SDAX | Encavis Aktie steigt auf. Nur ein Zwischenschritt der Erfolgsstory? Und der Kurs?

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Die ENCAVIS AG (ISIN: DE0006095003) setzt ihre Expansion fort – EBIT Marge beeindruckende 48%, wegen „weniger Wind und Sonne“ unwesentlich niedriger als im Vorjahresvergleich im Q3. Und in 2021 werden kräftige Steigerungen erwaretet zumindest beim EBITDA. Und die Rekorde, Jahr für Jahr zahlen sich aus.

Auch wenn die Encavis Aktie derzeit relativ weit vom Allzeithoch bei 25,55 EUR – gesehen im Januar – zurückgekommen ist, so war diese „Beruhigung“ wahrscheinlich überfällig und „gut“ für die Aktie. Konsolidierung nach den extremen Anstiegen, die man in den letzten Monaten sehen konnte, war überfällig – die Story ist ungebrochen.

Und jetzt der Ritterschlag – Indexaufstieg in den MDAX ab dem 22.03.2021

Wer hätte das gedacht als die Encavis, die ehemalige Capital Stage AG, in 2013 in den Prime Standard der Deutschen Börse AG wechselte und bereits nach einem Jahr – März 2014 – in den SDAX aufstieg.

Der Konzernumsatz 2013 von rund 57,0 Millionen Euro hat sich mehr als verfünffacht und stieg bis 2020 kontinuierlich auf 292,3 Millionen Euro. Der Konzernjahresüberschuss stieg von 14,0 Millionen Euro im Jahre 2013 auf aktuell 68,1 Millionen Euro und hat sich ebenfalls nahezu verfünffacht. Die Marktkapitalisierung der ehemals Capital Stage AG, heute Encavis AG hat sich im gleichen Zeitraum von rund 272 Millionen Euro (4. März 2014) auf gestern über 2,4 Milliarden Euro nahezu verneunfacht.

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Erfolgsgeschichte – Pläne bis 2025 zeigen: Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht

„Die zukünftige MDAX-Notiz ist uns Ansporn und Bestätigung zugleich, unsere Wachstumsstrategie ,>>Fast Forward 2025′ voranzutreiben und subventionsfrei grünen Strom aus unseren Wind- und Solarparks über langfristige Stromabnahmeverträge (PPAs) direkt an industrielle und gewerbliche Abnehmer zu Marktpreisen zu vermarkten“, unterstrich Dr. Christoph Husmann, CFO der Encavis AG, die nachhaltigen Wachstumsambitionen des Konzerns.

Oder wie es Dr. Dierk Paskert, CEO der Encavis AG sagt: „Der Aufstieg in den MDAX erfüllt mich mit besonderem Stolz für die unermüdliche Leistung unseres kompletten Encavis-Teams, das jeden Tag und insbesondere auch unter den erschwerten Bedingungen der COVID-19 Pandemie Spitzenleistungen erbringt. Mehr als je zuvor sind wir alle dem Ziel der Erneuerbaren Energieproduktion verpflichtet“.

Trotz Kursrückgang immer noch hohe Bewertungskennziffern – gerechtfertigt durch Fast Forward Programm?

Ein erwartetes KGV von 42,39 für 2020 und von 35,47 für 2021 sind bestimmt nicht „billlig“ – selbst die PeerGroup kommt durchschnittlich auf „nur“ 33,8 respektive 25,64. Gerechtfertigt? 3,4 GW Erzeugungskapazität will man bis 2025 aufbauen – annähernd eine Verdopplung.

Effektivitätssteigerungen, Arrondierung der Beteiligungen an einzelnen Projekten – teilweise „Herauskaufen“ von Minderheitsanteilen in zukunftsträchtigen Solarprojekten, Beteiligungsverkäufe in ausgewählten Windprojekten – in 2020 bereits mehrmals praktiziert – alles im Rahmen eines umfassenden Programms „Fast Forward“ könnte die Encavis auf eine neue Ebene heben. Bestandshaltergeschäft ist attraktiver als die reine Entwicklung von Projekten und deren Verkauf. Haben auch PNE und BayWa erkannt. Jedenfalls ist Encavis definitiv auf einem guten Weg  und könnte so durchaus Bewertunsgkennziffern eines Wachstumswertes rechtfertigen. Auf Dauer ist einiges möglich.

29 % mehr „nachhaltig gewonnenen“ Strom

So kräftig stieg die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energiender Encavis AG  im Jahr 2020. Stromproduktion stieg von rund 2,66 Terawattstunden (TWh) im Jahr zuvor auf gut 3,43 TWh im Jahr 2020 und erreichte damit einen neuen Rekordwert. Und vermied den Ausstoß von mehr als 1,25 Millionen Tonnen CO2.

Verantwortlich für den starken Anstieg waren der volle Jahreseffekt der Akquisitionen weiterer Wind- und Solarparks. Ein Effekt, der sich insbesondere im laufenden Geschäftsjahr 2021 noch stärker auswirken wird, nachdem die beiden spanischen PV-Großprojekte Talayuela (300 MWp) und La Cabrera (200 MWp) erstmalig grünen Strom in ihrer Ganzjahresproduktion 2021 beisteuern werden.

„Trotz des eher durchschnittlichen Wetters in vielen Teilen Europas im vergangenen Jahr konnten wir durch die hohe Verfügbarkeit unserer Anlagen erneut einen Rekordbeitrag an CO2-Einsparungen zur Klimabilanz durch Encavis ermöglichen“, bekräftigt Dr. Dierk Paskert, CEO der Encavis AG, die Stromproduktionszahlen des Unternehmens. „Wir werden unser Portfolio gemäß unserer Wachstumsstrategie >>Fast Forward 2025 international ausbauen und unsere operative Effizienz und Performance noch verbessern, um auch zukünftig sehr gute Ergebnisse berichten zu können“, unterstreicht Dr. Dierk Paskert, CEO der Encavis AG,

Wert mit Zukunft in einem stark wachsenden Markt

Jedenfalls ist Encavis eine Aktie, die zeigt „mit Nachhaltigkeit“ kann man mittel- und langfristig „gutes Geld “ verdienen. Und die gerade fertiggestellten spanischen Windparks mit über 500 MW und sehr guten wirtschaftlichen Eckdaten sind wohl erst der Anfang auf dem Weg der Encavis zum (noch größeren) Bestandshalter. Bis 2025 will man die Erzeugungskapazität annähernd auf 3,4 GW verdoppeln – ehrgeizig.

Nachfrageboom bei „Nachhaltigkeitsinvestments“

Wichtig ist auch die Marktwahrnehmung. Und die steigt bei der Encavis kontinuierlich. Nachdem am 02.02.2021 mit Hauck Aufhäuser bereits das 12, Analyseteam sich mit Encavis beschäftigt, fällt das Analystenurteil relativ eindeutig aus: 11 mal heisst es KAUFEN oder HALTEN. Natürlich auch der bereits sehr starken Kursentwicklung der Aktie geschuldet – weshalb auch Hauck „nur“ auf HALTEN kommt mit einem Kursziel von 23,00 EUR. Die zu erwartende Geschäftsentwicklung in 2021 sollte die Kursziele positiv beeinflussen.

Und Positives zeigten auch die letzten Meldungen: Der von der Encavis Asset Management AG ), Tochter des Encavis AG, gemanagte und exklusiv von der Bayern LB vertriebene Banken-Spezialfonds EIF II nahm am 30. Dezember 2020 die letzten Zeichnungsscheine entgegen. Damit ist einer der größten Erneuerbaren-Energien-Fonds Deutschlands mit insgesamt mehr als 50 investierten Kreditinstituten nun geschlossen.

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480 Mio EUR Fondskapital werden rund 1 Mrd Investitionen „bewegen“ – Honorar für Encavis Asset Management inclusive

Der von HANSAINVEST LUX S.A. administrierte Fonds weist nach diesem Platzierungserfolg ein Eigenkapital von 480 Millionen Euro aus. Die Encavis Asset Management AG ist mit dem Portfolio-Aufbau und der Betriebsführung der Kraftwerke beauftragt. Bisher konnten Wind- und Solarparks in den Euro-Märkten Deutschland, Niederlande, Finnland und Frankreich realisiert werden. Die derzeit installierte Gesamtnennleistung des Fonds von mehr als 350 Megawatt spart bereits heute jedes Jahr knapp 190.000 Tonnen klimaschädlicher CO2-Emissionen ein. Insgesamt wird mit diesem Spezialfonds für Banken und Sparkassen ein Investitionsvolumen in Wind- und Solarparks von deutlich mehr als 1 Milliarde Euro realisiert werden können.

„..es wird mit Hochdruck an einem Nachfolgefonds gearbeitet.“

„Die Investoren schätzen die Bereitstellung klar definierter Unterlagen für den speziellen Investitionsprozess von Kreditinstituten und zur regulatorischen Abbildung unter MaRisk sowie die Einbeziehung der Banken-Verbände durch die BayernLB. Das institutionelle Interesse für Erneuerbare-Energien-Fonds ist unverändert hoch und es wird mit Hochdruck an einem Nachfolgefonds gearbeitet. Wir freuen uns, dass uns Encavis für diesen Vertrieb weiterhin das Vertrauen schenkt“, so das BayernLB-Alternative Investments-Vertriebsteam.

Und Karsten Mieth, Vorstandssprecher der Encavis Asset Management AG, ergänzt: „Dieser außerordentliche Vertriebserfolg ist das logische Ergebnis einer starken Partnerschaft mit der BayernLB. Es passt für den Investor einfach vieles zusammen: Sehr gute Marktaussichten, kontinuierliche und solide kalkulierte Erträge, unsere hervorragenden Marktzugänge und Pipelines sowie eine Investitionsmöglichkeit, die bestmöglich regulatorische und bankseitige Anforderungen berücksichtigt“.

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BayWa, PNE: Nicht nur Encavis will Bestandshalter werden

PNE wird nach erklärtem Ziel des neuen Mehrheitsaktionärs , ein Morgan Stanley Fonds, zum Bestandshalter umgebaut und tritt so nicht mehr als reiner  Anbieter und eher noch als weiterer Nachfrager an den Markt für Windparks : „Und so geht es auch im dritten Quartal weiter in Richtung Bestandsaufbau: Derzeit betreibt die PNE-Gruppe Windparks mit einer installierten Nennleistung von 130,1 MW im Eigenbetrieb, weitere befinden sich im Bau. So will man den Bestand an eigenen Projekten, vornehmlich in Deutschland, bis Ende 2023 auf bis zu 500 MW ausgebauen.“ (nwm, 27.11.2020)

Und auch ein anderer bisher eher als Projektentwickler aufgetretener Player will zukünftig zum Bestandshalter werden. Zu einem spannenden Wert, der über seine Muttergesellschaft BayWa AG (ISIN: DE0005194062) an der Börse gehandelt werden kann. Die wachstumsstarke Perle im Konzern: BayWa r.e. renewable energy GmbH., ist auf dem weg weg vom reinen Porjektentwickler zum Bestandshalter: „…haben wir somit in weniger als zwei Jahren 1,03 Mrd. Euro am Kapitalmarkt für das Geschäftsfeld Regenerative Energien akquiriert”„. (nwm, 09.12.2020).

Der Trend zum Bestandshalter mit sicheren langfristigen Erträgen wird von vielen ehemaligen Projektentwicklern eingeschlagen: IST AUCH TEIL DER ERFOLGSSTORY DER ENCAVIS in ihrer Vision für 2025.

Encavis – die Story lebt

Die Performance der Aktie in letzter Zeit, sollte den Aktionären gefallen haben. Und Nachhaltigkeit ist auch für die nächsten Jahre Basis weiteren Wachstums. Bisher konnte Encavis die Erwartungen des Marktes überzeugend erfüllen. Und die Solarprojekte in Spanien, die beweisen, das Solarstrom auch subventionsfrei zu attraktiven Konditionen produziert werden kann, sind möglciherwiese nur ein Zwischenschritt zur Erreichung der ehrgeizigen Ziele für 2025.

Gewinn stimmt, reduzierend Optionsprogramme, Wetter …

Bei den Q3 Zahlen profitierte man von dem kontinuierlich wachsenden Portfolio an Erzeugungskapazitäten in Wind- und Solaranlagen sowie von positiven meteorologischen Effekten. Zwar waren die geringer als im Vorjahr, aber Sonne und Wind produzieren kontinuierlich hohe Cash flows und sichern eine EBITDA-Marge von über 75%, EBIT-Marge über 45%, was auch die langfristigen Zielvorgaben des Managements  der Encavis sind.

Und das Jahresergebnis wird am 23.03.2021 veröffentlicht werden. Grosse Überraschungen sollten nicht“kommen“.

Ausbau Eigenbestand

Zwar resultiert der Umsatzanstieg in der ersten neun Monaten 2020 um rund 5% auf 234,3 Millionen Euro vornehmlich von der Akquisition mehrerer Windparks in Dänemark im Jahre 2019, aber die Zahlen passen. Und das Wetter spielt auch mit: Bis Ende September 2020 konnte zudem ein positiver meteorologischer Effekt in Höhe von 7,1 Millionen Euro gemessen werden, der jedoch um 5,8 Millionen Euro unter der noch stärkeren Vergleichsperiode des vergangenen Jahres 2019 (12,9 Mio. Euro) lag.

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Und so liegt das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (operatives EBITDA) in Höhe von 181,0 Millionen Euro dementsprechend um 4,8 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Aber entspricht immer noch einer EBITDA-Marge von gut 77%.  Und das erzielte EBIT in Höhe von 113,2 Millionen Euro (Vorjahr:121,8 Mio) entspricht einer EBIT-Marge von gut 48 %.  Hierbei wirkten mindernd mit Minus 5,8 Mio EUR meteorologische Effekte, um 4 Mio EUR niedrigere Verkaufserlöse (Vorjahr 5,9 Mio, dieses Jahr bisher 1,9 Mio EUR) und Kosten des Aktienoptionsprogramms von 4 Mio EUR (vorjahr 1,1 Mio). So kostet ein steigender Aktienkurs Geld – angemessener Preis für ein erfolgreiches Management. Und die einzigen Kosten, deren Steigerung den Aktionären Spass machen müsste.

Zukunft: Spanien – da wird nächstes Jahr gerockt!

Und nächstes Jahr werden erstmals die grossen spanischen Projekte die Gewinnmaschine füttern. Hier ist die termingerechte Fertigstellung der Grossprojekte essentiell. Und das klappt: Durch den Start der Einspeisung gestern ist Spanien mit einer Erzeugungskapazität von rund 500 MWp in der Position des Spitzenreiters innerhalb des Solarparkportfolios der Encavis.

Prognose passt und bestärkt Attraktivität des Geschäftsmodells

Wenn ein Geschäftsmodell auf langfristige Energieproduktion – unter meteorologischen Schwankungen – angelegt ist, dann sollte die Prognsoe relativ einfach sein. Und Encavis liefert eine Prognose „in line“ mit der Vision 2025. Und die Kennziffern sprechen für das „langweilige“ Geschäftsmodell. Nicht nur  kurzfristig, sondern auch mittel- und langfristig. Sofern einem Anleger das Geschäftsmodell gefallen sollte.

Prognose

Seit den Q3 Zahlen sieht die Prognose folgendermaßen aus: Das operative EBITDA soll sich voraussichtlich auf über 220 Millionen Euro erhöhen (2019: 217,6 Millionen Euro, wetteradjustiert 210,6 Millionen Euro). Der Konzern rechnet mit einer Steigerung des operativen EBIT auf über 130 Millionen Euro (2019: 132,2 Millionen Euro, wetteradjustiert 125,2 Millionen Euro). Zudem wird ein operatives Ergebnis je Aktie von 0,41 Euro erwartet (2019: 0,43 Euro, wetteradjustiert 0,40 Euro). Das Ergebnis je Aktie wird zunächst unterproportional steigen, da die Anzahl der Aktien zunimmt, die mit den Mitteln getätigten Investitionen ihren Ergebnisbeitrag aber erst in den Folgejahren voll entfalten – allein die beiden spanischen Projekte machen „Zukunftsmusik“.

Einfaches Modell, klare Kommunikation – wichtig für den Anleger

Wichtig für den potentiellen Aktionär ist Transparenz – und hier leifert man: EIGENBESTAND ist transparent: Einen interessanten Überblick über die Solarparks der Encavis inclusive Such-und Filterfunktion findet sich auf deren Homepage unter SOLARPARKS ENCAVIS und die der Windparks unter WINDPARKS ENCAVIS. Genau so stellt man sich Transparenz und offene Kommunikation vor – Nachhaltigkeitswert mit klaren Zielen. Losgelöst größtenteils von der allgemeinen Konjunktur. Mit aktiver Expansionspolitik in den letzten Monaten.

Erinnern Sie sich?

Encavis AG wurde am 10.03.2020 von der Ratingagentur Scope Ratings (kurz: Scope) in einer aktualisierten Analyse bewertet in dessen Rahmen das Encavis Emittentenrating im Investment Grade-Bereich (BBB-) bestätigt wird. Der Ausblick für das Rating ist stabil. Und erstmals veröffentlicht man bei Encavis auch einen Analysten-Consensus von acht Analysten der Banken, die Encavis im Research beobachten. Der Consensus spiegelt die veröffentlichten Schätzungen zum Konzernjahresabschluss 2019 so haben wir im TEIL2 unserer Reihe „Interessante Aktien in Crashzeiten“ über Encavis begonnen  FORTSETZUNG

Minderheitsanteilsverkäufe, Cashmanagement und Effektivitätssteigerungen bei Encavis – Vision 2025

Encavis will die Erzeugungskapazität bis 2025 verdoppeln. Hört sich einfach an und zeigt das Potential im Unternehmen, wenn es allein durch die relativ einfachen Massnahmen möglich ist, eine derartige Expansion OHNE geplante Kapitalmassnahmen durchzuführen. Respekt. Die Pläne im einzelnen sehen folgendes vor:

1. Investitionen in Wind- und Solarparks im Status „Ready-to-build“ sowie Sicherung von Projekten bereits in früheren Phasen der Entwicklung in Abstimmung mit den aktuell fünf strategischen Entwicklungspartnern unter Einhaltung einer langfristigen Eigenkapitalquote des Konzerns in Höhe von >24 %. Dabei ist keine Kapitalmaßnahme im Plan angenommen.
2. Veräußerung von Minderheitsanteilen an Wind- und einzelnen ausgewählten Solarparks von bis zu 49 % zur Freisetzung von Liquidität zur Investition in weitere Wind- und Solarparks
3. Reduzierung und Optimierung der operativen Kosten in Betrieb und Wartung von Solarparks
4. Optimierung/Refinanzierung von SPV-Projektfinanzierungen
5. Einführung eines konzernweiten Cash-Pooling inklusive aller Einzelgesellschaften

Hierdurch will man dann folgende Kennziffern erreichen:

Verdopplung der vertraglichen gesicherten eigenen Erzeugungskapazität von 1.7 Gigawatt auf 3.4 GW
eine Steigerung des Wetter-adjustierten Umsatzes (wa) von 260 Mio. EUR auf 440 Mio. EUR
eine Steigerung des Wetter-adjustierten operativen EBITDA (wa) von 210 Mio. EUR auf 330 Mio. EUR
eine Marge des Wetter-adjustierten operativen EBITDA (wa) von 75 %
eine Steigerung des operativen Ergebnisses je Aktie (EPS) (wa) von 0,40 EUR auf 0,70 EUR

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Wir gehen davon aus, dass das Management diese Ziele realistisch aufgestellt hat. Und es zeigt natürlich auch die – notwendige – Professionalisierung des schnell gewachsenen Unternehmens. Hierbei geht Encavis den Schritt zu einem effektiv geführten Unternehmen und entwächst den Kinderschuhen, könnte dem Aktionär noch viel Freude machen, entsprechend wenig den Shorts. Und wenn das Wetter mitspielt, so habne wir in den Vorjahren gesehen, ist bei den Zahlen durchaus Luft nach oben.

Aktuell (04.03.2021 / 11:09 Uhr) notieren die Aktien der Encavis AG im Frankfurter-Handel mit Minus -2,6 % (-0,46 EUR) bei 17,24 EUR. Am 19.04.2020 stellten wir Encavis im Rahmen unserer Reihe „Aktien in Crash-Zeiten“ bei einem Kurs von 6,98 EUR vor.


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