Nikola Aktie 2,50 USD. War’s das?. Gov. Carney ermöglicht genehmigtes Kapital, Fortescue zahlt H2-Hub und Trevor Milton 125 Mio USD? Prozess kurz vor Ende.

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Nikola hat turbulente Zeiten hinter sich. Und seit man die Europa-Pläne aufgegeben hat, ist NIKOLA klar fokussiert auf den nordamerikanischen Markt. Kurz vor dem Start der Serienproduktion der ersten Brennstoffzellen-LKW’s in Coolidge, wo man gerade die Produktionslinien von Elektro auf Brennstoffzelle umstellt.

Zuletzt ging es bei den Amerikanern um einen eleganten Ausweg aus der 50% Zustimmungsquote für neues genehmigtes Kapital ab Anfang August, Subventionen für 6 Wasserstofftankstellen in Kalifornien über 41,9 Mio USD und die aktuellen Auslieferunsgzahlen – bisher nur Batterie-betriebene Tre BEV, denn die Umstellung der Serienfertigung auf die Brennstoffzellen Tre FCEV läuft gerade in Coolidge. Und sollte bald abgeschlossen sein.

Zuletzt positiv für die Nikola Aktie –  Presseerklärung der Bosch GmbH über den Start der Serienfertigung der Brennstoffzellen-Antriebssysteme mit Nikola als herausgestellten „Pilotkunden“ – erinnert nur an die über 200 Mitarbeiter von Bosch, die seit mehr als drei Jahren nur mit der Entwicklungsarbeit der brennstoffzellenbetriebenen Nikola FCEV-Modelle befasst waren. Natürlich gemeinsam mit den Technikern von Nikola (interessanter Artikel über die Entwicklungsphase auf der Homepage von Bosch:„Truck Yeah“ )

Und Nikola konnte Serie guter Nachrichten fortsetzen… dreimal Geld für Nikola’s Pläne? Sieht so aus…. zumindest beim gnehmigten Kapital…

Nach dem Bayotech-Deal,d er bis zu 50 verkaufte Tre FCEV bedeutet, gibt es mehr Positives für die Amerikaner. So hat der Gouverneur von Delaware, Gov. John Carney, die entsprechende Gesetzesänderung unterzeichnet, die ab dem 1. August die Schaffung genehmigten Kapitals für eine in Delaware beheimatete Aktiengesellschaft (Inc.) durch die Mehrheit der Aktien, deren Halter an der Abstimmung teilgenommenen, möglich wird.

Und laut Nikola ist die für den 3. August anberaumte Abstimmung bereits durch die klare Mehrheit der abgegebene Stimmen entschieden. So wird wahrscheinlich das genehmigte Kapital der Nikola eine Verdopplung der Aktien von 800 Mio Stück auf 1,6 Mrd Aktien ermöglichen. Der Druck das genehmigte Kapital zu erhöhen entstand durch den Druck des Hedgefonds Antara Capital, der in 2022 Nikola 200 Mio USD geliehen hat und nun zur Absicherung seiner bereits fälligen Zinsforderungen Nikola vor sich her trieb.

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… und weiteres Geld sparen konnte Nikola durch den ersten Deal im Rahmen des Kooperationsvertrags mit der australischen Fortescue Futures Industries.

Fortescue Futures Industries, die mit Nikola vor Monaten eine Kooperationsvereinbarung schlossen zur Wasserstoffversorgung des US-Marktes, wird das Phoenix Hydrogen Hub (PHH)-Projekt von Nikola erwerben. Und das wichitgste für die klammen Kassen der Amerikaner: Fortescue wird das Kapital und die Ressourcen bereitstellen, die für die vollständige Entwicklung des Projekts erforderlich sind, und die Parteien arbeiten an einer Wasserstoffliefervereinbarung zur Unterstützung der emissionsfreien Klasse-8-Lkw T%re FCEV von Nikola.

Nikola reduzeirt sich auf den Bau und verkauf von Tre FCEV und damit verbundenen Dienstleistungen – den rest sollen andere finanzieren. Realismus kehrte ein in Coolidge.

Diese Vereinbarung steht im Einklang mit der neuen kapitaleffizienten Energiestrategie von Nikola, mit Partnern zusammenzuarbeiten, die an dem Wasserstoff-Energie-Ökosystem interessiert sind, für das Nikola Pionierarbeit geleistet hat. Das Phoenix Wasserstoffhub-Projekt ist ein im Genhemigungsverfahren befindliches  Projekt für grünen Wasserstoff in der Nähe von Phoenix in der Stadt Buckeye, Arizona, und soll in mehreren Phasen gebaut werden, um entsprechend der Nachfrage zu skalieren.

„Nikolas Priorität besteht darin, mehr emissionsfreie Lkw auf die Straße zu bringen, und diese Übernahme durch FFI wird einen der ersten und wichtigsten Wasserstoffknotenpunkte des Landes erheblich stärken“, sagte Michael Lohscheller, Präsident und CEO der Nikola Corporation. „Die Übernahme dieses Projekts durch FFI ist ein bedeutender Meilenstein, da wir daran arbeiten, eine überaus wichtige lokale Verbindungsinfrastruktur zu schaffen, um die Nutzung von Wasserstoff zum Antrieb emissionsfreier Fahrzeuge zu beschleunigen.“

Erst der Anfang für Nikola’s Pläne mit Fortescue als Infrastrukturfinanzierer und Betreiber

PHH ist das erste Projekt, das im Rahmen des im Januar 2023 zwischen den beiden Unternehmen unterzeichneten Memorandum of Understanding angekündigt wurde, um bei der gemeinsamen Entwicklung großer US-amerikanischer Produktionsanlagen für grünen Wasserstoff zusammenzuarbeiten und diese zu betreiben. „FFI baut seine Präsenz in den USA aktiv aus und stärkt seine Position als führender globaler Entwickler von grüner Energieproduktion und -technologie. Wir sind bestrebt, dazu beizutragen, Nordamerika zu einem weltweit führenden globalen Produzenten grüner Energie zu machen“, sagte Mark Hutchinson, CEO von FFI.

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Und beim Schadensersatzprozess gegen Trevor Milton wegen der von Nikola in 2022 bereits gezahlten SEC-Busse in Höhe von 125 Mio USD zeichnet sich ein End eab – und das Urteilwird allgemein zugunsten Nikolas erwartet.

Denn der Grund für die Strafzahlung waren die Betrügereien des ehemaligen CEO und Gründers Nikolas Trevor Milton. Und wenn man sich fragt, ob Trevor Milton noch übe rdie Mittle verfügt, eventuelle Zahlungen zu leisten: Derzeit kontrolliert er noch rund 8 % der Nikola-Aktien,bei einer MarketCap von 1,7 Mrd USD ein wesentliches Asset. Wobei Trevor Milton sich neben den laufenden Strafverfahren natürlich noch anderen Schadensersatzforderungen gegneüber sieht. Aber laut Adam Adler von FreightWaves – „Nikola clear to increase share count — thanks to Delaware rule change“ nähert sich der Schadensersatzprozess gegen Trevor milton einer Entscheidung. Könnte ebenfalls helfen….

Nikola bleibt ein potentieller Shortsqueeze-Kandidat. Seit Wochen diskutiert, scheint nun der Kaufdruck für die Shortseller sehr hoch zu sein…

Dazu zitieren wir die sich offensichtlich zu bewahrheitende Erwartungshaltung von Ihor Dusaniwsky von S3 Partners, die seit Jahren als anerkannter Spezialist Statistiken über Shortpositionen amerikanischer Aktien führen und auswerten. Herr Dusaniwsky meldete sich bereits Ende Juni zu Wort. Vorab zum Hintergrund: „S3 Partners ist die Instanz für die Beobachtung und Auswertung von Shortselling in den USA – neben den kostenpflichtigen Services berichtet der Managing Director Ihor Dusaniwsky auf seinem Twitteraccount (Ihor Dusaniwsky@ihors3) und in diversen Interviews, Expertenbefragungen über interessante Entwicklungen im Shortselling. Auffällige Entwicklungen, interessante Konstellationen oder auffällig lange Fristen zum Covern der gesamten Shortpositionen – halt das, was die Aufmerksamkeit auf die „Produkte“ der S3 Partners lenkt

Bloomberg liess Ihor Dusaniwsky zu Wort kommen. Denn Ende Juni ging es bereits um einen beginnenden Short Squeeze. Zumindest um dessen Wahrscheinlichkeit…

Nach Handelsschluss und nach der Meldung über die anstehenden Personaleinsparungen sprang die Aktie Nikola’s am 16. Juni nachbörslich bis zu 8% in die Höhe. Was damals Fragen anch dem warum aufwarf. Und in diesem Zusammenhang zitierte Bloomberg Ihor Dusaniwsky, Managing Director von S3 Partners: “We are seeing the start of a short covering squeeze and expect more shorts to trim their short exposure in NKLA and realize some of the profits they earned earlier in the year.” Laut S3 Partners Scoring-System erreiche Nikola am Donnerstag – 15. Juni – den höchstmöglichen Short Squeeze Score von 100. Mehr geht nicht – nach der S3 Partners Systematik.

Allein in der KW 24 hatten die Shortseller 80 Mio USD „unrealiiserter Gewinne“ verloren – steigerte die Argumente Shortpositionen zu reduzieren und die übrig gebliebenen Gewinne zu realisieren (für 2023 seien noch rund 55 Mio USD Gewinne „übrig“.). Erschwerend für Shortseller sind die kräftig gestiegenen Kosten der Aktienleihe. Laut Bloomberg habe die Zahl zur Leihe zur Verfügung stehender Aktien kräftig abgenommen, was die Leihgebühren weiter in die Höhe getrieben hat und wohl immer noch treibt.

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Wenn S3 Partners Recht behalten sollte, dann sollte in den nächsten Wochen weitere Nachfrage von der Shortseite an den Aktienmärkten der Nikola Aktie weiter Rückenwind geben. Losgelöst von operativen Gründen. So sahen wir es zuletzt am 6. Juli und es scheint sich zu bewahrheiten. Wie weit diese zusätzliche Nachfrage die Aktie noch trägt, bevor man „Luft holen muss“? Kann niemand sagen. Nur wird die Luft derzeit definitiv auf der kurzfristigne seite dünner…

Und wo steht Nikola? Welche Ziele will man 2023 erreichen?

NIKOLA Management definierte bei Vorlage der 2022er Zahlen  die Ziele für 2023, die man erreichen will. Vorgaben an denen sich dann das Unternehmen auch messen lassen muss:

  • Fertigstellung von 10 gamma FCEV’s im Q2 2023 – Vorserienmodelle des Brennstoffzellen-Modells. – BISHER ZWEI FERTIGGESTELLT,  ACHT WEITERE BIS ENDE JUNI „As of today, we have completed the first two of 10 gamma hydrogen fuel cell trucks. The remaining eight trucks are scheduled to be complete by the end of June. Gamma trucks will be used for customer pilots and to finalize vehicle validation. Pilot fleets include Biagi Bros, Walmart, Linde, and AJR Trucking, a leading carrier for the United States Postal Service.“
  • Rund 105,000 USD Kostenersparniss je Batteriemodul für den Tre BEV bis zum Q4 2023. U.a. durch den Aufbau der Batterieserienproduktion in Coolidge mit dem Know-How der neuen Tochter Romeo Power („amerikanische Akasol“ – letztes Jahr in einem Share-Deal von NIKOLA übernommen.)
  • Endgültige Investitionsentscheidung für den „Phoenix Hydrogen Hub“ bis zum Q3 2023. In Phoenix will NIKOLA mit Fortescue Futures den Startpunkt des breiter angelegten Joint Ventures setzen.
  • Zwei neue Tankstellenstandorte bis Juni 2023 zu benennen. ob da die im Februar gemeldete neue Station in West Sacramento hinzugezählt wird, lässt sich nicht sagen. DURCH DIE VOLTERA VERIENBARUNG SOLLTEN HIER WESENTLCIH MEHR STANDORTE IN KURZER ABFOLGE BEANNTE WERDEN KÖNNEN.
  • Auslieferung von 250 – 350 Tre BEVs an Händler in 2023. Scheint nicht übermässig ambitioniert. BISHER 31 AUSGELIEFERT, INSGESAMT 63 PRODUZIERT IN COOLIDGE. „During the first quarter, we produced 63 Tre battery electric trucks and delivered 31 to dealers. We are beginning to see an uptick in retail sales, achieving 33 in the quarter, a significant increase from 2022.
  • Auslieferung von 125 – 150 Tre FCEVs im Q4 2023. BISHER 174 FESTBESTELLUNGEN (Stand 16.06.2023)
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DAZU KOMMT, am 16.06.2023 im Rahmen der Personalmassnahmen in Worte gefasst, die bisherigen Vorgaben ergänzend:
  • Rationalisierung  und Kostenersparnisse bei der Unternehmensstruktur in allen Kostenstellen.
  • Konzentration auf den nordamerikanischen Markt, Abgabe des IVECO-Joint Ventures.
  • Kostenersparnis durch Aufbau einer Fertigungslinie für die Bosch Brennstoffzellen in Coolidge.
  • weitere Restrukturierungsmassnahmen der Tochter Romeo Power – neben der Produktionsstättenverlagerung nach Coolidge.
Auf Dauer zählt es erstmal die Ziele für 2023 zu schaffen, ein eventueller Short Squeeze kann nur temporär Aktienkurse beeinflussen, wenn auch extrem. Am Ende zählt nur eines: Gelingt es die Auslieferungszahlen zu schaffen? Insbesondere die geplanten FCEV-Zahlen, die erst im Q4/23 starten sollen? Kann man den Kapitlamarkt davon überzeugen, dass man – irgendwann – profitabel werden kann? Man wird sehen…
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Chart: NIKOLA Corp. | Powered by GOYAX.de

 

 

 

 

 

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