Nel Rheinmetall MorphoSys – Montag im Fokus. Mitbekommen? Grosser Auftrag, grosser Zukauf und grosse Enttäuschung.

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Nel Rheinmetall MorphoSys - Montag im Fokus. Mitbekommen? Grosser Auftrag, grosser Zukauf und grosse Enttäuschung.

Nel Rheinmetall MorphoSys – Meldungen am Montag, die geeignet waren, den Aktien eine klare Richtung vorzugeben. Nel konnte „einen europäischen Kunden“ präsentieren. der die Riege der amerikanischen Grossaufträge durchbrach. Und die Düsseldorfer Rheinmetall lieferte eine überraschend einfache Lösung.Übernahme in Spanien als Lösung für ein Kapazitätsproblem, ausgelöst durch eine anschwellende Flut von Aufträgen im Defense Bereich. Tief in den Keller ging es jedoch beim dritten im Bunde: MorphoSys musste es verschmerzen, dass „der“potentiellle Blockbusterkandidat der Gesellschaft – ein Alzheimer Medikament in Entwicklungspartnerschaft mit Roche  – in Phase III Studien mit Pauken und Trompeten durchgefallen ist. „Keine erkennbare Wirksamkeit“.

Nel Rheinmetall MorphoSys – 120 Mio NOK Auftrag  aus Skandinavien bringt Nel Aktie weiteren Rückenwind

Amerikanische Wasserstoffs mit 20 bis 30 % Kursplus innerhalb weniger Tage. Und auch die Nel Aktie zeigte Kraft – wenn auch etwas weniger Schwung als die Amerikaner. Die US-Wasserstoffs schienen einfach näher an der Quelle der grossen Aufträge – so kamen die beiden ersten Nel Grossaufträge aus den USA. BIS HEUTE. Nel ist es mit einer kurzen, knappen Meldung gelungen, den europäischen Markt für Elektrolyseure wieder als ernsthaften Konkurrenten für den H2-Hotspot der Welt in Erinnerung zu bringen. Wenn auch keine 50 Mio EUR, so doch…

Nagarro mit ungebrochener Dynamik. Q3 „zwingt“ zu nächster Prognoseerhöhung. Die letzte ist nicht einmal einen Monat her.
KATEK liefert „stärkstes Quartal der Unternehmensgeschichte“ mittlerweile in Serie. Ausblick auf Q4 ist optimistisch – Plus US-Zukauf.
Der dritte Auftrag, kein dreistelliger Millionenbetrag, aber immerhin bedeutend für  Nel kommt aus Nordeuropa – 40 MW Elektrolyseur-Kapazität für 120 Mio NOK – spannend. Andre Lokke hatte Recht, …

Die Tür für die grösseren Aufträge wurde für die Norweger aufgestossen und sein Nachfolger Volldahl kann jetzt Lokke’s Saat einfahren. Die Nel Hydrogen Electrolyser AS, 100%-ige Tochter der Nel ASA, unterzeichnete einen 120 Mio NOK – rund 12 Mio EUR – Vertrag für die Lieferung alkalischer Elektrolyseure/Ausrüstung mit einer high quality North European energy company„. Inklusive Preissicherungsklauseln für den bei der Produktion benötigten Stahl- und Nickel. Auslieferung sollte Ende 2023 abgeschlossen sein – schöner Zusatzumsatz für die Norweger.

Bei Nel wurden zuletzt durchwachsene Quartalszahlen im Oktober mit Kurssteigerungen belohnt – HIER DIE EINZELHEITEN

ANALYSTEN ZEIGTEN SICH NICHT NEGATIV ÜBERRASCHT SONDERN BETONTEN EHER DIE POSITIVEN ASPEKTE DER QUARTALSPRÄSENTATION: DANEBEN SPRICHT DER KRÄFTIG GESTIEGENE ORDEREINGANG FÜR DIE NEL AKTIE – UND DIE UNTER DRUCK GERATENDEN SHORTSELLER – UND JETZT DAS MOMENTUM DER AKTIE… HIER EINZELHEITEN

Nel Everfuel Bloom Energy Siemens Energy Air Liquide thyssenKrupp nucera RWE - Chartbild Nel.
Chart: NEL Asa | Powered by GOYAX.de

Nel Rheinmetall MorphoSys – Rheinmetall Aktie springt an. Kapazitätsausbau auf spanisch – für 1,2 Mrd EUR.

Die Rheinmetall AG (ISIN: DE0007030009) bestätigte durch die letzte Woche vorgelegten Quartalszahlen die Prognoseerwartungen:. Profitables Umsatzwachstum, gerade im Bereich „Weapon and Amunition“ – der am Montag im Mittelpunkt steht. Und auch wenn ein anfängliches „Begeisterungsplus“ von mehr als 6% mittlerweile auf ein Kursplus von gut 2% zusammengeschmolzen ist, macht Rheinmetall mit dem heute gemedleten Zukauf vieles Richtung. Kapazität als begrenzender Faktor im Defense-Bereich. Bedarf an kurzfristigem Kapazitätsausbau vorhanden, um am anlaufenden Auftragshype zu partizipieren.

Rheinmetall in Spanien fündig geworden – Kapazitätsausbau anorganisch

Rheinmetall AG hat heute mit MaxamCorp. Holding S.L., Madrid, einen Kaufvertrag zum Erwerb sämtlicher Anteile an der Expal Systems S.A., Madrid, geschlossen, einem weltweit renommierten Munitionshersteller. Der Vollzug der Transaktion, für die ein Closing bis Sommer 2023 angestrebt wird, steht unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher und sonstiger regulatorischer Prüfungen. Dem zwischen Rheinmetall und MaxamCorp. vereinbarten Kaufpreis, der nach erfolgtem Closing fällig wird, liege ein Unternehmenswert von 1,2 Mrd EUR zugrunde.

Ausweitung der verfügbaren Produktionskapazitäten und die Erweiterung des Produktportfolios“ stehen für Rheinmetall im Mittelpunkt – laut heutiger Presseerklärung

Schnellstmöglicher Zugriff auf signifikante Kapazitäten, das ist die Zielsetzung. Angesichts des absehbar großen Bedarfs in vielen Ländern sichert sich Rheinmetall für erwartete Neuausschreibungen zur Munitionsbeschaffung eine wesentlich erhöhte Kapazität. Von strategischer Bedeutung sei dabei auch der für Rheinmetall entstehende Zugriff auf Produktionskapazitäten von Munitionspulver, bei dem in Europa mittlerweile Engpässe entstanden seien. HIER WARUM EIN UMSATZ VON RUND 400 MIO EUR BEI EINER PRODUKTIONSKAPAZITÄT VON BIS ZU 800 MIO EUR FÜR RHEINMETALL ATTRAKTIV IST:

Die Zeit der Euphorie scheint bei der Rheinmetall Aktie erstmal vorbei zu sein. Aber dennoch ist der Düsseldorfer Konzern durch die Entwicklungen der letzten Monate wesentlich gestärkt . Und kann auf viele Jahre mit sicheren, steigenden Umsätzen im hochmargigen Defense-Segment rechnen. Dazu die „gesellschaftliche Aufwertung“ der Defense-Branche im Rahmen der Taxonomie-Diskussion, die ohne „Ukraine“ schlecht für die Branche hätte ausgehen können. Macht die Rheinmetall Aktie weiterhin für Vermögensverwalter und Fondsgesellschaften investierbar. Und beachtenswert auch die zahlreichen Automotive-Aufträge aus dem erklärten Zukunftsfeldern „Wasserstoff“-Brennstoffzellen und E-Mobility. Hier scheinen die Rheinmetall Aktie  einiges vorzuweisen zu haben. Mittelfristig durchaus mit Perspektive. Und der heute gemeldete Zukauf scheint eine perfekte Ergänzung zum wachsenden Segment Weapons and amunition.
Rheinmetall Aktie charttechnisch stark

Rheinmetall Hensoldt Chartbild.
Chart: Rheinmetall Aktie | Powered by GOYAX.de

Nel Rheinmetall MorphoSys -bitter für die Aktionäre. Alzheimer-Hoffnungsträger laut Roche „Studien haben ihren primären Endpunkt nicht erreicht“.

MorphoSys – Aktie aus dem Biotechnologiesektor, die nicht ohne Grund unter dem Liebesentzug der Märkte leiden musste. Denn bei MorphoSys kamen hausgemachte Probleme einer „zu teuren“ Übernahme hinzu. Und das mit schlechtem Timing. Und heute ist passiert, was immer wieder bei forschenden Biotechnologie-Unternehmen passieren kann. Eigentlich sollten die Ergebnisse vom erhofften Roche/MorphoSys Alzheimermittel auf der am 29.11. beginnenden Alzheimer-Konferenz in San Franzisco präsentiert werden. Mit hohen Erwartungen besetzt aus mehreren Gründen: Potentieller Blockbuster, ähnliche Wirkstoffe der Konkurrenz zeigten vor Wochen sehr gute Zwischenergebnisse. ABER heut eplatzt ein Teil des Traumes:

MorphoSys teilt mit: „Studien haben ihren primären Endpunkt, die Verlangsamung des klinischen Krankheitsverlaufs, nicht erreicht.“

Und weiter: „Der Abbau von Beta-Amyloid, dem Protein, das sich zu Plaques im Gehirn von Menschen mit Alzheimer-Krankheit ablagert, war geringer als erwartet.“ Bittere Erkenntnisse für Dr. Jean-Paul Kress, Vorstandsvorsitzender von MorphoSys; „Wir sind über diese Ergebnisse enttäuscht, da jeden Tag Millionen von Menschen von Alzheimer betroffen sind“, Und weiter:„Wir sind unserem langjährigen Partner Roche sehr dankbar für die Arbeit am GRADUATE-Programm und den Einsatz für die Betroffenen.“

Aktien KW 45 – Locker über 14.000. Weiter so? BioNTech, Aurelius, Plug Power, Ballard Power, PNE, Heidelberger Druck, Evotec, Verbio, Rheinmetall, Mutares, …
Instone DIC Asset Hamborner. Immobilien-Aktien mit soliden Quartalsergebnissen. Im Club der abgestraften „Zinswende-Aktien“ – Kurschancen?
Und was bisher geschah…

Im September 2000 schloss MorphoSys eine weltweite Kooperationsvereinbarung mit Roche ab. Im Rahmen dieser Vereinbarung ist Roche vollständig für die klinische Entwicklung und die mögliche Vermarktung von Gantenerumab verantwortlich. MorphoSys hat Anspruch auf gestaffelte Tantiemen zwischen 5,5 % und 7,0 % der Nettoumsätze mit Gantenerumab sowie auf potenzielle erfolgsabhängige, regulatorische Meilensteinzahlungen. HIER WARUM DIE ROYALITY PHARMA DER GRÖSSTE VERLIERER UND MORPHOSYS NUR 40% UND NICHT 100 % DER NUN VERLORENEN RÜCKFLÜSSE IN DER BILANZ FEHLEN – UND WA NOCH ETWA SHOFFNUNG FÜR DIE AKTIE MACHT – HIER:

Und die Aussichten? Erstmal Enttäuschung – ein grosser, der grösste Hoffnungsträger gescheitert – so sieht es aus.
Aber jetzt. Wenigstens ein schwacher Trost nach der Nachricht: MorphoSys tanzt auf mehreren Hochzeiten. Und hatte bereits vorher die Zeichen der Zeit erkannt, nämlich auch die Kosten im Blick zu behalten. Und hat mittlerweile einen Teil der zugekauften Wirkstoffe „auslizensiert“. Dazu für Monjuvi in einer Anwendung in Pfizer einen finanzstarken Partner gefunden. Und konzentriert sich jetzt räumlich nur noch auf den Standort Planegg bei München. Spart sich so einiges an Standort-Aufwendungen in den USA.  Schaut man sich allein den seinerzeit in 2021 gezahlten Übernahmepreis von 1,7 Mrd USD in den USA an. Und den konnte MorphoSys aufbringen. Für einen – im Nachhinein – definitv zu hohen Preis… Aber noch ein Trostpflaster: Ein Kauf der teilweise finanziert durch den Verzicht auf Erträge aus dem Roche/MorphoSys-Wirkstoff gegen Alzheimer wurde. Und diese werden wahrscheinlich niemals fliessen…

 

 

 

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Encavis – Q3-Zahlen: Und jetzt? Im Rahmen der hohen Erwartungen.

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