HELMA Eigenheimbau AG reduziert Erwartungen – Subunternehmer meldet Insolvenz an.

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HELMA Eigenheimbau AG veröffentlicht vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2021: Rekordgewinn von 4,69 EUR je Aktie (+22 %) erzielt; Fortsetzung des dynamischen Unternehmenswachstums erwartet
Die HELMA Eigenheimbau AG (ISIN: DE000A0EQ578) hat gestern Abend bekannt gegeben, dass sie ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2022 „anpassen“ muss. Hintergrund ist, dass ein wesentlicher Subunternehmer des HELMA-Konzerns auskunftsgemäß für sich Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hat. Dies wird für die HELMA Eigenheimbau AG nach Prüfung durch den Vorstand maßgebliche Auswirkungen haben. Insbesondere verschieben sich dadurch Umsätze in das Jahr 2023. Daneben ist mit wesentlichen Kostensteigerungen zu rechnen. Vor diesem Hintergrund und des Weiteren auch unter Berücksichtigung möglicherweise im zweiten Halbjahr wegen der aktuellen konjunkturellen Entwicklung unter Plan liegender Auftragseingänge erwartet der Vorstand nunmehr für 2022 einen Umsatz von 300 – 320 Mio EUR (bisher 360 Mio) und ein EBT von 20 Mio EUR (bisher 30 Mio EUR).

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HELMA Eigenheimbau AG: Rekordwerte bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis noch zum 30.06.2022

Am 11.08.2022 sah es noch besser aus. Helma berichtete sehr gute Halbjahreszahlen; Im ersten Halbjahr 2022 haben die beiden Geschäftssegmente Individuell und Vorgeplant dazu beigetragen, die Konzern-Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 161,4 Mio EUR auf 169,2 Mio EUR zu steigern. Ferner belief sich das Halbjahres-EBT auf 13,5 Mio EUR, was einem Anstieg von 8,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht (H1 2021: 12,4 Mio). Nach Abzug der Ertragsteuern sowie der Ergebnisanteile anderer Gesellschafter verbleibt zur Jahresmitte 2022 ein Ergebnis nach Steuern von 8,9 Mio EUR (H1 2021: 8,7 Mio). Entsprechend verbesserte sich das Ergebnis je Aktie im ersten Halbjahr 2022 auf 2,23 EUR (H1 2021: 2,17 EUR).

Auftragseingang im ersten Halbjahr stark – 2021 war wegen Vorholeffekten noch stärker

Auftragseingang von 197,4 Mio EUR, der trotz eines sich eintrübenden Marktumfelds leicht über dem Rekordniveau des Vorjahres lag (H1 2021: 197,2 Mio EUR). Der daraus resultierende Auftragsbestand zum 30.06.2022 mit 383,6 Mio EUR (30.06.2021: 266,8 Mio EUR) biete sehr gute Voraussetzungen, auch im kommenden Jahr ein hohes Umsatzniveau erzielen zu können, wenngleich für die zweite Jahreshälfte, wie bereits im Juli berichtet, ein geringerer Auftragseingang als in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erwartet wurde.

So wird für das Gesamtjahr 2022 ein Auftragseingang im Bereich von ca. 350 bis 360 Mio EUR angenommen. Wenn der Auftragseingang wie geplant erreicht wird, hätte die HELMA-Gruppe in den Jahren 2021 und 2022 zusammen Aufträge im Volumen von insgesamt rund 800 Mio EUR bzw. im Durchschnitt der beiden Jahre von rund 400 Mio EUR erhalten, was sehr starke Werte darstellen würde.

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Gesunder Konzern

Und die Eigenkapitalquote stieg zum 30.06.2022 auf 31,6 % (31.12.2021: 28,7 %) bei gleichzeitiger Verringerung des Anteils der Nettofinanzverbindlichkeiten an der Bilanzsumme auf 43,0 % (31.12.2021: 46,8 %). Darüber hinaus verfügte der HELMA-Konzern zur Jahresmitte 2022 über erhebliche stille Reserven in der Bilanz, die aus den Grundstücken im Vorratsvermögen resultierten. Diese wurden nach dem Niederstwertprinzip bilanziert und beliefen sich zum 30.06.2022 auf 238,6 Mio EUR (31.12.2021: 230,5 Mio EUR). Bei den bilanzierten Grundstücken ist im Mittel vom jeweiligen Beurkundungsdatum bis zum Bilanzstichtag ein Zeitraum von rund vier Jahren vergangen. Deren heutiger Marktwert dürfte folglich aufgrund der hohen Preissteigerungen in den Metropolregionen Deutschlands in den vergangenen Jahren sehr deutlich oberhalb der gezahlten Kaufpreise liegen.

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Für das Bauträgergeschäft resultierte aus diesen vertraglich gesicherten Grundstücken zum 30.06.2022 ein Umsatzpotenzial von 2.084,2 Mio EUR (31.12.2021: 1.958,4 Mio), welches – eine entsprechende Immobiliennachfrage in Deutschland vorausgesetzt – größtenteils innerhalb eines Zeitraums von ca. sechs Jahren realisiert werden könnte. Darüber hinaus sei auch zukünftig geplant, attraktive Grundstücke für die Realisierung von Wohn- und Ferienimmobilienprojekten zu erwerben. Zusätzlich zu den Potenzialen im Bauträgergeschäft werde mit einem jährlichen Umsatzbeitrag aus dem Baudienstleistungsgeschäft der HELMA Eigenheimbau AG, für das keine eigenen Grundstücke benötigt werden, in Höhe von mindestens 125 Mio EUR gerechnet.

Ob die im August genannten Erwartungen nach der gestrigen Prognoseanpassung noch Bestand haben, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Denn man erwartete, spätestens für das Geschäftsjahr 2024 einen Konzern-Umsatz von deutlich über 400 Mio EUR und eine EBT-Marge von über 10 % zu erzielen. Womit man dann auch erstmalig ein Konzern-EBT von deutlich über 40 Mio. EUR ereichen wollte.
 Chart: HELMA Eigenheimbau AG | Powered by GOYAX.de
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