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Prime Standard | Manz sichert sich einen Folgeauftrag.

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Heute meldet die Manz AG (ISIN: DE000A0JQ5U3) einen Folgeauftrag aus dem Bereich E-Mobility im unteren zweistelligen Millionenbereich von TE Connectivity. Reiht sich in eine Reihe guter Nachrichten ein,die das Unternehmen in den letzten Monaten liefern konnte. Und nun derAuftrag konkret: Nachdem TE Connectivity 2018 die erste vollintegrierte Montagelinie zur automatisieren Herstellung von Zellkontaktiersystemen (ZKS) bestellt hatte, setzt Manz nun die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Lieferung einer zweiten Montagelinie fort. Der Auftrag im Segment Electronics wird zum Teil bereits 2020, überwiegend jedoch 2021 umsatz- und ertragswirksam.

Martin Drasch, CEO der Manz AG kommentiert: “Wir freuen uns, die Verhandlungen mit TE Connectivity erfolgreich abgeschlossen zu haben und mit dem Kunden eine weitere ZKS-Produktionslinie aufzubauen. Der Auftrag reiht sich ein in eine Reihe positiver Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität, von denen wir in unseren Segmenten Electronics und Energy Storage profitieren.

Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Montageautomatisierung und Batterieproduktion sind wir sehr gut positioniert für weiteres Wachstum im Zuge der weltweiten Mobilitätswende. Dies zeigen auch die zahlreichen Auftragseingänge der letzten Monate. Wir versprechen uns darüber hinaus signifikante Wachstumsimpulse von der bald bevorstehenden Vergabe der großangelegten Förderprojekte der Europäischen Kommission zur Weiterentwicklung der Li-Ion Batterietechnologie im Rahmen der Important Projects of Common European Interest (IPCEI).”

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Zellkontaktiersysteme sind ein zentraler Bestandteil des E-Antriebstrangs von Elektroautos und Plug-in-Hybriden: In jedem batteriebetriebenen E-Auto sind je nach Größe und Kapazität mehrere Batteriemodule integriert und miteinander verschaltet. Jedes dieser Module verfügt über ein eigenes Zellkontaktiersystem, das einzelne Batteriezellen zu Modulen verbindet und die Stromabnahme sowie verschiedene Sensorfunktionen für das Batteriemanagement übernimmt, beispielsweise die Messung von Temperatur und Spannung.

Volle Kassen gab es vorher

Manz freute sich am 11.11.2020 über einen schönen Liquiditätszuwachs. Im zweistelligen Millionenbereich liegt dieser – soviel muss nämlich Lam Research Corporation (USA), der Joint-Venture-Partner der Manz Taiwan Ltd. , zahlen.

Aufgrund einer gezogenen  Kaufoption zum Erwerb der Beteiligung der Manz Taiwan Ltd. von 80,5 % an der Talus Manufacturing Ltd., Chungli City (Taiwan), muss sich Manz von dieser Wachstumsperle trennen. aber für ein “angemessenes Schmerzensgeld”. Und bilanziell wirkt sich der Wegfall des Ergebnisbeitrags der Talus Manufacturing Ltd. kaum aus. Der Umsatz belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf 8,8 Mio EUR (Vorjahr: – 2,6 Mio EUR) und in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2020 auf 9,3 Mio EUR.

Der Erlös soll unter anderem in die Expansion des dynamisch wachsenden Segments Energy Storage investiert werden und damit das Kerngeschäft stärken.” hieß von Manz dazu.

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Noch am 03.11.2020 gab es die Quartalsergebnisse: Der Umsatz von 172,4 Mio. EUR blieb zwar unter Vorjahresniveau, aber das EBITDA hat sich mit 17,6 Mio EUR im Vorjahresvergleich mehr als verdreifacht (9M 2019: 5,8 Mio EUR). Das  EBIT ist mit 8,2 Mio EUR signifikant verbessert; Gewinnerwartung für 2020 bestätigt

Martin Drasch, CEO der Manz AG, kommentierte seinerzeit: “Unsere erfreuliche Ergebnisentwicklung ist ein starkes Zeichen, dass die Manz AG in der Vergangenheit die richtigen Weichen gestellt hat. Wir haben dabei nicht nur unsere organisatorischen Prozesse verbessert, sondern auch frühzeitig auf die Themen Elektromobilität und Energiespeicherung gesetzt. Dadurch konnten wir trotz einer einschneidenden weltweiten Krise unsere Profitabilität deutlich steigern. Auch die Manz AG blieb jedoch von den wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie nicht vollständig verschont, wie die Umsatzverschiebungen in unseren Segmenten Solar und Electronics zeigen. Wir korrigieren daher unsere bestehende Umsatzprognose für das Gesamtjahr leicht nach unten, behalten unsere positive Ergebnisprognose allerdings klar bei und sehen die Manz AG auch über 2020 hinaus auf einem sehr guten Kurs.”

Unsere Reihe über Wasserstoffaktien:

H2TEIL1: Ballard Power Systems Inc – Kursrakete steigt weiter oder…

H2TEIL2: Plug Power Inc. – Kursdelle+Kaufkurse oder geht es weiter runter?

H2TEIL3: Nel Asa – Elektrolyse, Tankstellen und mehr, Milliardenmarkt. Für Nel?

H2TEIL4:NIKOLA Corp. – TESLA Nachfolger auf dem Weg?

H2TEIL5:SFC Energy AG. – Deutschlands Ballard Power?

H2TEIL6: Linde und Air Liquide – zwei Großkonzerne, die Wasserstoff in der DNA haben oder eben zukaufen können 

H2TEIL7: Bloom Energy Corp. die bessere Plug Power? Knapp 1 Mrd. USD Umsatz mit Brennstoffzellen und jetzt “green” mit Elektrolystechnik zusätzlich

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Umsatzrückgang zwang zur (Teil-)Prognosereduktion

Aufgrund der rückläufigen Umsatzentwicklung hat sich der Vorstand der Manz AG dazu entschlossen, die Umsatzprognose nach unten zu korrigieren. Statt eines geringen bis moderaten Umsatzwachstums wird nun ein leichter Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr für das Gesamtjahr erwartet. Die Ergebnisprognose wird hingegen bestätigt: Der Vorstand rechnet weiterhin mit einer EBITDA-Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich und einer EBIT-Marge im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Auch mit Blick auf die Auftragslage zeigt sich der Vorstand der Manz AG optimistisch für die weitere Geschäftsentwicklung im restlichen Geschäftsjahr und darüber hinaus. Über alle Segmente hinweg stieg der Auftragseingang sehr deutlich auf 181,9 Mio EUR (Vorjahr: 128,7 Mio EUR). Der Auftragsbestand lag mit einem Wert von 177,0 Mio EUR auf einem gegenüber dem Vorjahreszeitraum ebenfalls deutlich verbesserten Niveau (Vorjahr: 140,6 Mio EUR).

Manz- wer?

Die 1987 gegründete Manz AG ist ein weltweit agierendes Hightech-Maschinenbauunternehmen. Die Geschäftsaktivitäten umfassen die Segmente Solar, Electronics, Energy Storage, Contract Manufacturing und Service.

Mit langjähriger Expertise in der Automation, Laserbearbeitung, Bildverarbeitung und Messtechnik, Nasschemie sowie Rolle-zu-Rolle-Prozessen bietet das Unternehmen Herstellern und deren Zulieferern innovative Produktionslösungen in den Bereichen Photovoltaik, Elektronik und Lithium-Ionen-Batterietechnik. Das Produktportfolio umfasst sowohl kundenspezifische Entwicklungen als auch standardisierte Einzelmaschinen und Module, die zu kompletten, individuellen Systemen verkettet werden können. Vor allem durch die frühzeitige Einbindung der Manz AG in Kundenprojekte leistet die Gesellschaft mit qualitativ hochwertigen, bedarfsorientierten Lösungen einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Kunden.

Die seit 2006 in Deutschland börsennotierte Firmengruppe entwickelt und produziert in Deutschland, der Slowakei, Ungarn, Italien, China und Taiwan. Vertriebs- und Service-Niederlassungen gibt es darüber hinaus in den USA und Indien. Weltweit beschäftigt die Manz AG aktuell rund 1.500 Mitarbeiter, davon rund die Hälfte in der für die Zielbranchen des Unternehmens maßgeblichen Region Asien. Der Umsatz der Manz-Gruppe betrug im Geschäftsjahr 2019 rund 264 Millionen Euro.”

Auftragseingang beeindruckt – Energy Storage ist Zukunft – und Contract Manufacturing

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Perspektiven bietet derzeit das Energy-Storage-Geschäft, wo man offensichtlich Großkunden “an sich zu binden wusste”. Sehr positiv hat sich das Segment Energy Storage entwickelt. Sowohl im Neu- als auch im Bestandskundengeschäft gewann die Manz AG neue Aufträge. Von der deutschen Akasol AG erhielt die Manz AG bereits im ersten Quartal einen Großauftrag. Über Montagelinien zur Fertigung von Lithium-Ionen-Batteriemodulen für hybrid- und vollelektrische Nutzfahrzeuge.

Zudem platzierte ein führender Batteriehersteller einen Folgeauftrag im mittleren zweistelligen Millionenbereich für Produktionsanlagen für gewickelte Lithium-Ionen-Batteriezellen. Auch im Bereich Contract Manufacturing verzeichnete Manz ein sehr positives Ergebnis, zu dem insbesondere die Talus Manufacturing Ltd. beitrug. Neue Auftragseingänge für Standorte der Manz AG in der Slowakei und eine neu gegründete Partnerschaft mit einem Kunden aus dem Bereich Semiconductor in China belegen auch hinsichtlich Contract Manufacturing die hohe Wettberwerbsfähigkeit des Spezialmaschinenbauers.

Aktuell (17.11.2020 / 12:29 Uhr) notieren die Aktien der Manz AG im Frankfurter-Handel im Minus mit -0,98 % (-0,38 EUR) bei 30,20 EUR  Auch diese Aktie können Sie ab 0,00 EUR auf Smartbroker handeln.


Chart: Manz AG | Powered by GOYAX.de

 

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