TecDAX | Evotec Aktie schiesst hoch. Wieso? Der 6,21 %- Short Melvin Capital musste mit über 3 Mrd USD vor der Pleite gerettet werden

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28.01.2021 – Nachdem Evotec SE (ISIN: DE0005664809) mit einer Vielzahl guter Nachrichten im letzten Jahr aufgefallen war und der Kurs der Aktie sich äusserst zufriedenstellend entwickelte gab es in den letzten Tagen noch einen Schub. Wieso?

Offensichtlich hat sich mindestens einer der Hedgefonds, die sich ja bei Evotec besonders gerne auf der Shortseite positionierten, übernommen. Zuerst nervös geworden ist die Meritage Group LP am 25,01,2021 – als die Evotec Aktie neue Hochs testete – und ihre Shortposition auf 0,96 % von 1,10 % reduzieren „musste“. Wieso „müssen“? Es macht ansonsten keinen Sinn eine Position zu schliessen, die kräftig in Minus gelaufen ist. Es sei denn es wurden Stop-Losss-Grenzen berührt, die entweder von einem Händler, dem Risikomanagement, einem Handelssystem oder von Compliance dem Fondsmanagement vorgegeben wurden.

Und die „Katastrophe“ für Meritage ging offensichtlich am 26.01. weiter, denn man reduzierte die Position um zusätzlich 0,34 % auf nun „nur noch“ 0,62 %.  Vielleicht hatte Meritage aber auch „nur“ Angst vor einer Pleite Melvin Capitals, die letzten Dienstag drohte. Und Melvin hat eine 6,21 % Shortposition auf Evotec, die bei einer Zwangseindeckung zu extremsten Anstiegen führen sollte. Und Gestern? Die Evotec-Aktie stieg weiter. Vielleicht muss Meritage Heute wieder eine Bestandsveränderung an den Bundesanzeiger melden? Will man „nur noch raus“ aus der verlustreichen Shortposition?

Und es wird noch wilder:

Melvin Capital hält mit 6,21 % die grösste Shortposition an Evotec – seit November unverändert – und Melvin wackelt wegen riesiger Spekulationsverlusten in den USA

In den USA findet gerade eine Revolution der Kleinanleger statt, die einen der grossen Hedgefonds ins Wanken gebracht hat: Melvin Capital hielt auf den US-Wert GameStop hohe Shortpositionen, die durch eine konzertierte Kaufaktion von Kleinanlegern, befeuert von Elon Musk, über reddit koordiniert, in extreme Verluste getrieben wurden. So hohe Verluste,d ass Melvin sich Zwangseindecken musste.

NACHTRAG 29.01.2021, 09:33 Uhr: Ereignisse überschlagen sich. Melvin reduzierte seine Position um über 1% auf 5,17 % – Meritage ist draussen – aktuell: Evotec – Melvin im Rückzugmodus? Erste Risse in Widerstand? Hochspannung garantiert in den nächsten Tagen.

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Und angeblich nur durch 3 Mrd USD frisches Geld von Citadel und Point72 konnte Melvin vor einem Bankrott bewahrt werden,

so wird zumindest bei CNBC berichtet. Und die Gamestop Position wurde mit hohen Verlusten bei Melvin am Dienstag geschlossen.  Jetzt richten sich die Augen auf den Hedgefonds Melvin und seine anderen Positionen – für die Deutschen Anleger interessant die grosse Shortposition Melvins  auf Evotec in Höhe von 6,21 %. Hier sollten mittlerweile ebenfalls hohe Verluste aufgelaufen sein.

Und was passiert bei Melvin nach der Beinahe Pleite mit der Evotec Position?

Gestern sahen wir bei der Evotec Aktie extreme Ausschläge nach oben – mit 43,00  EUR im morgendlichen Handel gab es irreal hohe Ausschläge bei der Aktie. Wurden die Risiken Melvin’s bereist durch Risikomanager reduziert? Gibt es druck auf Melvin das exposure bei Evotec zu reduzieren? Zwar beruhigte sich die Kursentwicklung der Evotec Aktie im Laufe des Tages etwas – aber mit einem Schlusskurs von 36,19 EUR und einem Tagesplus von immer noch 9,6 % auf XETRA (27.01.2021, 17:35 Uhr) zeigt sich die ganze Dramatik.

Und heute?

Werden wir bei den Bundesanzeigermeldungen für den 27.01. eine Positionsreduzierung für Melvin Capital sehen? Oder bei einem der anderen Hedgefonds? Möglicherweise bei mehreren? Und wie eght es weiter? Weitere Eindeckungen um jeden Preis? Risikopositionen reduzieren sollte bei Melvin nach der beinahe Pleite gross geschrieben werden.

Die Kursentwicklung Evotecs macht derzeit nervös. Sie scheint losgelöst von operativen Entwicklungen und sollte nach eienr Beruhigung an der Shortfront mehr als anfällig für eine Korrektur sein. Zumindest besteht eine sehr grosse Wahrscheinlichkeit dafür. Also ist Vorsicht bei der Aktie angesagt. Neuengagements drängen sich derzeit nicht auf – höchstens für eine kurzfristige Spekualtion auf einen fortgestzten Short Squeeze.

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War’s dass jetzt mit dem Short Squeeze oder müssen andere Fonds nachziehen?

Denn nicht nur Meritage sitzt derzeit auf kräftigen – noch Buchverlusten – sondern auch die anderen Fonds. Allein bei den meldepflichtigen Positionen reden wir von aktuell immerhin insgesamt 10,29 % der Aktien Evotecs, die Short sind. Dazu noch die Positionen unter der 0,50 % Meldegrenze – wahrscheinlich mindestens nochmals die gleiche Grössenordnung.

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Neben Encavis hat Evotec von den Index-Aktien eine der höchsten Shortquoten,

zumindest wenn man die meldepflichtigen Positionen im Bundesanzeiger aufaddiert:  So erhöhte zuletzt am 11.01.21 die  AQR Capital Management, LLC ihre Position auf 1,10%.  Darsana Capital Partners LP hält seit letztem Dezember 1,06%. Und Melvin Capital Management LP bleibt bei einer Short Position von 6,21 % seit November letzten Jahres. Drei weitere Fonds sind insgesamt  1,92 % short. Insgesamt sind also allein an meldepflichtigen Positionen – mindestens 0,50 % des Aktienkapitals – 10,29 % „leerverkauft“.

Wieviele dieser Aktien zur Absicherung einer bestehenden Position geshortet worden sind, lässt sich nicht einschätzen. Jedenfalls sollten wesentlich mehr Evotec Aktien geshortet sein, als die meldepflichtigen Positionen aussagen. Und Melvins Sondersituation haben wir bereits gewürdigt, abe rauch die anderen Fonds könnten Handlungsbedarf sehen. UND EGAL AUS WELCHEM GRUND GESHORTET WORDEN IST, DIE POSITIONEN HABEN MITTLERWEILE ALLE EIN KRÄFTIGES MINUS. HANDLUNGSBEDARF UND NERVOSITÄT GARANTIERT BEI DEN HEDGEFONDSMANAGERN UND DEREN RISIKOABTEILUNGEN.

Falls eine Bundesbankstudie noch Gültigkeit besitzt…

So sieht es bei Evotec bei den veröfentlichenden Positionen ab dem Wert von 0,50% aus – ab dieser Schwelle besteht seit November 2012 in der Europäischen Union gemäß der  einheitlichen Leerverkaufsverordnung eine Veröffentlichungspflicht. Seitdem müssen an die lokalen Zentralbanken bereits Shortpositonen ab 0,20% des Aktienkapitals gemeldet werden. Diese Datenvolumina standen zur Verfügung für eine Studie “Leerverkäufe unter dem Radar”, veröffentlcht in der Reihe: Research Brief, 10. Ausgabe 2017 des Forschungszentrums der Deutschen Bundesbank, Autoren: Stephan Jank, Christoph Roling, Esad Smajlbegovic (KOMPLETTE STUDIE), die interessante Auswertungen enthält, die in ihrer Aussagekraft auch für die Evotec-Aktie – wahrscheinlich – Gültigkeit besitzen.

Es heisst in der Studie: “…Veröffentlichte Leerverkaufspositionen machen einen Anteil von rund 21 Prozent aus. Der Großteil, 79 Prozent der gemeldeten Positionen, liegt hingegen unter der Veröffentlichungsschwelle.” UND DAS FAZIT: “Unsere Analyse zeigt, dass ein bedeutender Teil von Leerverkäufern eine Veröffentlichung ihrer Positionen vermeidet, indem sie unter der entsprechenden gesetzlichen Schwelle bleiben.”

Würde hochgerechnet für die Evotec-Aktie bedeuten: 10,77 % die Veröffentlichungsschwelle überschreitende Shortpositionen (Stand 19.01.2021) würden – vorausgesetzt die statistischen Daten der Studie gelten auch für Evotec – eine insgesamt vielfach höhere Summe der Shortpositon unterhalb der 0,50%-Schwelle bedeuten – eine Masse an Spielraum für extreme Kursentwicklungen, egal in welche Richtung.

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Und gestern ein Pentagon – Folgeauftrag

Evotec konnte gestern melden, dass ihre in Seattle, USA ansässige Tochtergesellschaft Just – Evotec Biologics, Inc. vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium einen Auftrag in Höhe von 28,6 Mio USD  für die Herstellung monoklonaler Antikörper zur Behandlung und Prävention von COVID-19 erhalten hat.

Im Rahmen dieser Vereinbarung wird das Verteidigungsministerium Zugang zu bedeutenden Herstellungskapazitäten für monoklonale Antikörper gegen SARS-CoV-2 sowie weitere Biologika-Herstellungskapazitäten über einen Zeitraum von sieben Jahren in der J.POD(R)-Produktionsanlage erhalten, die demnächst in Redmond, Washington, USA fertiggestellt wird. Dies ermöglicht es dem Pentagon ihre im Juli 2020 begonnene Zusammenarbeit mit Just – Evotec Biologics fortzusetzen, in deren Rahmen monoklonale Antikörper gegen SARS-CoV-2 ausgewählt und ein hocheffizienter Prozess für ihre Herstellung entwickelt wurden.

Dr. James Thomas, Executive Vice President, Global Head Biotherapeutics at Just – Evotec Biologics, sagte: „Es ist eine Ehre, unsere Zusammenarbeit mit dem DOD bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie auszuweiten und die Zahl verfügbarer Dosen dieser wichtigen Wirkstoffe zu erhöhen. Unsere Technologien zur Moleküloptimierung, Prozess- und Produktentwicklung sowie unsere Herstellungskapazitäten passen hervorragend zum Bedarf des DOD an wirksamen Medikamenten gegen COVID-19 und gegen andere zukünftige Infektionskrankheiten. Wir freuen uns, dass wir in unserer bisherigen Zusammenarbeit mit unseren Kompetenzen, unserem Team und unseren Technologien überzeugen konnten, sodass unsere Zusammenarbeit nun ausgeweitet wird.“

Und auch die Mutter freut’s

Dr. Craig Johnstone, Chief Operating Officer von Evotec, sagte: „Evotec bleibt dem weltweiten Kampf gegen Infektionskrankheiten wie COVID-19 verschrieben. Wir setzen uns aktiv dafür ein, dass wir zukünftigen Pandemien mit einem erweiterten Baukasten mit neuartigen therapeutischen Antikörpern begegnen können. In unserer Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Verteidigungsministerium ist es uns gelungen, in nur sechs Monaten monoklonale Antikörper gegen SARS-CoV-2 zu selektieren und einen hocheffizienten Herstellungsprozess zu entwickeln. Wir fühlen uns geehrt, die Zusammenarbeit dieser monoklonalen Antikörper als bevorzugter Dienstleister des DOD fortzusetzen.“

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publity wirft Fragen auf: Warum soll PREOS verkauft werden? Was kommt nach dem alten CEO wirklich auf die Aktionäre zu?

DEAG – Zukauf in Dänemark. Was haben die Kleinaktionäre nach dem Delisting noch davon?

Noratis baut Bestand in 2020 signifikant aus – Planerfüllung

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Wobei die derzeitigen Kursniveaus zum jetzigen Zeitpunkt etwas nervös machen könnten

Zu schnell, zu hoch – beeinflusst durch eine mögliche Zwangseindeckung – könnt es sich wie seinerzeit bei Volkswagen, als es auch zu einem Short Squeeze gekommen war, als ein Ausbruch nach oben erweisen, der wieder „zurückkommt“ auf niedrigere Niveaus. Wann dieser Scheitelpunkt erreicht ist, lässt sich schwer einschätzen. Noch gibt es hohe Shortpositionen, die „im Feuer stehen“ und die abschmelzen könnten…

Man sollte nicht vergessen, dass die vor kurzem noch gesehenen 29,00 EUR bereits eine sehr gute Performance bedeuteten. Und dme Deutsche Bank Kursziel entsprachen. Bestimmt ist Evotec eine spannende Biotechnologie-Aktie. Abe rmöglicherweise sieht man in dne nächsten Wochen noch günstigere Einstiege. Wenn sich die Short Positionen entweder weiter reduziert haben oder auf ihrem Niveau erkennbar verharren werden, trotz aufgelaufener Buchverluste.

Q3 war gut, aber ohne Überraschungen

Wobei die „Sahne“ in kaum planbaren Milestonezahlungen besteht, die bei aktuell mehr als 100 laufenden Projekten eigentlich nur eine Frage der Zeit zu sein scheinen, Und die Bristol Milestonezahlungen – vor wenigen Tagen gemeldet – werden gerüchteweise sich in Höhe von vielleicht 15 Mio EUR bewegen – beeindruckend. Aber erst bei Zulassungen, bei erfolgreichen Phase1, 2 oder 3 Studien bei potentiellen Blockbustern, winken die wirklich bilanzbewegenden Zahlungen. Und natürlich dann nach Zulassung die in der Regel fest vereinbarten Umsatzbeteiligungen. Wann hier erste Wirkstoffe aus der Pipeline diese Regionen wieder erreichen werden, kann nur die „Glaskugel“ sagen. Jedenfalls die Wahrscheinlichkeit dafür ist bei der Vielzahl der Projekte höher als bei sogenannten Ein-Wirkstoff-Unternehmen. Zukunft fängt für Evotec gerade erst an.

ANHALTEND STARKE PERFORMANCE IM BASISGESCHÄFT; ROBUSTES UMSATZWACHSTUM UND EBITDA-VERBESSERUNG IM DRITTEN QUARTAL
  • Konzernumsatz: Steigerung um 12 % auf 360,4 Mio. € (9M 2019: 321,4 Mio. €)
  • Deutliches bereinigtes Like-for-like-Umsatzwachstum des Basisgeschäfts (portfolio- und währungsbereinigt) von 19 %
  • Robustes Umsatzwachstum in beiden Segmenten: Gesamtumsatz von EVT Execute steigt um 14 % auf 352,7 Mio. € (9M 2019: 308,1 Mio. €), die Umsatzerlöse von EVT Innovate um 21 % auf 74,7 Mio. € (9M 2019: 61,8 Mio. €)
  • Bereinigtes Konzern-EBITDA von 76,9 Mio. € (9M 2019: 93,2 Mio. €) mit guter Dynamik im dritten Quartal
  • Verstärkte Aufwendungen für F&E in Höhe von 46,1 Mio. € (9M 2019: 41,3 Mio. €); deutlicher Anstieg der unverpartnerten F&E-Aufwendungen um 30 % auf 33,4 Mio. € (9M 2019: 25,7 Mio. €)
  • Bisher keine wesentlichen Auswirkungen durch COVID-19-Pandemie auf die gesamtfinanzielle und strategische Entwicklung; leichte Verzögerung bei Vertragsabschlüssen und Meilensteinerreichungen
EVT EXECUTE UND EVT INNOVATE – DANK MULTIMODALITÄT UND INTEGRIERTER PLATTFORM GUT GERÜSTET FÜR WACHSTUM IN DATENGESTÜTZTER PRÄZISIONSMEDIZIN
  • Zahlreiche neue und verlängerte Wirkstoffforschungs- und -entwicklungsallianzen
  • Just – Evotec Biologics auf Erfolgskurs
  • Strategische Allianz mit Novo Nordisk zur Entwicklung neuer Therapien für Nierenerkrankungen
  • Erweiterung der Patientendatenbank um den Bereich Lebererkrankungen durch Zugang zur QUOD Biobank
  • Weiterer Meilenstein in Neurodegeneration-Allianz mit Bristol Myers Squibb erreicht
  • Ausweitung der Zusammenarbeit mit Centogene um den Bereich Gaucher-Krankheit
  • Gute Fortschritte in Co-owned Pipeline – Bayer startet zwei klinische Phase-II-Studien mit dem P2X3-Antagonisten Eliapixant (BAY1817080) im September/Oktober (Beginn der Patientenrekrutierung für eine der Studien nach Ende der Berichtsperiode)
  • Wichtige Partnerschaften in Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie mit dem US-Verteidigungsministerium (DOD) sowie Förderung durch die Bill & Melinda Gates Stiftung (nach Ende der Berichtsperiode)
CORPORATE
  • Erwerb der Vermögenswerte (hauptsächlich Grundstücke und Gebäude) sowie Übernahme der Mitarbeiter des “Biopark by Sanofi SAS”, jetzt “Campus Curie Toulouse”, macht Evotec zum alleinigen Eigentümer des Standorts Toulouse (Frankreich)
  • Kontinuierlicher Ausbau der Infrastruktur in Abingdon (UK) und Göttingen, um künftiges Wachstum zu fördern
  • Die Mubadala Investment Company wird strategischer Investor und Novo Holding A/S verstärkt ihr Engagement; Gesamt-Investment beider Aktionäre von 250 Mio. € im Rahmen einer Kapitalerhöhung (nach Ende der Berichtsperiode)
  • Vertragsverlängerung von CEO Dr. Werner Lanthaler um weitere fünf Jahre bis zum 05. März 2026 (nach Ende der Berichtsperiode)
PROGNOSE FÜR GESAMTJAHR 2020 BESTÄTIGT
  • Unveränderter Ausblick gegenüber dem Halbjahresbericht 2020 unter Berücksichtigung der derzeit wahrnehmbaren Effekte durch COVID-19
  • Konzernerlöse in Höhe von 440-480 Mio. € erwartet (2019: 446,4 Mio. €)
  • “Unverpartnerte F&E-Aufwendungen” auf Konzernebene von etwa 45 Mio. € (2019: 37,5 Mio. €)
  • Bereinigtes Konzern-EBITDA in Höhe von 100-120 Mio. € erwartet (2019: 123,1 Mio. €)

Kennzahlen der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung und Segmentinformationen
Evotec SE & Tochtergesellschaften – erste neun Monate 2020

in T€ EVT
Execute
EVT
Innovate
Eliminie-rungen zwischen den Segmenten Überleitung4) Evotec-Konzern
9M 2020
Evotec-Konzern
9M 2019
Externe Umsatzerlöse1) 269.860 74.692 15.862 360.414 321.362
Intersegment Umsatzerlöse 82.802 -82.802
Herstellkosten der Umsätze -262.154 -68.668 75.459 -15.862 -271.225 -222.553
Rohertrag 90.508 6.024 -7.343 0 89.189 98.809
Bruttomarge in % 25,7 8,1 24,7 30,7
F&E-Aufwendungen2) -3.589 -49.831 7.343 -46.077 -41.285
Vertriebs- und Verwaltungskosten -47.402 -10.730 -58.132 -46.230
Wertberichtigungen auf immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte -11.919
Sonstige betriebliche Erträge (Aufwendungen), netto 13.661 36.645 50.306 47.050
Betriebsergebnis 53.178 -17.892 35.286 46.425
Bereinigtes EBITDA3) 92.303 -15.361 0 0 76.942 93.216

 

Aktuell (28.01.2021 / 05:49 Uhr) notieren die Aktien der Evotec SE im XETRA-Handel  zum Schluss Gestern mit einem Plus von 3,17 EUR ( 9,60 %) bei 36,19 EUR.


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