TecDAX | Nordex Aktie angeschlagen. Gegenmittel: Aufträge – 45 MW aus Polen

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05.07.2021 – Die Verantwortlichen von Nordex Group (ISIN: DE000A0D6554) haben derzeit gut Lachen. Die Aufträge in rekordmässiger Höhe scheinen nur so zuzufliegen. Und so füllt sich das Auftragsbuch: In dne letzten 14 Tagen gab es einmal 1 GW Auftragsvolumen aus Australien und 23 MW aus Deutschland.  Anfang der Woche ein 200 MW Auftrag aus Finnland – 4 Windparks mit Fertigstellung/Auslieferung in 2022. Dazu 30 Jahre Servicevertrag. Und dann am 24.06. gab es 314 MW aus Brasilien, dazu am 30.06. nochmals 399 MW aus Brasilien. ABER ENDE LETZTER WOCHE EIN KRÄFTIGER DÄMPFER für die Aktie, die sich in den letzten Wochen langsam wieder nach oben gekämpft hatte. Die 21,00 EUR waren genommen, aber

Kräftige Kapitalerhöhung (Plus 36,6 % an Aktien) zu 13,70 EUR – Bezugsrecht: Für elf alte kann man vier neue Aktien zeichnen

Und der Baranteil der Kapitalerhöhung ist voll garantiert durch ein Bankenkonsortium und erzielt einen Gesamtbruttoerlös von ca. 388,0 Mio EUR. Die Sacheinlagekomponente, zu der Acciona sich verpflichtet hat, wird ca. 196,6 Mio EUR umfassen und besteht aus Darlehensforderungen des Hauptaktionärs gegen die Gesellschaft. Heisst: Nordex spart Zinsen und an der Wertigkeit der Sacheinlage, da ursprünglich in „bar“ erbracht, sollte auch kein Zweifel bestehen können. Also eigentlich alles gut.

Aber warum dann der Kurseinbruch?

Verwässerung. Überraschungseffekt. Könnten Gründe sein. Oder Zweifel, warum eine derartig hohe Kapitalerhöhung notwendig ist – Angst vor Überraschungen „aus den Büchern“? Allein eine Milchmädchenrechnung macht einen Kursrückgang nachvollziehbar: Für 11 alte Aktien, die vor Verkündung der Kapitalerhöhung bei 20,50 EUR gestern aus dem XETRA-Handel gingen, erhält der Aktionär 4 neue Aktien zu 13,70 EUR. Rechnerisch besass der Aktionär also 11 mal 20,50 EUR= 225,50 EUR. Jetzt soll er 4 mal 13,70 EUR=54,80 EUR zahlen. Und hätte dann 15 Aktien zu 280,30 EUR – ergäbe je Aktie: 18,68 EUR. AKTUELL handelt die Aktie bei 17,36 EUR (XETRA, Schlussstand Freitag). Reiner Zufall natürlich, macht aber anschaulich, warum ein Kursrückgang bei einer derart „hohen“ Kapitalerhöhung nicht überraschen sollte. Natürlich aussen vor bleibt der Bezugsrechtehandel usw.

Steinhoff musste am Freitag Niederlage gegen Trevo und Hamilton vor Western Cape Highcourt hinnehmen – Folgen schwer absehbar.
KW26: Wochenrückblick: Ruhe vor dem Sturm? News von Steinhoff. Varta. Nel. Encavis. flatexDEGIRO. w:o. SFC Eenrgy.  U.a.
Heute helfen vielleicht 45 MW für polnischen Windpark

Der schwedische Windparkentwickler OX2 hat Ende Juni die Nordex Group mit der Belieferung von 15 Anlagen des Typs N117/3000 für den Windpark „Huszlew“ beauftragt. Der Auftrag umfasst auch einen Premium-Service der Turbinen über den Zeitraum von 30 Jahren. Und der 45-MW-Windpark „Huszlew“ entsteht in der Provinz Masowien in Ostpolen. Die Nordex Group wird die N117/3000-Turbinen auf Stahlrohrtürmen mit Nabenhöhen von 120 Metern liefern.

Die Inbetriebnahme des Windparks ist für 2023 vorgesehen. Die saubere Stromerzeugung wird sich dann auf jährlich ca. 130 GWh belaufen, was dem Stromverbrauch von rund 30.000 Haushalten entspricht. „Huszlew“ wird dabei pro Jahr rund 45.000 Tonnen CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen vermeiden.

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Nordex ist ein ernstzunehmender Player auf dem Weg zur Klimaneutralität 2050 – Quartalsergebnisse zeigen positiven Trend!

Die Gruppe hat über 32 GW Windenergieleistung in über 40 Märkten installiert und erzielte im Jahr 2020 einen Umsatz von etwa EUR 4,6 Mrd. Dafür beschäftigt das Unternehmen derzeit über 8.500 Mitarbeiter. Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA, Indien und Mexiko. Das Produktprogramm konzentriert sich auf Onshore-Turbinen vor allem der 4- bis 5,X-MW-Klasse, die auf die Marktanforderungen von Ländern mit begrenzten Ausbauflächen und Regionen mit begrenzten Netzkapazitäten ausgelegt sind.

Und die Quartalsergebnisse weisen in die richtig Richtung

Der Umsatz erhöhte sich von 964,6 Mio. EUR im Vorjahresquartal auf 1.251,2 Mio. EUR im ersten Quartal 2021. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 10,4 Mio. EUR und lag damit leicht unter dem Vorjahresniveau von 13,1 Mio. EUR. Daraus ergibt sich eine EBITDA-Marge in Höhe von 0,8 Prozent (Q1/2020: 1,4 Prozent).

Die Umsatzerhöhung ergibt sich insbesondere aus den deutlich gestiegenen Installationen. Dagegen blieb die EBITDA-Marge unter dem Vorjahresquartal, das noch nicht von den Auswirkungen der Pandemie betroffen war, zurück. Aufgrund der von Nordex ergriffenen Massnahmen laufen die Geschäftsprozesse weitestgehend stabil, sind allerdings in ihrer Effizienz nach wie vor beeinträchtigt oder auch verzögert. Hinzu kam, dass sich im ersten Quartal 2021 zu einem grösseren Teil noch margenschwächere Altprojekte in der Ausführung befanden.

Die neuen Projekte haben eine höhere Marge – Modellreihenwechsel. Servicesegment wächst kontinuierlich.

Im ersten Quartal 2021 steigerte die Nordex Group ihre Installationsleistung erneut und errichtete 356 Windenergieanlagen in 20 Ländern mit einer Gesamtleistung von 1.400 MW. Im vergleichbaren Vorjahresquartal waren es 269 Windenergieanlagen in 21 Ländern mit einer Gesamtleistung von 899 MW. Von der installierten Leistung (in MW) entfielen 57 Prozent auf Europa, 21 Prozent auf Nordamerika, 16 Prozent auf Lateinamerika und 6 Prozent auf den Rest der Welt.

Infolgedessen erhöhte sich der Umsatz im Segment Projekte von 862,6 Mio. EUR im Vorjahresquartal auf 1.145,7 Mio. EUR im Berichtszeitraum. Das Segment Service setzte seine positive Entwicklung kontinuierlich fort und der Umsatz erhöhte sich um 5,9 Prozent auf 108,0 Mio. EUR (Q1/2020: 102,0 Mio. EUR).

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Nordex nur behauptet – Zukunft kommt noch…

Insgesamt startete die globale Windindustrie mit einer verhaltenen Nachfrage in das Geschäftsjahr 2021. In diesem Umfeld hat sich die Nordex Group mit einem soliden Auftragseingang im Bereich Projekte in Höhe von 1.247 MW in den ersten drei Monaten 2021 gut behauptet. Im Vorjahresquartal belief sich der Auftragseingang unterstützt durch ein Großprojekt in Norwegen auf 1.644 MW. Der Auftragseingang (ohne das Servicesegment) für das erste Quartal 2021 entspricht einem Wert von 911 Mio. EUR (Q1/2020: 1.185 Mio. EUR). Von diesem Auftragsvolumen (in MW) entfielen 92 Prozent auf zehn Länder in Europa und 8 Prozent auf Mexiko (Berichtsregion Lateinamerika). Größte Einzelmärkte in Europa waren Spanien, die Türkei, Deutschland und Finnland.

Projektbestand noch nicht da, wo es hin soll. Dienstleistungen steigen kräftig

Per Quartalsende wies das Segment Projekte einen Auftragsbestand von 5,1 Mrd. EUR aus (31. März 2020: 5,8 Mrd. EUR). Zum Jahresende 2020 verfügte die Nordex Group über einen Auftragsbestand von 5,3 Mrd. EUR, der sich im Zuge der gestiegenen Installationen im ersten Quartal 2021 verringerte. Im Segment Service erhöhte sich der Auftragsbestand weiter von 2,6 Mrd. EUR um 8,1 Prozent auf 2,8 Mrd EUR, sodass sich ein Gesamtauftragsbestand für beide Segmente von 7,9 Mrd EUR ergab (31. März 2020: 8,4 Mrd EUR).

Aktuell (05.07.2021 / 10:03 Uhr) notieren die Aktien der Nordex SE im XETRA-Handel zum Schluss Freitag mit Minus -0,53 EUR (-2,96 %) bei 17,36  Euro.


Chart: Nordex SE | Powered by GOYAX.de

 

 

 

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