H2REIHE-Update | Plug Power & Renaults HYVIA oder Mahle mit Ford. Das Rennen ist eröffnet.

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26.07.2021 – Andy Marsh, CEO von Plug Power Inc. (ISIN: US72919P2020) will gemeinsam mit Renault in Europa mit dem gemeinschaftsunternehmen HYVIA Marktführer mit Brennstoffzellen-Transportern und Kleinbussen werden. Doch jetzt tritt ein starker Wettbewerber auf den Plan.

Während man in Frankreich Nägel mit Köpfen machte und aus dem MoU im Januar zwischen Renault und Plug Power einen kompletten „Konzern“ formte, der bereits Ende 2021 mit diversen Modellen im Leicht-LKW Bereich am europäischen Markt aktiv sein will, steht jetzt mit Ford und Mahle ein weiteres Gespann bereit diesen lukrativen Markt nicht kampflos HYVIA zu überlassen.

Ford ’s leichte Nutzfahrzeuge sollen mit MAHLE-Brensntoffzellentechnologie auf Wasserstoffbetrieb umgerüstet werden – Fördergeld aus Berlin hilft dabei!

Die MAHLE AG erhält eine Förderung im Rahmen des Fachprogramms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Zu den weiteren Partnern zählen sechs namhafte Unternehmen der Automobilzulieferer- und Logistik-Branche sowie drei renommierte Forschungsinstitute und Universitäten. Bei dem auf drei Jahre angesetzten Projekt, das zum 1. Juli 2021 gestartet ist, sollen leichte Nutzfahrzeuge mit konventionellen Verbrennungsmotoren des Automobilherstellers Ford auf Wasserstoffbetrieb umgerüstet werden. MAHLE forciert damit seine Aktivitäten zum Ausbau klimaneutraler Antriebstechnologien weiter.

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Wir sehen Wasserstoff als wichtigen Baustein für einen nachhaltigen Straßenverkehr. Unsere Teilnahme an diesem zukunftsorientierten Projekt ist ein weiterer Baustein der technologischen Transformation unseres Unternehmens“, sagt Michael Frick, Vorsitzender der Geschäftsführung (ad interim) und CFO des MAHLE Konzerns.

„Als Partner dieses wegweisenden Projekts kann MAHLE seine Expertise im Bereich Wasserstoff einbringen, in der Praxis erproben und damit wichtige Erkenntnisse für die künftigen Produktlösungen gewinnen“, sagt Dr. Marco Warth, Leiter Produktentwicklung Motorsysteme und Komponenten.

Erst am Anfang – aber es kann schnell gehen

Für das Projekt werden die Partner erstmals ein sogenanntes Demonstrationsfahrzeug aufbauen. MAHLE wird hierfür die Entwicklung und Fertigung der Prototypen von Motor- und Ventiltriebkomponenten für den wasserstoffgetriebenen Motor mit Direkteinblasung übernehmen.

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen die Potenziale aller verfügbaren Antriebstechnologien ausgeschöpft werden. Daher setzt sich MAHLE für eine Technologieoffenheit ein: Neben der Elektromobilität inklusive Brennstoffzelle gehört für MAHLE der klimaneutrale Verbrennungsmotor, der mit nicht-fossilen Kraftstoffen wie Wasserstoff betrieben wird, zu den wesentlichen Zukunftstechnologien für einen nachhaltigen Antriebsmix. Bereits im März 2021 hat der Technologiekonzern am Standort Stuttgart auf 1.400 Quadratmetern Fläche ein neues Prüfzentrum für Wasserstoff-Anwendungen in Betrieb genommen. Das Unternehmen hat zwei Millionen Euro in die Anlage investiert, um seine Expertise in diesem Bereich auszubauen.

HYVIA ist noch voraus. 155 Mio USD mindestens lässt sich Plug Power den Start in Europa kosten für das 50:50 Gemeinschaftsunternehmen

In der aktuellen Medlung an die SEC wird der Umfang des Joint Ventures umrissen. Die Aufgaben der beiden Konzerne und deren materielelr Beitrag für die geplanten FCV’s  definiert ( 8 K-FORM, 03/06/21 Plug Power-SEC).

Plug Power Renault Joint Venture – HYVIA startet an 4 Standorten – 30 % Marktanteil in 2030 angestrebt, am Gesamtmarkt für leichte LKW in Europa! HYVIA, so soll das 50.50 Joint Venture heissen, das am 12.01.2021 als MoU  noch mit gewissen Unsicherheiten über die Machbarkeit/Dimensionen angekündigt worden ist. Und der Plan ist klarer:  150.000 leichte LKW in 2030 „zu produzieren und zu verkaufen“.  Mit der Kombination aus HY – als Beginn des Wasserstoff/Hydrogen Konzepts – und VIA – Weg, Strasse auf Latein – will der neuernannte CEO David Holderbach, ein Urgestein der Renault-Organisation mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in Strategie, Produkt und international Sales.

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“Renault has been a hydrogen pioneer since 2014 with more than a hundred light commercial vehicles on the road. We are excited to join forces with Plug Power with its integrated solutions approach towards green hydrogen. HYVIA is now opening a new path towards decarbonation with a complete offering of hydrogen solutions. HYVIA builds on the complementary skills of Renault Group and Plug Power and will target a 30% marketshare in hydrogen powered light commercial vehicles in Europe by 2030”, sagte David Holderbach, CEO HYVIA.

Konzernstruktur steht – Klotzen, nicht kleckern – Französische Standorte werden so gestärkt und Gewerkschaften wird die neue „Beschäftigungsalternaitve freuen – wichtig in Frankreich

HYVIA’s  Aktivitäten werden an bestehenden Renault-Standorten angedockt – da wo die klassischen Bereiche der Renault-expertise für das Gemeinschaftsunternehmen  bereits bestehen.
1. Forschung&Entwicklung und Firmenleitung werden in Villiers-Saint-Frédéric, wo bereits das Entwicklungszentrum für die „klassischen-Verbrenner-Leicht-LKW“  besteht. Hierdurch sollen maximal möglcihe Kommunikation un dSynergien gehoben.
2. Logistik, Produktion sollen in Flins, als Teil eines Standortumbaus angesiedelt werden: Bereits Ende 2021 soll hier die Produktion von Brennstoffzellen und Wasserstoff-Aufladestationen beginnen.
3. Aufbauend auf dem Renault Modell „Master“ wird die Serienproduktion der Leicht-LKW im Werk Batilly sttarten.
4. Und schliesslich der Einbau der Brennstoffzellen in die Fahrzeuge soll in Gretz-Armainvilliers durch PVI, eine Tochtergesellschaft der Renault Gruppe seit 2017, erfolgen.

Mit einer Reichwiete von 500 KM je Betankung – Gamechanger!

Wettbewerbsfähig und attraktiv für die Städte, die ihre Decarbonisierungsziele erreichen müssen, werden im ersten schritt bereits für Ende 2021 drei Modelle für den Markt angekündigt. HYVIA wird auf Basis der „Master“-Plattform drei verschiedene Modelle anbien: Einmal für den Warentransport eine Van /Kastenwagen und Fahrgestell mit Fahrerhaus/Chassis cab – Variante. Dazu für den Personentransport eine City-Bus-Variante.

Und bis Ende 2021 soll auch die Infrastruktur „da sein“! Grüner Wasserstoff und passende Tankstelleninfrastruktur

Grosse Pläne, die Schwung geben sollten. Die Partner haben geliefert und sind schneller am Markt, als selbst Optimisten erwartet haben:

“As a pioneer in new energies and the European leader in electric light commercial vehicles, Renault Group is pursuing its objective of having the greenest mix on the market by 2030 with the creation of HYVIA. This joint venture integrates the entire hydrogen mobility ecosystem in a unique way, from the vehicle to infrastructure and turnkey services for customers. The development of this cutting-edge technology will enable us to strengthen our industrial base and set up new value-generating activities in France in this promising segment”, sagt Luca de Meo, CEO Renault Group.

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Und Andy Marsh, CEO Plug Power ergänzte bei der HYVIA Präsentation: „Plug Power is a leader in solutions serving the hydrogen ecosystem, with over 40,000 fuel cell systems deployed, 110 charging stations deployed capable of distributing more than 40 tonnes of hydrogen per day. Plug Power is a technological leader in green hydrogen solutions by electrolysis. With HYVIA, we are bringing hydrogen mobility to France and Europe”.

DAS RENNEN IST ERÖFFNET. WER AM ENDE DIE GRÖSSTE MARKETSHARE HABEN WIRD IST IMMER NOCH OFFEN. AUCH WENN MAN IN FRANKREICH SCHON EIN STÜCK WEITER IST. Aber möglicherweise ist der Ansatz von Mahle direkt mit der Brennstoffzelle das Fahrzeug anzutreiben und nicht den Umweg über die Batteriespeicherung wie bei HYVIA zu gehen effektiver? Klassischer Antrieb – nur mit Wasserstoff statt mit „Benzin“ – vielleicht der günstiegre Weg?

 

 

 


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