TecDAX | Carl Zeiss Meditec muss Corona Tribut zollen

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Carl Zeiss Meditec (ISIN: DE0005313704) musste im Geschäftsjahr 2019/20 einen Umsatzrückgang hinnehmen: Mit 1.335,5 Mio EUR rund 8,5 % weniger als im Vorjahr ( 1.459,3 Mio). Noch kräftiger ging das EBIT auf 177,6 Mio. EUR (Vj. 264,7 Mio. Euro) zurück.

Und so lag die EBIT-Marge bei nur noch 13,3 % (Vj. 18,1 %).

Das Geschäftsjahr 2019/20 stand ganz im Zeichen der COVID-19-Pandemie„, kommentiert Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG. „Oberste Priorität war für uns die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden sowie der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir haben schnell auf den kurzfristigen Nachfragerückgang reagiert, unsere Produktions- und Lieferfähigkeit gesichert und Kosten angepasst. Zudem trug ein in Summe stabiles Geschäft mit chirurgischen Verbrauchsmaterialien dazu bei, den Rückgang bei Umsatz und Ergebnis zu begrenzen.“

Beide strategische Geschäftseinheiten leiden

Im strategischen Geschäftsbereich (Strategic Business Unit, SBU) Ophthalmic Devices ging der Umsatz im Geschäftsjahr 2019/20 um -7,3 % (währungsbereinigt: -7,5 %) zurück auf 990,6 Millionen Euro (Vj. 1.068,6 Millionen Euro). Der Umsatz der SBU Microsurgery fiel um
-11,7 % (währungsbereinigt: -12,1 %) auf 344,8 Millionen Euro (Vj. 390,7 Millionen Euro). Wiederkehrende Umsätze aus Verbrauchsmaterialien, Implantaten und Serviceleistungen erreichten einen Anteil von 38,8 % am Umsatz – ein neuer Höchststand nach 33,9 % im Vorjahr.

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Asien hält sich, aber „Americas“ und „EMEA-Region“ leiden

Und die Corona Hot Spots zeigten die stärksten Rückgänge. So sank der Umsatz in der Region EMEA um -13,1 % (währungsbereinigt: -12,7 %) auf 362,4 Millionen EUR (Vj. 417,1 Millionen Euro) zurück. Rückgänge waren insbesondere in den am stärksten von der COVID-19-Pandemie betroffenen Märkten Westeuropas, Großbritanniens, der Türkei und der Region Mittlerer Osten zu verzeichnen. In Deutschland war gegen Ende der Berichtsperiode bereits wieder eine Erholung zu beobachten.

Und auch die Region Americas verzeichnete folgerichtig einen Umsatzrückgang von -13,2 % (währungsbereinigt: -13,8 %) auf 384,0 Millionen Euro (Vj. 442,5 Millionen Euro). Hierbei entwickelten sich insbesondere die USA und Brasilien deutlich rückläufig, nachdem diese Regionen im ersten Halbjahr noch Wachstum erzielt hatten.

Die Region APAC erreichte mit einem Umsatz von 589,0 Mio. Euro annähernd das Vorjahresniveau von 599,7 Mio. Euro (-1,8 %; wechselkursbereinigt -2,3 %), gestützt von einer robusten Erholung im zweiten Halbjahr in China und Südkorea. Die Märkte Japans, Indiens und Südostasiens entwickelten sich hingegen rückläufig.

Gewinn leidet noch stärker – Fixkostenproblematik

Wenig überraschend fiel das operative Ergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern: EBIT) im Geschäftsjahr 2019/20 auf 177,6 Millionen Euro (Vj. 264,7 Millionen Euro). Die EBIT-Marge sank auf 13,3% (Vj. 18,1 %) zurück. Bereinigt um Sondereffekte ergab sich ein Wert von 13,8 % (Vj. 18,5 %). Der Gewinn pro Aktie fiel auf 1,37 Euro (Vj. 1,79 Euro).

Und auch wenn man grundsätzlich erwartet im Geschäftsjahr 2020/21 eine Erholung der Märkte zu sehen. Und damit eine Rückkehr zu erneutem Wachstum bei Umsatz und EBIT erhofft. Wenn nicht…

Aufgrund des aktuellen COVID-19-Infektionsgeschehens in Europa und Nordamerika könnten jedoch erneute Belastungen durch die Pandemie zu Beginn des neuen Geschäftsjahres nicht ausgeschlossen werden. Das Unternehmen rechnet damit, dass die ersten Monate des neuen Geschäftsjahres 2020/21 bei Umsatz und EBIT hinter den entsprechenden Vorjahreswerten zurückbleiben werden.

Aktuell (11.12.2020 / 08:02Uhr) notieren die Aktien der Carl Zeiss Meditec AG im Frankfurter-Handel mit einem Minus von +1,70 EUR (+1,56 %) bei 107,00 EUR. Auch diese Aktie können Sie ab 0,- EUR auf Smartbroker handeln.


Chart: Carl Zeiss Meditec AG | Powered by GOYAX.de
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