Encavis goes East.

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Encavis Energiekontor Wachstumskurs

Encavis – ein Unternehmen , das mit Erzeugung von Strom aus Wind und Sonne Geld verdient. Natürlich sind die Erwartungen an diesen Nachhaltigkeitswert hoch, angeschoben durch die letzte Prognoseerhöhung Anfang August. Bei der hohen Bewertung der Aktie reichte es schon „knapp“, die Erwartungen zu verfehlen.

Und letztendlich stimmen die mittel- und langfristigen Aussichten des Unternehmens:  Perspektiven durch Kapazitätsausbau, Effizienzsteigerung bestehender Anlagen und Freisetzung frischer Liquidität für zusätzliche Investments durch „clevere“ Refinanzierungen, zuletzt zweimal mit Rabobank, lassen optimistisch in 2023 und die folgenden Jahre blicken. Dabei  nicht zu vergessen das stetig wachsendes Fonds-Portfolio, das durch die Encavis Asset Management verwaltet wird. Passend zu den Wachstumsplänen die heutige Meldung:

Encavis erwirbt Onshore-Windpark in Litauen mit einer Nennleistung von 69,3 Megawatt (MW)

Der Windpark wurde von der litauischen E energija-Gruppe und GE Energy Financial Services als Co-Sponsoren entwickelt. Der Abschluss der Akquisition wird für Ende dieses Jahres erwartet. Die Encavis AG erweitert damit ihr Portfolio auf mehr als 2,1 Gigawatt Erzeugungskapazität.

Diese Akquisition dient uns nicht nur als Einstieg in den litauischen Markt, sondern bietet uns gemeinsam mit E energija auch die Möglichkeit, langfristig weitere Großprojekte in den baltischen Ländern zu realisieren“, begrüßt Mario Schirru, Chief Investment Officer/Chief Operating Officer (CIO/COO) der Encavis AG, die Erweiterung des Länderportfolios auf insgesamt 12 Länder.

Nel Aktie – positive Kursentwicklung, und starke Newslage scheint einige Shortseller nervös zu machen. Dauerhafter Rückzug eingeläutet?
Thyssenkrupp Aktie abgestraft als Zykliker und „Opfer“ der Erdgaspreisentwicklung. Gestern zeigte nucera, dass „man“ mehr ist als das.

Der Windpark in der Region Telšiai im Nordwesten Litauens besteht aus 13 Windturbinen der neuen Cypress-Generation 5,3 Megawatt (MW) von GE Renewable Energy. Der erzeugte Strom wird über einen langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA), basierend auf einer Pay-as-produced-Struktur, bis zum 31.12.2031 an den mit einem Investment Grade Rating bewerteten staatlichen Energieversorger Eesti Energia AS aus Estland verkauft. Der Windpark profitiert von einem langfristigen Servicevertrag mit General Electric Litauen. E energija wird als technischer und kaufmännischer Betriebsführer fungieren.

Und wie sahen nochmal die ach so verschmähten Quartalszahlen der Encavis von Gestern aus?

Zu den Erwartungen der Analysten lieferte Encavis – wie gewohnt einen umfassenden Überblick, dem nichts hinzuzufügen ist. Beteiligt waren zehn Analysten der Banken, die Encavis im Research auch unterjährig zu den einzelnen Quartalen einschätzen:

Analysten-Konsens zum Q3/9M 2022e und zum GJ 2022e; Stand: 09.11.2022

Starker Umsatz- und Gewinnanstieg trotz vorsorglicher 30 Mio EUR Rückstellung für geplante „Zufallsgewinnbesteuerung“ – leicht unter durchschnittlichen Erwartungen

Der Konzern steigerte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 die Stromproduktion aus Erneuerbarer Energie um 19% auf rund 2.583 Gigawattstunden (GWh/Vorjahr: 2.170 GWh). Die Umsatzerlöse legten um 37% auf 354,8 Mio EUR zu (Vorjahr: 259,1 Mio). Dieser starke Zuwachs um mehr als 95 Mio EUR verteilt sich zu rund 60% auf das Solarparkportfolio (gut +57 Mio) und zu 35% (rund +34 Mio) auf das Windparkportfolio des Konzerns sowie zu weiteren 5% auf das Encavis Asset Management (+5 Mio). Wesentliche Treiber des Umsatzanstiegs um 29% in den Solarparks war die um 21% erhöhte Solarproduktion infolge der Kapazitätserweiterungen und des verbesserten Wetters. Der Anstieg der Umsatzerlöse des Windparkportfolios um rund 70% basiert dagegen auf einer um 14% höheren Produktionsmenge an Strom und ist zum überwiegenden Teil auf signifikant höhere Strompreise in den ersten neun Monaten 2022 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum zurückzuführen.

Wind profitiert von hohen Spotmarktpreisen mehr als Solar

Ooperatives EBITDA legte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 um 39% auf 271,3 Mio EUR zu (Vorjahr: 195,4 Mio). Daraus resultiert eine Steigerung des operativen Ergebnisses der betrieblichen Tätigkeit (operatives EBIT) nach neun Monaten um 45% auf 166,9 Mio EUR (Vorjahr: 115,1 Mio).  Angesichts des hohen Strompreisniveaus hat der Konzern noch stärker in eine umfassende technische Optimierung zur Steigerung der Produktivität des PV-Anlagenportfolios investiert.

Insgesamt resultiert daraus ein signifikant verbessertes, operatives Ergebnis je Aktie (EPS) der ersten neun Monate des Jahres 2022 in Höhe von 0,51 EUR, eine Steigerung um 38% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert von 0,37 EUR je Aktie.

Wochenrückblick: Aktien KW 47 knapp grüne Serie gehalten. Luft wird dünner? Steinhoff, Uniper, SFC Energy, Corestate, Nordex, SAP, TAG Immobilien, DIC Asset, Ballard Power, 2G Energy, paragon, …
Adler Group kann eine Einigung mit einer grossen Gruppe der Anleihegläubiger vorweisen, die berechtigte Hoffnung gibt. Konditionen scheinen massvoll.
Uniper – realistischer Kurs auf Dauer wesentlich niedriger als die derzeitigen 5,00EUR  oder 6,00 EUR oder sogar 7,00 EUR
Fraport Aktie – Platow empfiehlt die Aktie zu MEIDEN. Die Frankfurter hätten dieses Jahr bis jetzt Chancen für eine Gewinnverbesserung vertan.
Kleiner Hoffnungsschimmer bei Corestate – aber wie hoch ist der Preis für die Aktionäre?
INTERVIEW – Vectron Aktie „ist aus meiner Sicht extrem unterbewertet“. CEO und Hauptaktionär stellt sich.Digitalisierung – Rationalisierung – Pläne
Allgeier Aktie im Blick der „Aktien Spezialwerte“. Und es bleibt dabei – ein KAUF. Wegen fundamentaler Unterbewertung, nachhaltiges Wachstum.

„Basierend auf der Entscheidung des Rates der Europäischen Union vom 29. September 2022, eine zum 1. September 2022 rückwirkende Preisobergrenze für Energiepreise einzuführen, hat Encavis diese Entscheidung bereits in den Finanzkennzahlen nach bestem Wissen und Gewissen berücksichtigt, um in diesen turbulenten Zeiten ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns zu vermitteln. Wir bestätigen auch unter diesen Gegebenheiten unsere Guidance für das Gesamtjahr 2022“, erläuterte Dr. Christoph Husmann, CFO der Encavis AG, den Ausblick:

Aktuell bestätigte Prognose – passt erkennbar

„Unter Berücksichtigung der erhöhten Umsatz- und Ergebnisgrößen in den ersten sieben Monaten dieses Jahres, hat der Vorstand der Encavis AG entschieden den Ausblick 2022 auf die operativen Key-Performance-Indikatoren für das Gesamtjahr 2022 anzupassen. Dabei werden aufgrund der sehr hohen Volatilität der Strompreise weiterhin die bisherigen Planannahmen aus der Ursprungsplanung für die verbleibenden fünf Monate des Geschäftsjahres 2022 angesetzt:

Erwartet wird eine Steigerung des Umsatzes auf > 420 Mio. EUR (zuvor > 380 Mio. EUR),

eine Steigerung des operativen EBITDA auf > 310 Mio. EUR (zuvor > 285 Mio. EUR),

eine Steigerung des operativen EBIT auf > 185 Mio. EUR (zuvor > 166 Mio. EUR),

eine Steigerung des operativen Ergebnisses je Aktie (EPS) von 0,51 EUR auf 0,55 EUR sowie

eine Steigerung des operativen Cashflows auf > 280 Mio. EUR (zuvor > 260 Mio. EUR).“ (Unternehmensmeldung 3.08.2022)

CHART – Windenergie Encavis Aktie

Chart - Windenergie Aktien Encavis PNE Energiekontor BayWa oder ABO Wind
Chart: Encavis Aktie | Powered by GOYAX.de

 

 

 

 

 

 

 

SFC Energy – kann nicht nur Brennstoffzellen. Auftrag „Halbleiterindustrie“
STS Group: Prognose 2022 bestätigt

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