H2REIHE-Update | Everfuel weiter auf der Überholspur – 20,7 Mio EUR von EIB als Beschleuniger

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22.12.2020 – Everfuel (ISIN: DK0061414711) konnte Anfang der Woche noch über einen Ausschreibungserfolg für einen H2-Standort in Oslo und am 18.12. ging es im Heimatmarkt weiter: MoU mit dem Green Hydrogen Hub Denmark (GHH),die eine 350 MW Elektrolyseanlage, einen 200.000 MWh Wasserstoffspeicher und einen weiteren Energiespeicher an bestehende Energieinfrastruktur „andockt“ .

Und was braucht man für alle diese hochfliegenden Pläne? Geld! Neben den Mitteln aus der Kapitalerhöhung im Vorfeld des Börsenlistings gibt es nun auch von der Europäischen Entwicklungsbank Mittel für die Verwirklichung der ehrgeizigen Pläne. Und das in Form von „eigenkapita-lähnlichen“ Geldern, wie es in Everfuels Presseerklärung heisst.

Infrastruktur in Dänemark für H2-Versorgung des Mobilitätssektors wird finanziert

Und die EIB verfolgt mit den 20,7 Mio EUR Investitionsmitteln konkret das Ziel die Produktion und Verteilung von Wasserstoff anfänglich in Dänemark, später europaweit zu fördern. Hierfür gibt es natürlich EU-Förderprogramme: Die Mittel kommen für die „Future Mobility“ gefördert durch die Connecting Europe Facility (CEF)  und das NER300 Programm der europäischen Kommission.

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Wasserstoff für öffentlichen und Schwerlast-Verkehr

Und Everfuel wird initial den H2-Ausstoss von bestehenden Chemiewerken für den öffentlichen Transport verwenden und parallel in den nächsten zwei Jahren ihren eigenen Elektrolysestandort in Frederica errichten. Weiterhin wird Everfuel ein Distributionsnetzwerk mit Tankanlagen und notwendigen weiteren Infrastrukturelemente errichten. Mit dem Ziel in ganz Dänemark die Versorgung mit Wasserstoff für Busse und LKW sicherzustellen. Erst das Angebot einer Alternative schaffe die Nachfrage nach grüner Energie anstelle der fossilen Lösungen.

Und Anders Bertelsen, CFO of Everfuel, erläutert: “Partnerships with strong European institutions play a pivotal role inmaking green hydrogen for zero-emission mobility commercially available,drivingelectrification of the European transportation sector and creatinga sustainable future. We are therefore very pleased tohavefirst secured grants from CEF through H2BusEurope and now financing from the EIB, which enableus toensurehydrogen productionanddistribution and establishstations in Denmark to fuel buses and other heavy-duty vehicles.”

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Botschaft der EU ist klar – Wasserstoff ist die Zukunft

Noch ist Wasserstoff, insbesondere grüner Wasserstoff nicht wirtschaftlich konkurrenzfähig, Um so wichtiger ist die Anschubfinanzierung durch die „öffentliche Hand“. Und wie man bei der Solarenergie und Windenergie sieht, können nachhaltige Lösungen mittelfristig auch betriebswirtschaftlich günstiger werden, als die bisher angeblich unschlagbar „billigsten Lösungen“ mit fossilen Energieträgern.

So zeigt der EIB Vice-President Christian Kettel Thomsenstated die Zukunft auf: “The use of hydrogen can be crucial if we want to reach our collective climate goals. The EIB’s recently approved “Climate Bank Roadmap” provides clear indications on whatneeds to be done to reach net-zero emissions in the European Unionby 2050. Against that background, green hydrogen has great potential to contribute towards reaching this ambition, not only in the urban transportsector, but more generally as a technically and economically viable technology. Therefore, we’re very glad to support Danish innovative companies like Everfuelwhichcan play an important role in that process.”

Und die im H2-Update vom Wochenende zusammengefassten Wasserstoffinitiativen weltweit, sind erst am Anfang. So bestätigt durch Adina Vălean, European Commissioner fürTransport: “I welcome this loan, which supports the European Commission’s commitment to accelerating the transition to cleaner, alternative fuels for transport. It is fully in line with our Sustainable and Smart Mobility Strategy and the European Green Deal, which set the objective of deploying one million alternative fuel charging points by 2025. We are pleased to support Everfuel on their mission to drive the hydrogen market towards maturity.”

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Das ist erst der Anfang –

Neben dem erklärten Zielmarkt Norwegen, wo es ja bereits in den letzten Wochen starke Aktivitäten gab, gibt man jetzt also auch in Dänemark Gas. Dazu werden demnächst wahrscheinlich auch Fortschritte auf dem dritten erklärten Zielmarkt – BENELUX – kommen. Es würde uns zumindest nicht wundern. Um zu wachsen braucht es Infrastruktur. So hat Everfuel aktuell einen Rahmenvertrag mit  HexagonPurus für die Lieferung von „customized“ Wasserstofflieferfahrzeugen. Und die erste Order über 6 LKW wird in 2021 zur Auslieferung kommen. Wachstum finanziert durch den Börsengang.

Und man orderte im Vorfeld bereits zwei Verteilanlagen

für Wasserstoff bei Hexagon Purus. Ebenfalls zur Auslieferung in 2021. Everfuel plant die 6 LKW in Norwegen, Dänemark und den Niederlanden einzusetzen. Und das zeigt schon mal die grossen Ambitionen Everfuels in diesen wachsenden Märkten.

Safe and efficient distribution is one of the cornerstones of a successful and growing commercial green hydrogen business,” sagt Jacob Krogsgaard, CEO von Everfuel. “We are very pleased to establish a long-term partnership with Hexagon Purus for state-of-the-art hydrogen trailers and we look forward to jointly continue developing and improving green hydrogen distribution solutions further to reduce cost and increase performance while maintaining a high level of safety.

Toyota wird auch in Norwegen als

heisser Kandidat für den Aufbau eines Wasserstoff-Tankstellennetzes gehandelt. Darüber spekulierte die Presse schon vor einigen Wochen und vielleicht ist die Order Toyotas in Kalifornien vor einiegn Wochen für Nel  auch Eisbrecher für dieses Projekt. Wenn Toyota seinen Mirai auch in Skandinavien verkaufen will, braucht es Infrastruktur. Und Norwegen ist führend in der Förderung emissionsfreier Fahrzeuge – neben E-Mobilität sollte auch Wasserstoff seinen Anteil sichern können. Aber das wird nur mit einer ausreichenden Infrastruktur gelingen.

Wenn Nel’s Technologie Toyota in Kalifornien überzeugte. Dann sollte doch Nel auch an seinem Heimatmarkt zumindest bei den bevorzugten Bietern sein – oder? Und wer sollte die Tankstellen betreiben? Wohl derjenige der bereits mit Nel-Technik Tankstellen in Norwegen betreibt.  So wie Everfuel durch den Kauf der beiden Tankstellen von Uno X, der Mehrheitsübernahme der Nel Tochter für norwegische Wasserstoffinfrastruktur und dem Zuschlag durch die Stadt Oslo für einen neuen Wasserstoffstandort ein wichtiger Player am norwegischen Markt.

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