HomeToGo – Redcare Pharmacy – Personalien. Und die Aktien?

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HomeToGo SE: HomeToGo beginnt 2023 mit einem Rekordauftragsbestand der Buchungserlöse und ist sehr zuversichtlich, in 2023 den bereinigten EBITDA Break-even zu erreichen

Redcare Pharmacy und HomeToGo – Personalien. Und was machen die Aktien? Zwei Welten. Ein Midcap mit Analystenlob und Riesen-Chancen durch die E-Rezepteinführung, ein Smallcap mit grossen Plänen, aber zweifelnden Anlegern. Überzeugungsarbeit vonnöten – oder noch besser Zahlen.

Aber Erfolg entsteht durch „Köpfe“ – und da gibt es aktuell bei beiden Unternehmen News. Natürlich wird eine Personalie nicht direkt einen Aktienkurs explodieren lassen, aber sie kann Basis für eine positive Grundstimmung und letztendlich bessere Wahrnehmung eines börsennotierten Unternehmens sein. Also zu den beiden Kandidaten von heute:

Redcare Pharmacy: Neuer CEO Peter Schmid von Linstow übernimmt das Ruder.

Bei der europäischen Online-Apotheke Redcare Pharmacy steht ab heute ein Wechsel an der Unternehmensspitze an: Nach einer außerordentlichen Hauptversammlung hat der Aufsichtsrat Peter Schmid von Linstow zum neuen Chief Executive Officer (CEO) ernannt. Der Manager bringt mehr als zwei Jahrzehnte internationale Erfahrung im Aufbau und der Skalierung digitaler Plattformen und E-Commerce-Geschäftsmodelle mit – unter anderem war er in leitenden Funktionen bei Unternehmen wie Visable (Alibaba), Parship, eBay und AutoScout24 tätig.

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Zu seiner neuen Aufgabe und seiner strategischen Ausrichtung betonte er: „Mein Fokus wird darauf liegen, diese Stärken weiter auszubauen, die Chancen innovativer Technologien zu nutzen und so in den kommenden Jahren nachhaltiges, profitables Wachstum für unsere Aktionäre zu erzielen.“

Aktienkurs und Markteinschätzung – vor dem Durchbruch?

Die Aktie von Redcare Pharmacy (ISIN: NL0012044747) zeigt sich im aktuellen Marktumfeld robust und notiert bei rund 71,25 Euro. Nach einem volatilen Jahresverlauf und zwischenzeitlichen Rücksetzern blickt der Markt optimistisch auf die operative Entwicklung, gestützt durch den anhaltenden Rückenwind des E-Rezepts in Deutschland sowie jüngste Prognoseanhebungen. Analysten namhafter Häuser wie Berenberg (Kursziel 102 Euro) oder MPCM (Kursziel 120 Euro) bewerten das Papier überwiegend positiv und sehen weiteres Aufwärtspotenzial, da der Online-Versandhändler Marktanteile gewinnt und sich dem Break-even nähert.

HomeToGo: Dr. Christine Prauschke wird neue CBO für den Bereich Originals.

Einen wichtigen personellen Meilenstein meldet auch die HomeToGo SE. Europas führende Ferienhausgruppe hat Dr. Christine Prauschke mit Wirkung zum 1. Januar 2027 zur Chief Business Officer (CBO) und neuen Vorstandsfrau ernannt. Sie übernimmt die volle operative und finanzielle Verantwortung für „HomeToGo Originals“ inklusive der Marke Interhome, womit sie über 200 lokale Service-Büros und rund 70.000 verwaltete Unterkünfte in 28 Ländern steuert. Dr. Prauschke, die zuvor unter anderem als CEO bei leadity und in leitenden Rollen bei Enpal, CHECK24 sowie McKinsey tätig war, folgt im Vorstand auf Valentin Gruber.

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Mit Blick auf ihre künftige Verantwortung erklärte sie: „Im Zuge dessen werden wir auch unsere marktführenden KI-Fähigkeiten in echten kommerziellen Mehrwert für unsere Partner, Eigentümer und Gäste weltweit verwandeln.“ Auch der Mitgründer und CEO Dr. Patrick Andrae hob die Bedeutung der Personalie hervor: „Die Relevanz von HomeToGo Originals erfordert eine eigene Führungsposition im Vorstand, um die enormen Chancen, die vor uns liegen, optimal zu nutzen – und Christine ist hervorragend qualifiziert, um genau diese Aufgabe zu übernehmen.“

Aktienkurs und Markteinschätzung – HometoGo hat Luft nach oben…

Im Gegensatz zu Redcare Pharmacy befindet sich die HomeToGo-Aktie (ISIN: LU2290523658) in einer spürbaren sportlichen Herausforderung. Das Papier markierte zuletzt im Oktober 2026 bei Kursen um 0,69 Euro neue Allzeittiefs und spiegelt damit die anhaltende Konsumzurückhaltung sowie den harten Verdrängungswettbewerb im Reise- und Technologiefeld wider – Kannibalismus durch KI? Der Markt reagiert bislang abwartend, sollte jedoch langfristig davon überzeugt werden, dass der Ausbau der margenstärkeren Eigenverwaltung (HomeToGo Originals) unter neuer Führung und der Einsatz von KI-Prozessen die Profitabilität steigern könnte. Und nicht durch KI-Anwendungen kannibalisiert werden kann.

 

 

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