Plug Power – “Today, hydrogen is the hottest energy issue in DC“, P. Tonka. Neue Brennstoffzellen-Produktionsstätte. 1.600 neue Mitarbeiter.

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Plug Power Einweihung.

Plug Power Inc. (ISIN: US72919P2020) ist auf dem Weg ein globaler Player im Geschäft mit „grünem Wasserstoff“ zu werden. Aber der Weg dahin war für die Aktionäre mit fallenden Kursen gepflastert.Und seit Jahresanfang haben die Wasserstoffaktien einen kräftigen Aufschwung genommen.

Letzte Woche aufgrund von Entwicklungen in Europa, sprich in Norwegen,  konnte auch die Aktie von Plug Power von dieser positiven Grundstimmung für Wasserstoffaktien profitieren. Unterlegt von einem schönen Auftrag für H2-Verflüssiger Ende am 10.01., hielt sich die gute Stimmung für Plug Power. Denn bei Plug Power sieht es eigentlich sehr gut aus. Denn für Plug’s Vision sprechen die bereits gewonnenen Langfrist-Kontrakte (amazon, Walmart, LIDL, Home Depot u.v.a.). Und die gestarteten Joint Ventures mit Renault, SK Group,Acciona, Fortescue u.v.a.. Dazu kommt der voranchreitende Ausbau der weltweit angelegten Wasserstoffinfrastruktur insbesondere in USA (5 Produktionsstätten für greenhydrogen) und Europa (bereits gestarteter Ausbau in Spanien mit Acciona, Belgien). Vorab die Worte des Congressman Paul Tonko,anlässlich der Einweihung. sie fassen die aktuelle Aufbruchstimmung perfekt zusammen.

“Today, hydrogen is the hottest energy issue in DC, and this would not have been possible without all the success achieved by the team at Plug. The IRA is going to provide the long-term certainty required to kick this industry into overdrive.” (P. Tonko).

Die Basis und Voraussetzung für weiteres Wachstum am Donnerstag mit viel Prominenz eingeweiht.

Plug Power’s neue Giga-Produktionsstätte mit demnächst weiteren 1.600 Mitarbeitern. Think big.

Am Donnerstag begrüsste Plug Power illustre Gäste im Vista Technology Park, seiner neuen knapp 38.000 Quadratmeter(407.000 Quadratfuß) großen Produktionsstätte für Brennstoffzellen in Slingerlands, New York. Zur offiziellen Einweihung kam der Mehrheitsführer des US-Senats, Charles E. Schumer, und die  Gouverneurin des Staates New York, Kathy Hochul. Denn der Hochlauf des Vista Technology Park soll mehr als 1.600 neuen Arbeitsplätze in der Hauptstadtregion des Bundesstaates New York innerhalb der nächsten fünf Jahre schaffen. Und aktuell beschäftigt Plug 1.472 Mitarbeiter im Bundesstaat New York, was fast die Hälfte der insgesamt 2.957 US-Mitarbeiter ausmacht.

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Plug Power investiert weltweit in neues Personal.

So rechnet das Unternehmen damit, bis Ende des Jahres weltweit rund 4.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Und wirklich beeindruckend ist die Geschwindigkeit, mit der die neue Produktionsstätte errichtet wurde. Im März 2022 legte man den Grundstein. Und dann begann man  nur neun Monate später mit der Produktion im kommerziellen Maßstab. Denn Plug Power setzt auf kräftige Wachstumsimpulse durch den Inflation Reduction Act, wie den neuen Clean Hydrogen Production Tax Credi von bis zu 3,00 USD je KG.

Durch Automatisierung, eine erhöhte Skalierung und Effizienz bei der Montage der Brennstoffzellensysteme soll die Produktionsstätte einen weiteren Kostenschritt in Richtung 1,00 USD/KG Wasserstoff ermöglichen. Auf Wachstum gepolt: Anlage in Vista, die im November 2022 mit der Herstellung der GenDrive-Einheiten von Plug begann, soll bis März 2023 voll betriebsbereit sein und die gesamte Brennstoffzellen-Produktlinie von Plug produzieren, einschließlich GenDrive, Stationary und ProGen.

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“Plug is honored to host Sen. Schumer, Governor Hochul, and other advocates of green hydrogen at our Vista Technology Park in our home state of New York,” sagte  Andy Marsh, CEO von Plug Power anlässlich der Einweihung. “Sen. Schumer was instrumental in the passage of the Inflation Reduction Act, which extended the Investment Tax Credit for fuel cells and enabled Plug’s development of the first commercially viable market for hydrogen fuel cell technology. This exciting expansion of Plug’s fuel cell manufacturing at Vista is critical for us to meet growing demand from our clients, such as Amazon, Home Depot, Walmart, and others.”

“1,600 new, good-paying, green energy jobs are about to power Plug’s future in the Capital Region. Almost exactly seven years ago, I stood on the factory floor of Plug Power’s Latham facility, and CEO Andy Marsh promised me that if I could deliver the incentives they needed like the Investment Tax Credit, that we would be cutting ribbons for N.Y. jobs in the decade — and today a promise made becomes a promise kept,” erwiderte Sen. Charles Schumer.

Und weiter: “Back then, Plug had 227 employees locally, today there are over 1,100 and the company has committed to an additional 1,600 over the next five years! I applaud Plug for this major investment that will cement the Capital Region’s place as a global hub for innovation in clean energy. With the historic investments we just made in the Inflation Reduction Act and Bipartisan Infrastructure Law to spark the hydrogen fuel cell industry, today’s new manufacturing facility comes at the perfect time to power America’s fight against climate change and new federal incentives position Plug to create even more New York jobs for years to come building the 21st century green hydrogen economy.”

Wichtig ist auch hier die umfangreiche staatliche Förderung für die neue Produktionsanlage Plug Powers. Zu „Anfang“ braucht die Wasserstoffwirtschaft staatliche Förderung, um die Konkurrenzfähigkeit zu konventionellen, CO2-intensiven Energieträgern zu erreichen. Denn die Zielgrösse ist allenthalben hierfür ein Preis von 1,00 USD je Kilogramm grünen Wasserstoffs, der durch Automatisierung, Massenfertigung und technischen Fortschritt erreicht werden soll. Und die neue Produktionsanlage wird hier einen wichtigen weiteren Schritt darstellen. Denn konkret gab es:  Die Investition von Plug in die neue Produktionsstätte wurde durch 45 Mio USD an Steuergutschriften für grüne Excelsior-Jobs von Empire State Development, einem Zuschuss von 5 Mio USD von Albany County und einem Infrastrukturzuschuss von 500.000 USD von National Grid unterstützt.
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Passend: Ein Ausschnitt aus unserem Interview mit CEO Andy Marsh von Plug Power Inc.: Weltweit engagiert

nwm: Sie haben gerade Ihre Prognose für 2025 erneut bestätigt. Wie konservativ haben Sie in dieser Prognose die Entwicklungschancen der potenziell großvolumigen Joint Ventures auf allen Kontinenten (Fortescue, Acciona, Renault, SK Group,…) betrachtet?

Marsh: Wir haben sehr ehrgeizige Ziele für unsere Joint Ventures. Das Joint Venture mit Renault weist den Weg zu einem kompletten Ökosystem von Brennstoffzellen-LCVs, grünem Wasserstoff und Tankstellen in ganz Europa. Bis 2030 streben wir einen Marktanteil von 30 % am Brennstoffzellen-LCV-Markt in Europa an.

Gemeinsam mit Acciona wollen wir das Wachstum der Wasserstoffwirtschaft in den Bereichen Industrie, Mobilität und Pipelinegas in Europa beschleunigen.  Die Partnerschaft zielt darauf ab, bis 2030 einen Marktanteil von 20% an grünem Wasserstoff auf der Iberischen Halbinsel zu erreichen.

Die Zusammenarbeit mit der SK Group wird Wasserstoff-Brennstoffzellensysteme, Wasserstofftankstellen, Elektrolyseure und grünen Wasserstoff für den koreanischen und andere asiatische Märkte bereitstellen. Die Partnerschaft umfasst eine strategische Investition der SK Group in Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar in Plug . Diese Partnerschaft wird durch die Ziele der südkoreanischen Regierung für 2040 befeuert. Ihr Ziel ist eine Reihe von mehr als 6.000.000 Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeugen und 1.200 Wasserstofftankstellen.

Marsh: Plug und Fortescue sind eine strategische Partnerschaft zur Herstellung von Elektrolyseurtechnologie in Australien eingegangen. Die Partnerschaft umfasst Pläne zum Bau einer Gigafactory in Queensland, Australien.  Im Rahmen der Vereinbarung wird FFI auch 250 Megawatt der Elektrolyseurlösungen von Plug erwerben, was in Zukunft auf  Brennstoffzellensysteme und andere wasserstoffbezogene Betankungs- und Speicherinfrastruktur erweitert werden könnte.  Die Partnerschaft soll  die weltweit führende Erfolgsbilanz von Fortescue bei der Innovation und Entwicklung großer integrierter Infrastrukturanlagen nutzen, um die Vision von FFI von grünem Wasserstoff zu verwirklichen. Im ersten Schritt will man bis 2030 15 Millionen Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr zu produzieren.

UND ES GEHT IM INTERVIEW AUCH UM ZUKÜNFTIGE PRODUKTIONSZIELE FÜR GRÜNEN WASSERSTOFF. DAZU AUSWIRKUNGEN DER ERDGASPREIS-STEIGERUNGEN. WEITER MIT  NEUEN PROJEKTEN IN EUROPA. DANN NOCH VISIONEN FÜR PLUG 2025. UND ÜBER ANDY MARSH’S ZEIT BEI PLUG POWER.

DEUTSCHE VERSION. INTERVIEW.

ENGLISH VERSION.  INTERVIEW.

Plug Power Aktie Chartbild.

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