Prime Standard | SFC Energy sieht sich vor der Ernte. Auftragsbestand verdoppelt. Wachstum. Ergebnissteigerung

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15.11.2021 – Die SFC Energy AG (ISIN: DE0007568578), ein führender Anbieter von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen für stationäre und mobile Hybrid-Stromversorgungslösungen, will ganz vorne dabei sein, wenn es um die Decarbonisierung der Wirtschaft geht. Und so sehen es auch viele Anleger: Die Kurse der SFC Energy-Aktie handeln in hohen Sphären – es wird die Zukunft gesehen. Die hohen Umsatzsteigerungen, die eine neue „Wasserstoff-Wirtschaft“ auch den Münchenern bringen kann und soll. Und nachdem man letzte Woche die Prognose für die Gewinnerwartung anhob überraschen die heutigen Zahlen  wenig. Wichtigster Punkt für uns: Verdoppelter Auftragsbestand.

Umsatz kräftig gestiegen(Coronaeffekt teilweise), Marge verbessert, Aufträge kommen rein

Sowohl im dritten Quartal als auch in der Neun-Monats-Betrachtung hat der Konzern mit 33,4 % (Q3/2021: 15,344 Mio EUR; Q3/2020: 11,5 Mio EUR) bzw. 18,5 % (9M/2021: 46,5 Mio EUR; 9M/2020: 39,2 Mio EUR) ein deutliches Umsatzwachstum gegenüber den Vorjahreswerten erzielt. Und auch die Bruttomarge entwickelt sich positiv: Das Bruttoergebnis vom Umsatz erhöhte sich im Neun-Monatszeitraum um 31,3 % auf 17,1 Mio EUR (9M/2020: 13,0 Mio EUR).

Die erfreuliche Entwicklung ist auf das organische Umsatzwachstum, eine anhaltend gute Preisdurchsetzung und einen verbesserten Produktmix zu Gunsten margenstärkerer Produkte zurückzuführen. Letzterer drückt sich sowohl durch den zunehmenden Umsatzbeitrag des margenstarken Segments Clean Energy als auch die höhere Bruttoergebnismarge beider Segmente aus. Die daraus resultierende Bruttoergebnismarge des Konzerns (Bruttoergebnis in Prozent der Umsatzerlöse) verbesserte sich im Berichtszeitraum deutlich auf 36,8 % (9M/2020: 33,2 %). Letztendlich bleibt am Ende jedoch – noch – ROT

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So ergibt sich ein EBITDA von  -636 TEUR(9M/2020: -785). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Konzerns verringerte sich im Neun-Monatszeitraum auf -3,7 Mio EUR (9M/2020: -3,5 Mio EUR).

Sowohl das negative EBITDA als auch das negative EBIT sind auf die deutliche Belastung mit den im Vorjahresvergleich hohen Sondereffekten zurückzuführen, die sich hauptsächlich aus der Erhöhung der Rückstellungen und der Kapitalrücklage für Verpflichtungen aus langfristigen aktienkursbasierten variablen Vergütungsprogrammen für den Vorstand sowie für Mitarbeiter ergibt. Dieser Sondereffekt belief sich im Berichtszeitraum auf 6,6 Mio EUR (9M/2020:  2,7 Mio EUR) und ist als Aufwand im EBIT und im EBITDA enthalten. Für den Neun-Monatszeitraum ergibt sich ein Konzernperiodenergebnis von -4,4 Mio EUR nach -3,9 Mio EUR in der Vorjahresperiode. Entsprechend belief sich das Ergebnis je Aktie gemäß IFRS (unverwässert und verwässert) auf EUR -0,30 (9M/2020: EUR -0,30).

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CEO sieht in die Zukunft

Dr. Peter Podesser, CEO der SFC Energy AG: „Wir liegen mit unseren Aktivitäten voll auf Kurs und konnten im abgelaufenen dritten Quartal an die dynamische Geschäftsentwicklung der ersten Jahreshälfte 2021 nahtlos anknüpfen. In unseren Geschäftsfeldern Clean Energy und Clean Power Management treffen wir auf eine hohe Nachfrage nach unseren EFOY Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen sowie unseren Leistungselektronikprodukten. Besonders erfreulich ist das starke Umsatzwachstum über unterschiedlichste Anwenderbranchen und Ländermärkte hinweg. Somit stellen wir unser profitables Unternehmenswachstum auf eine noch breitere Basis und erhalten mehr Visibilität und ein gutes Maß an Planungssicherheit. In diesem Zusammenhang ist auch die Anhebung unserer Ergebnisprognose (Ad-hoc-Meldung vom 10. November 2021) und unser erheblich erhöhter Auftragsbestand zu nennen, der sich zum 30. September im Vergleich zum Jahresende 2020 mehr als verdoppelt hat.

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..grösster Auftrag… CO2-neutral…

Die zentrale Frage, wie wir den wachsenden Energienachbedarf decken, das Klima schützen und die Stromversorgung dezentraler aufstellen, ist unser Antrieb. Zunehmend sorgen wir für einen messbaren Beitrag im globalen Race-to-Zero, indem wir konventionelle Stromerzeuger durch unsere umweltfreundlichen EFOY Brennstoffzellen ersetzen. Unser größter Auftrag für EFOY Brennstoffzellen in den USA seit Unternehmensbestehen unterstreicht eindrucksvoll das große Marktpotenzial in diesem Bereich, aber auch in dieser Region. Unser Kunde LiveView Technologies hat Anfang September mehr als 600 EFOY Brennstoffzellen zur Installation in mobilen Kameratürmen geordert.

Das Besondere an diesem Auftrag ist nicht nur das große Volumen, sondern auch die Tatsache, dass es uns trotz Reisebeschränkungen gelungen ist, unseren Kunden von den vielen Vorteilen der EFOY Brennstoffzelle gegenüber den bisher genutzten Generatoren zu überzeugen. Themen wie die fortschreitende Digitalisierung, valide Datenübertragung und zuverlässige Sicherheitstechnik gewinnen insgesamt an Dynamik. Mit unseren Produkten adressieren wir die anspruchsvollen Marktbedürfnisse und schaffen durch die Verbindung von GreenTech- und IoT-Anwendungen klare Mehrwerte für unsere Kunden aus einer Hand.

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Nach wie vor behalten wir sowohl das globale Pandemiegeschehen als auch die aktuell damit einhergehenden potenziellen Lieferengpässe im Blick. Im dritten Quartal verzeichneten wir Verschiebungen im Umsatz in Höhe von ca. EUR 1,0 Mio. bis 1,5 Mio., insbesondere aufgrund von Lieferterminverschiebungen bei Einzelelektronikbauteilen. Seit Beginn der Pandemie konnten wir sowohl durch die signifikante Erhöhung unserer Lagerbestände an kritischen Komponenten als auch durch ein gezieltes Near- und Onshoring in der Beschaffung stärkere negative Effekte verhindern. In unserer Ad-hoc-Meldung vom 10. November 2021 haben wir das obere Ende unserer Umsatzprognose für das aktuelle Geschäftsjahr auf Basis der erwarteten Verschiebungen in der Auslieferung entsprechend konkretisiert.

Wir verfolgen weiterhin unsere dezidierte OEM-Strategie und implementieren starke regionale Kooperationen wie zuletzt mit unseren Partnern Toyota Tsusho, Jenoptik oder Schneider Electric. So erschließen wir uns weitere Marktzugänge um das erhebliche globale Wachstumspotenzial der Brennstoffzellentechnologie zu realisieren.“

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Und so scheint die SFC  Energy AG – möglicherweise durch Ergebnisse des Klimagipfels in Glasgow beschleunigt – in die grossen Schuhe zu wachsen, die für die nächsten Jahre prognostiziert werden. Neben der Partnerschaft mit Nel, die in 2022 erste Umsatzbeiträge liefern soll, gibt es ja eine Vielzahl anderer Kooperations- und Vertriebspartner, die die Visionen des Unternehmens, immer wieder eloquent durch den CEO kommuniziert, möglich machen können. Und einen weiteren Schub könnte die in den USA starke SFC eenrgy erhalten durch: H2-Update: Nel laut Lokke ein Gewinner: Heute unterzeichnet Biden das Gesetz zum „Grossen Infrastrukturpaket“. Weitere 9,5 Mrd USD allein für H2

Chart: SFC Energy AG | Powered by GOYAX.de
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