The Platform Group setzt ihre aktive Portfoliostrategie fort und trennt sich von ihrer Mehrheitsbeteiligung an der BEVMAQ GmbH. Der Vorstand der The Platform Group SE & Co. KGaA (TPG) hat am 5. Oktober 2026 einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. Der Abschluss der Transaktion wird noch im vierten Quartal 2026 erwartet.
Über den Kaufpreis haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart. Käufer ist eine Investorengruppe aus Deutschland.
Vom Einstieg 2022 zum Exit 2026
BEVMAQ betreibt eine Plattform für Getränkemaschinen, über die Anbieter und Abnehmer weltweit zusammengebracht werden. The Platform Group war im Jahr 2022 bei dem Unternehmen eingestiegen. Seitdem hat sich BEVMAQ nach Angaben von TPG sowohl beim Umsatz als auch beim EBITDA und Ergebnis deutlich positiv entwickelt. Besonders anschaulich zeigt sich das Wachstum beim verfügbaren Maschinenbestand: Dieser hat sich seit dem Einstieg von The Platform Group mehr als verachtfacht. Damit kommt es nach rund vier Jahren Beteiligungsdauer nun zur Veräußerung der Mehrheit.
Verkauf passt zur Plattformstrategie
Für The Platform Group ist die Transaktion auch deshalb interessant, weil sie zeigt, dass das Geschäftsmodell nicht ausschließlich auf den Erwerb und die Integration neuer Beteiligungen ausgerichtet ist. Nach einer erfolgreichen Entwicklung können Beteiligungen auch wieder veräußert werden. BEVMAQ liefert dafür ein konkretes Beispiel: TPG beteiligte sich 2022 an der Plattform, begleitete deren weitere Entwicklung und verkauft nun die Mehrheitsbeteiligung nach einer deutlichen operativen Expansion. Wie hoch der dabei erzielte Wertzuwachs tatsächlich ausfällt, lässt sich allerdings nicht beurteilen. Da der Kaufpreis nicht veröffentlicht wird, fehlen sowohl der Verkaufserlös als auch Angaben zu einem möglichen Veräußerungsgewinn.
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Was bedeutet der Deal für Anleger?
Für Anleger dürfte deshalb vor allem interessant sein, ob The Platform Group im Zusammenhang mit dem Closing noch Angaben zu den finanziellen Auswirkungen der Transaktion macht.Die operative Entwicklung von BEVMAQ seit dem Einstieg spricht zunächst für einen erfolgreichen Beteiligungsverlauf. Ein mehr als verachtfachter Maschinenbestand sowie die von TPG gemeldeten Verbesserungen bei Umsatz, EBITDA und Ergebnis zeigen, dass die Plattform während der Beteiligungszeit deutlich gewachsen ist. Für eine vollständige finanzielle Bewertung des Exits fehlen jedoch entscheidende Zahlen. Weder der ursprüngliche Kaufpreis noch der jetzige Verkaufspreis oder ein konkreter Ergebnisbeitrag aus der Transaktion wurden genannt.
Fazit: TPG realisiert Wert aus dem Portfolio
Der Verkauf der BEVMAQ-Mehrheit ist für The Platform Group ein interessantes Beispiel dafür, wie sich die eigene Beteiligungsstrategie entwickeln kann: einsteigen, die Plattform weiterentwickeln und bei entsprechender Gelegenheit einen Exit realisieren. Bei BEVMAQ hat sich der Maschinenbestand seit dem Einstieg 2022 mehr als verachtfacht, während sich laut Unternehmen auch Umsatz, EBITDA und Ergebnis deutlich positiv entwickelt haben. Ob der Verkauf für TPG auch finanziell ein besonders lukrativer Deal ist, bleibt vorerst offen. Dafür fehlt die wichtigste Zahl: der Kaufpreis. Sollte das Closing wie geplant im vierten Quartal 2026 erfolgen und TPG anschließend weitere Angaben zu den finanziellen Auswirkungen veröffentlichen, dürfte sich der Erfolg der Transaktion besser einordnen lassen.















