MDAX | Siemens Energy spielt wieder die „green hydrogen“-Karte. Abu Dhabis Staatsfonds an Bord. Und Lufthansa und ETIHAD…

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Siemens Energy AG (ISIN: DE000ENER6Y0) erst seit wenigen Monaten an der Börse und mit dem erklärten Ziel das von einigen als „Resterampe“ bezeichnete Unternehmen erfolgreich zu machen. So sieht der CEO Potential für zukünftige Milliardenumsätze mit Wasserstoff.

Und dazu bewegt sich einiges in dem Konzern. Zu dem letzte Woche vorgestellten  Gemeinschafts-Projekt mit der mehrheitlich gehaltenen Tochter Siemens Gamesa Renewable Energy SA (ISIN: ES0143416115) für die Produktion günstigen grünen H2’s und dem in Kooperation mit Porsche betriebenen H2-Produktionsanlagen in Chile kommt jetzt eine Kooperation in den Vereinigten Arabischen Emiraten hinzu.

Der Staatsfonds von Abu Dhabi will bei der Nachhaltigkeit mithalten – auch gegenüber den „Brüdern“ in Riad

Medienwirksam wurden zwei Memorandums of Understanding (MoU) mit der Mubadala Investment Company (Staatsfonds Abu Dhabi), sowie mit Masdar(„Nachhaltigkeitsarm“  des Staatsfonds) und anderen Partnern unterzeichnet, um gemeinsam den „Ausbau des grünen Wasserstoffsektors und die Produktion von synthetischen Kraftstoffen in den VAE zu fördern.“

Mubadala engagiert sich stark für die Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft in den VAE, und wir freuen uns, unsere Beziehung zu Siemens Energy in diesem wichtigen, aufstrebenden Energiesektor auszubauen“, sagte Musabbeh Al Kaabi, Chief Executive Officer für Investitionen in den VAE bei der Mubadala Investment Company. „Durch diese strategische Partnerschaft erwarten wir, dass wir die starken Grundlagen von Abu Dhabi für die Produktion und den Verkauf von grünem Wasserstoff nutzen können, einen starken Business Case nachweisen und Investitionen für die Entwicklung neuer Anlagen anziehen können und Abu Dhabi als zuverlässigen Lieferanten von grünem Wasserstoff für aufstrebende globale Märkte etablieren können.“

H2-KW2-Update: Freitag Konsolidierung unter Führung Plug’s und Ballard’s – Newslage gut bei Nel, Plug Power, Siemens Energy, Linde u.a.

KW2 – Update: Atemholen oder mehr? News von Nordex, Encavis, Shop Apotheke, home 24 u.a. bewegten die Kurse

Abu Dhabi will nach dem Öl „grünen Wasserstoff“ exportieren!

und Siemens Enrgy soll dabei helfen.Grosse Pläne. Abe rdie Voraussetzungen durch die beinahe ununterbrochen nutzbare Energiequelle „Sonne“ in dem Wüstenstaat, könnte es sich hier um mehr, als nur „große Worte“ handeln. Und die derzeit sprudelnden Einnahmen aus der Erdölförderung sind endlich. Das erkannt zu haben zeichnet das Emirat Abu Dhabi aus. Noch ist genug Geld vorhanden neue Wege einzuschlagen. Und dabei braucht man die Technologie von Siemens Energy. Möglicherweise wird es auch zukünftig zu eienr Kapitalbeteiligung des Staatsfonds kommen. Zur Absicherung der Zusammenarbeit in der Vergangenheit häufiger gesehen.

Egal ob beteiligt oder nicht – es geht los mit einer Demonstrationsanlage in Masdar City
Gemeinsam mit Masdar, einem der weltweit führenden Unternehmen für erneuerbare Energien, gab Siemens Energy bekannt, dass es mit Etihad Airways, der Deutschen Lufthansa, der Marubeni Corporation und der Khalifa University an einem ehrgeizigen Projekt arbeitet, das den Weg für die Entwicklung einer grünen Wasserstoffwirtschaft in den VAE ebnen wird.
Die Organisationen unterzeichneten eine Absichtserklärung mit dem Ziel, eine durch Photovoltaik (PV) betriebene Elektrolyseur-Anlage in Masdar-City zu errichten, um die modernste Technologie zur Herstellung von grünem Wasserstoff zu demonstrieren und nachhaltige Anwendungsfälle für eKraftstoffe zu präsentieren.
Unter dem Namen Masdar-City  entsteht seit Jahren eine Modellstadt für Nachhaltigkeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in der auch die Internationale Organisation für erneuerbare Energien angesiedelt ist, Die erste Phase des Demonstrationsprogramms wird sich auf die Produktion von grünem Wasserstoff für PKWs und Busse im Gebiet von Masdar City konzentrieren. Und dazu kommt eine Syntheseanlage:
Airbus arbeitet bereits an Brennstoffzellen-Flugzeugen
und unterzeichnete dafür bereits vor Monaten eine Forschungsvereinbarung mit der ElringKlinger AG. Und bis dahin soll in Masdar eine Kerosin-Syntheseanlage gebaut werden, um den Großteil des grünen Wasserstoffs in nachhaltigen Flugzeugtreibstoff umzuwandeln. In der zweiten Phase des Programms wird die Produktion von dekarbonisierten Kraftstoffen für den maritimen Sektor erforscht. Durch das Programm können die beteiligten Organisationen dazu beitragen, den Kohlenstoff-Fußabdruck der Vereinigten Arabischen Emirate deutlich zu reduzieren, eine inländische Nachfrage nach nachhaltigen Kraftstoffen zu schaffen und eine lokale Know-how- und Industrie-Basis für deren Produktion aufzubauen.
„Grüner Wasserstoff hat das Potenzial, der grundlegende Treibstoff für eine künftige saubere Wirtschaft zu werden, und wird ein entscheidender Faktor für Dekarbonisierungsstrategien sein, wenn wir die Klimaziele erreichen und eine nachhaltigere Zukunft für alle schaffen wollen“, sagte Mohamed Jameel Al Ramahi, Chief Executive Officer von Masdar.Masdar erforscht die Wasserstoffproduktion und -erzeugung seit mehr als einem Jahrzehnt – heute glauben wir, dass die Zeit reif ist, um die Investitionen in diese Technologie zu beschleunigen.“
Auch Deutsche Wasserstoffinitiative mischt mit
Und so fügt Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hinzu: „Ich freue mich, Zeuge dieser Kooperationsvereinbarungen zu sein, die die strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und den VAE im Bereich Wasserstoff unterstreichen. Sie bietet ein großes Potenzial für die Dekarbonisierung und wirtschaftliche Zusammenarbeit unserer Länder und Unternehmen. Die neuen Vereinbarungen sind nicht nur wegweisend mit Blick auf Ziele im Rahmen unserer Wasserstoffstrategie, sie unterstreichen auch den Wert der deutsch-emiratischen Energiepartnerschaft, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie begleitet. Bereits seit 2016 werden im Wege des bilateralen Austauschs nachhaltige, effiziente und erneuerbare Energietechnologien und -dienstleistungen aktiv gefördert.“
Nicht nur mit Windturbinen, sondern auch mit Photovoltaik – Siemens Energy an allen Fronten
„Diese bedeutenden Vereinbarungen unterstreichen, wie wichtig die Zusammenarbeit mit einer starken und breit gefächerten Gruppe von Partnern über alle Industriesektoren hinweg ist, um das Potenzial von grünem Wasserstoff bei der Dekarbonisierung voranzutreiben und zu realisieren“, sagte Armin Schnettler, Executive Vice President New Energy Business bei Siemens Energy.Die zukunftsgerichtete Haltung der Vereinigten Arabischen Emirate bietet eine starke Grundlage für eine erfolgreiche grüne Wasserstoffwirtschaft und ist die Basis für ein neues Ökosystem.“
„Diese Vereinbarungen unterstreichen die Wichtigkeit von starken Partnerschaften sowie der Entschlossenheit von Regierungen, in innovative Technologien zu investieren, um nachhaltiges Wachstum und die Dekarbonisierung voranzutreiben“, sagte Dietmar Siersdorfer, Managing Director Siemens Energy Middle East. „Wir sind stolz darauf, dass Siemens Energy als Partner der Wahl anerkannt wird, da wir in diesem Bereich Pionierarbeit geleistet haben, indem wir mit Hilfe der PEM-Elektrolyse (Proton Exchange Membrane) grünen Wasserstoff aus erneuerbarer Energie erzeugen. Wir freuen uns darauf, die vielen Anwendungen von grünem Wasserstoff in der gesamten Wertschöpfungskette zu entwickeln und zu nutzen.“

 

UND LETZTE WOCHE: Für 120 Mio EUR soll in eine Offshore-Windenergianlage ein  Elektrolyseur integriert werden

Spannend: Offshore soll je nach Windausbeute ohne notwendige Leitungen für gewonnenen Strom ans Festland günstiger, grüner Wasserstoff gewonnen werden. Und der soll dann die Mobilität decarbonisieren und die CO2-intensiven Industrien, wie die Stahlherstellung. Wichtig ist dabei das die Siemens Energy die Expertise in der Elektrolyse einbringt und Siemens Gamesa seine Expertise im Windturbinenbau. So etwas nennt man Synergien heben!

Bestätigt die Aussagen des Managements. dass Siemens Gamesa langfristig zu Siemens Energy gehören soll

Und dazu noch Förderung im Rahmen der deutschen Wassersrtoffinitiative: Um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, werden weltweit große Mengen grünen Wasserstoffs benötigt. Die Windenergie wird einen großen Teil der dafür benötigten Energie liefern. Vor diesem Hintergrund arbeiten beide Unternehmen mit ihren Entwicklungen an einer Lösung, die einen Elektrolyseur vollständig in eine Offshore-Windturbine integriert, um dort direkt grünen Wasserstoff zu erzeugen.

Netzunabhängigkeit macht Offshoreparks auch weit weg von Küsten auf einmal attraktiv!

Dieser innovative Ansatz ermöglicht einen netzunabhängigen Betrieb und verringert die Herstellungskosten für Wasserstoff. Gleichzeitig lassen sich mehr und bessere Windstandorte für die Wasserstoffproduktion nutzen. Über einen Zeitraum von fünf Jahren plant Siemens Gamesa 80 Millionen Euro, Siemens Energy 40 Millionen Euro in die Entwicklungen zu investieren. Es ist vorgesehen, bis 2025/2026 eine Offshore-Demonstrationsanlage zu errichten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat heute angekündigt, dass die Entwicklung im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Wasserstoff-Republik Deutschland“ umgesetzt werden kann.

Aareal hakt 2020 ab und sieht optimistisch in die Zukunft. Dividende trotz Konzernverlust geplant.

Encavis mit Nachfrageboom konfrontiert. Spezialfonds geschlossen, neuer in Vorbereitung

Hypoport mit Marktanteilsgewinnen

Media and Games Invest plc. mit einer (bis zu) 210 Mio USD-Übernahme – 68 % EBITDA-Marge und stabile Erträge lockten.

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Management fasst es zusammen
Wir kombinieren mehr als 30 Jahre Erfahrung und die Führungsrolle in der Offshore-Windindustrie, von Siemens Gamesa mit der Expertise von Siemens Energy bei Elektrolyseuren. Gemeinsam bringen wir brillante Köpfe und Spitzentechnologien zusammen, um die Klimakrise zu adressieren. Unsere Windturbinen spielen eine große Rolle bei der Dekarbonisierung des globalen Energiesystems. Die direkte Umwandlung von Windenergie in Wasserstoff ermöglicht uns dies auch für Industrien tun zu können, die sich nur schwer dekarbonisieren lassen. Ich bin stolz, dass unsere Mitarbeiter Teil der Gestaltung einer grüneren Zukunft sind“, sagte Andreas Nauen, CEO von Siemens Gamesa.
Und  Christian Bruch, CEO von Siemens Energy, erklärte: „Gemeinsam mit Siemens Gamesa sind wir in einer einzigartigen Position, um diese bahnbrechende Lösung in Angriff zu nehmen. Wir sind das Unternehmen, das seine hochflexible Elektrolyseur-Technologie nutzen kann, um die Zukunft der nachhaltigen Offshore-Energieerzeugung zu gestalten und neu zu definieren. Mit diesen Entwicklungen erschließen wir Regionen mit reichlich Offshore-Windenergie für die Wasserstoffwirtschaft. Dies ist ein Paradebeispiel dafür, wie wir Windenergie speichern und transportieren können, um so den CO2-Fußabdruck der Wirtschaft zu reduzieren.“
Schematische Darstellung der Offshore Elektrolyse
Konkrete technische Umsetzung
Und Siemens Gamesa wird die die leistungsstärkste Offshore-Turbine der Welt, die SG14-222 DD, so anpassen, dass ein Elektrolysesystem nahtlos in den Betrieb der Turbine integriert werden kann. Wobei das umfassende Wissen und die jahrzehntelange Erfahrung von Siemens Gamesa mit Offshore-Windkraftanlagen es ermöglichen soll, elektrische Verluste auf ein Minimum zu reduzieren. Wobei der modulare  Ansatz einen zuverlässigen und effizienten Betriebsaufbau für eine skalierbare Offshore-Wind-zu-Wasserstoff-Lösung. gewährleisten soll. Und Siemens Energy beabsichtigt dafür eine neue Elektrolyse-Plattform entwickeln. Diese wird nicht nur den Anforderungen der rauen maritimen Offshore-Umgebung gerecht werden und perfekt mit der Windturbine synchronisiert sein, sondern gleichzeitig auch einen neuen Wettbewerbs-Benchmark für grünen Wasserstoff setzen.
Und die am Ende vollständig integrierte Offshore-Wind-Wasserstoff-Lösung soll grünen Wasserstoff mit Hilfe eines Elektrolyseur-Arrays produzieren, das sich am Fuß des Turms der Offshore-Windturbine befindet. Die Entwicklung dient als Test für eine kosteneffiziente Wasserstoffproduktion im industriellen Maßstab. Sie wird die Machbarkeit einer zuverlässigen, effektiven Einbindung von Windturbinen in Systeme zur Erzeugung grünen Wasserstoffs belegen.

Und beim Wasserstoff gibt es ja auch noch einige andere Projekte

„Wasserstoff kann für Siemens Energy ein Milliardengeschäft werden“, sagte Vorstandschef Christian Bruch dem „Handelsblatt“ letzte Woche. Der Fokus auf Wasserstoff macht für einen Konzern, der bisher viel Geld mit Turbinen für fossile Kraftwerke machen konnte, durchaus Sinn. CO2 Schleudern sind weder zeitgemäss noch zukünftig wirtschaftlich zu  betreiben – staatliche Abgaben machen CO“ zu teuer.

Passend in diesen Kontext die Meldung im letzten Jahr  über eine Pilotanlage zur Produktion grünen Wasserstoffs in Chile. Wo mit Windenergie im Elektrolyseverfahren Wasserstoff gewonnen werden soll. Partner und Abnehmer des Wasserstoffs wird Porsche sein. Und einen Förderscheck von 8,23 Mio EUR übergab der Bundeswirtschaftsminister Altmeier in diesem Zusammenhang an den CEO von Siemens Energy. Ein Anfang einer großen Zukunft, Wenn man sich allein das H2-Programm der Chilenischen Regierung anschaut, schlummert hier ein Riesengeschäft für neuen MDAX Wert.

Chile plant bis 2025 rund 5 GW H2 Elektrolysekapazität aufzubauen und bis 2030 rund 25 GW. In Verbindung mit den perfekten Windverhältnissen erwartet man in 2030 grünen Wasserstoff zu weltmarktfähigen Preisen von weniger als 1,50 USd je KG herstellen zu können. Wenn das möglich wäre, dann wäre es der Druchbruch für grünen Wasserstoff. Und massenhaft Aufträge für Siemens Gamesa für die Windenergie in Chile und möglicherwiese für Siemens Energy für die Eelktrolyse-Anlagen.

Und Chile wäre das Saudi Arabien des neuen Zeitalters,

als einer der großenWasserstoffexporteure der Welt. DER EHRGEIZIGE PLAN CHILES FÜR EINE H2-WIRTSCHAFT IM WORTLAUT.

 

Unternehmen mit rund 91.000 Mitarbeitern und Umsatz von 28,8 Mrd. EUR in 2019

Allein die 2/3-Beteiligung an Siemens Gamesa bietet wohl sehr viel Potential. Und derzeit ungefähr alleine 16,61 Mrd EUR wert. Dazu die Möglichkeiten aus dem Umbau der Gasturbinensparte, die  einen hohen Hebel bieten könnte, wenn die Kehrtwende gelingt. Und dann noch abgestützt durch den hohen Anteil der laufenden Einnahmen aus dem Servicegeschäft von rund 50% des gesamten Spartenumsatzes. Weiterhin die anderen Sparten: Transmission – ein klarer Gewinner der Energiewende. Dann noch Industrial Applications – ähnlich im Umbruch wie die Gasturbinensparte mit soagr noch höherem Serviceanteil und Recoverychancen. Insgesamt eigentlich ein gesundes Bild.

Verluste – noch

Aber man macht Miese! Es gibt diverse Baustellen im Konzern und die alte Gewinnmaschine der Gasturbinen muss neu ausgerichtet werden. Und hier schlägt der Stimmungswandel hin zu Nachhaltigkeit und CO2-Reduktion voll durch. Aber Siemens Energy hat die Ressourcen die Wende zu finanzieren. Anders als der strauchelnde ewige Wettbewerber General Elektric, der in einem fortwährenden Verkleinerungsprozess verfangen scheint.

Einzelheiten zum neuen Großunternehmen liefert pointiert der Spin-off Bericht der Siemens AG, der das neue Unternehmen und die Kapitalmarktstory fassbar macht :SPIN-OFF BERICHT. Und die Siemensabspaltung könnte große Chancen in einen spannenden Markt bieten. Denn das Nachhaltigkeitsthema ist vom Management als Leitschnur für die Unternehmensentwicklung erkannt worden und wird umgestezt. Einstiegskurse?

Fonds und Indexzertifikate-Anbieter werden die Aktie nun kaufen “müssen”. Allein das macht die Indexaufnahme für die Aktie interessant. Und die Aktie sollte durch die gesteigerte Aufmerksamkeit bei Analysten und Börsenmedien gewinnen. Jetzt muss man nur noch einen überzeugenden Turn-Around liefern. Und die Prise Nachhaltigkeit hat man schon. Ausbaufähig und zukunftsträchtig.

NACHHALTIGKEIT

Aber ist die Aktie “nur die Resterampe” von unerwünschten, auslaufenden Geschäftsfeldern des Siemens Konzerns oder entwickelt sich hier ein schlagkräftiger Konzern? Und allein durch seine Mehrheitsbeteiligung an Siemens-Gamesa ist man ein wichtiger Player in einer erklärten Zukunftsbranche. Wobei Siemens Gamesa – der Zusammenschluss in 2017 der alten Siemens Windenergiesparte und Gamesa – auf derzeit insgesamt 107 GW installierte Windenergieanlagen in über 75 Ländern der Erde verwiesen kann. Und das Wachstum stimmt. Onshore-, Offshore-Energieanlagen plus die immer wichtiger werdende Servicesparte, die langfristig Erträge in berechenbarer Höhe erwirtschaftet. So können immer besser Schwankungen bei den Aufträgen aufgefangen werden. Wobei die Aufträge laufen derzeit rund. Allein am 23.12. konnte man 2 wichtige Aufträge melden:

465 MW Deal in Brasilien plus

In dem  größten Auftrag „ever“ für die onshore Lösung der SG 5.8-170-Turbinen (größte onshore-Turbinen, die angeboten werden) und gleichzeitig dem größten Auftrag, der bisher in Brasilien gewonnen werden konnte, sicherte man sich auch die langfristige Maintenance. So werden 465 MW Anlagenkapazität in der São Vitor Wind Farm (Bahia, Brasilien) ab 2022 geliefert werden können.

Zuvor konnten bereits 312 MW für die Tucano wind farm ebenfalls in Bahia verkauft werden. So hat Siemens Gamesa allein 777 MW Aufträge für ihre 5.X allein in Brasilien. Weltweit sind es bereits 1.5 GW – kurz nach derMarkteinführung der „Gamechanger“-Lösung, wie Siemens Gamesa es selber umschreibt.

This is a great step forward for Brazilian renewable energy, which will help bring clean energy to many thousands more. The project will also employ market leading technology that means we can install less turbines while producing higher energy capacity. We are glad to do this alongside such a strong financial partner, Patria Investments, an alliance that we hope to build on in coming years,” sagt Lars Bondo Krogsgaard, CEO des Siemens Gamesa’s Onshore Geschäftes.

Dazu 10 der  Mega- Anlagen an Schwedischen Energieversorger verkauft

so konnte man ebenfalls gestern vermelden. Siemens Gamesa unterzeichnete neben dem 66 MW Deal mit der Rabbalshede Kraft gleichzeitig einen Maintenance-Vertrag mit 25 Jahren Laufzeit – Komplettpaket. Und möglicherweise für die neue 5.X Plattform ein Durchbruch auf dem skandinavischen Markt – jedenfalls ein Leuchtturmprojekt. Zu sehen ab 2022 von der Autobahn Oslo-Göteborg. So gibt es für diese Plattform nun insgesamt 900 mW-Auftragsvolumen allein in den nordischen Ländern.

“Sweden has been fast to embrace the Siemens Gamesa 5.X platform, offering one of the most powerful turbines on the market. We are also delighted to reignite our long relationship with Rabbalshede Kraft, and aim to provide more solutions and technology to them and to the Nordics as an energy transition gains traction there,” sagt Clark MacFarlane, Onshore CEO für Northern Europe bei Siemens Gamesa.

16,16 Milliarden allein bringt der 67%-Siemens Gamesa-Anteil auf die Waage

Wichtig ist die Unterstützung des Aktienkurses durch das Siemens Gamesa-Paket, das derzeit allein einen Wert von knapp 15 Mrd. EUR repräsentiert und so den Kurs der Aktie nach unten abfedern sollte. Allein die 2/3-Beteiligung an Siemens Gamesa bietet wohl sehr viel Potential, die Möglichkeiten aus dem Umbau der Gasturbinensparte könnten einen kräftigen Schluck aus der Flasche bieten  – abgestützt durch den hohen Anteil der laufenden Einnahmen aus dem Servicegeschäft von rund 50% des gesamten Spartenumsatzes. Und die anderen Sparten Transmission – ein klarer Gewinner der Energiewende – und Indusrtrial Applications – ähnlich im Umbruch wie die Gasturbinensparte mit soagr noch höherem Serviceanteil und Recoverychancen – machen das Bild rund.{loadmodule mod_custom,Nebenwerte – Anzeige in Artikel (Produkt)}

Einzelheiten zum neuen Großunternehmen liefert pointiert der Spin-off Bericht der Siemens AG, der das neue Unternehmen und die Kapitalmarktstory fassbar macht :SPIN-OFF BERICHT. Für uns bietet die Siemensabspaltung die grössten Chancen und je nach Kursentwicklung einen günstigen Einstieg in einen spannenden Markt, in dem zwar derzeit extreme Umwälzungen stattfinden, aber der mittle- unfd langfristig große Perspektiven bietet. Einstiegskurse? Schwer einzuschätzen, ab wann die Aktie interessant wird – die wahrscheinlich sehr volatile Entwicklung der Aktie in den nächsten Wochen sollte der Anleger aufmerksam verfolgen und

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