SFC Energy Aktie geht mehr? 2023 stark, wie angekündigt, und Prognose 2024 passt ins Bild.

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Die SFC Energy AG (ISIN: DE0007568578), ein führender Anbieter von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen für stationäre und mobile Hybrid-Stromversorgungslösungen, hat Visionen, klare Ziele: 500 Mio EUR Umsatz soll es in 2028 werden. Und auf dem Weg dahin kommt die SFC Energy gut voran.

Wie bereits am 5. Februar nach erstem Überblick festgestellt, konnte SFC Energy für 2023 die Prognose übertreffen und das eindeutig. Dazu kommt heute eine Prognose, die für 2024 eine Fortsetzung des profitablen Wachstumskurses – etwas langsamer – bestätigt. Und nach unserer Ansicht durchaus noch Luft für potentielle Prognoseerhöhungen im Laufe des Jahres lässt. Aber allein ein Erreichen der aktuellen Prognose lässt die Wasserstoffphantasie für SFC Energy lebendig. Ob das auch dem Aktienkurs hilft? Auf Dauer sehr wahrscheinlich.

Vorläufige Zahlen 2023 der SFC Energy.

Nach vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen erwirtschaftete der SFC Energy Konzern im Geschäftsjahr 2023 um 38,6% gestiegene Umsatzerlöse von rund 118,15 Mio EUR. Der Anstieg wird durch beide Segmente genährt: Neben einer anhaltend hohen Nachfrage nach Brennstoffzellenlösungen im Segment Clean Energy gab es auch ein deutliches Umsatzwachstum des Segmentes Clean Power Management.

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Das bereinigte EBITDA konnte im Berichtsjahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen sehr deutlich um 86,0 % auf rund 15,16 Mio EUR gesteigert werden. Die bereinigte EBITDA-Marge übertraf 2023 mit 12,8 % das Vorjahresniveau deutlich(2022: 9,6 %). Das um Sondereffekte bereinigte EBIT hat sich gegenüber dem Vorjahr nach vorläufigen Berechnungen auf rund 9,7 Mio EUR mehr als verdreifacht. Die daraus resultierende bereinigte EBIT-Marge hat sich mit 8,2 % (2022: 3,7 %) mehr als verdoppelt. Das erhebliche Umsatzwachstum, die merkliche Expansion der Bruttomargen und die im Vergleich zum Umsatz unterproportionale Zunahme der bereinigten Funktionskosten wirkten sich positiv auf das bereinigte EBITDA und das bereinigte EBIT aus.

Prognose 2024 – geht etwas langsamer aufwärts. Zumindest nach aktueller Prognose der SFC Energy.

Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Wachstum des Konzernumsatzes im Vergleich zum Vorjahr von ca. 20 % bis 30 % auf etwa 141,7 Mio bis 153,5 Mio EUR erwartet, welches deutlich stärker vom Segment Clean Energy getrieben sein soll. Zur Erinnerung: Das Segment Clean Energy umfasst die „Geschäfte mit der Brennstoffzelle“.   Im Berichtsjahr 2024 wird eine steigende Nachfrage in allen regionalen Märkten erwartet, wobei die stärksten Wachstumsimpulse voraussichtlich aus dem nordamerikanischen und asiatischen Raum kommen sollen. Erinnert an das indische Joint-Venture mit lokaler Produktionsstätte und die US-Niederlassung.

Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2024 eine Steigerung für das bereinigte EBITDA auf voraussichtlich 17,5 Mio bis 22,4 Mio EUR. Und damit eine stabile bis leicht steigende EBITDA-Marge. Die weitere Margenausweitung sei abhängig von der zeitlichen Umsetzung geplanter Wachstumsinvestitionen, insbesondere der regionalen Expansion, und den potenziellen Auswirkungen gestiegener Material- und Beschaffungskosten. Es wird dabei unterstellt, dass die höheren Kosten in einem gewissen Umfang an die Kunden weitergegeben werden können. Auf Basis der Planung der Segmente Clean Energy und Clean Power Management geht der Vorstand davon aus, dass das bereinigte EBIT für den Konzern im Jahr 2024 zwischen 9,8 Mio und 14,7 Mio EUR liegen wird. Natürlich werden die Unternehmensgewinne durch die anstehenden hohen Investitionen „eingebremst“. Internatioanlisierung und Ausbau der Produktiosnkapazität kostet erstmal Geld. Normal.

SFC Energy’s CEO Dr. Peter Podesser erklärt den Rest – Vorstandsbericht.

Im Geschäftsjahr 2023 ist uns mit erneuten Spitzenwerten bei Umsatz und Ergebnis ein weiteres Rekordjahr gelungen, was unsere führende Position im Bereich der Brennstoffzellentechnologien unterstreicht. Besonders das starke Wachstum in Nordamerika, unserer umsatzstärksten Region mit einem Anstieg von 43,5 % im Vergleich zum Vorjahr, zeigt den Erfolg unserer regionalen Expansion. Wir werden diese Dynamik nutzen und den stark wachsenden US-Markt mit unserem neu gegründeten SFC-Standort in Salt Lake City weiter ausbauen und planen Ende des ersten Quartals 2024 startklar zu sein.

Mit der Gründung unserer Tochtergesellschaft und dem Aufbau der Fertigung in Indien haben wir entscheidende Schritte zur internationalen Expansion umgesetzt. Im laufenden Quartal erfolgen erste große Lieferungen aus unserem eigenen Standort. Unsere Präsenz in New Delhi/Gurgaon legt eine solide Basis für eine nachhaltige Expansion sowohl in Indien als auch in ganz Asien. Zudem werden wir unsere Supply-Chain-Fähigkeiten für die gesamte Gruppe vor Ort stärken, um perspektivisch auch hier das enorme Potenzial des indischen Marktes zu heben.

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In Großbritannien ist der IP-, Know-how und Anlagen-Transfer erfolgreich abgeschlossen, der Baufortschritt verläuft nach Plan und der Produktionsstart wird im zweiten Quartal 2024 erfolgen. Die damit verbundenen Anlaufkosten haben wir einkalkuliert und betrachten sie als entscheidende Investitionen in langfristige Kosten- und Wettbewerbsvorteile.

Auch wenn der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft weltweit mehr Zeit in Anspruch nehmen wird und die finanzielle Unterstützung der Energiewende durch öffentliche Mittel zum Teil nicht so schnell oder nicht im ursprünglich angedachten Umfang realisierbar erscheint, bleibt der gesellschaftliche Konsens über die Notwendigkeit der Dekarbonisierung der Energieinfrastruktur bei gleichzeitiger Erhaltung der Resilienz unverändert und eine langfristige Priorität. Diese treibt weiterhin auch die Nachfrage nach unseren Brennstoffzellentechnologien.(SFC Energy Corporate | 22 Februar 2024 07:30| Auszug)

„Favorable macro development“ – CEO der SFC Energy fasst Mut zu mehr.

In einem wachsenden Markt, mit schwarzen Zahlen, wo andere noch wohl längere Zeit tiefrote Zahlen schreiben, konnte SFC Energy’s CEO Dr. Peter Podesser zuletzt auf dem EKF2023 auftrumpfen. „SFC Energy AG gibt Mittelfristziele für 2028 bekannt – Wachstum auf EUR 400 bis 500 Mio. Konzernumsatz geplant.“ – so selbstbewusst von den Münchenern veröffentlicht.

Im Zuge des Wachstumsplans bis 2028 sei ein Anstieg des Konzernumsatzes auf EUR 400 bis 500 Mio. geplant. Darüber hinaus bekräftige der Vorstand das Ziel, eine nachhaltige bereinigte EBITDA-Marge von mehr als 15 % bereits vor 2028 zu erzielen. Die annähernde Vervierfachung des Umsatzes bis zum Jahr 2028 gegenüber der Prognose für das laufende Geschäftsjahr basiere auf der drei Säulen-Wachstumsstrategie von SFC: (1) weitere Marktdurchdringung und regionale Expansion, (2) technologische Expansion & IP-Entwicklung sowie (3) anorganisches / akquisitorisches Wachstum.

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SFC Energy kann mit steigender Marge profitabel die Chancen des extrem wachsenden Wasserstoffmarktes nutzen. Hiermit setzt man sich von anderen – wie Ballard Power oder an prominentester Stelle Plug Power – deutlich ab. Spannende Wette auf erfolgreiche Decarbonisierung der Wirtschaft. Mit bereits erbrachten Proof-of-concept bezüglich Profitabilität. Mit geplantem bis zu 30% organischem Wachstum für die nächsten Jahre bleibt SFC Energy ein Wachstumswert – und das mit schwarzen Zahlen. Ob das der Aktienmarkt irgendwann wieder „belohnt“? Die Chancen für die Münchener, sich am Wasserstoffmarkt durchzusetzen, scheinen sehr gross. Während andere verzweifelt versuchen, die nötigen Gelder einzusammeln, um ihre Verluste zu finanzieren, kann SFC Energy mit steigenden Gewinnen sich auf weitere Wachstumsinvestitionen konzentrieren.  Starke Prognose mit Luft, 2023er Zahlen bestätigt. Ob diese Gemengelage der Aktie wieder Rückenwind bringt?

SFC Energy Aktie im Chart. Powered by GOYAX.de.

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Smartbroker – Zahlen unspektakulär. 2024 sollte der Smartbroker+ wieder in die Wachstumsphase einsteigen.

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