STS Group mit grossen Schritten Richtung Break-Even. Mit gedrittelten Schulden und vollen Kassen.

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Die STS Group AG (ISIN: DE000A1TNU68), ein Automotive mit bewegter Börsenvergangenheit hat seit der Übernahme von Aktienmehrheit von 73,23 %  durch die Adler Pelzer Group von Mutares im März 2021 eine positive operative Entwicklung hingelegt.Und konnte jetzt im Q2 den Konzernverlust auf 0,8 Mio EUR im ersten Halbjahr reduzieren – im Vorjahreszeitraum lag man noch bei Minus 6,3 Mio EUR.

Alberto Buniato, CEO der STS Group AG, kommentiert die Entwicklung wie folgt: „Die Geschäftsentwicklung der STS Group war im ersten Halbjahr 2023 trotz der bestehenden geopolitischen Unwägbarkeiten in einem weiteren herausfordernden Marktumfeld sehr erfreulich. Insbesondere China verzeichnete ein starkes Wachstum mit einem Plus von 54,3 %. Unsere im vergangenen Jahr getroffene Entscheidung, die Kostenstrukturen in China nicht vollumfänglich an die politischen COVID-Maßnahmen anzupassen, um von einer Erholung des Marktumfeldes schnell zu profitieren, erwies sich somit als richtig.

China ist ein klarer Wachstumsmotor für die Automobilindustrie und ein wichtiger Kernmarkt für die STS Group. Die weitere Expansion und der Ausbau in Europa und China, vor allem aber des Nordamerika-Geschäfts bleibt für das laufende Geschäftsjahr und mittelfristig im Fokus.“

Zahlen im einzelnen – STS Group scheint auf gutem Weg.

Die STS Group AG erwirtschaftete im Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 143,5 Mio EUR nach 117,4 Mio EUR in der Vorjahresperiode. Der Anstieg von 22,3 % wurde von allen drei Segmenten getragen, die im ersten Halbjahr von einer deutlichen Erholung des europäischen, mexikanischen und insbesondere des chinesischen Lkw-Marktes profitierten. Dies wirkte sich in steigenden Kundenabrufen und einer Verbesserung der Margen aus. Darüber hinaus führten die im vergangenen Jahr eingeleiteten Effizienzmaßnahmen insgesamt zu einer gestiegenen Profitabilität. Im Vorjahreszeitraum war der chinesische Markt für schwere Nutzfahrzeuge aufgrund der Auswirkungen der restriktiven COVID-Politik und der in der Vorperiode ausgelaufenen Sonderkonjunktur deutlich eingebrochen.

EBITDA mit kräftigem Plus – China kommt wieder zum Laufen.

Durch die positiven Ergebnisbeiträge aus China erhöhte sich auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der Gruppe deutlich um 5,5 Mio EUR auf 8,4 Mio EUR nach 2,9 Mio. EUR in der Vorjahresperiode. Da im Berichtshalbjahr keine Sonderaufwendungen anfielen, entspricht das Adjusted EBITDA mit 8,4 Mio EUR gleich dem EBITDA. Für das erste Halbjahr weist die STS Group AG ein Konzernergebnis in Höhe von -0,8 Mio EUR nach -6,3 Mio EUR in der Vorjahresperiode aus. Das Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) belief sich im Berichtshalbjahr auf -0,12 EUR nach -0,97 EUR im Vorjahr. Auch positives auf der Vershculdungsseite: Die Nettofinanzschulden der Gruppe verringerten sich zum 30. Juni 2023 um 11,0 Mio EUR auf 4,0 Mi. EUR (31. Dezember 2022: 15,0 Mio EUR).

Klöckner bestätigt nach erstem Halbjahr Prognose, scheint den Talboden bereits im Q4/2022 erreicht zu haben. 2023 wird schwach, aber wohl nicht rot.
Bloom Energy startete mit Ferrari die „Eroberung“ des europäischen Marktes. Seitdem kamen einige hinzu. Jetzt durch ENBW auch auf dem Deutschen Markt präsent.
Compleo Aktie Ende. Operatives Geschäft vollständig übertragen. Gläubiger bekommen Quote, Rest wird „abgewicklet“. Aktionäre wohl 0,00 EUR.
TeamViewer Aktie kräftiges Plus. Halbjahres-Zahlen stark. Geschäftsmodell scheint besser als Zweifler unken. Reicht’s auch Petrus Advisers?

Ausblick der STS Group – relativ nichtssagend. Aber immerhin positiv…

Die STS Group verzeichnete im ersten Halbjahr eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung, die im Rahmen der im Geschäftsbericht 2022 kommunizierten Ziele für 2023 verläuft. Vor diesem Hintergrund sowie der nach wie vor bestehenden geopolitischen Unwägbarkeiten bestätigt der Vorstand die Prognose und geht von einem leichten Umsatzwachstum gegenüber Vorjahr aus. Der chinesische Nutzfahrzeugmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr wie erwartet eine deutliche Erholung, die sich in der aktuellen Umsatz- und Ergebnisentwicklung widerspiegelt. Daher rechnet der Vorstand im Geschäftsjahr 2023 weiterhin mit einem deutlichen Anstieg des EBITDA. Relevante Sonderaufwendungen sind für das Geschäftsjahr nicht geplant, daher entspricht das Adjusted EBITDA dem EBITDA.

Und die STS Aktie? Drängt sich vielleicht nicht unbedingt auf, aber könnte natürlich von einem nachhaltigen Turn-around profitieren. Auf wie sicheren Füssen die positiven Annahmen des Unternehmens stehen, lässt sich schwer einschätzen…

Chart: STS Group AG | Powered by GOYAX.de
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