Scale | JDC Group: Auf gutem, aber weitem Weg – Skalenvorteile bleiben Thema und Hoffnung

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08.03.2021 – Die JDC Group AG (ISIN: DE000A0B9N37) fängt ganz langsam an die Früchte des Wachstums zu ernten, die in der Vergangenheit aufgebaute Basis/Plattform für Skaleneffekte auszunutzen und könnte eine sehr gute Zukunft vor sich haben. Und Der Markt wird neu verteilt, Anbieter, die zu klein, zu wenig digital sind, werden ausscheiden oder übernommen UND JDC könnte eine wichtige Rolle in dieser Entwicklung spielen:

Auf Basis der heute veröffentlichten vorläufigen und noch untestierten Geschäftszahlen stieg der Umsatz im Gesamtjahr 2020 um rund 10 Prozent auf 122,8 Mio EUR (2019: 111,5 Mio EUR). Bereinigt um nicht wiederkehrende Einmalaufwendungen in Höhe von 0,7 Mio EUR für Umzug, Home-Office Infrastruktur und Abfindungen wuchs das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 39,3 Prozent auf 5,8 Mio.EUR (2019: 4,2 Mio EUR). Ohne Bereinigung wuchs das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 22,5 Prozent auf 5,1 Mio EUR (2019: 4,2 Mio EUR). Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fällt 2020 positiv aus und liegt mit 0,5 Mio. EUR (bereinigt: 1,2 Mio EUR) ebenfalls deutlich besser als im Vorjahr (2019: -0,1 Mio EUR).

Die Zahlen sind besser als im Vorjahr, aber natürlich weit entfernt von …

Die Basis stimmt und die bereits übernommenen Bestände/Strukturen werden bestimmt nicht die letzten gewesen sein – Skalenvorteile würden hier bei jeder weiteren Übernahme/kooperation überproportional auf den Gewinn durchschlagen. So könnten die negativen Effekte der Corona-Krise sogar einen weiteren Wachstumsschub der JDC „vorbereiten“.

Und das Q4 brachte ja bereits mehr Bewegung als die Vormonate, aber es geht sehr langsam. Die Richtung stimmt, aber auch die Prognose für 2021 zeigt, das JDC kein Sprint, sondern eher ein Marathonlauf bevorsteht.

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Wir sind rundum zufrieden mit der Entwicklung unseres Unternehmens im Jahr 2020“ kommentiert Ralph Konrad, Finanzvorstand der JDC Group die Quartalszahlen. „Wir haben nun die Unternehmensgröße erreicht, bei der weitere Umsatzsteigerungen überproportional auf unser Ergebnis einzahlen, was die Zahlen 2020 eindeutig belegen. Ohne die Corona Einschränkungen hätten wir sogar ein noch besseres Ergebnis erzielen können, was uns sehr zuversichtlich für die nahe Zukunft stimmt.

CEO Dr. Sebastian Grabmaier ergänzt: „Der Gewinn namhafter Plattformkunden aus allen Bereichen wie zuletzt Finanzguru, Mediolanum und der Provinzial Versicherung zeigt, dass die JDC-Plattformtechnologie Maßstäbe in der Abwicklung und Verwaltung von Versicherungsverträgen und -daten setzt. Für die kommenden Jahre haben wir uns daher viel vorgenommen: durch nachhaltig steigendes Umsatzwachstum bei nur leicht steigenden Kosten wird sich das Gewinnwachstum weiter erhöhen. Bis spätestens 2025 wollen wir den Umsatz 2020 der JDC Group verdoppeln und damit das EBITDA 2020 vervielfachen,“

Und: „Langfristig wollen wir JDC dann zur führenden Versicherungsplattform in Europa entwickeln.“

Und so erwartet man 2021  auf der Basis bereits abgeschlossener Kooperationen einen Umsatzzuwachs auf 135 Mio. EUR bis 142 Mio EUR sowie ein EBITDA von mehr als 7 Mio EUR.

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Und bei den Zahlen sollte man nicht vergessen, was JDC und die angeschlossenen Strukturen tun. Gerade im Finanzierungs-, Versicherungs- und Altervorsorgebereich geht es oft um persönliche Ansprache, persönliche Lösungsansätze.Hier sind natürlich „Social Distancing“ oder Zugangsbeschränkungen und Besuchsbeschränkungen in vielen Firmen Gift. Trotzdem einigermaßen gute Zahlen liefern zu können, zeigt viel Potential für „normale Zeiten“. Und wie bereits erwähnt- Corona wird den Markt weiter bereinigen und JDC hat hier Lösungen. Bestandsübernahmen oder Firmenübernahmen gehen fast direkt im Folgejahr in die GuV – nach Integration. Denn JDC hat die technische Lösung – skalierbar – bereits mit hohem Aufwand entwickelt.

Aktuell (08.03.2021 / 0 Uhr) notieren die Aktien der JDC Group AG im Frankfurter-Handel ohne Handel bisher bei 11,35 EUR – Schluss Freitag.

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