TecDAX | Nordex schon fast unheimlich: Deutschland mit 72 MW – ergibt 620 MW in 14 Tagen.

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08.04.2021 – Eine hohe Nachfrage zum Jahresende sicherte der Nordex SE (ISIN: DE000A0D6554) trotz Corona einen relativ hohen Auftragseingang, annähernd so hoch wie im Rekordjahr 2019.  Und dieses Jahr setzt sich die Auftragsentwicklung positiv fort. Brasilien, Schweden, Frankreich, Italien und Mexiko – dieses Jahr kommen die Aufträge weltweit „rein“. Letzte Woche konnte Nordex insgesamt drei Aufträge über insgesamt 293 MW aus Spanien und Litauen melden. Und vorgestern zwölf Turbinen des Typs N163/5.X mit 68 MW in Finnland verkauft, gestern 187 MW in die Türkei verkauft, und heute:

72 MW in Deutschland – für Bürgerwindpark im Rahmen eines Repowering!

Der Projektentwickler Dirkshof hat bei der Nordex Group zwanzig Anlagen des Typs N117/3600 für den Bürgerwindpark „Reußenköge“ bestellt. Der Auftrag umfasst auch einen Premium-Service-Vertrag der Turbinen für eine Laufzeit von fünf Jahren mit einer dreimaligen Verlängerungsoption von je fünf weiteren Jahren.

Karsten Brüggemann, Vice President Region Central der Nordex Group: „Wir freuen uns über den Auftrag von Dirkshof. Ein durchschnittlicher Windpark in Deutschland besteht aus zwei bis drei Anlagen. Gründe sind die Topographie, die dichte Besiedlung, die Schall- und Schattenwirkung. Windparks mit zwanzig Turbinen wie Reußenköge sind für deutsche Verhältnisse groß. Wie dieses Projekt zeigt, können beim Repowering durchaus größere Gruppen entstehen, da damit ein Bündel von Altanlagen durch wenige neue Turbinen ersetzt werden kann. Und im Projekt Reußenköge gab insbesondere der geringe Schalleistungspegel der N117/3600 den Ausschlag“.

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Konkret – 72 MW Repowering

Der Bürgerwindpark „Reußenköge“ ist ein Repowering-Projekt in Nordfriesland, nahe an der Nordsee gelegen. Ersetzt werden Anlagen der 2-MW-Klasse. Der Start der Errichtung der zwanzig N117/3600-Anlagen mit 3,6 MW Kapazität und Nabenhöhen von 91 Metern Nabenhöhe ist noch 2021 vorgesehen. Die Inbetriebnahme der letzten Anlage ist in 2022 geplant.

Im Zuge der Dezember-Ausschreibung 2020 für Windenergieanlagen an Land erhielt Dirkshof den Zuschlag für das 20-Turbinen-Projekt Reußenköge.

Und letzte Woche Mittwoch Abend ein Turbo für die Windindustrie: Biden will zusätzliche 30 GW offshore Windenergie.

Der neue US-Präsident setzt erste Duftmarken in der Umwelt- und gleichzeitig Infrastrukturpolitik: Durch den Bau von Windparks mit 30 GW zusätzlicher Produktion sollten bis zum Jahr 2030 mehr als 10 Millionen Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden. Geplantes Investitionsvolumen: mehr als 12 Mrd USD.

Und das ist zwar für Nordex als onshore Spezialist erstmal nur eine „nice to have“ Information, aber die klare Ausrichtung auf Erneuerbare wird auch die Investitionen in onshore Windparks weiter steigern. Und nicht zu vergessen: Die grössten Einzelorders letztes Jahr kamen bereits letztes Jahr für Nordex aus den USA.

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Und die weltweiten Aufträge werden durch die weltweiten Produktionsstandorte ermöglicht – vor Ort, flexibel und wettbewerbsfähiger

Und in einigen Ländern kommen nationale Wünsche nach einer möglichst umfassenden Fertigung vor Ort hinzu. Für den heutigen Auftrag gilt: Die Nordex Group wird die 4,8-MW-Turbinen im laufenden Jahr auf 120 Meter hohen Betontürmen errichten, die die Gruppe lokal im Land produziert. Ebenso fertigt die Nordex Group die Rotorblätter lokal in ihrem mexikanischen Werk in Matamoros.

Erinnert an die lokale Turmfertigung in Spanien – letztes Jahr im Juli mitgeteilt – und gefolgt von einigen Grossaufträgen in den Folgemonaten. Ähnlich stellte sich der Ausbau der Fertigungskapazitäten in der Türkei als Umsatztreiber vor Ort heraus.

Prognose 2021 lässt viel Spielraum für weitere Aufträge – mit steigender Profitabilität

Für das laufende Jahr rechnet die Nordex Group mit einem weiteren Anstieg des Umsatzes und des operativen Ergebnisses. So wird von einem Konzernumsatz von EUR 4,7 bis 5,2 Mrd. ausgegangen, wobei sich die Umsatzerlöse relativ gleich über das Jahr verteilen sollten. Bei der operativen Ergebnis-Marge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA-Marge) strebt das Unternehmen eine Bandbreite von 4,0 bis 5,5 Prozent an. Und die sollte sich im Laufe des Jahres schrittweise erhöhen. Grund hierfür ist, dass margenschwache Projekte auslaufen. Und der Anteil an Projekten mit der profitableren Delta4000-Plattform sukzessive zunimmt. Außerdem erwartet die Nordex Group aus heutiger Sicht, dass sich die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das laufende Geschäft ab dem zweiten Quartal reduzieren.

Wenn sich die Belastungen im Q2 reduzieren, sollte in Q1 die Marge „noch“ enttäuschen

Wenn man sich die Umsatzprognose für 2021 anschaut, dann erscheint die wiederum bestätigte Planung für 2022 wenig mutig oder eher sogar sehr konservativ. Zumindest was den Umsatz anbelangt. Und die Nordex Group befinde sich daher auf gutem Weg und bestätige ihre strategischen Ziele 2022 (Umsatz rund EUR 5 Mrd. und EBITDA-Marge 8 Prozent).

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Profitabilität steigern ist das Ziel – das notwendige Ziel

In 2020 hat die Nordex Group ein umfassendes Unternehmensprogramm zur Steigerung der Effizienz und Profitabilität gestartet. Und ab 2021 beginnt, sein Potenzial zu entfalten. Und zentral hierbei sind der Ausbau der Produktionskapazitäten in Indien auf 4 GW sowie die Weiterentwicklung der Lieferkette.

„Im Jahr 2020 haben wir rund 1.500 Anlagen mit einer Leistung von 5,5 GW errichtet, und dies trotz der durch die Pandemie erschwerten Bedingungen. Darüber hinaus waren wir mit unserer wettbewerbsfähigen Delta4000 Plattform global erfolgreich und konnten von der anhaltenden Dynamik im Windenergiemarkt profitieren. „, sagte José Luis Blanco, CEO der Nordex Group.

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Nordex ist onshore stark

Die Gruppe hat über 32 GW Windenergieleistung in über 40 Märkten installiert und erzielte im Jahr 2020 einen Umsatz von etwa EUR 4,7 Mrd. Das Unternehmen beschäftigt derzeit über 8.500 Mitarbeiter. Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA, Indien und Mexiko. Das Produktprogramm konzentriert sich auf Onshore-Turbinen vor allem der 4- bis 5,X-MW-Klasse, die auf die Marktanforderungen von Ländern mit begrenzten Ausbauflächen und Regionen mit begrenzten Netzkapazitäten ausgelegt sind.

Aktuell (00.042021 / 08:10 Uhr) notieren die Aktien der Nordex SE im Frankfurter-Handel  mit Plus0,30 % (0,08 EUR) bei 26,78 Euro.


Chart: Nordex SE | Powered by GOYAX.de

 

 

 

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