig Beteiligung verkauft
Nynomic AG im Wachstumsmodus mit Verschnaufpause auf hohem Niveau – Lieferkettenproblematik. Prognose bleibt.
Jetzt liegen die Halbjahreszahlen vor. Wie haben sich Encavis PNE Energiekontor Nordex oder Clearvise geschlagen? Welcher Wert sticht hervor?

Zur Rose: Die Zur Rose-Gruppe hat im zweiten Quartal 2022 ein breit angelegtes Break-even-Programm gestartet. Dieses zielt darauf ab, mit der Verbesserung der Bruttomarge, strukturellen Kosteneinsparungen, Produktivitätssteigerungen und Marketingoptimierungen das bereinigte EBITDA um 130 Mio CHF gegenüber 2021 zu verbessern und die Gewinnschwelle bereits in 2023 (und damit ein Jahr früher als im März kommuniziert) zu erreichen. WICHTIG BEIM DERZEITIGEN KURSNIVEAU: Kein zusätzlicher Kapitalbedarf für operatives Geschäft –  Auf Basis des geplanten Break-evens 2023 ist der operative Kapitalbedarf durch die vorhandene Liquidität abgedeckt. Somit beschränkt sich der Kapitalbedarf der Zur Rose-Gruppe auf die Refinanzierung der ausstehenden Anleihen sowie eine Liquiditätsreserve. Zur Rose prüft verschiedene Finanzierungsoptionen, welche die Interessen aller relevanten Anspruchsgruppen ausgewogen berücksichtigt. Etwaige Kapitalmassnahmen werden in Abhängigkeit des vorherrschenden Marktumfelds erwogen.

Gegenüber dem zweiten Halbjahr 2021 erhöhte die Zur Rose-Gruppe die Bruttomarge um 0.6 Prozentpunkte auf 14.8 %. Das bereinigte EBITDA konnte von Minus 86.0 Mio CHF auf Minus  49.2 Mio CHF verbessert werden und liegt damit im Zielkorridor des für das Gesamtjahr kommunizierten Ausblicks. Das EBITDA beläuft sich auf Minus 43.1 Mio CHF und beinhaltet einen positiven Effekt von 13.1 Mio EUR aus einer aktienkursbedingten Earn-out-Bewertung.

Nel: Wachstumschancen werden von den Norwegern wohl derzeit eher weniger in der Nikola-Kooperation gesehen, folgerichtig Beteiligung verkauft
Nynomic AG im Wachstumsmodus mit Verschnaufpause auf hohem Niveau – Lieferkettenproblematik. Prognose bleibt.
Jetzt liegen die Halbjahreszahlen vor. Wie haben sich Encavis PNE Energiekontor Nordex oder Clearvise geschlagen? Welcher Wert sticht hervor?

Der Aussenumsatz entwickelte sich im ersten Halbjahr 2022 mit 963.9 Mio CHF plangemäss auf dem Vorjahresniveau (plus 0.4 % in Lokalwährung). In Deutschland reduzierte sich der Aussenumsatz um 3.9 % in Lokalwährung und lag damit im Rahmen der Erwartungen. In der Schweiz setzte Zur Rose den Wachstumskurs in allen Geschäftsfeldern mit einem Umsatzplus von 9.6 % fort. Im Segment Europa verzeichnete die Gruppe mit plus 2.9 % in Lokalwährung eine im Rahmen der Erwartung liegende Umsatzentwicklung. Die Zahl aktiver Kunden lag per 30. Juni 2022 bei 11.7 Millionen und liegt damit auf dem Niveau von Mitte 2021.

 

Umsatz, in Mio. CHF (ungeprüft)1.1.-30.6.20221.1.-30.6.2021Veränderung
 
Zur Rose-Gruppe Aussenumsatz
963.9998.0-3.4%
Zur Rose-Gruppe Aussenumsatz, in Lokalwährung0.4%
Zur Rose-Gruppe824.0839.8-1.9%
Zur Rose-Gruppe in Lokalwährung1.7%
 
Märkte
  
Deutschland Aussenumsatz594.3656.0-9.4%
Deutschland Aussenumsatz, in Lokalwährung-3.9%
Deutschland454.4497.8-8.7%
Deutschland, in Lokalwährung-3.2%
Schweiz334.2305.19.6%
Europa39.340.5-3.0%
Europa, in Lokalwährung2.9%

Der Aussenumsatz setzt sich zusammen aus dem konsolidierten Umsatz der Zur Rose-Gruppe zuzüglich der Versandhandelsumsätze von Apotheken, die von der Zur Rose-Gruppe beliefert werden, abzüglich des konsolidierten Umsatzes für deren Belieferung.

Weitere Kennzahlen, in Mio. CHF (ungeprüft)1.1.-30.6.20221.1.-30.6.2021
Bereinigtes Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen (EBITDA) -49.2-42.9
in % des Umsatzes-6.0%-5.1%
Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen (EBITDA) -43.1-49.7
in % des Umsatzes-5.2%-5.9%
Betriebsergebnis (EBIT) -69.5-73.1
in % des Umsatzes-8.4%-8.7%
Unternehmensergebnis -86.1-77.0
in % des Umsatzes-10.4%-9.2%

 

30.6.202231.12.2021
Flüssige Mittel199.2277.7
Eigenkapital399.1484.9
in % der Bilanzsumme34.9%38.2%
FAZIT:  Bei der Zur Rose Gruppe wartet man auf die Einführung des E-rezepts um die Umsätze zus tiegern, bis dahin eher verhaltne Entwicklung. Im Q2 kehrte SHOP APOTHEKE eindrucksvoll auf den „alten“ Wachstumspfad zurück. Dynamik auf jeden Fall bei SHOP APOTHEKE ausgeprägter, ob das auch bei den E-Rezepten so bleiben wird?
PROGNOSE 2022

SHOP APOTHEKE: Für das Geschäftsjahr 2022 bestätigt der Vorstand von SHOP APOTHEKE EUROPE aktuell die Prognose eines zweistelligen Umsatzwachstums im Non-Rx-Bereich zwischen 15 und 25 Prozent, verbunden mit einer bereinigten EBITDA-Marge in der Bandbreite von -1,5 bis 1,5 Prozent.Also möglicherweise schon in 2022 Breakeven auf EBITDA-Stufe.

Zur Rose: Das Management ist überzeugt, dass das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten auf der Basis des elektronischen Rezepts (eRx) in Deutschland noch im Jahr 2022 anlaufen wird. Aufgrund des noch nicht bestätigten Zeitpunkts schliesst die Zur Rose-Gruppe den eRx-Einfluss im Ausblick für 2022 jedoch aus. Für die Kernmarke DocMorris wird ein zweistelliges Wachstum für nichtrezeptpflichtige Produkte angestrebt. Auf Gruppenstufe liegt der Fokus kurzfristig auf der Hebung von Synergien und der Profitabilität, womit der Aussenumsatz gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich unverändert bleiben wird. Aufgrund fortgesetzter Investitionen in Technologie und der Aufrechterhaltung der eRx-Startposition peilt das Management für 2022 ein bereinigtes EBITDA von minus CHF 75 Mio. bis minus CHF 95 Mio. an. Infolge der eRx-Verzögerung wird der Break-even auf Stufe EBITDA im Jahr 2024 erwartet. Die Gruppe bestätigt die mittelfristige EBITDA-Zielmarge von rund 8 Prozent. (24.03.2022, Unternehmensmeldung)

Jetzt liegen die Halbjahreszahlen vor. Wie haben sich Encavis PNE Energiekontor Nordex oder Clearvise geschlagen? Welcher Wert sticht hervor?

Bestätigend mit erstmaliger Festlegung zum Breakeven:  Die Zur Rose-Gruppe bestätigt auf bereinigter EBITDA-Stufe das im Frühjahr kommunizierte Ziel für 2022 von minus CHF 75 Mio. bis minus CHF 95 Mio. Für das Geschäftsjahr 2023 wird der EBITDA-Break-even (bereinigt) erwartet. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Massnahmen des Break-even-Programms beschleunigt und führen zu einem im mittleren einstelligen Prozentbereich geringeren Aussenumsatz in 2022. Die Gruppe bestätigt die mittelfristige EBITDA-Zielmarge von 8 Prozent. (18.08.2022, Unternehmensmeldung)

FAZIT: Umsatzsteigerung und auch ber. EBITDA Prognose sehen bei SHOP APOTHEKE besser aus, absolut liegt Zur Rose beim Umsatz weit vorne, macht aber höhere Verluste als die Niederländer.Ob diese Unterschiede den hohen Bewertungsabstand der Growth-Werte rechtfertigen können, muss jeder für sich entscheiden…

SHOP APOTHEKE Zur Rose Growth Aktien – Und welches Unternehmen ist besser?

Schwiez gegen Niederlande – viele Unwägbarkeiten, sehr ähnliches Geschäftskonzept, einer mit angestammten Grossistengeschäft als Ertragsbringer, der andere fokussierter. Ähnliche Wachstumsmärkte wurden identifiziert, ähnliche Zukunftsthemen werden „beackert“. Der eine mit eienr Mehrmarkenstrategie, der andere unter einer zentralen Marke. Letztendlich ist für beide Unternehmen ihr zukünftige rAnteil am E-Rezeot-Markt entscheidend. Und natürlich wie schnell das E-Rezept Standard werden kann. Höher bewertet definitv die SHOP APOTHEKE, wahrscheinlich aber auch eher Breakeven. – und zwar auf EBIT-Ebene. Ob das den durch den aktuellen Q2-Ergebnis-Aktienhype bei SHOP APOTHEKE rerreichten Bewertunsgaufschlag rechtfertigt? Spannender Markt, noch viel Wachstumschancen für beidein einem fragmentierten Anbeiterfeld. Siegeszug der Online-Lösung würde wohl beide Unternehmen nach vorne katapultieren. Wer nicht an eine „online-Apothekenwelt“ glaubt, der sollte beide Aktien meiden.

Nel: Wachstumschancen werden von den Norwegern wohl derzeit eher weniger in der Nikola-Kooperation gesehen, folgerichtig Beteiligung verkauft
Nynomic AG im Wachstumsmodus mit Verschnaufpause auf hohem Niveau – Lieferkettenproblematik. Prognose bleibt.
Jetzt liegen die Halbjahreszahlen vor. Wie haben sich Encavis PNE Energiekontor Nordex oder Clearvise geschlagen? Welcher Wert sticht hervor?

Zwei Wetten auf den Erfolg der Firmenkonzepte. Beide stehen kurz vor dem Breakeven. Growth oder nicht – nicht uninteressant!

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Nynomic mit „Verschnaufpause“ auf hohem Niveau nach starkem 2021. Prognose bleibt.
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