Enapter: US-Vertrieb aktiv. Partner meldet erste Erfolge. Weiter so?

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Enapter AG stellt weltweit ersten AEM-Elektrolyseur der Megawattklasse vor

Enapter AG (ISIN: DE000A255G02) einer der neuen Player auf dem Markt für Elektrolyseure – grosse Pläne, Aufbau einer Serienfertigung, Technologieansatz, der sich von den bekannten Grössen wie Plug Power, Nel oder thyssenKrupp nucera unterscheidet. Seit 2017 in Sachen „grünem Wasserstoff“ unterwegs.Zuletzt gab es Anfang Januar in einem Interview mit CEO Laakmann im nwm einen Überblick zum aktuellen Stand der Enapter beim Aufbau eines ernstzunehmenden Elektrolyseur-Produzenten mit Serienfertigung. Und Ende Dezember kündigte Enapter eine exklusive Vertriebskooperation für den US-Markt an, die gleichzeitig noch 25 Mio EUR in Enapters Kassen spülte – und jetzt kann man sich über die ersten Aufträge der neuen US-Vertriebstochter freuen:

Soalr Invest gibt Gas – Enapter’s exclusiver US-Vertriebspartner kommt voran.

Im Rahmen der Vereinbarung über eine Vertriebskooperation für den US-Markt hat die Solar Invest, als exklusiver Partner und autorisierter Distributor von Enapter-Produkten in den USA, eine Tochtergesellschaft gegründet, die das Vertriebs- und Servicenetz innerhalb der USA aufbauen soll. Die Clean H2 Inc., mit Firmensitz in Colorado, USA, hat bereits für 2 MW Elektrolyseure und eine Vielzahl von Singlecore Elektrolyseuren Aufträge erhalten. Neben der Bereitstellung und Implementierung von Enapter-Produkten umfassen die Verträge auch einen First-Level Support für alle Aktivitäten in den USA. Das Volumen weiterer möglicher Projekte (Vertriebspipeline) beläuft sich zum Stand Anfang Mai auf rund 8 Mio. Euro.

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Hauptabsatzträger soll der Multicore von Enapter werden.

Der Schwerpunkt der vertrieblichen Aktivitäten liege auf den Geräten der Multicore-Klasse, Enapter’s Elektrolyseuren im Megawattbereich. Clean H2 habe für diese Geräte in den USA großes Interesse festgestellt. Wachstumsmöglichkeiten sollen sich für CleanH2 – und damit auch für Enapter – auch im Zusammenhang mit dem Inflation Reduction Act der US-Regierung ergeben, der einen deutlichen Ausbau erneuerbarer Energien und die Förderung von Wasserstoff-Anwendungen vorsieht. Deutliche Wettbewerbsvorteile erzielen die Enapter Elektrolyseure unter anderem aufgrund der patentierten AEM-Technologie, der Skalierbarkeit und dem modularen Aufbau, die eine hohe Effizienz der Geräte ermöglichen.

Außerdem nutzt Enapter’s AEM- Technologie kein Iridium, was ein wichtiger Wettbewerbsvorteil ist. Iridium ist ein sehr seltenes Element und wird nach Berichten von Experten und Analysten möglicherweise nicht in ausreichender Menge verfügbar sein für Elektrolyseure der PEM-Technologie. Die Elektrolyseure mit AEM-Technologie von Enapter sollen hier eine sehr gute Alternative sein, um die Gefahr signifikanter Preissteigerungen oder möglichen Lieferausfällen von Iridium auszuschließen.

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Enapter 2023 EBITDA-Break-Even – 2024 nochmal teuer wegen Saerbeck-Hochlauf.

Enapter als einer der grösseren, wachstumsstarker Elektrolyseurlieferant für die zukünfige Wasserstoffwirtschaft? Bis dahin muss noch einiges passieren, bis Enapter profitabel wird – und grosse Auftragsvolumina abarbeiten kann. Das kleine Zwischenziel EBITDA-Break-Even konnte man überraschend bereits 2023 erreichen – früher ging man hier von 2025 aus. Jedenfalls erzielte Enapter nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 31,5 Mio EUR, nach 14,7 Mio EUR im Vorjahr (+114 %). Das EBITDA 2023 beträgt rund 0,4 Mio EUR (Vj. -10,58 Mio EUR) und das Jahresergebnis rund -7,1 Mio EUR (Vj. -12,98 Mio).

Und der Auftragsbestand (Backlog) beträgt zum Jahresende 2023 rund 26 Mio EUR, wovon rund 14 Mio EUR ins Geschäftsjahr 2024 fallen. Darüber hinaus sollen sich die Kundenanfragen für das Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt rund 1,6 Mrd EUR addieren – das bekannte Nel Problem der riesigen Pipeline ohne feste Grossaufträge? Dabei sei die Nachfrage nach der AEM-Multicore Klasse erheblich gestiegen: Die Geräte im Megawatt-Bereich sollen mittlerweile rund 95 % der gesamten Anfragen ausmachen.

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Enapter’s Ziele 2024 sind öffentlich.

Die Enapter AG (ISIN: DE000A255G02) hat ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2024 verabschiedet. Die Gesellschaft erwartet für 2024 einen Umsatz von 34 Mio EUR. Das EBITDA wird zwischen -7 Mio bis -8 Mio EUR erwartet. „Nicht mal“ 10% Umsatzsteigerung – entweder konservativ oder man geht davon aus, dass erst mit Saerbeck in Produktion weitere kräftige Umsatzsteigerungen möglich sein werden. Jedenfalls sei das Geschäftsjahr 2024 geprägt durch hohe Vorlaufkosten für die Vorserienproduktion des AEM-Nexus, Enapters Elektrolyseur der Megawattklasse. Enapter verzeichnee eine sehr hohe Nachfrage nach dem AEM-Nexus, was den deutlich wachsenden Bedarf der Industrie und Logistik nach Lösungen für große Mengen an grünem Wasserstoff widerspiegele. Die Enapter Produkte im Megawatt-Bereich sollen mittlerweile rund 95 % der gesamten Anfragen ausmachen.

Enapter Aktie. Ein Hoffnungswert, der seit Listing rund 100 Mio EUR durch Kapitalerhöhungen für den Aufbau der Elektrolyseurproduktion/-entwicklung gewinnen konnte. Mit AEM Elektrolyseuren versucht man das Beste aus PEM und Alkaline-Elektrolyseuren zusammenzubringen -patentgeschützt. Und es geht um günstigere, skalierbare Methoden grünen Wasserstoff zu produzieren. Wenn man jetzt noch den Hochlauf der Massenproduktion, wie angekündigt, zur kräftigen Herstellungskostenreduktion der AEM-Elektrolyseure nutzen könnte, dann wird Enapter vielleicht nach SFC Energy der zweite Deutsche Wasserstoffwert, der schwarze Zahlen schreibt. Auf EBITDA-Ebene erreicht man das wohl in 2023 – wenn auch nur aufgrund von a.o. Erträgen. Wirklich spannend wird es, wenn Saerbeck hochgefahren ist und dann die entsprechenden Aufträge vorliegen sollten.

 

 

 

 

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