H2-Update: Nikola Aktie scheint nur durch Reverse Split Chance auf 1,00 USD-Marke zu haben – da hilft auch Bestellung von 100 LKW nicht.

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Nikola hat turbulente Zeiten hinter sich. Und die Aktie machte eine Achterbahnfahrt durch, die kaum rational nachvollziehbar ist. Positiv ist: Seit man die Europa-Pläne aufgegeben hat, ist NIKOLA klar fokussiert: FCEV und BEV LKW-Produzent für Nordamerika –  Schwerpunkt H2. Aktuell kämpft Nikola darum, dass seine Aktionäre einer Vorlage zustimmen, die die Aktienzahl durch einen Reverse Split reduziert und so den Aktienkurs wieder „locker“ über 1,00 USD bringt. Denn diese Grenze ist wichtig, um weiterhin an der NASDAQ gelistet zu sein – ein dauerhaftes Unterschreiten würde neben dem „Schimpfnamen“ Penny-Stock zusätzlich ein Delisting zur Folge haben. Deadline für diese Abstimmung ist der 4. Juni, 23:59 Uhr Eastern Time.

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Aus eigener Kraft scheint die 1,00 USD-Marke auf Dauer nocht erreichbar respektive zu halten. Dafür fehlt einfach die Begeisterung der Anleger für Wasserstoffwerte, die früher die Aktien dieser Branche zu – aus heutiger Sicht – Mondbewertungen trieb. Während man früher extreme Bewertungen den Wasserstoffaktien zugesatnd, scheint man jetzt in die andere Richtung zu tendieren.

100 FCEV Tre für alten Kunden in neuem Mantel. Nikola scheint wettbewerbsfähige Fahrzeuge zu bieten.

Der 2024 Advanced Clean Transportation (ACT) erleichterte es der Nikola Corporation mit AiLO Logistics, einem großen Spediteur, der in den Häfen von Los Angeles und Long Beach tätig ist, einen wichtigen Kunden zu gewinnen – respektive die Beziehung mit einem alten Kunden, der in der AiLO-Logistik aufgegangen ist, fortzusetzen. Dienstag wurde bekannt gegeben, dass AiLO bei Tom’s Truck Centers, einem Mitglied des Nikola-Vertriebs- und Servicenetzes, 100 „Nikola-Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen“ – FCEVs Tre – bestellt hat. Die Auslieferungen sind für 2025 geplant.

„Nikola-Fahrzeuge sind heute auf der Straße unterwegs, und der größte Bewährungstest für unsere Fahrzeuge sind unsere Kunden und ihre Nachbestellungen“, sagte Ryan Clayton, Global Head of Sales, Nikola Corporation. „Dass AiLO, ein prominenter und werteorientierter Kunde, nicht nur Lkw für 2024 kauft, sondern seine Bestellung für 2025 verdoppelt, ist eine Ehre für unser Unternehmen und ein Beweis für seinen Willen, etwas zu bewegen. Wir freuen uns, sie mit Fahrzeugen der Klasse 8 und unserer HYLA-Energieinfrastruktur unterstützen zu können.“

AiLO – neuer Name unter den Transportgesellschaften, in dem die MDB Transportation aufgegangen ist. Nikola überzeugt.

AiLO, ein neu gegründetes Unternehmen, ein Zusammenschluss von Transportgesellschaften, darunter die ehemalige MDB Transportation. Und eben diese MDB hatte zuvor 50 Nikola FCEVs bei Tom’s Truck Centers bestellt. Die Auslieferungen aus dieser ursprünglichen Bestellung haben begonnen und werden bis 2024 fortgesetzt. „Wir befassen uns nicht nur mit dem Transport von Waren, sondern auch mit der Weiterentwicklung von Unternehmen. Durch Innovation, Technologie und nachhaltige Praktiken wollen wir die Logistiklandschaft neu definieren und positive Veränderungen in der Branche vorantreiben“, so Jack Khudikyan, CEO von AiLO. „Dieser strategische Schritt, Nikola FCEVs in unseren Betrieb zu integrieren, bekräftigt unser Engagement für den Umweltschutz und unterstreicht unsere proaktive Herangehensweise an die Einführung von Spitzentechnologien.“

Q1 mit (knappem) Produktionsrekord – Nikola auf gutem Weg. Im Q1 insgesamt 43 Tre FCEV produziert, im Q4/23 waren es 42. Muss noch einiges passieren für Break-Even.

Am 4. April gab es einen Vorgeschmack auf die Zahlen für das Q1: Nikola hat vom 1.1. bis zum 31.03.2024 insgesamt 43 Nikola-Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge der Klasse 8 hergestellt und 40 in den Großhandel gebracht. Darüber hinaus hat das Nikola-Team den Rückgabeprozess für die BEV „2.0“-Lkw an die Kunden nach Behebung der Batterieprobleme gestartet. Im Vergleich zum Q4-2023 keine wesentliche Produktionsausweitung – muss noch viel passieren, um die Jahreskapazität von 2.500 Tre im Coolidge-Werk auszuschöpfen.

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„Wir sind auf dem Weg zu einem erfolgreichen Jahr 2024, indem wir den Schwung von 2023 fortsetzen“, sagte Nikola-CEO Steve Girsky. „Es geht um mehr als nur das Setzen von Zielen. Es geht darum, unsere Verpflichtungen einzuhalten. Dazu gehören nicht nur die Produktion und der Verkauf unserer Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektro-Lkw, sondern auch der Beginn der Rücklieferung unserer batterieelektrischen Lkw an Kunden.“ Alle 40 an Nikola-Händler gelieferten Fahrzeuge sind für Endkunden bestimmt. Die drei verbleibenden Wasserstoff-Brennstoffzellen-Tre, die sich am Ende des Quartals im Fertigwarenlager befanden, wurden bereits zugeteilt und werden Anfang April an Endkunden respektiev Händler ausgeliefert.

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Wir rechnen mit einem weiteren Umsatzwachstum in den kommenden Quartalen, wenn unsere HYLA-Wasserstoffbetankungslösungen in Betrieb genommen werden. Dazu gehört unsere kürzlich gefeierte erste modulare Tankstelle in Ontario, Kalifornien, sowie unsere erste kanadische Tankstelle in Edmonton, Alberta„, so Girsky weiter. „Es ist für unser Team sehr befriedigend zu sehen, wie wir die Bemühungen um die Dekarbonisierung der Industrie anführen.“

Nikolas FCEV Tre hat Reichweite von bis zu 500 Meilen und eine geschätzte Betankungszeit von nur 20 Minuten. Roadshows laufen.

Bis zum 31.12.2023 haben Nikola und seine Händler 277 unverbindliche Bestellungen von 35 Kunden für den Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektro-Lkw erhalten – zum Ende des zweiten Quartals waren es noch 200. Derzeitiger Schwerpunkt sei die Markteinführung in Kalifornien, wo “ HVIP and ISEF offering up to $288,000 and $408,000, respectively, per hydrogen fuel cell electric truck in California“ an überzeugenden Subventionen als Kaufanreiz bieten. In Südkalifornien wurden bereits erste Kundenvorführungen durchgeführt, bei denen mobile Wasserstoffbetankungslösungen und die Betankungsinfrastruktur von Drittanbietern zur Unterstützung des Flottenbetriebs eingesetzt wurden. Bis heute haben die Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge in der Vorführung mehr als 6.000 Meilen zurückgelegt und dabei eine Betriebszeit von 98 % erreicht.

Und der Tre BEV? Läuft trotz Verkaufsstop. Auslieferungen wieder ab Januar erfolgt.

Aufgrund der des LKW-Brands war Nikola gezwungen, die seinerzeit in den bestehenden batterieelektrischen Kundenfahrzeugen verbauten Romeo Packs durch eine alternative Lösung zu ersetzen. Ärgerlich, dass eventuelle Gewährleistungen des Batterieherstellers durch die Übernahme Romeos durch Nikola „nichts bringen würden“. Linke Tasche, rechte Tasche Problematik. Nikola bestätigte, dass im ersten Quartal 2024 wieder batterieelektrische Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert wurden. Ein Anfang.

Subventionen passen – könnten für Nikola’s Erfolg entscheidend werden.

Nikola-Lastwagen sind für das Incentive-Projekt „Hybrid and Zero-Emission Truck and Bus Voucher Incentive Project“ des California Air Resources Board berechtigt, das den Zugang zu Fördermitteln ab 120.000 US-Dollar bis zu 288.000 US-Dollar pro Lkw ermöglicht. Darüber hinaus bietet das kürzlich in Kalifornien wiederaufgelegte Programm „Innovative Small e-Fleet“ Anreize für kleine Flotten von 240.000 US-Dollar bis hin zu 408.000 US-Dollar pro Fahrzeug. Und dazu gibt es das New York Truck Voucher Incentive Program und aufgrund der Verabschiedung des Inflation Reduction Act profitieren Nikola-Kunden außerdem von einer Steuergutschrift der Bundesregierung in Höhe von 40.000 US-Dollar pro Fahrzeug für saubere Nutzfahrzeuge.

Subventionslandschaft macht Kanada attraktiv für Nikola.

Nikola erwartet ein deutliches Wachstum in Kanada. Vor allem seit Nikola’s Tre FCEV die Berechtigung für das Incentives for Medium- and Heavy-Duty Zero-Emission Vehicles (iMHZEV)-Programm besitzt. Das iMHZEV-Programm bietet kanadischen Organisationen (gewinnorientiert und gemeinnützig) in allen Provinzen, Territorien und Gemeinden Anreize in Höhe von bis zu 200.000 US-Dollar (CAD) für den Kauf oder das Leasing des Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektro-Lkw von Nikola und bis zu 150.000 US-Dollar (CAD). ) in Anreizen für den Kauf oder das Leasing des batterieelektrischen Lkw von Nikola.

Darüber hinaus begründet ein Nikola Tre den Anspruch auf die Clean BC Go Electric-Rabatte in der Provinz British Columbia mit Anreizen in Höhe von 150.000 CAD für den Kauf oder das Leasing sowohl des Wasserstoff-Brennstoffzellen- als auch des batterieelektrischen Lkw von Nikola. Dieser Provinzanreiz ist mit dem iMHZEV-Bundesanreiz kombinierbar. ITD wird die emissionsfreien Lkw von Nikola über seine nationalen Vertriebskanäle bewerben und ist ein qualifizierter Händler im Rahmen des iMHZEV-Programms der Bundesregierung. ITD wird im Herbst 2023 eine Auftaktveranstaltung für die Industrie und andere interessierte Interessengruppen abhalten, um mehr über seine Partnerschaft mit Nikola zu erzählen.

Bosch ist für Nikola das schwerste Pfund. Mit Nikola als Vorzeigekunden wollen die Schwaben ihre Wasserstoffkompetenz beweisen und ausbauen. Zielumsatz bei Bosch „um Wasserstofflösungen herum“ bis 2030 ambitionierte 5 Mrd EUR.

Und dafür wäre ein Erfolg Nikola’s mehr als förderlich. Nikola als Tesla im Brennstoffzellen-LKW-Sektor? Sollte ebenfalls ein Milliardenmarkt werden können. Solange Batterien aufgrund ihres Gewichts sich für zu lange oder steigungsintensive Strecken und zu schwere Lasten als unwirtschaftliche Lösung präsentieren, solange hat Nikola eine Chance. DIE LETZTE. Denn im E-Sektor für LKW scheinen andere bessere Voraussetzungen zu bieten: Und Nikola? Von der Tesla Semi-Truck Konkurrenz wohl eher nur „am Rande betroffen“. Nikola ist – noch? – zu klein, um wirklich den Player Tesla im Tagesgeschäft zu spüren.

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Zahlen lassen Luft nach oben – 2024 ein weiter Weg. Nikola hat noch viel vor sich – 2024 sollen es viel mehr als die 138 in 2023 produzierten Tre’s werden. Aktuell habe Nikola pro Jahr die Kapazität 2.400 Lkw beider Varianten produzieren. Um profitabel zu sein, bedarf es eines Absatzes von 1.000 Lkw in 2024 und 1.500 in 2025. Diese Ziele galten aus Unternehmenssicht als realistisch, wenn es Nikola gelänge 250 bis 300 Lkw im Quartal auszuliefern – im Q1/2024 klar verfehlt.
Und für den Weg dahin, den man in 2024 wohl eher noch nicht erreichen wird: „During Q4 raised $230.3M, ending the year with $464.7M of unrestricted cash, highest unrestricted cash balance since Q4 2021.“ Die Zahlen für 2023 sind ein Anfang auf sehr niedrigem Niveau – eine Chance vorhanden? Ja. Selbstläufer? Definitiv nicht. Und die Q1/2024 Verkaufszahlen bleiben klar hinter den Erwartungen zurück.Positiv die proaktive Einrichtung von Betankungslösungen, um das Henne-Ei Problem zu lösen. Ob Nikola am Ende zu den Gewinnern der Brennstoffzellen-LKW-Produznetne ghören wird bleibt zumindest zweifelhaft…

 

 

 

 

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