DIV | Eyemaxx, publity und Corestate – drei Immobilienwerte mit vielen offenen Fragen.

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Bei Eyemaxx Real Estate AG (ISIN: DE000A0V9L94) geht es um eine immer noch nicht bekannte Bilanz 2020 und fehlende Kommunikation, bei publity AG (ISIN: DE0006972508) um ungeklärte BaFin-Fragen, fehlende Fortschritte beim angekündigten PREOS Verkauf und Bewertungsfragen und bei CORESTATE Capital Holding S.A. (ISIN: LU1296758029) um schwache Quartalsergebnisse und Zweifel, ob die Jahresprognose wirklich gehalten werden kann – inclusive Umwälzungen im Aktionariat und Wechselspielchen im Vorstand.

Passend dazu handeln alle drei Werte weit entfernt von ehemaligen Höchstständen, die Anleihen von Eyemaxx stellenweise zum „Ausverkaufspreis“. Und jetzt könnte man sich fragen, ob mittlerweiel die Kurse „nach unten übertrieben haben“ oder ob das Schlimmst noch kommen könnte. Lesen im Kaffesatz. Wobei durchaus unterschiedliche Transparenzlevel und Kommunikationsmuster feststellbar sind. Und bei fehlender Transparenz oder – bei einem Wert – wesentlichen Bilanzpositionen und Gewinnpositonen, die aufgrund von „Bewertungen“ „unabhängiger Wirtschaftsprüfer“ wesentlich die Bilanz bestimmen, kann Vorsicht nicht schaden. Ein fallendes Messer bleibt ein fallendes Messer. Der Reihe nach:

Eyemaxx „sagt nicht was  los ist“ – eigentlich sollte am 26.07. die ordentliche HV stattfinden, aber

auf derHomepage irgendwann nach dem 12.07.2021 (unser letzter Beitrag über die Eyemaxx: „Noch keine geprüfte Bilanz. Steht die Hauptversammlung am 26.07.? Kurse der Aktie und Anleihen geben Stimmung wider.“) kommentarlos ersetzt durch die „ausserordentliche Hauptversammlung“. Eigentlich dachte „man“ nach den notwendigen Zustimmungen der Anleihegläubiger zu EK-Unterschreitungen in den alten Anleihebedingungen wäre erstmal Ruhe eingekehrt.Und so gab es für Anleihegläubiger und Aktionäre wieder Perspektive. Dann wurden die für Ende Mai angekündigten Bilanzen wieder verschoben, diesmal ohne Fristnennung:

Bilanzprüfung wurde nicht in der bereits verlängerten Frist fertig. Warum wurde nicht klar erläutert!

Und so hiess es am 28.05.2021 nur in dürren Worten: „Die Abschlussprüfer der Eyemaxx Real Estate AG (ISIN DE000A0V9L94; „Eyemaxx“), Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, haben Eyemaxx darüber informiert, die Prüfung des Jahresabschlusses 2019/2020 der Gesellschaft nicht wie von der Gesellschaft geplant bis Ende Mai 2021 abschließen zu können. Demgemäß muss die Veröffentlichung des Jahresabschlusses von Eyemaxx verschoben werden. Ein neuer Termin wird bekannt gegeben.“

NICHTS zu den Gründen der abermaligen Verschiebung. Was kommt denn jetzt noch? Kräftige Abschreibungen, Wertberichtigungen sind bereits avisiert. Ein hoher Verlust ebenfalls. Wird es jetzt noch schlimmer? Ist noch „was anderes“ den Wirtschaftsprüfern bitter aufgestossen? ZUVIELE OFFENE FRAGEN. Man fühlte sich bereits an Verlautbarungen aus Aschheim erinnert.

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Nel Aktie wegen Downgrade durch JP Morgan Analyst auf Talfahrt. Angst das Nel „den Anschluss“ verliert bei den nun grösseren Mitspielern.

Steinhoff Probleme in Südafrika: 10 % der PepKor Stores geplündert und beschädigt. Versicherungen werden einen Teil abdecken. Aber…

Jenoptik wächst kräftig, kräftiger als erwartet. Erhöht die Prognose und die Aktie feiert die zahlen mit einem Plus von derzeit 11,84 %.

Siemens Energy setzt auf Zusammenarbeit der ehemaligen Mutter Siemens im H2-Bereich. Genauso wie Ballard Power.

Und jetzt haben wir den 19.07.2021 und NIX NEUES – keine Bilanzen. Und auf der Homepage keinerlei Hinweis, wann es eine ordentlcihe HV mit testierten Bilanzen geben könnte

Es findet sich im Finanzkalender kein weiterer Hinweis auf die ordentliche Hauptversammlung.

Wer verkauft? Gibt es Anleger, die mehr wissen? Oder schwindet langsam das letzte Vertrauen in die Unternehemnsführung, die Aktionäre un dAnleihegläubiger im Ungewissen tappsen lässt. Und wahrscheinlich erst am Tag der geplanten ordentlichen Hauptversammlung sich befleissigt sehen wird, etwas zu kommunizieren. Zumindest die ausserordentlcihe Hauptversammlung wird wohl durchgeführt werden: ES GEHT UM WEITERES GELD FÜR DIE GESELLSCHAFT.

Auf jeden Fall sollen die Aktionäre neues Geld geben – wohl möglichst schnell

Tagesordnung der ao Hauptversammlung sieht Kapitalerhöhung zu 1,00 EUR je Aktie mit Bezugsrecht 3:2 vor. Und Schaffung eines genehmigten Kapitals von bis zu 50 % des Kapitals bis 2026 – unter Ausschluss des Bezugsrechts möglich. Das gesamte Procedere ist nicht egeignet Vertrauen am Kapitalmarkt aufzubauen. Zu erwarten, dass Aktionäre eine Kapitalerhöhung eines Unternehemns zeichnen, das bisher nicht mal testierte oder endgültige Bilanzen vorlegen kann oder will, ist mutig. Oder sieht in den Aktionären nur…

Zum Schluss noch ein vermeintlich positives Statement – vom Ende Mai – DANACH WAR SCHWEIGEN.

Die Meldung über die unbestimmte Verschiebung der Bilanzvorlage Edne Mai endete mit „Die Prüfungshandlungen des Komponentenprüfers BDO Austria GmbH, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft von Eyemaxx International Holding & Consulting GmbH, die Assets in Deutschland, Österreich, CEE und SEE besitzt und rund die Hälfte der Konzern-Bilanzsumme umfasst, konnten zwischenzeitlich abgeschlossen werden.“

Aber das heisst ja im Umkehrschluss, das rund die Hälfte der Bilanzsumme immer noch „Problematisches“ enthält nach Ansicht der Wirtschaftsprüfer. Die nächsten Tage sollte die Eyemaxx hier versuchen Klarheit zu schaffen. Wäre wünschenswert für Aktionäre und Anleihegläubiger.

Publity – zuletzt Hauptversammlung ohne neue Informationen. Weiterhin sehr viele Fragezeichen. Zuviele?

Am 16.07.2021 gab es die ordentliche HV der publity AG. Scheinbar alles im grünen Bereich – den Tagesordnungspunkten wurde zugestimmt. Der „riesige“ Bilanzgewinn von 334,4 Mio EUR wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Im Wortlaut die Unternehmensmeldung hierzu vom 16.07.: „Die Hauptversammlung hat unter anderem beschlossen, den Bilanzgewinn der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2020 in Höhe von rund 334,4 Mio. Euro vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.“ .  Und das bei einer derzeitigen Börsen-Kapitalisierung(19.07.2021, 12:00 Uhr) der publity AG von 282,95 Mio EUR. Schnäppchen den Zahlen nach. ABER. ZUR VORGESCHICHTE INCLUSIVE BAFin-PROBLEME UND INTERVIEW MIT EX- UND NEU CEO HIER. Woher kommt der Bilanzgewinn? Operative, liquiditätswirksame Zuflüsse? Nicht ganz. Hierzu die Unternehmensmeldung vom 18.06.2021:

Unternehmensmeldung vom 18.06.2021 der publity AG

„Frankfurt am Main, 18.06.2021– Die publity AG („publity“ Scale, ISIN DE0006972508) gibt ihre endgültigen und testierten Jahreszahlen für das Geschäftsjahr 2020 (zum 31. Dezember) bekannt und kann über eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung trotz COVID-19-Pandemie berichten. Der Jahresüberschuss nach HGB Rechnungslegung beläuft sich auf 12,1 Mio. Euro nach 304,5 Mio. Euro im Jahr zuvor. Das Ergebnis war 2019 maßgeblich durch die Einbringung der damaligen Tochtergesellschaft publity Investor geprägt. Bereinigt um diesen einmaligen Sondereffekt betrug der Jahresüberschuss 2019 rd. 5 Mio. Euro. Der Umsatz belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf 16,0 Mio. Euro nach 34,1 Mio. Euro ein Jahr zuvor. Damit lagen sowohl der Umsatz als auch der Jahresüberschuss 2020 im oberen Bereich der zu den vorläufigen Zahlen veröffentlichten Spanne (siehe Ad-hoc-Mitteilung, 4. Juni 2021 um 14:38 Uhr). Das Eigenkapital erhöhte sich von 568,0 Mio. Euro zum Bilanzstichtag 2019 auf rd. 580,1 Mio. Euro zum Jahresende 2020.“

Zusammengefasst: Liquiditätswirksame Gewinne in 2019 waren rund 5 Mio EUR, in 2020 maximal rund 12,1 Mio EUR. Der Rest zu den 334,5 Mio EUR ist Buchgewinn aus Transaktionen mit der PREOS – Mehrheitsbeteiligung der publity AG durch Einbringung von Immobilien der publity in die PREOS gegen „neue Aktien“ der PREOS AG. Hier geht es um Bewertungsansätze von Immobilien, die aussage gemäss von unabhängigen,externen Gutachtern erstellt worden sind.

„Vorstand und der Aufsichtsrat der publity AG werden der Hauptversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von rund 334,5 Mio. Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Das laufende Geschäftsjahr sieht der Vorstand von publity aufgrund der unverändert bestehenden weltweiten Einschränkungen und Marktbedingungen vergleichbar anspruchsvoll bzw. herausfordernd wie 2020. Die Gesellschaft erwartet vor diesem Hintergrund für 2021 einen Jahresüberschuss nach HGB in einer Bandbreite von 9,0 bis 12,0 Mio. Euro und einen Umsatz leicht unter Vorjahr. Mit ihrer guten Marktposition am Büroimmobilienmarkt und dem starken digitalen Fokus ist die publity AG in Summe gut positioniert, die erfolgreiche Unternehmensentwicklung fortzusetzen.“

Befreiungsschlag von Steinhoff: 269 Mio EUR erhöhtes Vergleichsangebot soll den Durchbruch bringen – klappt’s?
KW-28: Rückblick: Diesmal reichten die Nachrichten von Steinhoff, Nel, Jenoptik, Hugo Boss, Siemens Energy, Nordex u.a. immerhin für zwei neue Rekorde. Am Ende wird’s rot…

EXCLUSIV: Deutsche Industrie REIT-AG. INTERVIEW mit CIO S. Petersen: „Ein Portfoliowert von 1 Mrd. Euro ist nur eine Frage der Zeit“.

Das was fehlt sind Informationen über den vor Monaten angekündigten Verkauf der PREOS AG an einen „asiatischen Investor“. Seinerzeit hatte der Markt auf Hinweise zum „Wert“ des PREOS Immobilienpakets durch eine Kaufpreisnennung gehofft. Und seit es hiess „ihre Verhandlungen über den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an PREOS auf den Zeitraum nach Vorlage der fertiggestellten und geprüften Abschlüsse für das Geschäftsjahr 2020 zu verschieben.“ ist nichts mehr passiert. Weiterhin war dieser angekündigte Verkauf offizieller Grund für das Canceln einer Kapitalerhöhung der PREOS AG.

„Frank Schneider, Vorstand der publity AG: „Angesichts der massiven Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie sind wir mit dem Jahresverlauf 2020 sehr zufrieden. Ungeachtet des Trends zu flexibleren Arbeitsplatzmodellen sehen wir eine weiterhin kräftige Nachfrage nach großflächigen, digital gut ausgestatteten Büros in zentralen Innenstadtlagen der attraktiven Metropolen. Unser starkes Netzwerk sowie unser gut ausgebautes digitales Sourcing sorgen dafür, dass wir auch künftig einen erstklassigen Zugang zu attraktiven Büroimmobilien haben.“

Bilanz der PREOS – auch nichts Neues seit dem 10.03.2021

Die wesentliche Beteiligung der publity und Basis für über 90% der Gewinnrücklagen, die im Wertansatz für die PREOS-Immobilein begründet sind, die PREOS AG hat seit dem 10.03.2021 nichts mehr zu den Bilanzen für das Geschäftsjahr 2020 mitgeteilt. Auf der Homepage der PREOS AG findet sich der Hinweis „im Juli 2021 den Konzernbericht zu veröffentlichen und dann im August die ordentlcihe Hauptversammlung durchzuführen. Man darf oder muss gespannt sein, ob die Termine eingehalten werden. Und die letzet Meldung seinerzeit fördert nicht gerade die Zuversicht der Anleger:

Unternehemensmeldung PREOS, 10.03.2021

„Der Vorstand der PREOS Global Office Real Estate & Technology AG („PREOS“, ISIN DE000A2LQ850) hält es aufgrund einer Auswertung ihm aktuell vorliegender Informationen für wahrscheinlich, dass die Aufdeckung der stillen Reserven im HGB Einzelabschluss der PREOS zum 31.12.2020 im Zuge der Sachkapitalerhöhung bei der German Office Real Estate AG („GORE) zwischen EUR 80 Mio. und EUR 125 Mio. und damit deutlich unterhalb des zunächst erwarteten Wertes von EUR 179,8 Mio. liegen wird (vgl. Ad-hoc Mitteilung vom 05.06.2020).

Bekanntes Muster anlaog zur publity GmbH – PREOS – Einbringung wurden Bewertunegn angesetzt, die zumidnest im Fall GORE – PREOS Einbringung den wirtschfatsprüfern zu hoch erschienen. Was dass letztendlcih für die Bilanz der PREOS und im weiteren für den Bilanzansatz der publity AG bedeuten könnte, wird sich zeigen.

Die Aufdeckung stiller Reserven war im Rahmen einer bei der GORE durchgeführten Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage erwartet worden. In deren Folge hat PREOS für die Einbringung einer 89,9 %-igen Beteiligung am Stammkapital der PREOS Immobilien GmbH eine Beteiligung von rd. 59,9 % an der GORE erworben. Für diese Beteiligung wurden Anschaffungskosten von EUR 179,8 Mio. bei der PREOS handelsbilanziell verbucht. Der Vorstand geht nunmehr davon aus, dass es zum 31.12.2020 zu einer Korrektur dieses Beteiligungsansatzes kommen wird, in deren Folge die Beteiligung im HGB Einzelabschluss zum 31.12.2020 voraussichtlich auf einen Wert innerhalb der oben angegebenen Wertspanne korrigiert und der erwartete positive Ergebniseffekt aus dieser Transaktion für das Geschäftsjahr 2020 dementsprechend niedriger ausfallen wird. Dieser im Rahmen der Transaktion generierte Ergebniseffekt wird sich damit voraussichtlich in der Wertspanne zwischen EUR 80 Mio. und EUR 125 Mio. bewegen. Dies gilt vorbehaltlich der laufenden Abschlussprüfung durch die Wirtschaftsprüfer.“

Immer noch 80 bis 125 Mio EUR „Gewinn“ durch eine Verlagerung von Beteiligungen innerhalb der publity Gruppe. Fragt sich wo die Gewinne herkommen werden, wenn alle Betieligungen übertragen worden sind und jeweils neu bewertet worden sind.

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Bei Corestate sehen die Fragezeichen im Vergleich zu den beiden anderen Unternehmen klein aus

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (ISIN: LU1296758029) machte Ende letzten Jahres eher den Eindruck mehr mit seinen Personalquerelen beschäftigt zu sein, als mit dem operativen Geschäft. Dann neuer Hauptaktionär, neuer designierter und mittlerweile eingesetzter CEO und in den letzten Wochen gab es dann einiges an Bewegung – eine grössere Übernahme (die heute schon eine wichtige Rolle spielte), wieder anlaufendes Transaktionsgeschäft, eine „unbefriedigende“ Bilanz 2020  und dann wurde eine neue Strategie kommuniziert. Aufbruchstimmung sollte entstehen. Und dann Quartalsergebnisse, die nicht wirklich begeistern konnten – aber dennoch bestätigte der Vorstand die Prognose – erschien seinerzeit sehr, sehr mutig. Und zuletzt Ende Juni  auf der Hauptversammlung, versuchte der CEO Aufbruchstimmung zu verbreiten. Immobilienfinanzierung als neuer Baustein der Angebotspalette soll helfen die in Zweifel gezogene Prognose doch noch zu erreichen.

Zuletzt am 09.07.2021 Zeichen des Vertrauens durch CEO – aber letztendlich müssen die Zahlen stimmen.

Ein Insiderkauf: 750.000 Stück, ausserbörslich, zu 12,00 EUR, weit über Börsenkurs: Bereits am 09.07.2021 sandte René Parmantier, CEO der Corestate Capital Holding S.A. ein klares Zeichen des Vertrauens an den Kapitalmarkt:  Außerbörslich erwarb er 750.000 Aktien des Unternehmens zu einem Preis von je 12 Euro und damit zu einem Aufschlag von rund zehn Prozent zum Schlusskurs des Vortags (10,92 Euro) erworben.

Und die Begründung von René Parmantier: „Corestate ist in der deutschen und europäischen Immobilienwirtschaft ein einzigartiges Unternehmen. Das integrierte Geschäftsmodell und die von mir eingeleitete noch deutlichere Fokussierung auf die Investoren als unsere wichtigste Kundengruppe tragen Früchte. Dank des für unsere neue Strategie zentralen Zukaufs der Aggregate Financial Services (heute Corestate Bank) sind wir nun noch besser aufgestellt, um schon heute, aber vor allem nach der Pandemie, am zu erwartenden Wachstumsschub in allen Bereichen des Immobilienmarktes zu partizipieren. Ich habe deshalb beschlossen, mit substanziellen eigenen Mitteln in Corestate zu investieren und möchte dieses Investment als deutlichen Vertrauensbeweis in unsere Wachstums-Story verstanden wissen, von der ich absolut überzeugt bin.“

Befreiungsschlag von Steinhoff: 269 Mio EUR erhöhtes Vergleichsangebot soll den Durchbruch bringen – klappt’s?

Siemens Energy setzt auf Zusammenarbeit der ehemaligen Mutter Siemens im H2-Bereich. Genauso wie Ballard Power.

Was ist davon zu halten?

Erstmal ein klares Bekenntnis zur Zukunft. Sollte auch genau so vom „Markt“ verstanden werden. Wobei natürlich die „ausserbörsliche“Transaktion überrascht: Warum kauft jemand zu 12,00 EUR etwas, das an der Börse für 10,90 EUR zu bekommen wäre? Wirtschaftlich wenig sinnvoll. Insbesondere sit die Zahl der erworbenen Aktien nicht so gross, dass ein Kauf über die Börse extreme Kursaufschläge verursacht hätte. Und so wäre bei einem „Zukauf“ in Teilorders wahrscheinlich kein höherer Preis gezahlt worden. Sei es drum. Positiv: Insiderkauf. Aber wichtiger sind die Zahlen des Q2, die eine gewisse Erholung zeigen sollten, wenn die verkündete Aufbruchstimmung auf den Aktienkurs „übergreifen“ soll.

Die Chartbilder der drei Werte sprechen eine klare Sprache!

 


Chart: Eyemax AG | Powered by GOYAX.de

 

Chart: CORESTATE Capital Holding S.A. | Powered by GOYAX.de
Chart: Publity AG | Powered by GOYAX.de
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