Scale | Wallstreet:Online – Zu viel bestraft – Platow Brief sieht Kaufgelegenheit

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15.04.2021 – Der Platow Brief befasste sich letzte Woche mit den Chancen der flatexDEGIRO Aktie und kam dabei zu einem klaren Urteil. Und diese Woche schaut man sich einen anderen neuen Player im Online Brokerage an – die Wallstreet:online AG. Mit einem Raketen Start im letzten Jahr genau zum richtigen Zeitpunkt mit einem günstigen Gebührenansatz erreichte der sogenannte „Smartbroker“ bereits im ersten Jahr mit 80.000 Kunden und geplant 200.000 Kunden für 2021. Anfang der Woche verglichen wir 4 Gesellschaften, die extrem von den boomenden Börsen profitiert haben und profitieren: flatexDEGIRO AG, Wallstreet:online AG, mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG und die Lang und Schwarz AG. Und jetzt kommt der Platow Brief mit einem klaren Statement zu einem der besprochenen Werte:

Aktionäre von Wallstreet:Online mussten zuletzt starke Nerven haben. Vom Hoch bei 29,70 Euro am 15.2. hat der Nebenwert bis Anfang April satte 40% an Wert verloren.

Ein Teil der Korrektur lässt sich mit den Ende Februar verkündeten 2020er-Zahlen und dem 2021er-Ausblick erklären: Weil der neue CEO Matthias Hach, der am 1.3. von der Commerzbank-Tochter Comdirect nach Berlin gewechselt ist, den Aufbau des gewinnträchtigen Brokerage-Sektors durch millionenschwere Investitionen in den aufstrebenden Smartbroker vorantreibt (s. a. „Unsere Meinung auf S. 1), fallen die Gewinnmargen nicht so imposant aus wie erhofft. 2020 drückten Investitionen von 7,6 Mio Euro die EBITDA-Marge auf 15,4% statt der möglichen 42,5%. Und in diesem Jahr wird der Umsatz zwar noch einmal mächtig von 28 Mio. auf 45 Mio. bis 50 Mio Euro klettern, doch beim EBITDA bleiben wegen Smartbroker-Aufbaukosten von 12,6 Mio Euro nur 4 Mio. bis 6 Mio Euro und damit eine Marge von 10,5% übrig.

UND GEFALLEN IHNEN DIE KLAREN AUSSAGEN UNSERES GASTBEITRAGES AUS DEM AKTUELLEN PLATOW BRIEF? Wir werden Ihnen in den nächsten Wochen jeweils eine Leseprobe aus der aktuellen Ausgabe präsentieren und wenn es ihnen gefällt:

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Den Kursrutsch von 40% finden wir aber übertrieben, denn das Geld ist im Smartbroker gewinnbringend angelegt. Bis Ende des Jahres soll die Kundenzahl von 80 000 auf 200 000 steigen, 2022 erwarten wir dann eine Verdoppelung des Nettogewinns. Für die Aktie (17,80 Euro; DE000A2GS609) spuckt unser Spreadsheet jetzt ein 2021er-KGV von 39 aus, das sich 2022 auf attrkative 19 halbiert. Das ist chancenreich.

Wir steigen daher bei Wallstreet:Online wieder ein und sichern unsere Position mit Stopp bei 13,50 Euro ab.


Chart: wallstreet:online AG | Powered by GOYAX.de
Die Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen weder eine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Dieser Bericht ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Für Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen sowie für Vermögensschäden wird keine Haftung übernommen.
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