init innovation HomeToGo – zwei Smallcaps mit Meldungen, die Spass machen.

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init innovation HomeToGo  – zwei Smallcaps, deren heutige Meldungen Aufmerksamkeit verdient haben. Auch in der zweiten oder dritten Reihe können durchaus spannende Investmentstories „versteckt“ sein. Zumindest sollte man die Entwicklungen bei den beiden Unternehmen, die Themen der Zeit bedienen, im Blick halten.init innovation in traffic systems SE (ISIN: DE0005759807) bietet „seinen Kunden“ gerade in Zeiten kräftig gestiegener Kraftstoffpreise Möglichkeiten Kosten zu sparen – weiterer Grund für die Digitalisierung im Bereich Planungs-, Dispositions-, Telematik- und Ticketinglösungen für Busse und Bahnen. Und entsprechend überzeugend sind die Zahlen für 2022, die heute veröffentlicht werden konnten. Und HomeToGo SE (ISIN: LU2290523658), der Online-Marktplatz mit der – laut Firmenangaben – weltweit größten Auswahl an Ferienhäusern, konnte letztes Jahr die erhöhte Prognosen erreichen und setzt sich für 2023 ein ehrgeiziges Ziel: EBITDA auf bereinigter Basis soll den Break Even erreichen.

init innovation HomeToGo – Hoher Auftragseingang sollte zumindest  in 2023 auch die langfristigen Umsatzziele erreichbar machen. 2022 zeigte überzeugende Gewinnentwicklung.

Laut dem heute vorgelegten Geschäftsbericht wuchsen init’s Umsätze 2022 um 8,3 % auf den neuen Höchststand von 191,3 Mio EUR (2021: 176,7 Mio – leicht unter dem selbstgesetzten Langfrist-Ziel eines jährlichen Wachstums zwischen 10 und 15%. Hierbei ist bemerkenswert, dass sich trotz gestiegener Beschaffungspreise und Lieferkettenprobleme das EBIT um 19 % auf 21 Mio EUR erhöhte – neuer Bestwert. Dazu konnte eine neue Bestmarke im Gesamtjahres-Auftragseingang mit 214,1 Mio EUR erreicht werden – fast 20% mehr als im bisherigen Rekordjahr 2021 (179,2 Mio).

„Allein durch Nachlieferungsgeschäft, Auftragserweiterungen und Wartungsverträge haben wir in 2022 Auftragseingänge von rund 100 Mio. Euro verbucht. Wir haben eine signifikant steigende Nachfrage aus dem Bestandskundengeschäft verzeichnet. Vor allem die wegweisenden Lösungen aus unserer Innovationsoffensive «nextGen» sowie die neueste Generation unserer Fahrzeuggeräte sind wesentliche Wachstumstreiber. Auch die Tochtergesellschaften und ganz besonders die HanseCom GmbH (E-Ticketing-Systeme) haben sich sehr gut entwickelt und tragen in erheblichem Umfang zum sehr guten Auftragseingang bei“, hebt der init-Vorstand in seinem Lagebericht hervor.

Dividende 0,60 EUR plus Sonderdividende von 0,10 EUR zum „40-jährigen Firmenjubiläum“ vorgeschlagen – insgesamt 0,15  EUR mehr als für 2021. Plus Prognose.

Hiermit werden die Aktionäre angemessen am Unternehmenserfolg beteiligt – insbesondere wenn man die relativ hohen . Denn neben der auf 11,0 % (Vorjahr: 9,9 %) gestiegenen EBIT-Marge zeigte vor allem das Konzernergebnis eine sehr erfreuliche Tendenz: Mit 16,5 Mio EUR (Vorjahr: 12,4 Mio) ist es gegenüber dem Vorjahr um 33,1 % gestiegen. Der Gewinn pro Aktie liegt damit bei 1,66 EUR(Vorjahr: 1,25 EUR).

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Angesichts der neu aufgeflammten geopolitischen Risiken bleibt der Vorstand für das Geschäftsjahr 2023 bei einer vorsichtigen Planung, geht aber von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. Als Ziel für den Konzernumsatz nannte er dabei ein Volumen von rund 200 bis 220 Mio EUR. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll sich auf 20 bis 25 Mio EUR belaufen. „Wir gehen davon aus, bei einer weiteren Normalisierung der globalen Rahmenbedingungen unsere nachhaltige Zielsetzung von 10 bis 15 %Wachstum in den kommenden Jahren wieder erreichen zu können. Wir sind aber auch gerüstet, ein höheres Potenzial auszuschöpfen, wenn sich die Rahmenbedingungen für unsere Kunden, die Verkehrsbetriebe, deutlich verbessern“, betonte der Vorstand in seiner Prognose.

init, wer?

Seit 1983 hat sich INIT vom Universitäts-Spin-off zum Weltmarktführer für Telematik-Lösungen im öffentlichen Nahverkehr entwickelt. Mit mehr als 30 Niederlassungen und Büros weltweit, mehr als 1.000 Mitarbeitern hat man mehr als 1.100 Verkehrsunternehmen auf der Kundenliste. Selbst erklärter Wettbewerbsvorteil: INIT sei weltweit der einzige Anbieter, der alle betrieblichen Aufgabenstellungen der Verkehrsunternehmen abdecke – mit einem integrierten System von Soft- und Hardware-Lösungen. init innovation adressiert dabei die Themen: Digitalisierung, Mobility as a Service, Elektromobilität.

„Unsere Zielsetzung ist es seit Unternehmensgründung, den technischen Fortschritt für den öffentlichen Verkehr nutzbar zu machen und damit eine Steigerung der Effizienz und Attraktivität des ÖPNV zu bewirken. Auch für künftige Herausforderungen entstehen nicht zuletzt durch die Teilnahme an zahlreichen Forschungsprojekten mit vielen Partnern innovative Lösungen“, so der init-Vorstand.

init innovation HomeToGo – Smallcpas mit Hinguckernews. Chart: Init Innovation in Traffic Systems SE | powered by goyax.de

init innovation HomeToGo – 2023 ist Break-Even auf EBITDA-Basis das Ziel, bei fortgesetztem Wachstum.

Nach den vorläufigen Zahlen 2022 von Anfang März – mit Umsatzwachstum von 55% überzeugend, bei erwarteten Anlaufverlusten – bieten die endgültigen Zahlen keine grossen Überraschungen. Aber die heute veröffentlichte Prognose kann durchaus gefallen. Denn der Online-Marktplatz mit der weltweit größten Auswahl an Ferienhäusern, sieht gute Zeiten voraus. Bei vollem Fokus auf den Weg in die Profitabilität strebe HomeToGo für 2023 ein Wachstum der IFRS-Umsatzerlöse auf 165 – 175 Mio EUR an (13-19% Plus gegenüber 2022) und sei sehr zuversichtlich, den Break-even beim bereinigten EBITDA als Mittelwert der Prognose im Geschäftsjahr 2023 zu erreichen. Wohlgemerkt beim „bereinigtem“ EBITDA. Aber immerhin, hiermit wäre man schon mal weiter als viele andere Onlinediensteanbeiter, die bis heute den Profitabilitätsnachweis ihres Geschäftskonzepts schuldig sind.

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Und 2022 kam man voran bei Marge und dem Ziel Break-Even – könnte 2023 klappen.

Zweimal erhöhte HomeToGo seine Prognose für 2022. Und zuletzt lag das bereinigte EBITDA von HomeToGo für das Geschäftsjahr 2022 bei  Minus  20,7 Mio EUR und somit am oberen Ende der angehobenen Prognose von Minus 20-25 Mio EUR und oberhalb der ursprünglichen Prognose zum bereinigten EBITDA im Bereich von Minus 25-35 Mio EUR. Und so verbesserte sich auch die bereinigte EBITDA-Marge um 8 pp von  Minus 22% im GJ/21 auf  Minus 14% im GJ/22 und liegt damit ebenfalls am oberen Ende der angehobenen Prognose einer bereinigten EBITDA-Marge von Minus 14 bis Minus 18%.

Optimismus beim HomeToGo Vorstand

Dr. Patrick Andrae, Mitgründer & CEO of HomeToGo: „2022 hat bewiesen, dass die Vermietung von Ferienhäusern und -wohnungen einer der am schnellsten wachsenden und widerstandsfähigsten Segmente der Reisebranche bleibt. Trotz der globalen makroökonomischen Unsicherheit ist es uns erneut gelungen, eine starke Leistung zu erbringen und damit den Grundstein für weitere Fortschritte bei der Skalierung von HomeToGo zu einer schnell wachsenden und profitablen Reisetechnologieplattform zu legen.

Mit Blick auf die Zukunft ist der heutige Ausblick für 2023 ein spannender Meilenstein auf unserem Weg zur Profitabilität, der unsere volle Konzentration auf nachhaltiges Wachstum veranschaulicht: zum einen, um den Break-even auf Basis des bereinigten EBITDA zu erreichen und zum anderen, um unserem Ziel von €1 Mrd. Buchungserlösen bis 2028/2029 schnell näher zu kommen. Während wir unser Angebot in ganz Europa und Nordamerika weiter ausbauen, entwickeln wir eine beispiellose Nutzererfahrung, durch die wir das Geschäft aus wiederkehrenden Bestandskund*innen effizient steigern werden. Darüber hinaus entwickeln wir weitere innovative Technologielösungen, die dazu beitragen, das gesamte Ferienhausökosystem zu fördern. Wir freuen uns darauf, im nächsten Kapitel unserer Reise neue Meilensteine zu erreichen.“

2028/29 sieht man die Milliarde als Umsatzziel – aber erstmal sollte der Break-Even klappen.

Darüber hinaus plane HomeToGo weiter effizient organisch zu wachsen und gleichzeitig seine Strategie fortzusetzen, Synergiepotenziale aus den jüngsten Akquisitionen zu heben. Langfristig zieet HomeToGo darauf ab, die Möglichkeiten des Ferienhausvermietungsmarktes weiter zu nutzen, mit dem zuvor angekündigten Ziel, bis 2028/2029 Buchungserlöse von 1 Mrd EUR zu erzielen, wobei ein CAGR von 30-35% angestrebt werde. 

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