Nagarro Aktie tiefrot am Montag? Nach XETRA-Schluss gab es eine „Prognoseänderung“.

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Nagarro legte am Freitag den Geschäftsbericht 2022 vor und kündigte ein Aktienrückkaufprogramm an. Entscheidend könnte der 20.04. werden

Nagarro (ISIN: DE000A3H2200) schien zuletzt bei ihrem Kampf gegen die negative Börsenstimmung für die Aktie voranzukommen. Seit die Wirtschaftswoche Ende Februar „acht rote Flaggen“ bei dem Unternehmen benannte, stand die Aktie unter Druck. Wobei dieser abnahm, da seitdem keine weiteren Beiträge erschienen,

welche die aufgeworfenen Vorwürfe oder „Anmerkungen“ vertieften oder weiter begründeten. Während also auf der Publikations-Seite derzeit nichts Neues zu berichten ist, verharren die meldepflichtigen Shortpositionen kaum verändert seit Ende Februar auf etwas niedrigerem, aber immer noch hohem Niveau bei in der Summe 6,82% (Stand 13.05.). Offensichtlich erwarten die Hedgefonds weitere Enthüllungen oder Druck auf den Aktienkurs. Und den gibt es jetzt.

Nagarro Aktie Freitag zum XETRA-Schluss um 17:30 Uhr bei 92,70 EUR – um 22:54 Uhr bei Lange &Schwarz zu 84,90 EUR gehandelt – Wieso?

Um 17:40 Uhr meldete Nagarro per ad-hoc-Neldung: „Der Vorstand der Nagarro SE hat am heutigen Tag die Entwicklungen von Januar bis April, einschließlich der Währungsentwicklung, analysiert und daraufhin beschlossen, die Guidance des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2023 anzupassen. Das Unternehmen ändert die Umsatzprognose für 2023, ohne Berücksichtigung der im Jahr 2023 getätigten Akquisitionen, von 1.020 Mio. € auf eine Größenordnung von 940 Mio. €. Die Schätzung für die Gross Margin liegt unverändert bei 28 % und die Erwartung für die bereinigte EBITDA-Marge weiterhin bei 15 %.

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Und damit werden direkt einige Fragen akut. Was ist bei Nagarro in den ersten vier Monaten des Jahres anders gelaufen? Muss man sich die red-flaggs der WiWo mal genauer ansehen?

Während der Umsatz in 2022 bei 856,3 Mio EUR, was noch  ein Umsatzwachstum von 56,8 % gegenüber dem Vorjahr bedeutete (nicht währungsbereingt), bedeutet die gestrige Prognosereduktion, für 2023 „nur noch“ ein erwartetes Umsatzwachstum von rund 10% – während die bisher gültige Guidance noch von rund 20% Wachstum ausging. Fragt sich natürlich, was ist passiert? Warum diese kräftige Reduktion der Umsatzprognose?

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Zuletzt konnten Anleger am 14.April mit der Ankündigung eines Aktienrückkaufsprogramms über 30 Mio EUR von einem weiteren Schritt zur Stabilisierung des Nagarro Aktienkurses ausgehen. Der mit vile Spannung erwartete Capital Markets day am 20. April wiederum brachte keine neuen Erkenntnisse oder wesentliche Informationen, die den Kurs stärker hätten beeinflussen können. Aber die gestrige ad-hoc schafft – wieder – ein hohes Mass an Unsicherheit, Gift für den Kurs einer Aktie. Jetzt ist das Management gefordert, möglichst kurzfristig der regelkonform sehr knappen ad-hoc eine ausführlcihichere Erläuterung über die Gründe der doch überraschenden Prognsoereduktion folgen zu lassen.

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Aktuell liegt der Ball wieder einmal bei Nagarro. Und wie geht es weiter? Die seit Februar kurz vor dem Wirtschaftswoche-Artikel nach oben geschossenen Shortpositionen sind nur unwesentlich reduziert. Und die von der Wirtschaftswoche angesprochenen Kritikpunkte an der Nagarro-Bilanz und am Unternehmen stehen immer noch im Raum. Wobei der Bilanzprüfbericht für 2022 mittlerweile vorliegt und „zur Prüfung“ durch die Kritiker freigegeben ist. Aber die gestrige ad-hoc über die Umsatz-Prognoseanpassung wirft wieder einige als erledigt geglaubte Fragen neu auf. Und „schreit“ förmlich“ nach einer ausführlichen Stellungnahme des Managements über die Gründe diesen unerwarteten Umsatzeintrübung – sofern man bei imme rnoch plus 10% von einer Eintrübung sprechen darf.
Chart: Nagarro SE | Powered by GOYAX.de
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