Prime Standard | Manz gibt Gas bei Lithium-Ionen Batterien. Jetzt noch besser aufgestellt durch Kooperation mit GROB – ergibt Komplettanbieter.

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08.04..2021 – Die Manz AG (ISIN: DE000A0JQ5U3) sammelte im Segment Energy Storage in 2020 allein Aufträge über 130 Mio EUR. Und zu dieser Expertise im Bereich der Produktionsanlagen zur Lithium-Ionen-Batterieherstellung und bezüglich Montagelösungen rund um weitere Komponenten des elektrischen Antriebsstrangs“ kommt jetzt eine weitere Komponente:

„Führender europäischer Anbieter im Bereich vollumfänglicher Produktionslösungen für Lithium-Ionen Batteriesystem“

darunter will man es nicht machen. Die Manz AG und die GROB-WERKE GmbH & Co.KG haben eine strategische Kooperation im Bereich Lithium-Ionen Batteriesysteme geschlossen. Es sollen dabei Markt- und Kundenzugang kombiniert und die technischen Expertisen gebündelt werden. Die Unternehmen sind fortan in der Lage, den kompletten Produktionsprozess zur Herstellung von Lithium-Ionen Batteriezellen und -modulen, von der Beschichtung des Elektrodenmaterials bis zur Pack-Montage, aus einer Hand und vollintegriert anzubieten.

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Beflügelt wird das ganze durch die Europäische Batterieinitiative

Und so sieht es Martin Drasch, Vorstandsvorsitzender der Manz AG: „Manz hat sich hervorragend im Batteriemarkt positioniert. Wir sehen ausgezeichnete Möglichkeiten, von der dynamischen Entwicklung der Elektromobilität zu profitieren – daher haben wir unser Geschäftsmodell entsprechend fokussiert. Wir sind absolut davon überzeugt, dass wir auf Basis der richtungsweisenden Kooperation mit GROB einen weiteren wichtigen Baustein hinzugefügt haben, um die enormen Marktpotentiale vollumfänglich zu erschließen, vor allem für skalierte und effiziente Produktionslösungen im GWh-Bereich.

Dass diese konsequente Ausrichtung sinnvoll ist, unterstreicht nicht zuletzt die jüngst erhaltene Förderungszusage der Europäischen Kommission zur Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Batterietechnologie im Rahmen des sogenannten IPCEI (Important Project of Common European Interest) „EuBatIn – European Batteries Innovation“. Die Expertise von GROB kombiniert mit unserem technologischen Know-how ermöglicht es, die Entwicklung von innovativen, flexiblen Technologien und Lösungen im Bereich der Elektromobilität weiter zu beschleunigen und zu vermarkten.“

Und Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette – reduziert Kosten, Reibungsverluste – mahct es einfacher „für den Kunden“

Und mit Blick auf die Chancen sagt German Wankmiller, Vorsitzender der Geschäftsführung der GROB-Gruppe: „Wir freuen uns über die Kooperation mit einem so renommierten Maschinenbauer wie Manz. Das Familienunternehmen GROB hat in kürzester Zeit umfassendes Wissen in Maschinen, Anlagentechnik und Prozessabläufe für das gesamte Portfolio der E-Mobilität aufgebaut und ist inzwischen Weltmarktführer in der Herstellung von Produktionssystemen für Elektroantriebe. Gleichzeitig wurde in den Batteriespeicher-Technologien mit Schwerpunkt Systemtechnik Prozesswissen für Batteriemodule mit Pouch- und Hardcasezellen entwickelt und bereits mehrere Großanlagen ausgeliefert. Als weiterer konsequenter Schritt hat GROB auch die Entwicklung von Anlagentechnik zur Produktion von Batteriezellen aufgenommen.

Durch die Zusammenarbeit mit Manz sehen wir uns noch breiter aufgestellt und können in kurzer Zeit Großanlagen für die internationale Autohersteller- und Zulieferindustrie realisieren. So können wir Lösungen aus einer Hand entlang der gesamten Wertschöpfungskette anbieten, von der Beschichtung bis hin zur Packmontage. Dadurch genießen unsere Kunden Vorteile wie schnelle Durchlaufzeiten, niedrige Produktionskosten und höchste Innovationskraft.“

Und die Zahlen des Vorjahres weisen den Weg: Auch wenn Corona den Umsatz belastete zeigt die Verdopplung der Marge, das Manz zu einem Gewinner der E-Mobility & Energiespeicherung (Batteries) werden kann

Und die nackten Zahlen können sich sehen lassen: Umsatz sinkt – auch wegen Lockdown-Massnahmen im Frühjahr 2020 –  um 10,5 % auf 236,8 Mio EUR (Vorjahr: 264,4 Mio EUR). Das EBITDA stieg deutlich auf 19,4 Mio. EUR (Vorjahr: 9,2 Mio. EUR) an. Hieraus resultiert eine stark verbesserte EBITDA-Marge von 8,0 % (Vorjahr: 3,5 %). Auch das EBIT verzeichnet einen deutlichen Zuwachs in Höhe von 14,8 Mio. EUR auf 7,2 Mio EUR (Vorjahr: -7,6 Mio. EUR). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 3,0 %.  Eine Entwicklung als perfekte Vorlage für 2021. Dazu die derzeitigen Auftragspolster in Höhe von mehr als 200 Mio EUR.

Und Martin Drasch, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, kommentierte bei Präsentation der zahlen: „In Anbetracht der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die internationale Wirtschaft sind wir mit der Geschäftsentwicklung 2020 sehr zufrieden. Zwar kam es in den Segmenten Solar und Electronics unter anderem aufgrund der Corona-bedingten Reiserestriktionen zu Umsatzeinbußen, jedoch konnten wir gerade in unserem Wachstumssegment Energy Storage die Marktdynamik ausnutzen und neue Großaufträge gewinnen. Unser Auftragseingang lag in diesem Segment in 2020 bei etwa 130 Millionen Euro. Wir sind mit unserer Expertise im Bereich der Produktionsanlagen zur Lithium-Ionen-Batterieherstellung und bezüglich Montagelösungen rund um weitere Komponenten des elektrischen Antriebsstrangs bestens aufgestellt, um auch in 2021 vom großen Wachstumstrend Elektromobilität profitieren zu können.

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va -Q -tec bleibt für 2021 überaus optimistisch. Mehr Umsatzdynamik und mehr Marge als im bereits Rekordjahr 2020

Somit Prognose für 2020 „getroffen“

„Aufgrund der rückläufigen Umsatzentwicklung durch die Folgen der Pandemie hatte sich der Vorstand der Manz AG bereits früh dazu entschlossen, die Umsatzprognose nach unten zu korrigieren. Statt eines geringen bis moderaten Umsatzwachstums wird nun ein leichter Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr für das Gesamtjahr erwartet. Die Ergebnisprognose wird hingegen bestätigt. Der Vorstand rechnet weiterhin mit einer EBITDA-Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich und einer EBIT-Marge im niedrigen einstelligen Prozentbereich.“

Und genau so schloss man 2020 ab. Vielleicht ist ein 10-prozentiges Umsatzminus mehr als ein „leichtes Umsatzminus“, aber letztendlich wichtiger für die Zukunft ist die erreichte Profitabilität.

Aussichten sind gut – „fettes Auftragspolster“ – Prognose 2021

Auch wenn es eine konkrete Prognose für 2021 erst heute bei Vorlage der endgültigen Zahlen gibt, legte der CEO bereits jetzt die Messlatte hoch. Für das Jahr 2021 zeigt sich CEO Drasch bei Präsentation der vorläufigen Zahlen optimistisch:

„Die sehr positive Entwicklung im Bereich der Elektromobilität 2020 steht nach unserer Einschätzung erst am Anfang. Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Montageautomatisierung und Batterieproduktion sind wir sehr gut positioniert für weiteres Wachstum im Zuge der weltweiten Mobilitätswende.“  Nicht zuletzt durch die Bekanntgabe der Förderung der Europäischen Kommission zur Weiterentwicklung der Li-Ion Batterietechnologie im Rahmen des Important Projects of Common European Interest (IPCEI), sieht Drasch die Manz AG in ihrer Ausrichtung auf diesen Wachstumsmarkt bestärkt. Die Anfang 2021 zugesagten europäischen Fördermittel plant Manz zur Umsetzung des Projektes „Lithium-Ionen-Batteriefabrik der Zukunft“ zu verwenden. Und auch der Anfang 2021 vollzogene Anteilsverkauf an der Talus Manufacturing Ltd fügt sich in diese Fokussierungsstrategie. Der erzielte Gewinn im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich steht bereit für Investitionen der Manz AG in die Wachstumsbereiche Batterie und Elektromobilität.

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„Wir sehen uns dank unseren Kompetenzen und dem exzellenten Zugang zu führenden Automobilherstellern, Automobilzulieferern und Batterieproduzenten für die Elektromobilität, Consumer Electronics und Wearables auf einem sehr guten Weg,“ zeigt sich Drasch überzeugt. „Egal welches Batterie-Design, Manz ist der richtige Ansprechpartner für Innovation, Qualität und Effizienz auf diesem Gebiet. Unser strategisches Ziel ist es, die Manz AG zu Europas größtem Integrator für Maschinen und Anlagen zur Batterieherstellung zu entwickeln.“

KONKRET

Für 2021 geht der Vorstand aufgrund der insgesamt positiven Branchenaussichten in den für die Manz AG relevanten Ländern und Märkten von einem profitablen Wachstum aus. Gegenüber dem Jahr 2020 wird daher ein geringer bis moderater Umsatzanstieg, eine EBITDA-Marge im oberen, positiven einstelligen Prozentbereich sowie eine EBIT-Marge im niedrigen bis mittleren, positiven einstelligen Prozentbereich prognostiziert. Die Prognose steht weiterhin unter der Annahme, dass die COVID-19-Pandemie keine zusätzliche negative Wirkung auf die Entwicklung des Geschäfts im Geschäftsjahr 2021 hat.

Nordex baut mit 187 MW Auftrag Marktführerschaft in der Türkei aus. Was macht den Erfolg aus? „Lokal“. Insgesamt 548 MW Aufträge in den letzten 14 Tagen weltweit gesammelt.

mVise will 2020 schnell vergessen. 2021 im Q1 Trendwende gesehen

STS geht gestärkt zu neuem Eigentümer. Mutares scheint am Ende gute Arbeit geliefert zu haben

Paion berichtet von Markteinführung von Remimazolam in Südkorea. Lizenznehmer, 10 % Umsatzbeteiligung für Paion.

ShopApotheke mit 22,5 % Umsatzplus im Q1 und 500.000 neuen Kunden. Innerhalb der Prognose

H2: Bloom Energy hat bereits Verträge für mehr als 40 MW stationäre Brennstoffzellenanlagen im Nordosten der USA. Grossangelegtes Programm nutzt Bloom.

Und damit bleibt die Prognose in der Presseerklärung sehr schwammig und wenig greifbar.Auf Seite 88 des Geschäftsberichts wird es deutlicher:

Auf Segmentebene rechnet der Vorstand für Electronics mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau und einer EBIT-Marge im niedrigen einstelligen negativen Prozentbereich.

Für Energy Storage prognostiziert der Vorstand einen Umsatzanstieg zwischen 20 % und 40 % bei einer EBIT-Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Im Segment Solar soll der Umsatz vorbehaltlich einer Fortsetzung der Arbeiten an den CIGS-Aufträgen im ersten Halbjahr 2021 und einer Finalisierung zum Ende des Geschäftsjahres 2021 deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die EBIT-Marge wird im niedrigen einstelligen negativen Prozentbereich erwartet.

Für Contract Manufacturing prognostiziert der Vorstand einen Umsatz zwischen 20 % und 30 % unter Vorjahr sowie eine EBIT-Marge im mittleren zweistelligen positiven Prozentbereich.

Im Segment Service soll der Umsatz in etwa auf Niveau des Vorjahres liegen, bei einer EBIT-Marge im niedrigen einstelligen positiven Prozentbereich.

Und der erwartete Umsatz-Rückgang im lukrativsten Segment Contract Manufacturing (Marge 12% in 2020) liegt in der durch Ziehen einer Option erzwungenen Verkauf der 80,5 % Beteiligung an der Talus Manufactoring Ltd.. Wobei der Gewinn aus der Vervielfachung des ursprünglichen Investitionsbetrags für die Talus-Beteiligung bereits in die Prognose eingerechnet ist.

Aktuell (08.04.2021 / 09:29 Uhr) notieren die Aktien der Manz AG im Frankfurter-Handel mit Plus 1,70 EUR (2,97 %)bei 58,90 EUR.

 


Chart: Manz AG | Powered by GOYAX.de

 

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